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epa05226201 Belgian Police arrive at Maelbeek Metro station shortly after an explosion occured in Brussels, Belgium, 22 March 2016. Security services are on high alert following two explosions in the departure hall of Zaventem Airport and later one at Maelbeek Metro station in Brussels. Many people have died and more have been injured in the terror attacks, which Islamic State (IS) has since claimed responsibility for.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Ein zunehmend häufiger Anblick in Europas Metropolen: Polizisten nach den Anschlägen in Brüssel.
Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA/KEYSTONE

Kommentar

Wir sollten uns an den Terror gewöhnen, aber das können wir nicht

Die Anschläge in der belgischen Hauptstadt konnten eigentlich niemanden wirklich überraschen. Dennoch taten sie es – und auch der nächste Anschlag wird es tun. 



Die Einschläge kommen näher: Nach dem 11. September 2001, mit dem der islamistische Terror sich endgültig in die Aufmerksamkeit der westlichen Welt bombte, kamen 2004 die Sprengsätze in den Madrider Vorortzügen, 2005 die Selbstmordattentate von London und schliesslich 2015 die Anschläge von Paris und jetzt in Brüssel. Zählt man die kleineren und die vereitelten Anschläge dazu, ergibt sich über die Jahre hinweg eine Art ansteigendes Grundrauschen des Terrors. 

Terror ist allerdings nicht gleich Terror: Je näher es kracht, je ähnlicher uns die Opfer und je vertrauter uns die betroffenen Städte sind, desto grösser ist unser Interesse. Jene Mahner, die uns in den Kommentarspalten der Online-Medien Heuchelei oder zumindest ungleiche Massstäbe vorwerfen, weil die Toten in Ankara hier viel weniger Anteilnahme wecken, mögen moralisch im Recht sein; von menschlicher Psychologie verstehen sie nichts. 

Terror weckt irrationale Ängste

Das gilt auch für die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, hierzulande Opfer eines Terroranschlags zu werden. Statistisch gesehen ist diese Gefahr verschwindend klein; der Terrorismus fällt im Vergleich zu den wahren Killern wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel in die Bedeutungslosigkeit. Aber er ist spektakulär. Und er löst – seinem Namen wie seiner Intention gemäss – Schrecken aus.

Es ist ein wenig wie bei der Flugangst: Obwohl die Fahrt zum Flughafen gefährlicher ist als der Flug selbst, machen sich bei manchen Menschen irrationale, aber tiefsitzende Ängste am Fliegen fest – und nicht so sehr am Fahren. Die Ängste scheinen stärker auf uns zu wirken, je weniger wir die Dinge im Griff haben; je weniger wir glauben, sie beeinflussen zu können. 

Dies ist bei dieser Art von Terror wie jetzt in Brüssel ausgesprochen der Fall, wo blinder Zufall über Leben und Tod der wahllos attackierten Zivilisten entscheidet. Anders als bei den Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den jüdischen Koscher-Markt, die jeweils eine spezifische und kleine Zielgruppe trafen, erzeugen Bombenanschläge auf belebte Orte ein Gefühl der Machtlosigkeit. Jeder weiss es, jeder denkt es: Das hätte mich treffen können. Diese – rational gesehen – übertriebene Angst machen sich die Terroristen seit jeher zunutze.

Neue Massstäbe des Gräuels

Begreift man Terror in Anlehnung an den preussischen Generalmajor und Militärwissenschaftler Carl von Clausewitz als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, kommt man nicht darum herum, den Terroristen ein rationales Vorgehen zu attestieren – so wahnhaft ihre Ziele auch sein mögen. Je furchterregender, spektakulärer der Anschlag, desto grösser die Aufmerksamkeit – die entscheidende Währung im Medienzeitalter.

Darin, in der Eskalation, liegt die innere Logik des Terrors. Exemplarisch führt dies der «Islamische Staat» vor, der mit seinen sorgfältig in Szene gesetzten Enthauptungen neue Massstäbe des Gräuels gesetzt hat.

Die Logik der Eskalation gilt nicht nur für den Terror: Öffentliche Selbstverbrennungen als drastischstes Mittel des politischen Protests versuchen ebenfalls, aus Aufmerksamkeit politisches Kapital zu schlagen.

Nicht immer mit Erfolg: Wurde 1963 das Bild der Selbstverbrennung des buddhistischen Mönchs Thich Quang Duc in Saigon noch zum Pressefoto des Jahres gewählt und diente später der Band Rage Against The Machine als Album-Cover, erregen die mittlerweile weit über hundert Tibeter, die sich aus Protest gegen die chinesische Besetzung verbrannt haben, kaum noch Aufsehen. 

