International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auf den «Feindeslisten» deutscher Rechtsextremer stehen mehr als 25'000 Personen

Rechtsextremisten demonstieren am Samstag, 10. Oktober 2009, am Alexander Platz in Berlin. Nach dem Brandanschlag auf den Neonazi-Szenetreff

25'000 Personen auf eine Feindesliste gesetzt – Neonazi-Treffen in Berlin, 2009. Bild: AP



Deutsche Rechtsextremisten haben in den vergangenen Jahren tausende Menschen auf «Feindeslisten» gesetzt. Seit 2011 fanden die Sicherheitsbehörden bei Razzien und Festnahmen in der rechtsextremen Szene Listen, auf denen mehr als 25'000 Personen mit Namen, Telefonnummern und Adresse als «Feinde» aufgeführt waren.

Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagsausgaben) aus einer Antwort der deutschen Regierung auf eine Anfrage der Linken.

Die entsprechenden Schriftstücke oder Datensätze stammen demnach vor allem aus den Ermittlungen gegen den rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) bis Ende 2011 sowie aus den Ermittlungen gegen einen terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten und zwei Komplizen. Zudem wurden zahlreiche entsprechende Daten in den Ermittlungen gegen Mitglieder der rechten Prepper-Gruppierung «Nordkreuz» im vergangenen Jahr beschlagnahmt. (wst/sda/afp)

Alles zum Thema Nazis

Hört dieser Holocaust denn niemals auf?

Link to Article

«Wie soll ich verzeihen, dass meine Mutter unter solchen Qualen gestorben ist?» Schweizer Holocaust-Überlebender erinnert sich

Link to Article

«Schrecklichster Ort der Welt»: Deutscher Aussenminister Maas im KZ Auschwitz-Birkenau

Link to Article

Wie Minderjährige aus dem KZ Theresienstadt in der Schweiz aufgenommen wurden

Link to Article

«Herr, vergib uns so viel Grausamkeit»: Papst besucht Auschwitz

Link to Article

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

64
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dding (@ sahra) 31.07.2018 11:41
    Highlight Highlight
    "Die Vorstellung, linke Gewalt richte sich wesentlich gegen Sachen, rechte Gewalt aber gegen Personen, darf man getrost verabschieden".

    Sehr guter Artikel zum Thema:

    https://www.nzz.ch/feuilleton/linksextreme-gewalt-in-deutschland-immer-brutaler-ld.119692
    • Die Redaktion 31.07.2018 14:46
      Highlight Highlight @dding

      Zu welchem Thema? Dem im Artikel? Soso.
      Ganz im Stil von: Vögel können fliegen....aber...aber Käfer können auch fliegen...mimimi

      PS:
      Ich verabscheue jede Art von Gewalt, aber um beide Seiten richtig vergleichen zu können müsste Schutzausrüstung an Ausländer verteilt werden.
    • dding (@ sahra) 31.07.2018 16:23
      Highlight Highlight HI hi,,Bauernbrot.
      Vögel, Käfer ? Schutzausrüstung?
      Sind sie Bienenzüchter?
      Oder wollen Sie die Diskussion absichtlich in, s Abstrakte ziehen?
    • Die Redaktion 31.07.2018 17:33
      Highlight Highlight @dding

      Sie haben doch damit begonnen nicht ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kreasty 31.07.2018 09:27
    Highlight Highlight Als ob solche Leute eine so komplexe Liste führen könnten mit 25 000 Menschen und deren Infos.
    • Die Redaktion 31.07.2018 10:07
      Highlight Highlight @Kreasty

      Statistisch gesehen muss sich jeder Rechtsextreme nur eine Person auf der Liste merken.
  • Bodicore 31.07.2018 07:28
    Highlight Highlight Na bei dem IQ bräuchte ich auch rine Liste sonst hätte ich morgen schon vergessen wer mein Feind ist.

    Abet was bringt denn die Liste wenn 90% von drnen nicht mal lesen kann ?
    • Lichtblau550 31.07.2018 21:28
      Highlight Highlight Die, welche kaum lesen können, sind das Fussvolk, das man von Fotos kennt. Gäbe es da nicht noch ganz andere, müsste man sich wohl weniger Sorgen machen.
  • Domino 31.07.2018 00:54
    Highlight Highlight Warum tragen eigentlich Rechtsextreme die selben Palästinensertücher wie die Linksradikalen? Dreifaltigkeit der Radikalen?
  • DerMeiner 31.07.2018 00:35
    Highlight Highlight Und wie viele Kapitalisten-Verbrecher stehen auf der Antifa-Liste? Wäre noch interessant zu wissen.. oder so.
    • Fabio74 31.07.2018 06:24
      Highlight Highlight Warum? Weil whataboutismus toll ist oder weil man nicht willens ist Nazis zu verurteilen?
    • DerMeiner 31.07.2018 06:44
      Highlight Highlight Weil beides zu verurteilen ist. Zudem wäre es tatsächlich interessant.
    • Die Redaktion 31.07.2018 07:49
      Highlight Highlight @DerMeiner

