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Kolumbianischer Präsidentschaftskandidat Uribe nach Attentat gestorben

Kolumbianischer Präsidentschaftskandidat Uribe nach Attentat im Juni gestorben

Der vor zwei Monaten bei einem Wahlkampfauftritt angeschossene kolumbianische Präsidentschaftskandidat Miguel Uribe ist nach Angaben seiner Ehefrau gestorben.
11.08.2025, 13:0711.08.2025, 13:57

«Du wirst immer die Liebe meines Lebens sein. Danke für ein Leben voller Liebe», schrieb die Ehefrau María Claudia Tarazona am Montag im Onlinedienst Instagram.

epa11426660 Senator Miguel Uribe attends a discussion in the Colombian Congress in Bogota, Colombia, 20 June 2024. The Colombian Congress concludes its ordinary period of sessions as the government of ...
Miguel Uribe ist im Alter von 39 Jahren gestorben.Bild: keystone

Am Samstag hatten Uribes behandelnde Ärzte mitgeteilt, dass sich sein Gesundheitszustand lebensbedrohlich verschlechtert habe. Uribe hatte bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten wollen. Der konservative Politiker galt als dezidierter Kritiker des linksgerichteten Präsidenten Gustavo Petro.

Auf Uribe war im Juni während eines Wahlkampfauftritts in der Hauptstadt Bogotá geschossen worden. Zwei Schüsse trafen ihn am Kopf, ein weiterer am Knie. Bei dem mutmasslichen Schützen handelte es sich der Polizei zufolge um einen etwa 15 Jahre alten Jugendlichen.

Das Attentat löste Befürchtungen bei vielen Menschen in dem südamerikanischen Land aus, dass es zu einer Gewaltspirale wie in den 80-er und 90-er Jahren kommen könnte, als bewaffnete Angriffe der Drogenkartelle und Morde an Politikern zum Alltag gehörten. (dab/sda/afp)

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