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epa07666323 Former British Foreign Secretary Boris Johnson speaks to Conservative Party members at the Conservative Party leadership hustings in Birmingham, Britain, 22 June 2019. Boris Johnson and Foreign Secretary Jeremy Hunt are vying to become Britain's next Prime Minister.  EPA/ANDY RAIN

Boris Johnson ist Favorit im Rennen um den Posten des Premierministers in Grossbritannien. Bild: EPA/EPA

Boris Johnson: Der Brexit-Unterhalter und bald Grossbritanniens neuer Premier?



Fast genau drei Jahre nach dem knappen Votum der Briten zum EU-Austritt sieht sich Boris Johnson seinem Ziel nahe. Der ehemalige Wortführer der Brexit-Kampagne «Vote Leave» steht am Samstag als einer von zwei Kandidaten für das Amt des Premierministers auf einer Bühne im Konferenzzentrum in Birmingham.

Der 55-Jährige bellt förmlich ins Mikrofon: «Das erste, was wir machen müssen, wissen Sie was das ist? Wir müssen den Brexit wuppen». Grosser Beifall. Johnson sagt das, als sei es eine Kleinigkeit, wenn man es nur wolle.

Am 23. Juni 2016 hatten die Briten mit rund 52 zu 48 Prozent für den Brexit gestimmt. Doch das Land ist drei Jahre später noch immer Teil der Staatengemeinschaft.

Premierministerin Theresa May schaffte es in drei Anläufen nicht, ihr mit Brüssel ausgehandeltes Austrittsabkommen durchs Parlament zu bringen. Die Frist für den Austritt wurde bis zum 31. Oktober verlängert. May kündigte ihren Rücktritt an.

Boris Johnson ist Favorit

Conservative party leadership candidate Boris Johnson gestures, during the first party hustings at the ICC in Birmingham, England, Saturday June 22, 2019. (Ben Birchall/PA via AP)

Boris Johnson wurde mit dem Brexit weltweit bekannt. Bild: AP/PA

Johnson ist der Favorit im Rennen um ihre Nachfolge. Mit überwältigendem Vorsprung war er von seiner Fraktion in die Finalrunde des Auswahlverfahrens gewählt worden. Nun soll er sich im ganzen Land der konservativen Parteibasis präsentieren.

Es sind die schätzungsweise etwa 160'000 Tory-Mitglieder, die bis Ende Juli entscheiden, wer neuer Parteichef und damit auch Premierminister wird. Einige Hundert sind in Birmingham zur ersten von 16 Vorstellungsrunden gekommen. Johnsons Kontrahent, Aussenminister Jeremy Hunt, gilt als nahezu chancenlos.

Ungeordneter Brexit als Drohung

Erreichen will Johnson, was May verwehrt blieb: Er will die EU zu Zugeständnissen zwingen. Die bereits vereinbarte Schlussrechnung von umgerechnet rund 45 Milliarden Euro will er nur unter Bedingungen zahlen.

Vor allem aber will er die heikle Frage nach Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland dorthin verschieben, wo sie seiner Meinung nach hingehört: «In die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen während der Übergangsphase, nachdem wir am 31. Oktober ausgetreten sind», ruft Johnson und schwingt seine Faust, als würde er einen Hieb mit einem unsichtbaren Säbel führen.

Sollte Brüssel nicht auf seine Forderungen eingehen, droht er mit einem Brexit ohne Abkommen. Dann würden über Nacht alle Vereinbarungen zwischen Grossbritannien und der EU ungültig werden. Experten rechnen mit chaotischen Verhältnissen und schweren Konsequenzen für die Wirtschaft.

Unrealistische Versprechungen

Doch Johnson beschwichtigt: Das Land müsse nur darauf vorbereitet werden. Dann habe es ein hervorragendes Druckmittel gegen die EU. Bisher habe das gefehlt. Doch mit «der richtigen Energie und mit dem richtigen Einsatz» werde es klappen.

Ob Johnson klar ist, wie unrealistisch seine vollmundigen Versprechungen sind? Die EU hat Nachverhandlungen am Brexit-Deal wiederholt ausgeschlossen. Beim Versuch, die Irland-Frage in die Zeit nach dem Austritt zu verschieben, hatte sich bereits May in Brüssel die Zähne ausgebissen.

