International
ÖV

Verdi: Warnstreik in Berlin führt zu starken Einschränkungen für Pendler

21.01.2025, Baden-W
Mitarbeiter eines privaten Busunternehmens stehen mit Fahnen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bei einem Warnstreik vor dem Unternehmen.Bild: DPA

Berlin steht still: Warnstreik führt zu starken Einschränkungen für Pendler

27.01.2025, 10:5927.01.2025, 10:59

Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben seit dem frühen Morgen mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen. Die Gewerkschaft Verdi legt den Bus-, Strassen- und U-Bahnverkehr in der deutschen Hauptstadt zum Wochenbeginn mit einem ganztägigen Warnstreik weitgehend lahm. U-Bahnhöfe sind verriegelt, und auf den Betriebshöfen der BVG versammeln sich Streikende mit Gewerkschaftsfahnen.

Nicht betroffen von dem Ausstand sind einige Buslinien, die im Auftrag der BVG betrieben werden, sowie BVG-Fähren. Die S-Bahnen fahren ebenfalls wie gewohnt.

Hintergrund des Arbeitskampfs sind die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und den Berliner Verkehrsbetrieben. Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) wies die Forderung der Gewerkschaft als unfinanzierbar zurück. «Insgesamt fordert Verdi 250 Millionen pro Jahr», sagte die Politikerin im RBB-Inforadio. «Das ist weder für die BVG noch für den Senat finanzierbar.»

Verdi fordert für die rund 16'000 Beschäftigten unter anderem monatlich 750 Euro mehr. Weil das Unternehmen in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt hat, wirft Verdi der BVG Verzögerungstaktik vor. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Shell-Chef warnt vor Benzinknappheit binnen Tagen – was das für die Schweiz bedeutet
Friedensgespräche hin oder her, die Strasse von Hormus ist für Tanker bis auf Weiteres nicht befahrbar. Shell-Chef Wael Sawan warnt vor baldigen Versorgungslücken in Europa. Noch zeigt man sich in der Schweiz relativ entspannt.
Der Erdölpreis sinkt wieder, die Börsen jubilieren und mindestens in der Welt der Finanzmärkte denken offenbar viele, dass der Krieg mit Iran bald vorüber sein könnte. Doch abgesehen vom Umstand, dass es für die von US-Präsident Donald Trump seit Montag zunehmend offensiv geäusserte Aussicht auf Friedensverhandlungen noch keine wirklich harten Belege gibt, spitzt sich die Versorgungslage auf den Energiemärkten weiter zu.
Zur Story