Schweiz
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epa05029808 People walk in a street of Molenbeek, a municipality of Brussels, Belgium, 17 November 2015. Molenbeek in the west of Brussels has long been seen as a terrorist hub. After the 13 November Paris attacks, police raids are being stepped up in this densely populated municipality dominated by immigrants. More than 130 people were killed and hundreds injured in the terror attacks which targeted the Bataclan concert hall, the Stade de France national sports stadium, and several restaurants and bars in the French capital on 13 November. Authorities believe that three coordinated teams of terrorists armed with rifles and explosive vests carried out the attacks, which the Islamic State (IS) extremist group has claimed responsibility for.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Im Zentrum von Molenbeek, einem islamisch geprägten Quartier in Brüssel.
Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Gefährliche Gemeinsamkeiten? Was Belgien und die Schweiz unterscheidet

Ein ins Kraut geschossener Föderalismus und fehlende Integration. Belgien ist nicht mit der Schweiz vergleichbar.

Jonas Schmid und Susanne Huber / nordwestschweiz



Die Terroranschläge trafen Belgien nicht unvorbereitet. Die Terroralarmstufe war erhöht seit der Verhaftung von Salah Abdeslam am vergangenen Freitag. Die Behörden kannten die Gefahr eines Anschlages und warnten entsprechend. Seit den Attentaten in Paris, die auch von Brüssel aus geplant wurden, wappnete man sich verstärkt gegen die islamistischen Terroristen. Zeitweise stand ganz Brüssel still. Und konnte die beiden Anschläge schliesslich doch nicht verhindern.

Schnell wurde der Vorwurf laut, die Sicherheitsbehörden hätten versagt. Die Ursachen dafür waren ebenso rasch gefunden: Zu viele Behörden und Institutionen, die Kompetenzen sind auf zu viele Ebenen verteilt. Allein in Brüssel mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern gibt es sechs Polizeidistrikte, die 19 Bürgermeistern unterstehen. Da sind Kommunikationspannen vorprogrammiert, so die Vermutung. Und keiner fühlt sich für Probleme zuständig.

Dieser Wirrwarr ist ein Produkt des belgischen Föderalismus. Das Land zerfällt in zwei grosse Teile, das französischsprachige Wallonien im Süden und das flämischsprachige Flandern im Norden. Daneben gibt es auch ein kleineres Gebiet, in dem Deutsch gesprochen wird. Eine Situation nicht unähnlich derjenigen in der Schweiz.

Doch im Unterschied zur Schweiz stiften in Belgien die politischen Strukturen keinen Ausgleich zwischen den Regionen. Vielmehr manifestieren sich in ihnen die lokalen Partikulärinteressen. Es fehlen nationale Parteien, die wallonische Bürger ebenso vertreten würden wie flämische. Und es fehlt am Miteinander der belgischen Politiker. Die politischen Grabenkämpfe haben in den letzten Jahren den Zentralstaat geschwächt und erst zur Ausbildung der föderalistischen Strukturen geführt.

Belgien ist erst seit 1993 ein Bundesstaat mit drei Regionalparlamenten. Die Schweiz bezeichnet sich gerne als Willensnation. In Belgien fehlt der Wille zur Zusammenarbeit. Jede Sprachgemeinschaft schickt ihre Vertreter in die Regierung. Total gibt es deshalb 17 Ministerien, die teils den Regionen zugeordnet sind.

Belgien ist berüchtigt für sein Labyrinth an Institutionen, Zuständigkeiten sind oft ungeregelt. Diese Zersplitterung der Kompetenzen wirkt sich auch auf die Sicherheitsbehörden aus.

Eine Terroristenhochburg

Das belgische Terrorproblem besteht nicht erst seit kurzem. In keinem anderen europäischen Land geraten proportional zur Bevölkerung so viele junge Leute in die Fänge des Dschihads. Laut dem belgischen Innenministerium sind rund 440 Personen nach Syrien gereist. Viele sind zurückgekehrt, auch nach Brüssel.

In den letzten zwei Jahren sind mindestens sieben weitere Attentate in Belgien verübt oder von dort aus geplant worden. So hatte ein Attentäter, der im Januar 2015 einen Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris verübte, sich Waffen und Munition in Brüssel beschafft.

