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epa07021364 Filipinos frolic on waves in the typhoon-hit town of Aparri, Cagayan province, Philippines, 15 September 2018. Mangkhut, the most powerful typhoon to strike the Philippines in the last five years, made landfall in the northeastern town of Baggao with maximum sustained winds of 205 km/h (128 mph) and gusts of up to 285 km/h (177 mph). The Category 5 storm came ashore at 1:40 am (17:40 GMT on 14 September) in Cagayan province, the Philippine Atmospheric, Geophysical, and Astronomical Services Administration (PAGASA) said. Mangkhut, denoted Ompong in the Philippines, is moving west-northwest at 35 km/h and is expected to exit the archipelago in the direction of Hong Kong late 15 September, according to the PAGASA bulletin. Forecasters said that coastal areas in the impact zone could experience a storm surge of as much as 6 meters.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Der Kategorie-5-Sturm «Mangkhut» erreicht die philippinischen Küsten, über 5 Millionen Menschen betroffen. Bild: EPA/EPA

Böen von bis zu 330 Stundenkilometer: Taifun «Mangkhut» erreicht die Philippinen 

15.09.18, 05:40 15.09.18, 12:48


Begleitet von starken Regenfällen hat Taifun «Mangkhut» am Samstag den Norden der Philippinen erreicht und weite Landstriche fest in seinem Griff. Der Sturm entfaltete Windgeschwindigkeiten von bis zu Tempo 200, in Böen gar von 330 Kilometern pro Stunde.

Der in Südostasien tobende Taifun «Mangkhut» ist nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re weit gefährlicher für die Bevölkerung als Hurrikan «Florence» an der US-Ostküste. «Humanitär ist »Mangkhut« das ernstere Ereignis», sagte Ernst Rauch, Leiter der Klimaforschung des weltgrössten Rückversicherers.

«Mangkhut» werde voraussichtlich eine ganz andere Hausnummer sein, «ein so genannter Supertaifun». Der Durchmesser sei wesentlich grösser und der Sturm mit wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten viel intensiver. (sda/dpa)​

Er entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und sorgte für Stromausfälle. Insgesamt sollen mindestens 5.2 Millionen Menschen von dem Sturm betroffen sein. Das Rote Kreuz der Philippinen geht aufgrund der Zerstörungskraft sogar von bis zu zehn Millionen Betroffenen aus.

Residents walk along destroyed stalls at a public market due to strong winds as Typhoon Mangkhut barreled across Tuguegrao city in Cagayan province, northeastern Philippines on Saturday, Sept. 15, 2018. The typhoon slammed into the Philippines northeastern coast early Saturday, it's ferocious winds and blinding rain ripping off tin roof sheets and knocking out power, and plowed through the agricultural region at the start of the onslaught. (AP Photo/Aaron Favila)

«Mangkhut» wird wohl das ganze Wochenende für solche Zerstörungen sorgen. Bild: AP/AP

Der stärkste Taifun des Jahres auf den Philippinen bewegt sich mit 35 Kilometern pro Stunde in nordwestlicher Richtung auf die nördliche Spitze zu. Spätestens am Sonntagmorgen soll er das Land verlassen haben. Der Taifun war am frühen Samstagmorgen mit Wucht auf Land getroffen. Das Zentrum des Wirbelsturms erreichte den Ort Baggao in der Provinz Cagayan, 382 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

Strom- und Flugausfälle

Bereits die Vorboten des Sturms hatten den Norden der Philippinen hart getroffen. In Teilen der Provinzen Cagayan und Isabela fiel der Strom aus, zahlreiche In- und Auslandsflüge wurden gestrichen. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, mehr als 4500 Passagiere strandeten in Häfen der Inselgruppe im Westpazifik.

Der Taifun bringe ein 900 Kilometer breites Band aus Regenwolken mit sich, erklärte die Wetterbehörde. «Häuser aus leichtem Material werden definitiv zerstört», warnte Meteorologe Renito Paciente.

Breite Schneise

Obwohl der Norden des Landes in der Vergangenheit bereits ähnlich starke Taifune erlebt hat, äusserte sich der Präsident des Roten Kreuzes, Richard Gordon, besorgt über die Ausmasse des Wirbelsturms. «Die Schneise von »Mangkhut« ist breiter, das heisst, eine grosse Fläche wird betroffen sein, und er ist in der Lage, bei den Menschen viel Leid auszulösen.»

Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht, die Überflutungen, Erdrutsche und andere Verwüstungen bringen. Einer der stärksten Taifune der vergangenen Jahre war «Haiyan». Er traf im November 2013 auf die Philippinen. Damals starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause. (leo/sda/dpa)

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