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Jetzt live: Merkel gibt Pressekonferenz. Video: YouTube/tagesschau

Angela Merkel: «Es ist an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen»



Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach den massiven Stimmenverlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen den CDU-Bundesvorsitz abgeben. Bundeskanzlerin will sie nur noch bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben. «Es ist heute an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen», so Merkel.

Bei der nächste Bundestagswahl wolle sie nicht wieder als Spitzenkandidatin antreten und auch nicht für den Bundestag kandidieren, sagte Merkel am Montag nach einer Präsidiumssitzung vor der Presse. Sie strebe auch kein anderes politisches Amt mehr an.

Man könne nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sagte Merkel nach den heftigen Verlusten der Berliner Regierungsparteien bei den Landtagswahlen in Hessen am Sonntag und in Bayern am 14. Oktober. Merkel gab keine Nachfolge-Empfehlung für CDU-Parteivorsitz ab

epa07121377 German Chancellor Angela Merkel speaks during a joint presser with Prime Minister of the Czech Republic Andrej Babis, in Prague, Czech Republic, 26 October 2018. The German Chancellor is in Czech Republic as the country celebrates the 100th anniversary of the founding of Czechoslovakia in 1918.  EPA/FILIP SINGER

Angela Merkel wird den CDU-Vorsitz abgeben. Bild: EPA/EPA

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer bedauert den Rückzug Merkels vom CDU-Parteivorsitz. «Im Moment ist das Bedauern im Vordergrund», sagte Seehofer am Montag. Er und Merkel machten schon seit langer Zeit «fruchtbar» Politik miteinander.

Der CSU-Chef und die Bundeskanzlerin waren seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 wegen Merkels Kurs in der Frage immer wieder heftig aneinander geraten.

Die Kanzlerin hatte bislang stets betont, Parteivorsitz und Kanzleramt müssten in einer Hand liegen. «Die Kanzlerin hat gesagt, sie stehe für die gesamte Legislaturperiode zur Verfügung», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag zur politischen Zukunft Merkels. «Das hat sie seitdem mehrfach öffentlich wiederholt – und das ist alles, was ich Ihnen dazu sagen kann.»

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Video: srf

In der Sitzung des CDU-Vorstands stellte Merkel klar, dass sie als Kanzlerin für den Rest der Wahlperiode im Amt bleiben will. Die Legislaturperiode dauert regulär noch bis zum Herbst 2021. Danach will Merkel auch keinen Posten in Brüssel übernehmen, wie Teilnehmer der CDU-Bundesvorstandssitzung AFP berichteten. Merkel habe vor dem Parteivorstand «bewegende Worte» gesprochen, berichteten Teilnehmer. Die Runde habe Merkel danach mit stehendem Applaus bedacht.

Der Rückzug Merkels vom Parteivorsitz kommt einen Tag nach der Landtagswahl in Hessen: Dort ist die CDU zwar erneut stärkste Kraft geworden, die Christdemokraten rutschten im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren aber um 11,3 Punkte auf 27 Prozent ab.

Kandidaten für Nachfolge

Es stehen bereits Nachfolger für den Parteivorsitz bereit. Die Wahl findet auf dem CDU-Parteitag im Dezember statt. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will für die Nachfolge von Merkel als Parteivorsitzende kandidieren. Das kündigte Kramp-Karrenbauer in einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag von Teilnehmern erfuhr.

Für den Vorsitz kandidieren will offenbar auch der frühere CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz. Das erfuhr die DPA aus dem Umfeld von Merz. Der einstige 62-jährige Rivale Merkels hatte sich in den vergangenen Jahren aus der aktiven Politik zurückgezogen. Er war als damaliger Oppositionsführer 2002 von Merkel aus dem Amt gedrängt worden.

Als weitere Kandidaten für Merkels Nachfolge im Parteivorsitz gelten der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Vizechef Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

FDP fordert Verzicht auf Kanzleramt

Die FDP rief Merkel zum Verzicht auch auf das Kanzleramt auf. «Frau Merkel gibt das falsche Amt ab», sagte der Bundesvorsitzende Christian Lindner. Wenn es schon einen Wechsel beim Parteivorsitz gebe, «dann sollte die CDU auch den Weg frei machen für einen neuen Anfang in der Regierung oder eine neue Wahl in Deutschland».

