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epa08337705 People with facial masks transport the coffin of a deceased to a cemetery in Guayaquil, Ecuador, 01 April 2020. The sudden spread of the coronavirus in the Guayaquil area, has created a situation of abandonment of bodies that the authorities are trying to solve.  EPA/Marcos Pin

In der ecuadorianischen Stadt Guayaquil müssen die Toten eigenhändig abtransportiert werden. Bild: EPA

Corona global: Leichen auf Strassen in Ecuador – China verbietet Verzehr von Haustieren



240'000 Tote werden in den USA erwartet, schon fast 14'000 Tote sind es in Italien, aber auch mehr als 70'000 Genesene in China. Das Coronavirus hat sich in gut drei Monaten von Ost nach West in mehr als 180 Länder ausgebreitet. Hier ein Überblick über die Lage in einigen von ihnen:

USA

Bis zu 240'000 Tote befürchtet

In den USA wird die Lage immer dramatischer. Kein Land auf der Welt hat mehr bestätigte Fälle als die Vereinigten Staaten. Am vergangenen Mittwoch überstieg die Zahl der Infektionen die Marke von 200'000, und sie nimmt weiter rasant zu. Das Weisse Haus befürchtet nach einer Projektion bis zu 240'000 Tote durch die Lungenkrankheit Covid-19 – und das gilt für den Fall, dass die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus tatsächlich eingehalten werden. Präsident Donald Trump sagte am vergangenen Sonntag, sollte es gelingen, die Todeszahl auf 100'000 zu begrenzen, «dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht».

epa08339765 An aerial photo made with a drone shows a mostly deserted Lake Shore Drive near Navy Pier in Chicago, Illinois, USA, 02 April 2020. Illinois remains under a stay at home order issued by Illinois Governor to limit the spread of COVID-19 coronavirus.  EPA/TANNEN MAURY

Auch in den USA steht das öffentliche Leben beinahe still. Bild: EPA

Nach einer laufend aktualisierten Hochrechnung der Universität von Washington in Seattle, die auch das Weisse Haus präsentierte, wird die höchste Opferzahl in den USA Mitte April erwartet – mit dann mehr als 2600 Toten pro Tag. Dieser Projektion zufolge werden nach derzeitigem Stand zum Hochpunkt der Krise landesweit fast 20'000 Betten auf Intensivstationen fehlen, um Patienten zu behandeln. Am vergangenen Dienstag stimmte Trump die Amerikaner auf harte Zeiten ein: «Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten», sagte der Präsident.

Ecuador

Leichen auf den Strassen von Guayaquil

In der Hafenstadt Guayaquil liegen Tote tagelang in den Wohnungen, die Leichenhallen der Krankenhäuser sind überfüllt, selbst auf den Strassen der Millionenmetropole wurden Leichen abgelegt. Wegen der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in dem südamerikanischen Land kamen die Bestattungsunternehmen in den vergangen Tagen mit der Arbeit kaum hinterher.

«Wir holen die Leichen jetzt aus den Kliniken und den Wohnungen ab», sagte der Leiter der staatlichen Entwicklungsbank BanEcuador, Jorge Wated, der den Einsatz koordiniert, in einem Interview des Fernsehsenders NTN24. «Wir müssen sie schnell beisetzten, um weitere Infektionen zu verhindern.»

Die Stadtverwaltung forderte vier Kühlcontainer an, in denen die Leichen vorübergehend zwischengelagert werden können. Auf einem Friedhof wurden 2000 neue Grabstätten für die hergerichtet. Bislang haben sich in Ecuador mehr als 2700 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 93 Patienten starben nach offiziellen Zahlen.

A coffin with the body of a person who is supposed to have died from COVID-19 disease lays wrapped in plastic and covered with cardboard, outside a block of family apartments in Guayaquil, Ecuador, Thursday, April 2, 2020. Hospitals are turning away patients and bodies are being left on streets and in homes for days in Guayaquil, a normally bustling Ecuadorian city of 2.2 million that has become a hot spot in Latin America as the new coronavirus pandemic spreads. (AP Photo/Filiberto Faustos)

In Guayaquil werden die Toten vor den Häusern gelagert, die Särge gehen langsam aus. Bild: AP

Allein in Guayaquil haben sich 1300 Menschen mit Sars-Cov-2 infiziert – damit hat die Wirtschaftsmetropole am Pazifik allein mehr Erkrankte als ganze Länder in der Region wie Peru, Argentinien und Kolumbien. Da nur wenige Tests durchgeführt werden, dürfte die Zahl der an Covid-19 gestorbenen Menschen noch deutlich höher liegen. «Normalerweise sterben in Guayaquil pro Tag etwa 40 Menschen, derzeit sind es eher um die 100», sagte Taskforce-Chef Wated.

