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Augenzeugen berichten: «Überall war Blut. Es war entsetzlich»



Mehrere Bombenanschläge am Flughafen Zaventem und im U-Bahn-Netz erschüttern Brüssel. Augenzeugen erzählen, wie sie den Attacken entkamen.  

Der 25-jährige Student Claudio aus Brüssel war während des Anschlags in der Abflughalle von Zaventem und wurde durch Glassplitter am Kopf verletzt. Er erzählt HLN.be

«Ich sass im Flughafen, als die erste Bombe detonierte. Ein Stück Glas traf meinen Kopf. Zusammen mit vielen anderen suchte ich im Starbucks Deckung. Unmittelbar danach explodierte die zweite Bombe hinter mir. Überall war Blut, etwa zehn, fünfzehn Menschen lagen tot auf dem Boden. Es war entsetzlich.»

Student Claudio Brüssel Anschlag

Student Claudio.
Bild: Jan Aelberts.

Dieser Tourist war am Flughafen, als die Bomben hochgingen. 

«Es waren zwei Bomben. Die erste hörte ich nicht, die zweite war bei den Abflügen.»

«Gewaltiger Knall 20 Meter hinter uns»

Mark De Wit, Journalist beim belgischen Fernsehsender VTM, war gerade in Zaventem am Einchecken. Er hörte die beiden Explosionen: 

«Ich dachte, dass es Gewehrfeuer war, darum habe ich meiner Freundin sofort gesagt, dass wir uns auf den Boden legen müssen. Unmittelbar danach gab es 20 Meter hinter uns einen gewaltigen Knall. Hinter uns lagen Verletzte, und dann kamen Soldaten und Sicherheitsleute.»

Diese sichtlich schockierte Frau wurde aus der U-Bahnstation Maalbeek evakuiert. 

«Ich hatte grosse Angst, denn sie haben uns gesagt, wir sollen die Metro verlassen. Alle haben geschrien. ... Ich hatte grosse Angst. Man hat geschrien. Alle sind gerannt.»

«Es gab enorme Panik»

Die Journalistin Charlotte van Driessche, die für den flämischen Rundfunk VRT arbeitet, fuhr in der U-Bahn zur Arbeit, als in einem U-Bahnzug vor ihr eine Bombe explodierte. 

«Wir hörten einen enormen Knall, die Metro stoppte und wir sahen viel Rauch auf uns zukommen.»

Charlotte van Driessche Anschlag Brüssel

Charlotte van Driessche.
Bild: Screenshot VRT

«Es gab sofort einen Tumult, weil jeder gleich an die Anschläge in Zaventem dachte.»

Die Passagiere in ihrem U-Bahnzug sassen eine Viertelstunde im Zug fest und mussten dann durch den Tunnel zur Station Arts-Loi/Kunst-Wet zurückgehen. 

«Es gab enorme Panik. Wir haben den Knall deutlich gehört und wir spürten sogar einen kleinen Ruck in unserem Zug. Da war viel Rauch und Gestank, richtiger Brandgeruch.»

Auch dieser Mann entkam aus dem U-Bahntunnel:

(dhr)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paco69 22.03.2016 11:20
    Highlight Highlight Sie sind bereits überall, diese islamistischen Terroristen, in fast jedem europäischen Land, zumeist ausgestattet mit einem europäischen Pass und Sozialhilfe. Falls der Daesh (IS) in Syrien/Irak besiegt werden sollte, wird der Kampf gegen die Ungläubigen in Europa mit ganzer Härte weitergehen. Wer die Tür einfach sperrangelweit offen lässt, muss damit rechnen, dass finstere Gestalten in sein Haus kommen und sich entsprechend aufführen, nach wie vor.
    • rasca 22.03.2016 11:47
      Highlight Highlight Statistisch gesehen wird bei offenen Haustüren weniger oft eingebrochen weil es suggeriert das jemand zu Hause ist.
      Flüchtlinge für Terrorismus verantwortlich machen ist aufm Niveau der 30er Jahre, der Zussamenhang ist ähnlich stark wie bei den Juden und dem verlorenen Weltkrieg.
    • Yayoer Yoe 22.03.2016 13:12
      Highlight Highlight Paco69 - Angestellter, RTL-Konsument und selten ein Buch in die Hand genommen.
    • _kokolorix 23.03.2016 06:56
      Highlight Highlight bei mir ist die türe immer offen, es kam noch nicht eine finstere gestalt...
      dagegen schnüffeln die Geheimdienste in sämtlichen privaten angelegenheiten und haben noch kaum einen anschlag verhindern können. vielleicht sollten wir doch mal einen zusammenhang mit unseren geschäften mit islamistischen regimes herstellen
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