Im Februar 2015 liess die belgische Polizei ein ganzes Netzwerk von aus Syrien zurückgekehrten Terroristen auffliegen. Aber einige gingen ihnen durch die Lappen. Darunter auch Abdelhamid Abaaoud, der als Drahtzieher der Pariser Attentate gilt. Schon früher hielten sich islamistische Terroristen in Belgien auf. Bereits nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde in einem Brüsseler Vorort ein Terrorist gefasst, der einen Angriff auf einen NATO-Stützpunkt geplant hatte.

Isolierte Quartiere statt Einheit

Die Hauptstadt ist eigentlich ein multikulturelles Dorf. Die Viertel liegen nahe beieinander. Doch statt eine Symbiose zu bilden, entpuppen sie sich als ethnisch abgetrennte Einzelteile. Da ist das Europaviertel, in dem sich die europäischen Beamten tummeln. Dresscode: weisses Hemd, blaue Krawatte und massgeschneiderter Anzug. Nach Feierabend geht es in den umliegenden Kneipen erst hoch zu und her, dann entleert sich die Gegend rasch.

French and EU flag fly at half-mast for the victims of the Brussels attacks, on the Grand Palais, in Paris, Wednesday, March 23, 2016. Bombs exploded yesterday at the Brussels airport and one of the city's metro stations Tuesday, killing and wounding scores of people, as a European capital was again locked down amid heightened security threats. (AP Photo/Thibault Camus)

Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Nur eine Strasse hinter dem Europäischen Parlament beginnt das kongolesische Quartier von Port de Namur. Das soziale Leben spielt sich hier nicht in Kneipen, sondern in Coiffure-Salons und Läden ab, in denen allerlei exotisches Gemüse und Früchte feilgeboten werden. Die Brüsseler Innenstadt mit den Wahrzeichen Grande Place und Manneken Pis wiederum befindet sich ganz in den Händen der Touristen. Von der Grande Place aus führt ein zehnminütiger Marsch über den grossen Kanal nach Molenbeek.

People shop as a

Szenen in Molenbeek.
Bild: YOUSSEF BOUDLAL/REUTERS

Der Stadtteil, der seit den Pariser Anschlägen im medialen Rampenlicht steht, geniesst bei Belgiern schon seit je einen zweifelhaften Ruf. Knapp 100'000 Einwohner, geschätzte 39 Prozent muslimischen Glaubens, leben hier. In gewissen Strassenzügen wähnt sich der Besucher in Marrakesch. Geschäfte mit islamischer Mode wechseln sich ab mit Läden, die keinen Alkohol, dafür Fleisch anbieten, das den religiösen Vorschriften entsprechend «halal» zu sein hat.

Die Arbeitslosenquote liegt bei über 30 Prozent. Während Jahren zog sich der Staat immer weiter zurück. Gewisse Kreise radikalisierten sich. Geschichten von selbst ernannten muslimischen Sittenwächtern machten die Runde. Der ideale Nährboden für den Terror. Erst jüngst wurden sich die Stadtbehörden des Problems bewusst: Sie liessen entlang des Kanals schicke Lofts, eine Polizeistation und grosszügige Pärke errichten.

Zu spät: Längst haben sich gut vernetzte Islamisten im Quartier eingenistet – mit den heute bekannten Folgen.

Vorteil Schweiz

Gewiss, die Schweiz hat keine so grosse Stadt, in der sich Gettos bilden wie in Molenbeek. Hierzulande ist keine Gegend bekannt, in der ausländische Clans den Tarif durchgeben. Die Schweiz hat bei der Integration vieles richtig gemacht. Allen voran die Schulen betreiben einen immensen Aufwand, um Einwanderer rasch zu integrieren. Sie sorgen dafür, dass Migranten einer Landessprache mächtig sind.

Der wichtigste Integrationsfaktor aber bleibt der Arbeitsmarkt: Das duale Berufsbildungssystem erweist sich als Vorteil, um Migranten rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es erweist sich als so durchlässig, dass bei entsprechenden Bemühungen jeder eine Chance auf einen Job bekommt.

