Wirtschaft
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FILE - In this Saturday, Dec. 10, 2016 file picture, former French Economy Minister and candidate for next year's presidential election, Emmanuel Macron gestures as he delivers his speech during a campaign meeting in Paris, France. French centrist presidential hopeful Emmanuel Macron calls on U.S. researchers, entrepreneurs and engineers working on climate change to come to France since U.S. President Donald Trump expressed doubts on global warming. (AP Photo/Kamil Zihnioglu, File)

Bringt neuen Schwung in die französische Politik: Emmanuel Macron. Bild: Kamil Zihnioglu/AP/KEYSTONE

Trotz Trump und Populisten: So wird die EU überleben

Die Griechenlandkrise will nicht enden, die Nationalisten sind auf dem Vormarsch: Die EU steckt in einer tödlichen Falle. Aber was, sollten Emmanuel Macron, Matteo Renzi und Martin Schulz an die Macht kommen?



Spätestens seit dem Brexit sind die Schwanengesänge auf die EU alltäglich geworden. Die Euro-Krise sei nicht lösbar, der Vormarsch der Rechtspopulisten nicht zu stoppen und die komplexen Strukturen nicht zu reformieren, tönt es von rechts und links. Es gehe derzeit eigentlich nur noch darum, wer in Brüssel als Letzter das Licht löschen werde.  

Wie Macron Kronfavorit wurde

Tatsächlich steckt die EU in der schlimmsten Krise ihrer Existenz, und es ist denkbar geworden, dass sie zerbricht. Bei einem Wahlsieg von Marine Le Pen beispielsweise, oder wenn die nach wie vor ungelöste Griechenlandkrise ausser Kontrolle geraten sollte. Dazu kommen ein wachsender Unmut gegen die Globalisierung und Angst vor Flüchtlingsströmen in weiten Teilen der Bevölkerung.  

A giant figure of French National Front leader Marine Le Pen is paraded through the crowd during the 133rd Nice Carnival parade, the first major event since the city was attacked during Bastille Day celebrations last year in Nice, France, February 11, 2017.   REUTERS/Eric Gaillard

Gilt als unwählbar: Marine Le Pen. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

In der aktuellen Politik geht alles jedoch sehr schnell; und in den letzten Tagen hat sich die Lage in Europa verändert, vor allem in Frankreich. Bisher galt es als gesetzt, dass der erzkonservative François Fillon und die Nationalistin Le Pen das Rennen um die Präsidentschaft unter sich ausmachen werden. Nun ist plötzlich Emmanuel Macron der neue Kronfavorit. Fillon hat sich mit dubiosen Staatssubventionen an seine Frau selbst aus dem Rennen genommen. Le Pen gilt nach wie vor als unwählbar.  

Kann Schulz Merkel schlagen?

Macron ist ein neues Phänomen in der französischen Politik. Er ist weder links noch rechts, sondern Anhänger eines dritten Weges. Bisher galt dies in Paris als politischer Selbstmord, doch in der aktuellen Konstellation könnte es sich als Erfolgsrezept herausstellen. Die Sozialisten haben mit Benoît Hamon einen für bürgerliche Wähler inakzeptablen Kandidaten aufgestellt. Um Le Pen zu verhindern, müssen auch die Linken für Macron stimmen. Gleichzeitig kommt er beim bürgerlichen Publikum sehr gut an.  

epa05790655 The newly appointed leader of the Social Democratic Party (SPD) and candidate for chancellor Martin Schulz attends a party board meeting in Berlin, Germany, 13 February 2017.  EPA/OLIVER WEIKEN

Der Hoffnungsträger der SPD: Martin Schulz. Bild: OLIVER WEIKEN/EPA/KEYSTONE

Der ehemalige Banker Macron ist ein erklärter Befürworter der EU, genau wie Martin Schulz in Deutschland. Diesen haben die Genossen als Spitzenkandidat für die Kanzlerwahlen auf den Schild gehoben, und seither hat die SPD erstmals seit einem gefühlten Jahrhundert die CDU in den Meinungsumfragen überholt. Dass Schulz Angela Merkel tatsächlich auch besiegen kann, ist alles andere als gewiss. Doch es ist zumindest eine Option geworden. Als ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments ist Schulz mit den Vorgängen in Brüssel bestens vertraut.  