Die Drohung eines Brexits ohne Abkommen scheint zudem hohl: Grossbritannien würde darunter weit mehr leiden als die EU. Verspricht Johnson dies möglicherweise alles nur, um gewählt zu werden? Hat er einen echten Plan in der Tasche?

Ungebremste Begeisterung

Eingefleischte Johnson-Unterstützer scheinen diese Fragen nicht umzutreiben. Sie schätzen offenbar vor allem den Unterhalter Johnson. Immer wenn «Boris», wie er oft nur genannt wird, ein extravagantes Wort heraus hustet oder sich in einer Tirade über Labour-Chef Jeremy Corbyn ergeht, geht ein seeliges Glucksen durch den Saal.

Als er sich dann doch einigen kritischen Fragen stellen muss, buhen sie und fordern, er solle in Ruhe gelassen werden. Einige, die ihm besonders frenetisch Beifall klatschen, sind verschwunden, als sein Kontrahent Jeremy Hunt auf die Bühne kommt.

Grosse Enttäuschung

Doch es gibt auch einige, denen Johnsons Auftritt nicht gefallen hat. Besonders sein beharrliches Schweigen auf mehrfaches Nachfragen über einen nächtlichen Polizeieinsatz bei der Londoner Wohnung, die er sich mit seiner Lebensgefährtin teilt, scheint viele zu verstören. Ein Nachbar hatte in der Nacht zum Freitag die Polizei gerufen, wegen eines lautstarken Streits in der Johnson-Wohnung.

«Ich fand Boris Johnson war so enttäuschend, es war unglaublich», sagt der 74 Jahre alte Keith Jones nach der Veranstaltung. «Er plappert, er beantwortet die Frage nicht, er tut so, als sei es ein Witz», klagt er.

Hunt als Stimme der Vernunft

«Wie könnte er mit den Deutschen und Franzosen verhandeln, die würden ihn doch nicht ernst nehmen, oder?» Er sei als Johnson-Enthusiast gekommen und gehe als Hunt-Enthusiast nach Hause, sagt er. Ähnlich äussern sich auch andere.

epa07666552 British Foreign Secretary Jeremy Hunt speaks to Conservative Party members at the Conservative Party leadership hustings in Birmingham, Britain, 22 June 2019. Hunt and Boris Johnson are vying to become Britain's next Prime Minister.  EPA/ANDY RAIN

Jeremy Hunt ist der letzte, der Boris Johnson noch gefährlich werden kann. Bild: EPA/EPA

Hunt präsentiert sich als Mann der Vernunft. Die EU werde ihn zumindest anhören, wenn er neue Pläne vorlege, die eine Chance hätten, durchs Parlament zu kommen, prophezeit er.

Einen EU-Austritt ohne Abkommen will er möglichst vermeiden, aber nicht ausschliessen. Ob er die Mehrheit der konservativen Parteimitglieder mit dieser Botschaft überzeugen kann, bleibt fraglich. (leo/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 24.06.2019 02:24
    Highlight Highlight ... unfähig, Blender, Witzfiguren, Inkompetenz, falsche Versprechungen ...
    Wird auf BJ zutreffen, aber auch praktsich auf alle anderen Politiker von links bis rechts.
    Was wird uns erzählt, wenn mal ein/e beliebte/r Politiker/in, richtig ins Fettnäpfchen tritt? Sie müssen/können nicht alles wissen, dafür gibt es Berater, etc.
    Wozu haben wir dann diese, nicht Dossier oder Departement festen Politiker? Um uns angenehmer anlügen zu lassen? Sollen doch gleich die Berater deren Job machen, die hätten wenigstens eine Ahnung davon.
    Wir haben ja nur noch Juristen an der Spitze und keine Fachpersonen.
  • Danergy 23.06.2019 22:52
    Highlight Highlight Mich nimmt Wunder, wie lange die Leute noch solchen unfähigen und faulen Blendern glauben.
    Johnson ist nachweislich über seine gesamte Karriere (inkl. Bürgermeisterzeit) nur durch Faulheit, Inkompetenz, Skandale und falsche Versprechen aufgefallen. Solche Typen sind schlimmer als alle Politiker, die in ihrem Amt scheitern, aber zumindest ein gewisses Ethos und Arbeitsmoral an den Tag legen. Bei Leuten wie Trump und Johnson sind die Verfehlungen, Unfähigkeit und Aussetzer über Jahrzehnte klar dokumentiert. Auch wofür sie stehen. Und doch kriechen immer wieder Leute denen auf den Leim. Traurig
    • Spooky 24.06.2019 06:06
      Highlight Highlight @Danergy