Sich auf diesen Erfolgen auszuruhen, ist aber keine Option. Integration bleibt ein fortwährender Prozess. Hierzulande werden geringqualifizierte Arbeitsstellen ins Ausland verlagert oder fallen der Automatisierung zum Opfer, die Mietpreise in den Zentren steigen. Das alles ist das Gift für die Integration der Neuankommenden, die in der Schweiz ihre Chance suchen. (nordwestschweiz)

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Einstein56 24.03.2016 10:22
    Highlight Highlight Na ja, und wir haben die SVP. Eigentlich wohl zum Glück.
    • andersen 24.03.2016 11:11
      Highlight Highlight Das sehe ich anders.
      SVP möchte gerne das Monopol auf der direkte Demokratie haben.
      Und sie trauen sich nicht, die Stammtischen aufzulösen.
      Wer selber denken kann, braucht kein populistischen Partei, die nur gegen der Regierung und das Parlament hetzt, um ein nur ein Zeichen zu setzen.
      Das ist nicht konstruktiv.
    • andersen 24.03.2016 11:12
      Highlight Highlight Ich leide nicht unter ein Blocher-Stockholmsyndrom.
    • atomschlaf 24.03.2016 11:33
      Highlight Highlight @Einstein56: Noch besser wäre es, wenn die SVP nicht bloss die richtigen Fragen stellen, sondern öfters mal brauchbare Antworten liefern würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fiodra 24.03.2016 09:33
    Highlight Highlight Was mich erstaunt ist, dass es in verschiedenen europäischen Städten islamisch kontrollierte Viertel gibt, wo sich die Polizei nicht mehr hinein wagt, z.B. in Stockholm. Ich verstehe nicht, wieso das akzeptiert wird, obwohl es ein sehr starkes Alarmzeichen ist. Sind wir Europäer wirklich bereit, einfach nachzugeben?
    • andersen 24.03.2016 10:36
      Highlight Highlight Nein, man muss die Menschen die Klarheit erschaffen.

      Der EU hat aus einem Grund der Abkommen mit der Türkei getroffen:

      1. Keine Menschen werde mehr in das Meer ertrinken.
      2. Die Schlepperbanden muss aufgelöst werden.
      3. Ein klares Signal, dass die Menschen in der arabische Länder zum neuen Urfern aufbrechen sollten und das sie der Frieden wieder herstellen müssen.
      4. Die Kinder in den Flüchtlingslagern (in der Türkei) muss wieder in die Schule gehen.
      5. Es darf keine rechtsfreien Räume in der Europa geben.
  • B-Arche 24.03.2016 08:39
    Highlight Highlight (Teil 3)
    In der Schweiz sollte man sich nicht zu sicher fühlen denn:
    a) die wachsende Trennung der Romandie und des Tessins von der Deutschschweiz könnte auf lange Sicht belgische Verhältnisse ergeben (die Romandie und das Tessin müssen immer alles schlucken was die deutschschweizer Mentalität bestimmt)
    b) Städte wie Winterthur zeigen dass Parallelgesellschaften kein belgisches Phänomen sind
    c) Durch die soziale Abkapselung der Schweizer untereinander und vor allem gegenüber Ausländern sind Parallelgesellschaften viel schneller aufgebaut.
    • andersen 24.03.2016 09:07
      Highlight Highlight Ja, es ist so, dass viele Schweizer unter sich bleiben möchten, aber das wollen viele Muslime ja auch.

      Aber, die Schweizer zeigt sich auch offen, wenn man selber die Interesse hat.

      Dieser Wand oder Mauer kann man brechen, indem man in einer Verein geht und sich ein ein Stück weit anpasst.