In Rom hat die neue Bürgermeisterin der Fünf-Sterne-Bewegung, Virginia Raggi, etwas geschafft, das als unmöglich galt: Sie hat das Chaos in der italienischen Hauptstadt nochmals verschärft. Seither sinken die Aktien der europafeindlichen Bewegung von Beppe Grillo rasch. Gleichzeitig steigt der Polit-Zombie Silvio Berlusconi einmal mehr aus seinem Grab, spaltet damit die Rechtspopulisten – und verhilft Matteo Renzi zu einem unverhofften Comeback.  

FILE PHOTO: Italian Prime Minister Matteo Renzi speaks during a media conference after a referendum on constitutional reform at Chigi palace in Rome, Italy, December 5, 2016. REUTERS/Alessandro Bianchi

Aus der Versenkung aufgetaucht: Matteo Renzi. Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Der ehemalige Ministerpräsident Italiens schien nach der vernichtenden Niederlage beim Referendum im letzten November geschlagen zu sein. Jetzt steht er in Meinungsumfragen wieder an erster Stelle und hat gute Chancen, bei Neuwahlen seine sozialdemokratische Partito Democratio wieder zum Sieg zu führen.

Macron, Schulz und Renzi am Drücker der drei wichtigsten EU-Staaten: Die Vorstellung ist nicht so abwegig. Sollte sie tatsächlich eintreffen, dann wären die Voraussetzungen für umfassende Reformen und einen Neustart der EU gegeben.  

Trump-Effekt: Anders als gedacht

Als unfreiwilliger Geburtshelfer könnte sich dabei Donald Trump erweisen. Als erklärter EU-Gegner hat er den Europäern vor Augen geführt, dass sie sich nur gemeinsam gegen seine Willkür zur Wehr setzen können. Und er hat in noch viel grösserem Ausmass das Kunststück von Virginia Raggi in Rom wiederholt: Innert Wochen hat er Washington in ein totales Chaos gestürzt. Das bringt nun zumindest den intelligenteren Teil der EU-Kritiker ins Grübeln.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kommemtar 16.02.2017 10:32
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Welt so anschaue haut Europa gar keine andere Wahl als zusammen zu Arbeiten.
    Es braucht die EU!
    Sie hat jedoch die selben Probleme wie alle grossen Gebilde (lange und komplizierte Entscheidungswege, zu grosse Bürokratie, zu viele Regulierungen)