Auch die Linken-Parteichefin Katja Kipping forderte Merkel zum Rücktritt auf. «Ich finde es inkonsequent, wenn Angela Merkel nur ihren Parteivorsitz zur Verfügung stellt», sagte Kipping am Montag in Berlin der Nachrichtenagentur AFP.

Die AfD wertete die Entscheidung Merkels als «gute Nachricht». Parteichef Jörg Meuthen sagte, es sei nun naheliegend, «dass sie auch ihre Kanzlerschaft in Kürze abgibt». (aeg/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 29.10.2018 21:54
    Highlight Highlight Wenn die SPD nun klug ist, steigt sie aus der GroKo aus, verschliesst die ganze Alte Seeheimer Garde in der Versenkung und startet bei 0 ohne Pöstchengeschachere usw.

    Sonst ist die Partei spätestens 2020 verschwunden, länger dürfte diese GroKo kaum halten, wenn sie den den Winter 2018/2019 berlebt
  • In vino veritas 29.10.2018 19:47
    Highlight Highlight Schade, dass sie nicht den Anstand hat, zeitnah abzutreten. Eigentlich sind das gar keine News, es war schon lange bekannt, dass sie für keine fünfte Amtszeit kandidieren wird. Nun dürfte die Gorko weiter an Boden verlieren und die Opposition wird davon profitieren (Hauptsächlich Grüne und AfD). Natürlich trägt sie nicht die alleinige Verantwortung, aber sie ist die Hauptverabtwortliche für das Desaster.
  • k~m 29.10.2018 16:52
    Highlight Highlight #SahraWagenknecht4Bundeskanzlerin
  • Chrigu BE 29.10.2018 15:37
    Highlight Highlight Hätte Frau Merkel, in Weiser Voraussicht, diese Entscheid vor 4 Wochen publiziert, hätte sie meinen grössten Respekt.
    Zudem hätten dann vermutlich CDU/CSU in Bayern und Hessen deutlich weniger Verlust eingefahren.
    Dass sie es NUN tut, zeigt in meinen Augen, wie sehr sie den Kontakt zu den Menschen verloren hat.
  • Kreasty 29.10.2018 14:31
    Highlight Highlight Geh doch bitte einfach komplett.
    Deine Rente ist eh gesichert und dann kann man sichs mal gut gehen lassen, vll gehen dann mal diese Mundwinkel wieder nach oben.
    Danke.
  • M. mit P. 29.10.2018 14:28
    Highlight Highlight Ich bin keine CDU-Wählerin und doch finde ich Merkel nicht schlecht. Sie ist nicht für die „Wahlerfolge“ der Rechten verantwortlich, sondern das der Rechtsradikalismus in Deutschland wieder salonfähig geworden ist. Die „Flüchtlingskrise“ ist auch nicht ihre Schuld. Wenn alle EU-Staaten an einem Strang gezogen hätten/ ziehen würden, können „wir (fast) alles schaffen“!
    Ich habe den Eindruck, dass sie einfach „müde“ ist und es Zeit für einen Wandel wird.
    Hoffentlich haben wir bis dahin in Deutschland wieder ein paar brauchbare Kandidaten...
  • Posersalami 29.10.2018 14:28
    Highlight Highlight Viel zu wenig, viel zu spät.

    Die nächsten Bundestagswahlen sind erst 2021. Bis dahin sind in vielen Bundesländer Wahlen, die CDU wird also munter weiter im Sturzflug unterwegs sein bis mindestens 2021.
  • Sherlock.H 29.10.2018 14:25
    Highlight Highlight Angela war die beste Kanzlerin, die die Grünen je hatten, hat sie doch nebenbei fast alle grünen Themen (Ehe für alle, Wehrpflicht, Atomausstieg, Flüchtlingspolitik) abgehakt.
  • Roterriese #DefendEurope 29.10.2018 14:13
    Highlight Highlight Ein Grund zum feiern! Da kann man ab Abend gleich die Champagnerkorken knallen lassen!
  • c_meier 29.10.2018 14:10
    Highlight Highlight ah und jetzt Friedrich Merz...