      Das Problem ist auch, dass die Moscheen nicht wie die Landeskirchen organisiert ist, sie hat noch keine gesellschaftliche Aufgabe ins Leben gerufen, die der nötige Orientierung schafft.
    • NoName 24.03.2016 09:08
      Highlight Highlight Wo sehen Sie in Winterthur eine Parallelgesellschaft?
    • icarius 24.03.2016 09:27
      Highlight Highlight Wer mal ein paar jahre in der Romandie oder im Tessin gelebt hat, merkt, dass der Zusammenhalt in der CH nicht so rosig ist wie man sich das in ZH und BS vorstellt. Die Romandie verliert zb bei Abstimmungen und Infrastrukturprojekten ziemlich regelmässig gegen die DE-CH was in weiten Kreisen zu Verstimmungen führt. Glücklicherweise ist aber 1. Der Föderalismus kantonal und nicht nach sprachgruppe organisiert und 2. die Parteien im Ggstz zu Belgien national orientiert, wobei aber insbesondere die SVP ziemlich einseitig auf die DE-CH fokussiert ist, was längerfristig gefährlich sein kann.
  • B-Arche 24.03.2016 08:36
    Highlight Highlight (Teil 2)
    In der Schweiz ist die institutionelle Integration sehr gut, man hat seinen Arbeitsplatz, aber man hat - wenn man nicht eigene Familie mitbringt - keinerlei Chancen sich einen Freundeskreis aufzubauen mit Schweizern ohne Jahre damit zu verbringen.
    In Belgien ist das anders. Dort ist man sofort bei den Menschen und wird sofort integriert in Feste und Familienfeiern.
    Auch Muslime werden integriert, nur hat man aus dem erwähnten Zuständigkeitsnightmare und Laissez-Faire einfach bei Kriminalität allgemein nichts getan (egal ob Ausländer oder Belgier).
  • B-Arche 24.03.2016 08:33
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob ich das hier darf zu widersprechen aber ich versuche es einmal.
    Zuerst: Ich bin sehr oft in Belgien, ca 1/4 - 1/3 meiner Zeit. Zweitens: Ich habe für mehrere Jahre in Brüssel und in Mons (Wallonie) gelebt.
    Richtig ist, dass sich die Zuständigkeiten durch diesen wallonisch-flämischen Konflikt kafkaesk in einen Mischmasch verwandeln.
    Nur das mit der Integration kann man so nicht stehen lassen. Die belgische Gesellschaft ist viel offener und empfängt einen in offenen Armen - wenn man denn will! In der Schweiz empfängt einen niemand und man bleibt unter sich.
    (weiter mit Teil 2)
  • andersen 24.03.2016 08:26
    Highlight Highlight 1/2

    Die Schweiz ist in Tat ein Vorbild in Integration.
    Sie haben die muslimische Menschen explizit auf der ganze Land verteilt und wichtig ist, dass die Menschen kontakt zur die Einheimischen hat.
    Aber die Muslime wird auch in der Pflicht genommen, dass nur die Schweizer Gesetze gilt.
    Es gab eine Zeit in Basel, an der Feldbergerstrasse, wo es fast zur ein Ghettobildung kam, wegen günstige Mietwohnungen und dort gab es lange kein Vorstand, die Leuten dort wollte ein selbstgemachten Rechtsfreien Raum, aber das ist jetzt aufgelöst .
    Der Polizei ist mehr anwesend.
  • andersen 24.03.2016 08:14
    Highlight Highlight 1/1
    Nun, wenn so was grauenhaftes, wie ein Terroranschlag passiert, fragt man sich natürlich, was haben wir alle falsch gemacht?
    Stimmt etwas mit uns nichts?
    Die Eltern und die Behörde sind oft Ratlos.
    Aber, die IS geht gezielt vor und rekrutieren jungen Leute in das Internet und versprechen sie ein goldigen Nase, so lässt sich manche Jungen sich abschleppen und gehen in solchen Sekten mit der Kopf unter den Arm rein und stellt keine Fragen.

    Solchen Gruppen müssen auch dieser jungen passen, die oft eine kriminelle Energie hat oder ein Hass auf die Gesellschaft hat.
  • Plöder 24.03.2016 07:24
    Highlight Highlight Ich kann das Wort Integration nicht mehr hören! Hoffentlich wird es zum Unwort von 2015.
    Nach Duden:" Verbindung einer Vielheit von[...] Personen [...] zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit"
    Ich will keine Einheit ich will eher Respekt und Toleranz. Wenn sich jemand respektiert fühlt, fühlt er sich automatisch wohler. Das ist was die meisten jungen Menschen bei IS kriegen, sie werden respektiert und das ist die Saatstelle für Fundis.
    Der Respekt wird immer zurück gezollt und wenn man sogar Interesse zeigt an einer Kultur steigt dieser! Man verlernt nicht das Schweiz sein durchdas
  • _kokolorix 24.03.2016 06:56
    Highlight Highlight das problem wird auch zu uns kommen. wir lassen immer mehr die nicht intellektuell ausgerichteten Jugendlichen aussen vor. speziell junge männer, die keine perspektive haben wenden sich extremen, teils gewaltbereiten gruppierungen zu. irgendwas müssen sie schliesslich machen. überall auf der welt wo sich die jugendarbeitslosigkeit mit schwacher bildung paart tritt das problem auf und wir sind dabei mit den blöden bürgerlichen sparübungen die grundlagen für genau das auch hier zu schaffen
    • B-Arche 24.03.2016 08:43
      Highlight Highlight Für die Isolation solcher Menschen ist aber auch ein Stück weit die Gesellschaft verantwortlich. Warum möchten über 40% der Jugendlichen nichts mit Ausländern zu tun haben (BLICK-Umfrage)?