    Die EU (und seine Bürger) muss sich dringend wieder auf seine Stärken konzentrieren und nicht nur auf den schwächen Rumreiten.
  • pachnota 15.02.2017 23:53
    Highlight Highlight Zu hoffen, dass die EU untergeht.
    • ujay 16.02.2017 04:07
      Highlight Highlight Traeumer😅😅😅
    • Fabio74 16.02.2017 11:37
      Highlight Highlight Und warum? Habe noch nie eine Antwort gekriegt,warum die EU untergehen soll und was dann kommen soll.
      Glaubst du es ginge mit den einzelnen Staaten besser, zwischen den grossen Blöcken?
    • Fabio74 16.02.2017 17:15
      Highlight Highlight @stipps Deswegen braucht die EU nicht zu verschwinden.
      Eine politische Union wird nicht so einfach durchsetzbar sein. Ausser der Druck von aussen würde gross
    Weitere Antworten anzeigen
  • stamm 15.02.2017 21:12
    Highlight Highlight Was soll das mit dem letzten Satz? ``bringt den intelligenteren Teil der EU-Kritiker zum grübeln``? Bin ich jetzt nicht intelligent?
    • SteWe 15.02.2017 21:36
      Highlight Highlight Nope
    • stamm 15.02.2017 21:59
      Highlight Highlight Nur; das grösste Problem, dass wir haben werden ist, wenn Trump`s Politik aufgeht. Alle gehen davon aus, dass sie scheitert. Aber macht euch mal Gedanken was wir unternehmen sollten, wenn sie sogar funktioniert!
    • Juliet Bravo 15.02.2017 22:11
      Highlight Highlight Vielleicht bist du nicht sehr kritisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 15.02.2017 20:55
    Highlight Highlight Bitte keine solchen Horrorgeschichten die EU in ihrer jetzigen Form ist absolut untragbar
    • Fabio74 16.02.2017 11:39
      Highlight Highlight Weshalb?
  • flyingdutch18 15.02.2017 19:17
    Highlight Highlight Ein guter Kommentar, der Mut macht. Leider wird in einem Monat in Holland die Partei des rechtsextremen Wilders zur stärksten Partei gewählt werden, wenn die Umfragen stimmen. Keine gute Vorlage für Frankreich ein Monat später.
    • Majoras Maske 15.02.2017 20:53
      Highlight Highlight Wilders wird vermutlich zwischen 20 - 25% erreichen und wird damit zur grössten politischen Kraft. Allerdings wird er damit nicht regieren können und auch keine Abstimmung durchsetzen können. Daher droht er ja bereits mit der "Revolte auf der Strasse".
    • Juliet Bravo 15.02.2017 22:15
      Highlight Highlight Maske, damit hat doch die SVP auch gedroht 🙃
    • Majoras Maske 15.02.2017 23:14
      Highlight Highlight Oh je. :-)
  • Luca Brasi 15.02.2017 19:13
    Highlight Highlight Einige grosse Länder im östlichen Teil der EU scheinen aber nicht unbedingt so reformfreudig in Sachen EU...
    • Luca Brasi 15.02.2017 20:28
      Highlight Highlight Naja, Ungarns Orban scheint wirtschaftlich auf Russland zu setzen und will eher weniger EU, Polen auch nur mehr EU in der Sicherheitspolitik. Man sollte einfach nicht die Player im Osten aus den Augen verlieren. Ich bin eher skeptisch.
    • Majoras Maske 15.02.2017 23:12
      Highlight Highlight Darum reden sie ja wieder vom Europa der zwei Geschwindigkeiten.
      Der Westen wächst rascher zusammen und Polen und Ungarn müssen dann selber schauen, wo sie bleiben, vor allem würden sie ja zu Anhängsel degradiert, weil vermutlich die Entscheidungen eher in dieser neuen Kernzone getroffen werden. Diese Entscheidungen sind dann demokratischer, aber das bedingt eben auch gemeinsame Strukturen, wo die Nationalstaaten sich mehr unterordnen müssen zu Gunsten echter europäischen Wahlen und einem echten Zweikammernsystem. Zumindest reden sie ja davon...
    • ujay 16.02.2017 04:19
      Highlight Highlight Wenn die EU vorwaerts machen will,muss sie gegen Staaten wie Ungarn und Polen, die nur Rosinen picken wollen, ein Ausschlussverfahren einleiten, wenn diese nicht zur Mitarbeit faehig sind. Die Union wird dadurch nur staerker. Dass Wilders in Holland ev. die Mehrheit hat, heisst nicht, dass er mit seinen 25-30% der Stimmen auch regieren wird. Um auf die ueber 50% zu kommen, braucht er Qualitionspartner. Die hat er nicht, ausser er geht viiiiele Kompromisse ein....that' s Democracy😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 15.02.2017 18:49
    Highlight Highlight Die aktuelle Situation haben die Linken herbeigeführt indem sie den Sozialstaat ins Unermessliche treiben , das Nichtstun als Standardlebensform etablieren und gleichzeitig die ganze Welt ernähren und unterbringen wollen. Dass nun ein Ex-Banker der Hoffnungsträger von Hr. Löpfe ist, scheint mir mehr Zweckoptimismus als realistisch. Italien und Frankreich dümpeln seit Jahrzehnten in der Mittelmässigkeit herum und mit Brexit ist ein grosser Sponsor der Nichtswertgemeinschaft ausgestiegen. Manchmal muss man ein Haus niederreissen, bevor man ein Neues bauen kann und aus Chaos kann Gutes entstehen.
    • Obsidian 15.02.2017 20:17
      Highlight Highlight @Thinktank: Es ist natürlich einfacher ein Haus niederzureissen als eine Lösung zu finden. Erinnert mich an Personen, die alle paar Monate die Stelle wechseln und immer dem Arbeitgeber für irgendwas die Schuld geben.