      "Mich nimmt Wunder, wie lange die Leute noch solchen unfähigen und faulen Blendern glauben."

      Genau so ist es. Die Briten hätten den faulen Blendern in Brüssel schon von Anfang an nicht glauben sollen.
    • Danergy 24.06.2019 11:13
      Highlight Highlight So viel man and er EU aussetzen kann, sie hat mehr erreicht als Nichtsnutze wie Johnson, Trump oder Orban in 2 Leben erreichen könnten...
  • piatnik 23.06.2019 19:53
    Highlight Highlight boris wäre sicher ein guter premier, hoffentlich gewinnt er die wahlen!
    • Danergy 23.06.2019 22:59
      Highlight Highlight Boris hat in seiner politischen Karriere, überall nachlesbar und eindeutig belegt, durch Desinteresse, Narzissmus und Unfähigkeit geglänzt. Selbst seine Zeit als Bürgermeister Londons war, wie sich erst recht im Nachhinein zeigte, ein Debakel. Dossiers in der Schublade verschwinden lassen, die Arbeit anderer als die eigene ausgegeben, in einen Fettnapf nach dem anderen treten. Da nützen auch die paar ÖV-Projekte und sein Velöli-Image nichts. Der Mann hat NICHTS vorzuweisen, was ihn als PM qualifiziert. Alles was er halbwegs zustande brachte ist die Churchill-Biographie, die er geschrieben hat
  • Gurgelhals 23.06.2019 19:02
    Highlight Highlight Die folgende Unterhaltung, die Nick Cohen (Kolumnist für den Observer) vor ein paar Tagen mit einem Tory-Parlamentarier hatte, fasst m.E. perfekt zusammen, wieso sich die Partei plötzlich hinter eine Witzfigur wie Johnson schart – und das wider jeglicher Vernunft und obwohl allen sonnenklar ist, dass es eine absolute Schwachsinnsidee ist. Die Partei muss überleben, scheissegal was mit Land und Leuten passiert:

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    • roger.schmid 23.06.2019 23:32
      Highlight Highlight @Gurgelhals: Exakt wie bei den Republikanern und Trump..

      Doch mit diesen jämmerlichen, landesverräterischen Verhalten werden die Rechten auf beiden Seiten des grossen Teichs schon bald gewaltig auf die Fre*** fliegen und auf Jahre unwählbar. Dann wird die Gesellschaft endlich wieder einmal einige Schritte vorwärts kommen.
  • lilie 23.06.2019 18:17
    Highlight Highlight Was ist bloss mit den Menschen los, dass sie Leuten wie Johnson, Trump etc. zujubeln, mehr als suspekten Figuren, die schon ihr Privatleben nicht im Griff haben, völlig naive Wahlversprechen von sich geben und ansonsten vor allem mit Ignoranz, schlechten Manieren und fragwürdigen Frisuren glänzen? 🙈
    • Crissie 23.06.2019 20:20
      Highlight Highlight Ja, genau das frage ich mich auch! Und ebenso, was das für Leute sind, die Ihren Kommentar "geblitzt" haben!
    • Scaros_2 23.06.2019 20:21
      Highlight Highlight Ganz einfach. Unser Wohlstand verleitet uns - uns auszuruhen und nicht mehr zu denken. Provokativ gesagt bräuchten wir einen krieg oder sonst was schlimmes auf globaler Ebene das die Menschheit eint.

