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Jörg Meuthen, Parteivorsitzender Alternative für Deutschland, in der Elefantenrunde von ZDF und ARD. screenshot zdf

Wie Merkel, Schulz und Kipping mit 3 Sätzen in der Elefantenrunde den AfD-Chef demontieren

Bei den Bundestagswahlen ist das mediale Top-Ereignis die «Elefantenrunde» mit den Parteichefs. Entsprechend versuchte der AfD-Chef Jörg Meuthe diese Bühne für die Verharmlosung seiner Partei zu nutzen. Angela Merkel, Martin Schulz und Linke-Vorsitzende Katja Kipping liessen ihn dabei ordentlich auflaufen.



Der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen trat kurz nach Urnenschliessung um 20.15 Uhr erstmals zur «Elefantenrunde» mit den Parteichefs und der Kanzlerin an. Veranstaltet wird diese Diskussionsrunde von den beiden grossen öffentlich-rechtlichen TV-Stationen ARD und ZDF, die Moderation übernehmen deren Chefredaktoren.

Die grosse Frage nach dem Einzug der AfD in den Bundestag in Fraktionsstärke war natürlich: Wie soll man mit den rechtspopulistischen bis neonazistischen neuen Kollegen im Bundestag umgehen?

Während die moderierenden Chefredaktoren Peter Frey (ZDF) und Rainald Becker (ARD) zuliessen, dass sich Meuthen in Ausflüchten und absurd-falschen Behauptungen ergehen konnte, lief er anderswo massiv auf.

«Rechtsextreme gibt es bei uns nicht»

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Gleich zu Beginn der Gesprächsrunde wehrt Meuthen sich empört gegen den impliziten Vorwurf der Chefredaktoren Frey und Becker, es gebe in der AfD völkische, fremdenfeindliche und rechtsextreme Strömungen. Selbst als Becker Meuthen entsprechende Äusserungen von AfD-Personal vorliest, bleibt er bei der Fake News, dass es in der AfD keine Fremdenfeindlichkeit gebe. Die Parteivorsitzende von «Die Linke», Katja Kipping, prustet irgendwann vor Lachen los und erinnert Meuthen daran, dass Parteikader Alexander Gauland «stolz sei auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen». Meuthens Einwand, auch Mitterand sei stolz auf die französischen Soldaten gewesen, unterbricht sie dann konsequent.

«Ich weiss nicht, was sie sehen»

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Meuthen lässt danach die Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht ausreden, die ebenfalls dazu ansetzt, Meuthen in den Senkel zu stellen. Nachdem Meuthen zuvor behauptet hatte, es gebe in der AfD keine Fremdenfeindlichkeit, stammtischlert er zur besten Sendezeit, dass Deutschland den Deutschen genommen werde und er durch Innenstädte gehen könne, wo «es nur noch vereinzelt Deutsche» gebe. Merkel trocken: «Ich weiss nicht, was sie sehen, denn ich kann auf der Strasse Menschen mit Migrationshintergrund, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben und solche, die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht haben, nicht unterscheiden.» Danach zitiert Merkel in aller Ruhe Gaulands jüngste Forderung, man möge die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD) «in Anatolien entsorgen».

«Plumper Rassismus in Fraktionsstärke»

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Am meisten dürfte Meuthen indes ein Statement von SPD-Chef Martin Schulz geschmerzt haben. Dieser, zuvor jahrelang Präsident des Europaparlamentes und daselbst immer wieder Ziel von Tiraden rechtsextremer Abgeordneter, analysierte messerscharf, was von der AfD im Bundestag zu erwarten ist. «Ich kenne diese Leute, ich musste im Europaparlament jahrelang mit solchen Abgeordneten zusammenarbeiten und es ist immer das gleiche Muster: Es werden Leute wie Herr Meuthen vorgeschickt, er kann sich gut ausdrücken, das hört sich nett an und dahinter sind die Gaulands, die Weidls, die von Storchs.» Diese schöben die rote Linie mit gezielten Tabubrüchen immer weiter in die Mitte der Gesellschaft und des Parlaments und die einzige Möglichkeit, das zu verhindern sei, diese Tabubrüche von Anfang an zu unterbinden. (thi)

Studenten verhindern AfD-Vortrag

Video: watson

Bundestagswahl 2017

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 25.09.2017 17:04
    Highlight Highlight Es gibt sicher ein paar Leute bei der AfD die mit solchen Parolen auffallen. Nur: Die Punkte die der AfD Vertreter hatte bringt ihr nicht und das ist auch der Grund weshalb die Medien die AfD eben tatsächlich gross gemacht haben. Sorgen der Menschen nicht ernst nehmen, Tot schweigen, Verunglimpfen, alle als Rassisten darstellen... Und dann wundert ihr Euch das so etwas dabei raus kommt.