Rage Against The Machine Cover Mönch Selbstverbrennung

Brennender Mönch auf dem Cover: Thich Quang Duc protestierte mit seiner Selbsttötung gegen die Unterdrückung der Buddhisten in Südvietnam.
Bild: Flickr

Der vergessene Terror

Dieser Effekt der Gewöhnung wird sich bei den islamistischen Anschlägen in unserer Lebenswelt indes nicht einstellen. Die Selbstverbrennung ist ausser durch eher unwahrscheinliche Kollektivaktionen nicht steigerbar. Die Terroristen aber können den Schrecken in neue, bisher ungekannte Höhen treiben, etwa mit einer «schmutzigen Bombe» oder besonders verwundbaren Zielen wie Schulen oder Kindergärten.

Heute scheint es so, als müsste Europa sich wie in den Jahren des Nordirland- und des Baskenland-Konflikts oder der RAF erneut mit einem Zustand des quasi-permanenten Terrors auseinandersetzen. Mit dem Unterschied, dass wir als Opfer komplett zufällig getroffen werden – und das in einem Konflikt, der mit unserer Lebenswelt nicht das Geringste zu tun hat. 

Deshalb bleibt das Überraschungsmoment immer. Egal, wie oft die «IS»-Schergen zuschlagen. Man kann sich nicht daran gewöhnen. 

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mnemonic 24.03.2016 18:59
    Highlight Highlight Die Überschrift ist absolut treffend. Aber ich fürchte es wird uns nix weiter übrigbleiben...
  • Kronrod 23.03.2016 20:30
    Highlight Highlight Sich daran gewöhnt zu haben sieht dann ungefähr so aus.
    Play Icon
    .be&t=21m58s
    • Kronrod 23.03.2016 21:03
      Highlight Highlight PS: nach 22:00 springen. Links mit Zeit-Tag scheinen hier nicht zu gehen.
  • TomTayfun 23.03.2016 20:18
    Highlight Highlight Bitte lest Die Texte von Sapere Aude es ist sehr Aufschlussreich und klar was Er über den Islam Wahres schreibt.
  • Sapere Aude 23.03.2016 16:40
    Highlight Highlight Ich glaube wir können uns nicht an den durch den Terror verursachten Schrecken gewöhnen, an die omnipräsente Gefahr aber schon. Ich war tief betroffen und schockiert über die Anschläge, erstaunt oder überrascht jedoch nicht. Die Reaktionen nach einen Anschlag sind doch immer gleich, wie Kian in seinem Artikel so schön aufzeigen konnte. Alleine dieser standartisierte Verarbeitungsmechanismus zeigt doch, dass sich die Gesellschaft zumindest teilweise an die Situation gewöhnt und sich darauf eingestellt hat.
    • TomTayfun 23.03.2016 20:15
      Highlight Highlight Danke Super
    • TomTayfun 23.03.2016 20:24
      Highlight Highlight Übrigens hast Du deinen Namen treffend ausgewählt . . . Sapere Aude - Wage es, weise zu sein!
    • Sapere Aude 23.03.2016 21:46
      Highlight Highlight Besten dank, ich versuch zumindest dem Leitspruch der Aufklärung gerecht zu werden, auch wenn ich mich selbst nicht als Weise bezeichnen würde :)
  • Luca Andrea 23.03.2016 16:18
    Highlight Highlight In Anlehnung an den Titel:
    Wir haben uns an den "Krieg gegen den Terror" gewöhnt und sind überrascht, dass wir Terrorismus ernten.

    Wir sollten doch einfach selber aufhören Menschen mit Drohnen und Waffen in anderen Ländern zu terrorisierunen und uns etwas mehr das westliche Handeln hinterfragen.
    • DerGrund 23.03.2016 16:36
      Highlight Highlight Man soll doch nicht verallgemeinern. Auch nicht wenn man von "uns" als Westen spricht. Die Drohnenangriffe fliegen die USA, nicht Belgien oder die Schweiz. Und erst recht nicht die effektiven Terroropfer.
    • TomTayfun 23.03.2016 16:43
      Highlight Highlight Amen so sei es . . Allahu Akbar so sei es . . . . . .
    • Retarded Wizard 23.03.2016 17:01
      Highlight Highlight Ja klar fliegt diese die USA. Aber wir bzw unsere Regierung toleriert und schützt die USA bei ihren kriegerischen Machenschaften.

      Im Gegenzug sanktioniert eine "neutrale" Schweiz Länder wie Russland, Nordkora oder Lybien.