    Mitglied der Trilateralen Kommission, Vorsitzender der Atlantik-Brücke und beim Vermögensverwalter BlackRock tätig...
    ein Wunder, dass er (zumindest bisher) nicht bei Goldman Sachs arbeitet ;)
    Play Icon
  • #Technium# 29.10.2018 14:06
    Highlight Highlight Die Einsicht von Merkel kommt spät. Sehr spät. Zu lange hatte sie seit 2015 die komplexen soziologischen und politischen Ausmasse ihrer Entscheidungen zu nüchtern relativiert. Gleichzeitig stand sie ohnmächtig da, als Erdogan und die AfD sie immer wieder aufs Neue vorführten. Irgendwie gewann man schon damals, dass Merkel nicht mehr konnte und wollte. Deutschland und insbesondre die CDU zahlen nun einen hohen Preis für ihre Passivität und Ihren Rationalismus.
  • rodman 29.10.2018 13:54
    Highlight Highlight Auch wenn ich wohl die einzige Stimme weit und breit bin: Angela Merkel war besser, als viele hier meinen: als Kanzlerin, als Schafferin, als Machtpolitikerin, als "Antipolitikerin", als Frau, als Gegengewicht zur USA im Westen, als Krisenmanagerin etc. etc. Ich kenne keinen anderen Kanzler, der über all die Jahre so viel bewirkt hatte.

    Danke.

    Und jetzt lyncht mich, lieber Mob.

    • kupus@kombajn 29.10.2018 15:04
      Highlight Highlight Du bist nicht die einzige Stimme weit und breit!
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 29.10.2018 15:43
      Highlight Highlight Das ist, wie wenn, ja, wie denn... Ja das ist wie wenn ich sage:

      Xoncorleone ist der Held schlechthin, in seinen Lebensjahren hat er etliche mal Einsatz & Engagement gezeigt für das Dorf, die Gemeinde, & das Land. Er hat Nebenbei Obama zur Präsidentschaft und dem nicht verdientem Nobelpreis verholfen, Wale gezüchtet & Hunger & Durst in Afrika gestillt. Weisse Tiger hat er im Alleingang unter Bedrohte Tierarten gestellt.

      Nun entspricht ein Teil der Wahrheit, der bis zur Gemeinde. Bei deiner Aufzählung auch, bis Antipolitikerin.
    • #Technium# 29.10.2018 15:58
      Highlight Highlight @ Rodman: Nur zur politischen Allgemeinbildung. Du weisst schon, dass Willy Brandt und Helmut Kohl mindestens genauso viel erreicht haben, wenn nicht sogar mehr. Diese Männer haben Deutschland aufgebaut und vereint, Merkel hat es innert kurzer Zeit seit 2015 gespalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 29.10.2018 12:51
    Highlight Highlight Ich wäre für folgendes Experiment:

    Alice Weidel (AfD) als Bundeskanzlerin
    Sahra Wagenknecht (Linke) als Bundespräsidentin

    Als Minister müssten dann jeweils alle Parteien (CDU/CSU, SPD, AfD, FDP, Linke, Grüne) - gemäß ihrer Wählerstärke im Bundestag - anteilmäßig vertreten sein.