China

Verzehr von Hunden und Katzen verboten

In China werden seit Wochen kaum noch Neuinfektionen verzeichnet und Gegenmassnahmen werden schrittweise zurückgefahren. Trotzdem gibt es immer wieder neue Ideen, wie die Corona-Gefahr eingedämmt werden kann. So hat die südchinesische Stadt Shenzhen zum 1. Mai das Essen von Hunden und Katzen verboten. Die Haustiere hätten «eine viel engere Beziehungen zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere», hiess es zur Begründung.

epa08338256 (FILE) - Dog meat for sale at a market during the Dog Meat Festival in Yulin city, Guangxi province, China, 21 June 2016 (reissued 02 April 2020). Authorities have banned the consumption of cat and dog meet in the southern Chinese city of Shenzen starting 01 May 2020.  EPA/WU HONG *** Local Caption *** 52841760

Hunde dürfen in China derzeit nicht mehr verzehrt werden. Bild: EPA

Da der Ursprung des Coronavirus auf einem Markt für Wildtiere in der zentralchinesischen Stadt Wuhan vermutet wird, hatte Chinas Zentralregierung Ende Januar angeordnet, dass der Handel mit Wildtieren untersagt werden soll. Städte und Provinzen haben daraufhin begonnen, Verbote in Kraft zu setzen. Shenzhen geht nun noch einen Schritt weiter, indem es als erste chinesische Stadt Hunde und Katzen einschliesst. Allerdings betrifft das nur wenige «Feinschmecker». Gerichte mit Hunde- und Katzenfleisch stehen zwar in einigen Restaurants in China auf der Speisekarte, aber nur sehr selten.

Insgesamt wurden in China bisher 81'620 Infizierte gemeldet, von denen sich bislang mehr als 76'000 wieder erholt haben. 3322 Menschen kamen durch das Virus ums Leben.

Neuseeland

12'000 deutsche Urlauber können nach Hause

12'000 in Neuseeland gestrandete deutsche Urlauber können wieder nach Hause. Eine Maschine der Air New Zealand flog die ersten 342 von ihnen am späten Freitagnachmittag (Ortszeit) aus. Nach einem Halt in Vancouver sollte es nach Frankfurt weitergehen.

In Neuseeland sitzen zurzeit noch die meisten Deutschen wegen der Corona-Krise fest. Eine Rückholaktion der Bundesregierung war am vergangenen Samstag von der neuseeländischen Regierung überraschend abgebrochen worden. Erst am Donnerstag wurde eine Einigung über die Sicherheitsvorkehrungen für den Transport gefunden.

epa08329123 New Zealand passengers from the cruise ship Vasco da Gama are seen arriving at Perth airport, in Australia on 28 March 2020 to catch a direct flight back to New Zealand . The Vasco da Gama had about 800 Australians onboard and over 100 New Zealanders. There were no reports of passengers having contracted the coronavirus.  EPA/RICHARD WAINWRIGHT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Auch im abgeschotteten Neuseeland will alles nur noch nach Hause. Bild: EPA

In Neuseeland gelten wegen der Ausbreitung des Coronavirus strenge Ausgangsbeschränkungen. Bislang gibt es dort 868 bestätigte Erkrankungen mit der Lungenkrankheit Covid-19, ein Mensch starb daran.

Belgien

Protest gegen Saisonabbruch im Profifussball

Belgien ist vorgeprescht. Bereits am Donnerstag wurde die Saison für die Profifussballer des Landes beendet, der FC Brügge soll zum Meister proklamiert werden. Damit haben die Belgier nun den Zorn des europäischen Fussballverbands auf sich gezogen.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin drohte mit einem Ausschluss aus den europäischen Clubwettbewerben. «Ich denke, das ist nicht der richtige Weg. Solidarität ist doch keine Einbahnstrasse. Man kann nicht nach Hilfe fragen und dann einfach selbst entscheiden, wie es gerade passt», sagte Ceferin in einem Interview im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. «Und ich muss sagen: Die Belgier und andere, die jetzt vielleicht darüber nachdenken, riskieren ihre Teilnahme am Europapokal in der nächsten Saison.»