      Das "wir" ist also durchaus berechtigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brienne von Tarth 23.03.2016 16:10
    Highlight Highlight Ich wage jetzt mal die Behauptung, das jüngere Generationen (ich bin 25 und zähle mich auch dazu) sich mehr an den Terror gewöhnt haben als die älteren Semester. Für uns ist Terror eigentlich allgegenwärtig. Seit wir jüngeren denken können und angefangen haben uns mit der Aussenwelt zu beschäftigen gibt es Terroranschläge. Ich kenne die Zeiten gar nicht wo es nicht überall einen Terroranschlag geben kann. Besser gesagt, ich kenne nur die Zeit wo es überall einen Terroranschlag geben kann. Das ist ein bisschen in unserem Bewusstsein verankert da wir damit aufgewachsen sind.
    • Fumo 23.03.2016 16:19
      Highlight Highlight http://www.watson.ch/Wissen/Schweiz/982459207-Die-vergessenen-Jahre-des-Terrors--In-den-70ern-und-80ern-zogen-Terroristen-eine-Blutspur-durch-Europa
    • bangawow 23.03.2016 16:29
      Highlight Highlight Brienne, Terror ist keine Neuerscheinung, das mediale Ausschlachten, bis es einem schlecht wird, eher schon.

      Grüsse von einem "älteren Semester" ^^
    • Brienne von Tarth 23.03.2016 16:33
      Highlight Highlight Ja ich weiss, es ist nicht so das es vorher keinen Terror gab. Ich hätte mich besser ausdrücken sollen. Sagen wir's so, die Medien bringen uns den Terror näher, wir haben viel mehr zugriff darauf als das früher der Fall war. Es ist einfach nichts spezielles, es gehört zur jetzigen Welt dazu, wie z.B. Umweltkatastrophen. Beispiel: Als ich die Push-Nachricht zum Terroranschlag bekommen habe, hatte ich noch andere Push-Nachrichten auf dem Handy die nichts mit dem Anschlag zu tun hatten. Die vom Anschlag habe ich nicht angeklickt, weil es nicht "Interessant" war, weil nicht mehr speziell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 23.03.2016 16:09
    Highlight Highlight Psychologisch gesehen ist diese Angst vollkommen nachvollziehbar und auch legitim, aber wir sollten und dürfen einfach nicht aus dieser Angst heraus Entscheidungen fällen. Man muss mit Ruhe und Bedacht an das Problem heran gehen. Sonst laufen wir noch Gefahr unsere Werte selbst zu demontieren, dazu braucht es dann keine Terroristen mehr.
    • phreko 23.03.2016 16:21
      Highlight Highlight Eben nicht. Die Angst ist irtational und nicht legitim. Legitimerweise sollte man Fussgängerstreifen meiden.
    • Triumvir 23.03.2016 18:23
      Highlight Highlight Rein rational betrachtet mag deine Meinung nachvollziehbar sein, doch ich bin überzeugt, dass auch du Menel anders argumentieren würdest, wenn du selber oder ein Familienangehöriger von dir betroffen wäre. Wenn wir weiter nur mit schönen Worten die Geissel des Terrorismus bekämpfen wollen, dann werden auch künftig noch X unschuldige Menschen einen sinnlosen Tod sterben müssen. So hart es auch ist, Gewalt kann nur mit Gegengewalt bekämpft werden. Im Falle von IS, dessen komplette Zerstörung.
  • bokl 23.03.2016 15:53
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich immer auf den "islamischen Terror" eingegrenzt? Damit die Zunahme nachweislich ist?
    Mit der Erwähnung der IRA- / ETA- / RAF-Anschläge zum Schluss wird zumindest noch in Erinnerung gerufen, dass 1. Terror in Europa nichts neues ist und 2. nicht der Islam das Problem ist. Wenn zwei sich streiten wollen, finden sie immer eine Grund und sehr oft leiden darunter Unbeteiligte.
    • TomTayfun 23.03.2016 16:38
      Highlight Highlight Genau so ist es nur ist der Islam jetzt der gerngesehene Feind um von allem Anderen abzulenken . . husch husch ungeliebte politische Handlungen durch zu bringen ohne Aufsehen. Politik Lehrgang 1. Semester. So geht's wenn richtig . .
    • atomschlaf 23.03.2016 16:55
      Highlight Highlight @bokl: Nein, Terror in Europa ist nichts Neues, aber der Terror der jüngeren Vergangenheit ist fast ausschliesslich islamistisch.
      Ausserdem ging es mindestens bei der IRA und der ETA um Anliegen, die mindestens teilweise nachvollziehbar waren, auch wenn man die Methoden nicht gutheisst.
      Der Islam ist nicht "das Problem", aber ein wesentlicher Teil des Problems, indem dieser die ideologische Grundlage für den islamischen Terror liefert.
    • TomTayfun 23.03.2016 17:38
      Highlight Highlight Terror sind die Menschen und nicht der Glaube Islam . . es gibt KEINE Grundlagen im Kuran dafür und so ist es. Bitte nicht so über Islam reden wenn man ihn nicht praktiziert und bescheid weiss . . Danke.
      Ich habe schon viel Leid gesehen auf Seiten des Islam wegen solchen Zurechtlegungen, wie man Islam gerne hätte. Hier im kleinen unter Uns.
  • Str ant (Darkling) 23.03.2016 15:52
    Highlight Highlight Im Prinzip können Anschläge überall stattfinden auch um die Ecke und es verkehrt zu sagen man können sich nicht daran gewöhnen.
    Re­cher­chie­ren sie doch wie sich die Bevölkerung in Israel an Attentate gewöhnt hat oder wegen der IRA und RAF in Europa früher oder all die zahlosen Attentate die es niemals in eine europäische Zeitung schaffen
  • bangawow 23.03.2016 15:45
    Highlight Highlight Ich habe keine Angst und lebe normal weiter. Terror gehört leider zu menschlichen Gesellschaften. Ihn wird es immer geben.