    Ich bin mir sicher, dass ein weitergeführtes Schweizer Modell (in der Exekutive) die Pole und Parteien zusammenfinden und zur Sachpolitik zurückkehren ließe, die Risse in der aufgeheizten Gesellschaft kitten würde und aus ineffizienter Politik endlich nachhaltige, gesellschaftliche Gestaltung wird, die allen dient.
    • jimknopf 29.10.2018 13:46
      Highlight Highlight Alice Weidel als Bundeskanzlerin.. Ich versteh deine Aussage und unterstütze diese auch, trotzdem läufts mir bei diesem Gedanken kalt den Rücken runter.
    • FrancoL 29.10.2018 13:46
      Highlight Highlight Das Glaube ich kaum das dies viel ändern würde. Die Parteien haben gerade an den Polen enge Vorstellungen und sobald sie diese verlassen, sind sie überflüssig denn rund um die erweiterte Mitte hat es genügend andere die dann bereits das gleiche "verzapfen".
      Der Schlamassel ist entstanden weil plötzlich alle in der Mitte stehen wollen, obwohl sie programmatisch nicht in der Mitte stehen.
      Betrachtet man die Grünen, so haben sie ZUR ZEIT Erfolg, aber sie wollen auch die Mitte besetzen. Die Mitte hat nicht unendlich Platz mussten ja schon CDU und SPD feststellen.
    • Domino 29.10.2018 14:25
      Highlight Highlight Die deutschen werden auch nach 100 Jahren herumirren kein stabiles politisches System auf die Beine stellen.
      Und da sind alle Parteien gleich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 29.10.2018 12:42
    Highlight Highlight Aber was macht dann die AfD wenn Merkel weg ist, dann haben die Rassisten kein Wahlprogramm mehr.
    • Roterriese #DefendEurope 29.10.2018 14:09
      Highlight Highlight Mit den anderen Punkten im Parteiprogramm weiter machen:

      z.B.
      - Stärkung der Demokratie in Deutschland
      - Stärkung der Vaterrechte
      - Stärkung der beruflichen Bildung
      - Ärztliche Versorgung auf dem Land sicherstellen
      - Tierschutz verbessern

      und vieles mehr.

      Für weiteres Verweise ich dich auf das umfangreiche Parteiprogramm.

      http://www.bundestagswahl-bw.de/wahlprogramm_afd_btwahl2017.html
    • FrancoL 29.10.2018 15:06
      Highlight Highlight @Roterriese: Nicht das Programm ist entscheidend sondern dessen Finanzierung.
      Aber das sagt Dir nicht sehr viel, ja das hat auch in der Vergangenheit vielen nicht sehr viel gesagt, bis dann klar war WIE man WAS realisieren wollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 29.10.2018 12:41
    Highlight Highlight Das Einzige was Merkel geschafft hat ist eine Spaltung in Deutschland und Europa.
    • FrancoL 29.10.2018 13:49
      Highlight Highlight Naja das haben nun eher die Populisten hingekriegt. Ist ja nicht viel anders in der Schweiz und da kann man nicht sagen es sei die Merkel am Werk.

      Merkel hat ein Problem geschaffen: Sie hat die Mitte überbevölkert und nun stehen sich CDU, FDP, SPD und teilweise die Grünen auf den Füssen rum und versuchen die Mitte für sich zu reklamieren.
    • Tschüse Üse 29.10.2018 14:04
      Highlight Highlight Das liegt an der Gesamtsituation die durch die Big Player USA, Russland und China geschaffen wurde.
    • Fabio74 29.10.2018 14:47
      Highlight Highlight Toll wofür die Bundeskanzlerin Deutschlands alles verantwortlich ist.
      Gut gibts Sündenböcke damit die rückgratlosen für ihr eigenes Versagen nie hinstehen müssen
  • Zarzis 29.10.2018 12:38
    Highlight Highlight Es wurde auch Zeit!
    Diese Dame ist eigentlich nur durch etwas Aufgefallen. Verwalten von der Hartz IV Reform. Die hat wie Kohl, nach dem Motto Regiert. mache nichts, dann machst Du nichts Falsches. Die Merkel Jahre sind wie die Kohl Jahre, verlorene. Bei Kohl war zu seinem Glück ja noch der Fall der Mauer. Bei Merkel? Pirspers hat es Richtig gesagt: Der Einzige Antrieb ist, das sie einfach gerne Kanzlerin ist.
    Es sollte Neuwahlen geben, damit ein Neuanfang kommen kann. Leider ohne die SPD, die wurde von Merkel, Schröder und Inkompetenz, vernichtet!
    • äti 29.10.2018 16:51
      Highlight Highlight ... ich habs geahnt, Politik und das Führen eines grossen Landes ist einfacher als einen Ein-Mann-Würstli-Stand zu 'managen'. Die Welt ist sehr dankbar für Personen mit 'Durchsicht'. :)
  • Monika Odermatt 29.10.2018 12:21
    Highlight Highlight die grosse wahlsiegerin ist ganz eindeutig die AFD!!! aber die einheitsbrei-fakenews-medien unterschlagen dies! pfui!!!
    • Alterssturheit 29.10.2018 12:55
      Highlight Highlight Sie sind nicht zufällig mit D. Trump verwandt ??
    • Beggride 29.10.2018 12:59
      Highlight Highlight Emm was wenn es in diesem Artikel gar nicht um das Wahlergebnis ging?? Ich glaube fast jede "Einheitsbreizeitung" (aka nicht rechts) hat das angemerkt, wo ist dein Problem?
    • El Vals del Obrero 29.10.2018 13:40
      Highlight Highlight @Odermatt: Über verschiedene subjektive Interpretationen in verschiedenen Medien kann, darf und soll man sicher diskutieren.