      Und in welchem Land ist die Standardlebensform Nichtstun etabliert? Ich bin überzeugt, dass eine grosse Mehrheit der Arbeitslosen nicht freiwillig ohne Arbeit ist. In welchem Land kann man ohne Arbeit gut(!) leben? Würdest Du freiwillig auf die ALV, AHV oder IV verzichten?
    • FrancoL 15.02.2017 20:20
      Highlight Highlight Welche Linken?
      Die Linken in der EU? Bevor Du eine Antwort gibst kannst Du die Zusammensetzungen des Europarates einem studieren.
      Die Linken in welchen Ländern? Auch da einmal die Regierungszusammensetzung in den letzten Jahren studieren, dann kannst Du Dich wieder melden und Deine absurden Aussagen untermauern.
      Wetten dass Du dazu nicht fähig bist?
    • JoeyOnewood 15.02.2017 23:02
      Highlight Highlight Echt Thinktank, dein Linkenbashing ist einfach nur lächerlich und entbehrt jeglicher Grundlage. Nur weil in der Schweiz die SP für einen EU Beitritt ist und die rechtspopulisten in ganz Europa mit EU-Bashing auf Stimmenjagt gehen, ist die EU nicht links. Ganz und gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beobachter 15.02.2017 18:42
    Highlight Highlight Schulz traue ich zu, gewählt zu werden. Allerdings muss er zuerst beweisen, dass er mehr ist als ein EU Technokrat. Er muss einen neuen Linkskurs formulieren und die Linke quasi neu erfinden. Gelingt ihm das, hat er Chancen. Allein mir fehlt der glaube, dass er mental vom Brüsseler EU Filz wird lösen können.
  • stadtzuercher 15.02.2017 17:49
    Highlight Highlight Nicht Trump oder die Populisten bedrohen das europäische Projekt, sondern die Machtgier, Käuflichkeit und der Reformunwille der EU und ihrer Führungsriege.
    • Fabio74 15.02.2017 18:40
      Highlight Highlight Wenn schon der Unwille der einzelnen Staaten zusammenzuarbeiten und wine Strategie zu entwickeln. Die EU ist eigentlich schwach. Die Mitglieder müssen ihre Arbeit tun.
      Zur Käuflichkeit kannst auch die CH dazunehmen.
    • simiimi 15.02.2017 19:44
      Highlight Highlight Genau hier ist der Denkfehler: Ein "Staat" hat keinen Willen, denn er besteht aus Millionen Individuuen die alle ihre eigene Meinung haben. Wenn dies ignoriert wird kommt das heraus, was wir momentan gerade überall in Europa sehen.
  • d_yannick_ 15.02.2017 17:29
    Highlight Highlight beim letzten Satz im Untertitel fehlt ein Wort ;) Sonst ist es ein guter Artikel. :D
    • d_yannick_ 15.02.2017 17:44
      Highlight Highlight der satz ist vielleicht richtig, aber ohne ein wenn hört sich der satz irgendwie komisch an
    • Philipp Löpfe 15.02.2017 17:55
      Highlight Highlight Ich finde, er hört sich eleganter an...
  • Sandro Lightwood 15.02.2017 17:13
    Highlight Highlight Hab ich doch schon bei früherer Gelegenheit gesagt, Philipp! 🙈
    Benutzer Bild
  • Regas 15.02.2017 17:13
    Highlight Highlight @Löpfe: "Trotz Trump und Populisten: So wird die EU überleben" Sind da jetzt die Rechtspopulisten oder die Linkspopulisten gemeint oder etwa beide ?
    • Philipp Löpfe 15.02.2017 17:56
      Highlight Highlight Tendenziell mehr die Rechtspopulisten.
    • pachnota 15.02.2017 23:51
      Highlight Highlight Löpfe, weil du selbst ein Linkspopulist bist?
  • Amboss 15.02.2017 17:11
    Highlight Highlight Griechanland ist Peanuts. Die lässt man einfach verlumpen wenn es sein muss. Und der Brexit findet sowieso nicht statt.