In einem Brief, aus dem die Nachrichtenagentur AP am Donnerstag zitierte, hatte die Europäische Fussball-Union ihren Mitgliedsverbänden in der Corona-Krise von einem Abbruch der nationalen Ligen zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten. Die Bundesliga hofft auf eine Fortsetzung im Mai. Im Profifussball findet in Europa damit das statt, was es auch auf politischer Ebene in der Europäischen Union schon gibt: Uneinigkeit in der Krise.

Russland

Zwangsurlaub bei voller Lohnfortzahlung

Kremlchef Wladimir Putin hat bis zum 30. April arbeitsfrei angeordnet, den Rest überlässt er den Regionen. Zwar hat das Land nach offizieller Darstellung bisher vergleichsweise wenige Fälle – Stand Freitag waren es mehr als 4000. Mehr als 30 Menschen starben bisher an der Lungenkrankheit Covid-19. Doch die Lage sei sehr ernst. «Die Gefahr bleibt», sagte Putin.

Die russische Politik setzt vor allem auf die Angst der Menschen, damit sie zuhause bleiben. Zum einen laufen im Staatsfernsehen als Abschreckung Berichte mit dramatische Szenen der Krise und die hohen Todeszahlen etwa aus Italien und den USA. Zum anderen verschärfte das Parlament in dieser Woche die Strafen bei Verstössen gegen Quarantäne-Auflagen.

epa08330011 A couple takes pictures on the empty Red Square in Moscow, Russia, 29 March 2020. Russian authorities recommended for all Russians do not leave their homes for nine days in order to stop the spread of the coronavirus Covid-19 disease. The next week was declared not working for evrebody, all restaurants, bars, shopping centers, cinemas and city parks were closed. According to the Russian Quarantine Service of Rospotrebnadzor (Russian Federal Service for Surveillance on Consumer Rights Protection and Human Wellbeing), eight people died and 1534 cases of the Covid-19 disease have been confirmed in Russia.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Der Rote Platz in Moskau ist fast menschenleer. Bild: EPA

Moskau, die grösste Stadt Europas, führte zudem ein strenges Überwachungssystem per Mobiltelefon ein, um Menschen, die wegen einer Infizierung in häuslicher Quarantäne sind, zu verfolgen. «Wir werden das Mögliche und Unmögliche tun, um das Übel zu besiegen», sagte Bürgermeister Sergej Sobjanin. Zudem soll dort zur Überwachung von Corona-Infizierten eine Foto-Datenbank der Patienten angelegt werden.

Experten erwarten, dass allein in Moskau eine Million Menschen ihre Arbeit verlieren. Die Opposition um die prominenten Moskauer Politiker Ilja Jaschin und Alexej Nawalny warfen Putin und Sobjanin Kurzsichtigkeit vor. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe bräuchten Hilfen. «Putin übt Verrat am Volk», meinte Nawalny.

Spanien

Ein Schlager als Anti-Corona-Hymne

Das mehr als 30 Jahre alte Schlagerlied «Resistiré» (Ich werde standhalten) ist in Spanien zur «Hymne» im Kampf gegen die Corona-Pandemie geworden. Der spanisch-deutsche Popmusiker Álvaro Soler (29) und rund 50 weitere Künstler des vom Virus Sars-CoV-2 besonders hart getroffenen Landes machten nun eine neue Fassung des Songs des «Dúo Dinámico», die auf Youtube nach nur zwei Tagen schon mehr als fünf Millionen Mal angeklickt worden ist.

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«Resistiré 2020» von Alvaro Soler und Co. Video: YouTube/Warner Music Spain

«Ich schaue mir das (Video) an und muss weinen», schrieb auf Instagram die Sängerin Rosana, die bei «Resistiré 2020» mitmachte. Die Initiative der Rundfunkkette «Cadena 100» ist zugunsten von Caritas. Das katholische Hilfswerk twitterte: «Vielen Dank!»