      Warum sind in der Schweiz so viele Menschen isoliert und finden Anschluss erst dann wenn sie heiraten und Kinder bekommen (oder eben in eine Moschee gehen?)

      Warum ist in der Schweiz ein Scheitern einer Geschäftsidee oder einer Ausbildung ein Makel und die Gesellschaft stigmatisiert so dass ein Wiederaufstehen für die nächste Idee nicht mehr funktioniert?
    • R&B 24.03.2016 13:00
      Highlight Highlight @B-Arche: Sie haben Recht. Es ist ein ewiger Zyklus, sich untereinander sozial zu verhalten.
    • _kokolorix 24.03.2016 19:13
      Highlight Highlight warum ist unsere gesellschaft so und nicht anders?
      wenn ein gesellschaftssystem auf einer wirtschaftsordnung basiert welche egoistisches verhalten kultiviert und belohnt werden viele menschen sich egoistisch verhalten. wer sich einbildet irgendwann aus eigener kraft wohlhabend zu werden grenzt sich von denen ab welche das nicht schaffen werden und wenn er nach 20 jahren buckeln und malochen feststellt, dass andere mit weniger aufwand genauso gut leben kommen neid und hass. nur die einsicht, dass wir ein system haben welches nur für etwa 5% wirklich gut ist, will einfach nicht kommen
  • atomschlaf 24.03.2016 01:33
    Highlight Highlight Wenn es zu wenig geringqualifizierte Arbeitsstellen gibt, dann darf man eben keine Geringqualifizierten mehr einwandern lassen.
    • elivi 24.03.2016 07:19
      Highlight Highlight nach deiner logik könnte man ja auch 'geringqualifizierte' die nicht arbeiten wollen, vor allem kein 'geringqualifizierten' job auswandern lassen ... und zwar unabhängig der nationalität. -_-
    • atomschlaf 24.03.2016 08:12
      Highlight Highlight Wäre noch interessant, wie die vielen Blitzer sich das vorstellen.
      Einwanderung in die Sozialhilfe?
      Automatisierung/Mechanisierung reduzieren und dadurch künstlich geringqualifizierte Jobs schaffen? Im Hochlohnland Schweiz?
      ...?
    • atomschlaf 24.03.2016 09:15
      Highlight Highlight @Thermomix: Genau. Integration ist eine Bringschuld der Einwandernden. Wer nicht fähig oder willens ist, sich in einem fremden Land selbständig zu integrieren, der soll zuhause bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kledi 24.03.2016 00:44
    Highlight Highlight Ich denke nicht dass die Schweiz ein Hauptziel ist jedoch darf man nicht vergessen dass in der Schweiz viele internationale Institutionen, Verbände und Firmen wie z.b. IOC, Fifa, Nestle etc. zuhause sind zudem ist Genf in einem Grenzgebiet und Terroristen könnten sich leicht absetzen obwohl die Überwachung in Frankreich stärker ist als in der Schweiz.
  • Kookaburra 23.03.2016 23:13
    Highlight Highlight Nun, wenn bei uns etwas passieren würde, wären wir todsicher auch selbst schuld. Darin gleichen wir uns.
    Und es tönt so, als könnte ohne weiteres etwas passieren, wenn es plötzlich zuwenig Jobs hätte.
    • goschi 24.03.2016 00:29
      Highlight Highlight Auch wenn Sie dies aus den falschen Gründen schreiben, so ist es nicht unwahr.
      Einer der gewichtigsten Punkte der Integration ist die vorhandene (oder eben fehlende) Perspektive und die hat stark auch mit dem Arbeitsmarkt zu tun, mit der Arbeitslosigkeit, vor allem auch mit der Struktur dieser und hier ist die Schweiz aktuell durchaus noch gut gerüstet, aber eben, die Zukunft kann (muss aber nicht) hier vermehrte Unsicherheiten bringen.
    • Silbermuschel 24.03.2016 06:25
      Highlight Highlight Sie verbinden also einfach mal generell alle Ausländer mit den Terroristen? Jeder Ausländer wird zum Attentäter wenn er keinen Job bekommt oder wie?
    • Froggr 24.03.2016 06:58
      Highlight Highlight Wir sind also schuld, weil wir ihnen keinen Job anbieten? Ich denke wir sind Schuld, wiel wir sie überhaupt erst ins Land genommen haben.
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