    Und nein, Belgier sind mir nicht ähnlicher als Türken. Und nein, daran ändert auch die Glaubensrichtung nichts. Alles tote, unschuldige Menschen.

    PS: Gestern Abend hat jemand am Bahnhof eine andere Person erschreckt und sie hat darauf kurz aufgeschrien (Kurzschrei im Achterbahn-Stil). Es war extrem, wie die Pendler/innen zusammengezuckt sind. Und die wenigsten haben danach, wie ich, über die Situation gelächelt.
    Die Menschen leben in einer medialen Angststarre.
  • chr_bopp 23.03.2016 15:35
    Highlight Highlight Offenbar liegt in der Überzeugung, dass dieser Konflikt nichts mit unserer Lebenswelt zu tun habe, gerade eine seiner Ursachen. Europa ist leider kein Schulhaus, wo höchst irrationale, narzisstisch gekränkte, psychopathische Halbwüchsige herumballern. Sondern - unsere Politiker sagen es ja selbst oft genug, wenn auch in anderer Absicht - offenbar ein Kriegsschauplatz. Wenn wir uns redlich fragen, worum da letztlich gekämpft wird, kommen wir durchaus auch zu einer Antwort. Oder etwa nicht?
  • JoJodeli 23.03.2016 15:35
    Highlight Highlight Wen genau hat dieser Anschlag überrascht? Ausser die Menschen die direkt davon betroffen sind und nun verletzt wurden oder eben dabei umkamen
  • Fumo 23.03.2016 15:06
    Highlight Highlight "von menschlicher Psychologie verstehen sie nichts."

    Sie aber auch nicht, sorry.
    Sie verbinden im Artikel Überraschung mit Angst und Empörung, vergleichen einen geplanten Akt mit die auf Zufall basierende Wahrscheinlichkeit eines Unfalles und verallgemeinern es auf alle.
    Ich war vom Anschlag gestern nicht wirklich überrascht, es macht mir auch keine Angst (nicht weil ich nicht glaube dass es mir widerfahren könnte, es ist eher Gleichgültigkeit) und trotzdem empört es mich.
    • Bonifatius 23.03.2016 15:31
      Highlight Highlight @Fumo: Wenn du dem Akt eher gleichgültig gegenüber stehst, wieso empört er dich dann? Und warum können die "Gefühlsregungen" Überraschung, Angst und Empörung nicht verbunden werden? In einer Todesstatistik kann man auch sehr wohl die Ursachen "Terroropfer" und Flugzeugabsturz miteinander vergleichen, warum auch nicht...? Dein Post (und die Kritik am Artikel) macht für mich keinen Sinn. Willst du sagen, dass du bereits abgehärtet bist? Was, wenn der Anschlag in Zürich passiert wäre, oder wo immer du auch wohnst...?
    • Fumo 23.03.2016 15:42
      Highlight Highlight Wenn du aus meinen Kommentar herausliest dass ich dem Akt gegenüber gleichgültig stehe hast du es nicht verstanden und ich mag auch nicht erklären, würde eh nichts ändern. Die Frage nach was wenn es bei mir geschehen wäre beantworte ich ja im Kommentar den du nicht verstanden hast, genau im Satz über die Gleichgültigkeit die du jedoch mit den Absatz davor in Verbindung bringst, warum auch immer.
    • Fumo 23.03.2016 15:45
      Highlight Highlight "Und warum können die "Gefühlsregungen" Überraschung, Angst und Empörung nicht verbunden werden?"

      Weil etwas wovon man Angst hat einem nicht überraschen kann, man erwartet es ja, mit der Hoffnung dass es nicht eintrifft. Würde man es nicht erwarten, hätte man keine Angst.
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