      Aber hey.,..
    • lilie 23.06.2019 20:37
      Highlight Highlight @Crissier: Danke schön, ich kanns mir auch nicht erklären... 🤔

      @Scaros: Hör auf, einer dieser "tollen" Politiker propagiert das sonst womöglich noch allen Ernstes. 😳🙈
  • meliert 23.06.2019 18:05
    Highlight Highlight Alles Hypothesen, niemand kann voraussagen was genau passiert nach dem Austritt, egal welche Version. Wer mehr unter dem Austritt leidet bleibt dahin-gestellt, ob es UK ist oder DE, FR und die anderen EU Länder.
    • swisskiss 23.06.2019 19:52
      Highlight Highlight meliert: Selbstverständlich kann man den Verlust verifizieren und die volkswirtschaftlichen Effekte auf die einzelnen Länder relativ genau beziffern.

      Das GB die höchsten Verluste bei einem Brexit tragen muss, egal welche Version, ist nun mal Fakt. Selbst die volkswirtschaftlichen Schäden im Vorfeld des Brexit, sind in Grossbritannien um das Mehrfache höher, als bei den Handelspartnern in der EU.

      Man muss sich fragen, wieso sich GB nicht bemüht hat schon vor Jahren mit anderen Ländern zusammen eine grundlegende Reform der EU anzustossen, statt sich mit diesem Austritt ins Knie zu schiessen.
    • Juliet Bravo 23.06.2019 20:13
      Highlight Highlight Wenn du weisst, wie eng die GB-Wirtschaft, gerade auch KMUs, mit dem Kontinent verbunden sind und dass der bei weitem(!) grösste Absatzmarkt die EU ist, siehst du vielleicht auch, dass die Briten einfach am kürzeren Hebel sitzen. Da werden einige Zugeständnisse nötig werden. Auch unter einem Boris Johnson.
      Das gilt übrigens genauso für die Schweizer KMUs und unsere Wirtschaft. Wird von den Antieuropäern gern mal übersehen.
    • _kokolorix 23.06.2019 20:21
      Highlight Highlight Man braucht kein Experte zu sein um zu erkennen, dass die EU wesentlich robuster ist als UK.
      Kommt zu den drastischen wirtschaftlichen Folgen noch eine völlig unfähige Regierung, und etwas Anderes ist mit Boris Johnson nicht zu erwarten, dann wird das einst so grosse Britannien abstürzen. Eine rechtsnationale Populistenregierung könnte dann ihr Heil einmal mehr in einem bewaffneten Konflikt suchen. Tolle Aussichten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 23.06.2019 17:31
    Highlight Highlight Johnson war, ist und bleibt eine Witzfigur. Die Briten werden wenn sie im folgen wohl den schlechtesten Weg aus der EU nehmen und wie ich Johnson kenne, wird er die Schuld natürlich überall suchen nur nicht bei sich selbst.
    Für mich haben die Briten entschieden die EU zu verlassen und das sollen sie, geordnet und mit der Schlusszahlung von 45Mia. Sollte ja kein Problem sein, denn die Johnson schon mehrfach versprochen hat wird es den Briten nach dem Austritt bestens gehen, also wo ist das Problem?
    • Dominik Treier 23.06.2019 17:44
      Highlight Highlight Johnson ist ein wenig wie der Trump Grossbritanniens. Ein wenig weniger vulgärer Menschenverachter, dafür eine umso grössere Witzfigur, die nur durch leere Patriotismusparolen, Gewetter und fehlende Lösungen glänzt. Er wäre sogesehen wohl die beste Wahl. Wer nicht hören will, muss ja bekanntlich fühlen...
    • FrancoL 23.06.2019 19:07
      Highlight Highlight OK kann man so sehen, aber willst Du die Briten derart strafen?
    • _kokolorix 23.06.2019 20:30
      Highlight Highlight Die Briten strafen sich selber. Hätten sie nicht den dummen und unrealistischen Versprechungen der Brexiters geglaubt, wäre ihnen manches erspart geblieben. Das doofe ist nur, dass GB halt militärisch eine Atommacht ist und es dem Rest der Welt nicht einfach egal sein kann wenn so ein Land in die Fänge von dummsreisten Schwätzern wie Johnson gelangt.
      Es scheint zwar unwahrscheinlich, dass jemand mit den Atombomben herumspielt, aber die Selbstdemontage durch den Brexit wäre bis vor Kurzem auch noch undenkbar gewesen...

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