    In Italien und Frankreich, könnten die Wahlen wirklich ausgehen. Dass Schulz Merkel schlägt ist unrealistisch, aber selbst wenn: Es wird wieder zur Groko kommen und sich nichts ändern.

    Schwach am Artikel finde ich aber, dass die grösste Gefahr wurde im Artikel nicht erwähnt wird: Wirtschafts-/Schuldenkrise in Italien.

    Wenn Italien in ähnliche Turbulenzen wie damals Griechenland gerät, und diese Gefahr besteht, dann wird's ganz übel. Das kann die EU nicht stemmen
    • andersen 15.02.2017 19:29
      Highlight Highlight Griechenland hat man nicht verlumpet, die Menschen hat dort nicht gelernt, warum man Steuern in Land zahlen müssen, aber alles soll gratis sein.
  • Hercules Rockefeller 15.02.2017 17:09
    Highlight Highlight Gut möglich, dass es so kommen könnte. Doch mage ich zu bezweifeln, dass der neue "Shooting Star" Macron eine solch weisse Weste hat, wie es die Medien derzeit suggerieren . Ich bin mir sicher, dass da noch die eine oder andere unangenehme Story über Macron aufgegriffen wird. Ich bin zwar überhaupt nicht dafür, doch glaube ich, dass am Ende Frau Le Pen in den Élysée einziehen wird und halb Europa mit der Kinnlade bei den Schuhen sich fragen wird: "Wie konnte denn das nur passieren?" Ich glaube die Politik unterschätzt nach wie vor die ungeheure Macht des Bürgers mit der Faust im Sack.
    • Fabio74 15.02.2017 17:15
      Highlight Highlight Frage Le Pen hat der EU 300'000 Euro zurück zu zahlen, die sie gesetzeswidrig angeeignet hat.
      Bei den anderen stört es, aber die braune Le Pen steht über den Gesetzen?
    • Hercules Rockefeller 15.02.2017 17:23
      Highlight Highlight @Fabio74
      Ich habe nie behauptet, dass ich Le Pen gut finde oder dass sie über dem Gesetz stehen darf. Ich bezweifle lediglich, dass Macron der makellose Messias ist, den die Medien uns auftischen (jeder hat Leichen im Keller). Ich möchte nur darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach der "Trump-Effekt" nicht vorbei ist und das es mich keinesfalls wundern würde, wenn Le Pen Präsidentin wird.
    • Fabio74 15.02.2017 18:41
      Highlight Highlight Die Frage bezog sich auf die unangenehmen Storys über Macron etc
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 15.02.2017 17:02
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, der auch meine Meinung abbildet. Ich glaube, dass Macron, vorausgesetzt er bleibt gleich populär, durchaus gewinnen kann. Die Lage für die SPD ist auch nicht sooo aussichtslos, wie das immer dargestellt wurde. Er muss nur inhaltlich punkten, wo es bisher meiner Meinung auch mit Wohlwollen happert. Wenn die Wahlen vorbei sind und le Pen nicht gewinnt, wird Europa unweigerlich zusammen wachsen, finanziell, aussenpolitisch und sicherheitstechnisch. Auch die Signale des EU-Parlaments bezüglich der Stellung des Ministerrats stimmen mich zuversichtlich.
  • Sapere Aude 15.02.2017 17:02
    Highlight Highlight Die EU wird nur überleben, wenn sie Politik für die Menschen macht und nicht für den kapitalistischen Geldadel.
    • Asmodeus 15.02.2017 17:31
      Highlight Highlight Dann verschwindet aber der eigentliche Zweck der Wirtschaftsunion EU.