Zu den Klängen der Originalfassung von «Resistiré» klatschen, tanzen und singen jeden Abend Zehntausende, vielleicht sogar Hunderttausende an den Fenstern und auf den Balkonen Spaniens seit Beginn der strikten Ausgangssperre am 15. März. Auch in Altenheimen, Krankenhäusern und Supermärkten wird dazu getanzt.

Mit knapp 118'000 Infektionen und fast 11'000 Toten ist Spanien nach Italien das von der Pandemie am stärksten betroffene Land in Europa. (pre/sda/dpa)

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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 04.04.2020 08:40
    Highlight Highlight Weltweit gibt es In vielen Ländern streunende Hunde und Katzen...

    Warum werden diese nicht einfach nach China verschifft?
  • dho 04.04.2020 05:54
    Highlight Highlight Präsident Donald Trump sagte am vergangenen Sonntag, sollte es gelingen, die Todeszahl auf 100'000 zu begrenzen, «dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht».

    Der neuste Furz, der dem unkontrollierbaren sphincter ani externus des commander in chief entweicht.
  • quad 04.04.2020 00:03
    Highlight Highlight Wenn wir bei uns zuwenig Tote haben oder sonst nicht genug schlechte Nachrichten verbreiten können suchen wir mehr im Ausland = dass mag eine Blick & 20Min Strategie sein, von Watson darf man eine pragamischere Angehensweise erwarten. Bitte fällt nicht auf das Niveau der Boulevardpresse, das wäre schade. Danke!
  • Max Cherry 03.04.2020 22:56
    Highlight Highlight Die Situation in Indien ist auch richtig übel (Oh Wunder!). Dort werden einerseits Leute, die einzeln unterwegs sind nach Gutdünken der erwischenden Polizeipatrouille bestraft. Das reicht dann von Kniebeugen oder Liegestütze über kniendes flehen nach Entschuldigung bis hin zu Stockschlägen. Gleichzeitig brechen Karawanen aus Wanderarbeitern zu Zehntausenden auf den Weg zurück in die Heimat quer durchs Land auf.
  • luegeLose 03.04.2020 22:44
    Highlight Highlight “ Gerichte mit Hunde- und Katzenfleisch stehen zwar in einigen Restaurants in China auf der Speisekarte, aber nur sehr selten.” LOL, wo habt ihr das kopiert?! Hunde und Katzen werden dort so natürlich gegessen wie Poulet Fleisch. Die haben nicht mal ein Problem damit ihre Restaurants so anzuschreiben. 😂
  • Calvin Whatison 03.04.2020 21:42
    Highlight Highlight mir schaffed das. blibet gsund.

    https://www.facebook.com/1165684761/videos/10221612524720193/
  • Randy Orton 03.04.2020 21:40
    Highlight Highlight Von wo habt ihr die Informationen bezüglich Ecuador mit den Toten in Guayaquil? Wenn ich die Bilder die ihr verlinkt habe suche, erscheinen zT Treffer aus Spitälern in New York? Prüft ihr solche Infos oder macht ihr aus jedem Tweet gleich einen Fakt?
    Das selbe mit chinesischen Städten die Hunde & Katzenfleisch verbiegen, woher stammt die Info?
    • Morgenbrot 04.04.2020 00:40
      Highlight Highlight Erst die Schlagzeile, dann der Gegencheck.
      Läuft zur Zeit nicht nur bei watson so. Es ringen alle um Aufmerksamkeit. Quellenangaben gibt es nur bei denjenigen, die noch kritische Berichterstattung leisten und die ist leiderMangelware in Zeiten von Corona.
      Es dauert halt seine Zeit, bis man die Richtigkeit geprüft hat.

      2020 wird nicht wegen einer Corona-, sondern wegen einer Medienpamdemie und vor allem einer Pandemie es naiven Leichtsinns im Umgang mit Bürgerrechten in die Geschichte eingehen.