      Dann soll die AfD eine kleine Anfrage an die Bundesregierung stellen, so wie es die Linke getan hat um diese Antwort zu erhalten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 30.07.2018 21:15
    Highlight Highlight ... und SVP-Blocher so:

    "Der Aufmarsch von 6000 meist deutschen Neonazis im Kanton St. Gallen erschreckte die Schweiz. Jetzt hält alt Bundesrat Christoph Blocher dagegen. Alles halb so schlimm, findet er: «Am Morgen wurde ja gesagt: Es war ja nichts, es seien alles ganz anständige Typen gewesen, gute Ordnung, nichts.»

    https://www.blick.ch/news/politik/6000-nazis-weniger-schlimm-als-die-reithalle-blocher-nimmt-glatzen-in-schutz-id5660159.html




    • lansky 30.07.2018 21:49
      Highlight Highlight Man von Blocher halten was man will, aber der Typ hält definitiv nichts von Rechtsextremen. Da gibt es andere Elemente in der SVP, aber nicht Blocher. Dank ihm (behaupte ich) gab es in der Schweiz nie eine (erfolgreiche) rechtsextreme Partei wie beispielsweise die AfD...oder schlimmere (etablierte) Beispiele in Italien.

      Wie bei rechtsaußen und linksaußen Politikern üblich, verurteilt/kommentiert man die Gewalt der jeweils anderen Politszene einfach mehr. Dabei handelt es sich aber um ein reines Politinstrument und um Marketing. Nicht um eine Befürwortung linker- oder rechter Taten/Täter.
    • banda69 30.07.2018 22:09
      Highlight Highlight @lansky

      Die SVP verharmlost Nazis.
      Und du verharmost das.

      Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
    • Fabio74 30.07.2018 22:30
      Highlight Highlight @lansky: Mag sein, aber Blocher hat mit seinem Satz .."die hätten ja danach aufgeräumt" sehr viel falsch gesagt.
      Ich hätte erwartet, dass von dort ein klares Statement kommt, nein zu Nazis
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDude10 30.07.2018 20:43
    Highlight Highlight Für mich wäre das eine Ehre, auf solch einer Liste aufzutauchen.
    • Pianovilla 30.07.2018 21:01
      Highlight Highlight Bis einige Mitverfasser dieser Liste bei dir zuhause auftauchen.
    • TheDude10 30.07.2018 22:15
      Highlight Highlight Die sollen nur kommen.
    • chnobli1896 30.07.2018 23:20
      Highlight Highlight Wollen würde ich es trotzdem nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heieiei 30.07.2018 19:40
    Highlight Highlight Sehr spannend und detailierter Artikel.
    • Flexon 30.07.2018 23:50
      Highlight Highlight Ich habe den ersten Teil gelesen, den zweiten und dritten Teil hebe ich mir fürs Wochenende auf, ich habe mir dafür extra den Sonntag Vormittag reserviert.
  • derEchteElch 30.07.2018 19:19
    Highlight Highlight Noch etwas liebe Redaktion;

    Der Link auf der Mainpage funktioniert nicht, dieser verweist auf diesen Link:
    https://www.watson.ch/international/deutschland/121723688-

    Unter dieser Seite heisst es aber, dass es keinen Knochen gäbe. Ich muss den Link manuell ändern, dann kann ich den Artikel aufrufen. Bitte beheben.

    https://www.watson.ch/!121723688
    • WStern 30.07.2018 19:43
      Highlight Highlight @derEchteElch: Ist behoben, danke!
  • derEchteElch 30.07.2018 19:15
    Highlight Highlight Ein Fichenskandal ist eine Sache. Dass aber auch Private solche Daten sammeln und gezielt anlegen ist eine andere und viel erschreckendere Situation.

    Warum?
    Den Staat kann man kontrollieren. Es gibt parlamentarische Aufsichtsbehörden und Gerichte. Bei privaten (terror) Gruppen ist das nicht der Fall. Deshalb bin ich sicher, dass auch linke Gruppen solche Listen mit Firmenchefs und Politikern führen.

    Das heisst;
    Es muss viel mehr Wert auf Datenschutz gelegt werden. Firmen und Soz. Netzwerke müssen endlich strengere Massnahmen einführen und die Daten der Bürger nicht mehr als Ware handeln.
    • Shlomo 30.07.2018 20:35
      Highlight Highlight Ach Elch, kaum steht was über Rechtsextreme musst dus schon relativieren und noch die Linken ins Spiel bringen 🤦‍♀️
    • TanookiStormtrooper 30.07.2018 20:55
      Highlight Highlight Nein Mann, die linken sind viel zu faul für sowas. Eine gut Organisierte Liste anlegen? Die gammeln doch lieber kiffend in ihren besetzten Häusern rum...

      Hinweis: Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.
    • derEchteElch 30.07.2018 20:59
      Highlight Highlight Falsch Shlomo, ich verurteile beide Seiten gleich.
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article