      Ach nein. Die EU wurde ja gegründet um Solidarität und Frieden in Europa zu haben (wers glaubt)
    • andersen 15.02.2017 19:17
      Highlight Highlight Asmodeus, die 60 Jahren erhalten hat, es gibt ja kein Diktatur mehr, wie es in Spanien oder Griechenland war. Ich weiss, in Griechenland ist es bitter, wenn man ein model, wie die nordische Länder annehmen muss, wie Steuern zahlen.
    • henkos 16.02.2017 13:48
      Highlight Highlight Diese Wirtschaftsunion hat in Westeuropa immerhin für über 70 Jahre Frieden gesorgt - so lange wie noch nie in der Geschichte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theo Retisch 15.02.2017 17:02
    Highlight Highlight Liebes Watson Team,
    Bitte geht ein bisschen sparsamer um mit den Braking News.
    Ich bin überzeugt, dass Herr Löpfe ein gerüttelt Mass an Fans und Groupies hat, welche nicht auf seine kreativ zusammen getragenen Informationen warten können. Doch sorg dafür, dass diese auf den Button Folge mir klicken.
    Dann könnt ihr den Pfad Breaking News für wirkliche Hämmer wie die weiteren Rücktritte frei.
  • poga 15.02.2017 17:00
    Highlight Highlight Naja ich bezweifle ein wenig, dass ein Martin Schulz die EU reformieren kann. Nehmen wir an er gewinnt. Mit wem soll er eine kualition eingehen? Cdu? Dann ist der Status Quo gewiss. Linke und Grüne? Die werden kaum eine Reform der EU anstreben. Afd? Wohl kaum. Renzi und Schulz stecken viel zu tief im EU Sumpf drinn, um richtige Veränderungen zu bringen. Bei Macron weiss ich das nicht.
  • kurt3 15.02.2017 16:59
    Highlight Highlight Das sehe ich auch so . Kommt noch dazu , dass die Brexit - Bejubler ziemlich still geworden sind . Der voreilige Besuch von Madame Maybe , das Fehlen eines Ausstiegplanes und die hohen Kosten , keine Gründe für Jubel .
    • andersen 15.02.2017 19:24
      Highlight Highlight Ein Engländerin hat sogar auf Donald Tusk's Facebook-Seite gebeten, dass die EU der England nicht in auf die Seite zu lassen, aber May hofft glaubt immer noch, dass der roten Teppich ausgerollt wird. Aber,ein EU a la carte gibt es nicht, Nicht-Mitglieder soll nicht der grössere Vorteil haben, als die wo schon Mitglieder sind, die 4 Grundfreiheiten steht 100%, am oberste die Personenfreizügigkeit vor Kapital, Güter und Dienstleistungen.
      Wer raus ist, ist raus.
    • Juliet Bravo 15.02.2017 21:30
      Highlight Highlight Ich hoffe naiverweise immer noch, die Briten überlegen sich das nochmal. Eine Art Europe der 2 Geschwindigkeiten könnte ich mir irgendwie schon vorstellen.
    • Jürg Müller 16.02.2017 05:14
      Highlight Highlight Juliet Bravo: Dann wird der Volkswille so umgesetzt, wie bei der MEI bei uns. Klar, die MEI war von Anfang an so nicht umsetzbar (PFZ, Bilaterale, ...), aber (ein bisschen) mehr hätte man schon tun können. Ich war ja auch nicht dafür, aber wir sind eigentlich eine Demokratie. Ich dachte schon beim Brexit-Ja, das wird sich etwa gleich abspielen. Denn ob sich der Brexit so umsetzen lässt, wie er gewollt wurde, wage ich zu bezweifeln. Stichwort: Rosinenpickerei.
  • FrancoL 15.02.2017 16:57
    Highlight Highlight "Macron, Schulz und Renzi am Drücker der drei wichtigsten EU-Staaten: Die Vorstellung ist nicht so abwegig. Sollte sie tatsächlich eintreffen, dann wären die Voraussetzungen für umfassende Reformen und einen Neustart der EU gegeben"

    Das wäre für die EU und Europa ein Weihnachtsgeschenk, doch ich habe schon seit Jahren nie mehr so sinnvolle Geschenke unter dem politischen Tannenbaum gefunden aber wer weiss was die Zukunft bringt.

    Ein schöner Gedanke Philipp Loepfe, für mich ein sehr schöner.

In Bern kostet eine Wohnung deutlich mehr als in Berlin und Wien

In der Schweizer Hauptstadt wohnt es sich deutlich teurer als in den Kapitalen der Nachbarländer Deutschland und Österreich. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6'570 Franken kostet eine Wohnung in Bern 43 Prozent mehr als in Wien (4'590 Fr.) und 45 Prozent mehr als Berlin (4'530 Fr.).

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