      Ich hoffe, wir finden da wieder raus.
    • Plan B 04.04.2020 00:54
      Highlight Highlight Leider ist dies Fakt. Leichen wurden nicht abgeholt und teilweise auf der Strasse angezündet. Was sich in diesen Länder in den nächsten Monaten abspielen wird, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Dier Regierungen sind völlig überfordert und es hat zu wenig tests.
    • Do not lie to mE 04.04.2020 01:42
      Highlight Highlight Es ist der blanke Horror!!!
      Das schlimmste was ich seit Januar gesehen habe!!!
      https://twitter.com/i/status/1246036176512987136

      Source: https://twitter.com/mpereztorres30?lang=en
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 03.04.2020 21:05
    Highlight Highlight Apr Apr es ist doch nur eine Grippe. Warum muss ich zuhause pleipn? Die Alten isolieren waisch. Als ob nicht jeder Eltern hätte.

    Und: Wirtschaft ❤️

    Hats jetzt endlich auch das hinterletzte Doofi (pardon l‘expression) endlich geschnallt, dass wir erst am Anfang (!) der Krise stehen.

    Das wir nur darum Quarantäne haben, um unsere Eltern vor dem Tod zu schützen und nicht weil irgendjemand öppis gesagt hat

    Im August, wenn alles etwas mehr unter Kontrolle sein wird, wird die Welt eine andere sein 😕
    • Stinkstiefel 03.04.2020 22:15
      Highlight Highlight Wenn wir den Lockdown bis in den August fahren stehen wir tatsächlich erst am Anfang der Krise!

      Wann versteht endlich der letzte "Doofi" mit Tunnelblick, dass die Gesundheit der Bevölkerung nicht völlig von der Wirtschaft losgelöst ist und man die Wirtschaft nicht kompromisslos an die Wand fahren kann, ohne Probleme zu kreieren, die die Gefahr des Virus bei weitem übersteigen?
    • Hierundjetzt 03.04.2020 22:49
      Highlight Highlight Dann bleib endlich zu Hause.

      80% der Wirtschaft läuft weiterhin ganz normal.

      80%

      Also.
    • reaper54 03.04.2020 23:56
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es ca. 500’000 KMU davon werden laut BR Maurer 400’000 hilfe beantragen müssen da sie direkt oder indirekt von Corona betroffen sein werden... Sprich 80% der KMU benötigen Hilfe dann läuft sicher nicht 80% normal
      weiter...

      Sobald der Lockdown länger anhält oder dann mal vorbei ist wird es interessant ob Suizide von entlassenen und KMU Besitzern welche vor den Scherbenhaufen ihres Lebens stehen nicht die Corona Todeszahl überholen werden... aber ja weiterdenken und um ecken denken können halt nicht alle...

      Jede Lösung hat ihren Preis, es kommt nur auf den Verkäufer an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • scm 03.04.2020 20:41
    Highlight Highlight Zu ergänzen wäre noch: Das Szenario mit 2600 Toten täglich in den USA > total ca. 100000 ist ein best case Szenario. Dessen Annahmen gehen davon aus, dass die ganze USA Regeln wie in Wuhan einhalten würden – was ja nicht der Fall ist. Die aktuellen Schätzungen liegen deshalb deutlich höher ...
  • Sackhegelbutzer 03.04.2020 19:35
    Highlight Highlight China hat keine Neuinfektionen weil:
    1. Immer nur das erste Symptom als Todesursache angegeben wird (z.B. Lungenentzündung)
    2. die zu Hause gestorbenen nicht getestet und daher nicht als Corona-Opfer gezählt werden
    3. die lokalen Behörden keinesfalls Corona-Fälle melden da die Kommunistische Partei ja beschlossen hat dass die Pandemie in China vorbei ist
    • medmi 04.04.2020 00:28
      Highlight Highlight Quelle?
  • Dong 03.04.2020 19:17
    Highlight Highlight Ich finde das mutig und richtig von den Belgiern, den aktuellen Tabellenführer zum Fussball-Meister zu ernennen. Daran sollte sich die Schweiz ein Vorbild nehmen!
  • Imfall 03.04.2020 19:09
    Highlight Highlight Präsident Donald Trump sagte am vergangenen Sonntag, sollte es gelingen, die Todeszahl auf 100'000 zu begrenzen, «dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht».

    Meine fresse... wenn man allen ernstes sowas sagen kann, nachdem die längste Zeit alles verharmlost und abgestritten hat... und es gibt immer noch Leute, die diesen mann feiern 🤦‍♂️❗

Analyse

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