      Aber der Vorwurf, dass falsche Wahlresultate von den Medien veröffentlich würden, scheint etwas gar aus der Luft gegriffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 29.10.2018 12:17
    Highlight Highlight „... und (später) Kanzleramt abgeben.“

    Also zwischen abgeben und nicht mehr antreten gibt es dann schon noch einen Unterschied. Oder geht Watson davon aus, das sie ansonsten zu 100% wiedergewählt würde?

  • die 200 29.10.2018 11:46
    Highlight Highlight Mir gefällt ja das "Update folgt" beim Bericht. Irgendwie Sinnbild für ihre ganze politische Karriere!!!

    Hoffe jedoch von Euch hingegen kommt noch was...
    • Alterssturheit 29.10.2018 12:56
      Highlight Highlight Was genau erwartest du ??
  • DerSimu 29.10.2018 11:45
    Highlight Highlight Seit Jahren politisiert Deutschland an ihrer Bevörlkerung vorbei und dann fragen sie sich, warum es AfD-Haudegen mit ihrem inhaltlosen geprolle nach vorne schaffen.
    • Fabio74 29.10.2018 12:33
      Highlight Highlight Die Bevölkerung hat so gewählt und diese existierenden Regierungen möglich gemacht
    • Amboss 29.10.2018 12:34
      Highlight Highlight Und wo bitteschön politisiert die deutsche Regierung an der Bevölkerung vorbei?

      (Und bring bitte etwas mehr als nur "Flüchtlingskrise 2015")

      Natürlich läuft nicht alles ganz optimal, aber das ist ja in jeder Regierung, in jedem Land so. Aber insgesamt, mit Blick aufs ganze läuft es doch in Deutschland ziemlich gut.
    • undduso 29.10.2018 13:06
      Highlight Highlight @Amboss
      Angefangen damit, dass Deutschland seit Jahren keine Realloherhöhung erfährt und der Billiglohnsektor markant ausgebaut wurde. Klar ist das ein Erbe der Agenda 2010, aber was dagegen tun könnte man auch.
      Weiter damit, dass in Deutschland die Infrastruktur langsam Schwächen zeigt (z.B. Für LKW gesperrte Autobahnbrücken)
      Dann die Energiewende, gestartet mit Euphorie, versandet momentan.
      Der Mindestlohn ist ein Witz.
      Beim Dieselskandal gibts statt Bussen und Lösungen eine Eintauschprämie, was faktisch ein Konjukturprogramm ist. Für eine Branche, welche boomt. Nicht gerade nach Lehrbuch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 29.10.2018 11:41
    Highlight Highlight Wir schaffen das !

    Diese Aussage hat, ist meiner Meinung nach, der Hauptgrund am Niedergang der CDU/CSU.
    Und das unflätige Benehmen von Horst Seehofer, in letzter Zeit, hat auch Prozente gekostet.
  • Beat Galli 29.10.2018 11:32
    Highlight Highlight Ach so. Davonschleichen, wenns Arbeit bedeutet.
    • balzercomp 29.10.2018 12:05
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Mit einer erneuten Kandidatur war schon nach der letzten Wahl nicht zu rechnen. Lediglich der Zeitpunkt ihres Rückzugs war noch nicht klar.
    • weachauimmo 29.10.2018 12:33
      Highlight Highlight @Beat Galli: es traut ihr einfach niemand mehr zu, dass sie die schlechten Ergebnisse/Entscheidungen ihrer Amtszeit aufräumen, auskorrigiertes oder rückgängig machen könnte.
      Zudem vergessen jetzt auch viele, dass in ihrer Amtszeit auch einiges zum Positiven verändert wurde. Leider hat sie ihr Lebenswerk 2015 unter den Flüchtlingsströmen begraben.
    • Neruda 29.10.2018 15:57
      Highlight Highlight Ihre Reaktion im Sommer 2015 war das einzige Mal, wo sie Charakter gezeigt hat. Sonst lief sie immer nach dem Wind, siehe Energiewende. In den Wochen vor Fukushima: "unsere AKWs sind sicher", ein Tag danach: "alle AKWs werden sofort vom Netz genommen". Und diese Frau ist Physikerin.
  • wasylon 29.10.2018 11:02
    Highlight Highlight Das Ende ist nah(lehs).
  • P. Silie 29.10.2018 10:49
    Highlight Highlight "Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs." (Winston Churchill)
  • Clife 29.10.2018 10:34
    Highlight Highlight Sie hatte (zu) lange eine Vormachtstellung und anstatt das Zepter an eine nächste Generation zu übergeben hat sie ihre sture Meinung über Jahrzehnte überdauern wollen. Die AfD ist quasi ein Produkt dessen, was sie über Jahre hinweg behaupten wollte und jetzt sieht man, wohin das geführt hat. Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist, diesen (Ausländer-)Hass, der das Produkt ihrer Arbeit ist (auch wenn von ihr eigentlich nicht gewollt), zu stoppen.
    • Amboss 29.10.2018 12:15
      Highlight Highlight "Die AfD ist quasi ein Produkt dessen, was sie über Jahre hinweg behaupten wollte und jetzt sieht man, wohin das geführt hat."
      Bin ich der einzige, der diesen Satz nicht versteht? Was willst du sagen damit?

      Und sorry, der Ausländerhass soll ein Produkt ihrer Arbeit sein? Wieso denn das?
      Aber ja gut, sie ist seit zwölf Jahren am Regieren. Da kannst du natürlich alles irgendwie ihr ankreiden, aber einen direkten Zusammenhang zwischen ihrer Arbeit und dem Ausländerhass sehe ich wirklich nicht
    • wydy 29.10.2018 14:59
      Highlight Highlight Die AfD ist leider wirklich ein Produkt von Merkel. Es gibt viele konservativ eingestellten CDU Wähler, welche sich mit der CDU nicht mehr authentifizieren können. Diese sind wohl massenweise zur AfD abgewandert. Merkels offene Grenzen Politik stiess von Anfang an auf viele Skeptiker und sie konnte nie eine europäische Lösung finden. Sie wollte wohl alle Asylbewerber aufnehmen und dann in der EU verteilen, wogegen sich alle Länder gesträubt haben und jetzt sitzen diese Asylbewerber in Deutschland fest.
  • Flughund 29.10.2018 10:33
    Highlight Highlight Es bröckelt !

Eklat im ARD-Sommerinterview: AfD-Chef Gauland verweigert Zuschauerfragen

Eigentlich sollen die Zuschauer im Anschluss des ARD-Sommerinterviews die Möglichkeit bekommen, den jeweiligen Spitzenpolitikern Fragen zu stellen. Eigentlich.

Als am Sonntag aber der Fraktionschef der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, zu Gast war, war dies nicht der Fall. Denn im Anschluss an das Sommerinterview mit dem AfD-Politiker fiel das Online-Format «Frag selbst» aus, wie das ARD-Hauptstadtstudio mitteilte.

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