    Die andern gestern konnten nichts anderes tun als die AfD zu attackieren. Nichts konstruktives aber die AfD nennen sie dann Nazis.. Verrückt.
  • Verschwörer 25.09.2017 13:02
    Highlight Highlight Klar denen geht es zuhause sicherlich nicht bestens doch es hilft niemandem wenn diese Personen sich hier in unser sozialsistem INTEGRIEREN und gleichzeitig schon jetzt gesparrt werden muss wird. bei Bildung etc. Wen wir ja so viel Geld im überfluss haben warum helfen wir(die nationen europas) diesen afrikanischen ländern nicht mit geld und know how eine infrastruktur aufzubauen um selbst eine zukunft zu haben.
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 19:50
      Highlight Highlight Weil die Etablierten Parteien vom Kapital unterjocht sind und Afrika(wie eigentlich alle) nur ausbeuten.
  • Verschwörer 25.09.2017 13:01
    Highlight Highlight Verdammt noch eins. Immer und immer wieder wird man zum nazi abgestempelt weil man gegen unkontrollierte zuwanderung ist. Alle die sind ja ganz weit rechts! und nur linkes ignorieren der tatsachen ist Politisch korrekt. Ja die Kriegsflüchtlinge haben anspruch,bedürfnis und das recht auf hilfe dem wir auch nachkommen sollen. Doch mehr als jeder 2. Ist ein wirtschaftsflüchtling!!!
    • DaCrooked 25.09.2017 14:11
      Highlight Highlight Wenn da nicht immer wieder die eindeutig rechtsradikalen Aussagen wären würde ichs noch fast abkaufen.
    • winglet55 25.09.2017 14:52
      Highlight Highlight Auch die Schweizer waren mal Wirtschaftsflüchtlinge, schon vergessen? Unsere Wirtschaftsflüchtlinge wurden vom Staat "ausgewandert", sogenannte "Armengnössige" hat man mit Reisegeld ausgestattet und in die halbe Welt "exportiert. Aber unser Gedächnis hat eine recht kurze Zündschnur, wenn es um die Verteidigung der eigenen Privilegien und die eigene Vergangenheit geht.
    • Schso 25.09.2017 15:24
      Highlight Highlight Wie kommen Sie zu der Aussage, dass jeder Zweite ein Wirtschaftsflüchtling ist?

      Und zum Nazi wird man abgestempelt, wenn man dazu aufruft, 'einfach mal so einen zu erschiessen'. Ebenfalls zum Nazi wird man, wenn man solche Leute in seiner Partei duldet. Und ebenfalls zum Nazi wird man, wenn man eine Partei, welche solche Leute duldet, unterstützt oder wählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 25.09.2017 11:53
    Highlight Highlight Schon interessant, wie Schweizer sich über die dt. Politik, bzw. die AfD auslassen. Das wäre genauso, als würden sich Deutsche über die SVP echauffieren.
    Leute, bleibt besser bei euren eigenen Problemen und versucht diese zu verstehen.
  • Skater88 25.09.2017 10:03
    Highlight Highlight ... Nun ja, hoffen wir, das Deutschland etwas gelernt hat. Wobei die Parallelen sehr deutlich sind.
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 19:54
      Highlight Highlight Welche Paralellen? Merkel und die Nazis? Grosseuropa, andere Nationen erpressen, Deitsche in den Krieg schicken etc meinst du das?
    • Skater88 25.09.2017 21:17
      Highlight Highlight Sebastian: Eine Europaweit Feststellbare Fremdenfeindlichkeit, Angst vor dem "Zusammensturz", Militärisches Säbelrasseln der Grossmächte...solches
  • Gary Poor 25.09.2017 09:49
    Highlight Highlight Wer aus Protest oder Frust eine rechtsextreme Partei wählt ist nicht nur verantwortungslos, sondern ganz einfach dumm.
    Protestwähler und besorgte Bürger sind die Steigbügelhalter der neuen Nazis, leider auch in der Schweiz.
  • rauchzeichen 25.09.2017 09:42
    Highlight Highlight Und verflucht nochmals niemand vergleicht die AFD mit der NSDAP. In der Elefantenrunde hätte man den Herrn Meuthen geradeheraus auf die parallelen ansprechen sollen. Aber nein, korrekt bleiben, der moralischen überlegenheit zuliebe, ist für die spd 1933 auch toll ausgegangen.
  • Snowy 25.09.2017 09:33
    Highlight Highlight „Es gibt Quartiere in deut. Innenstädten, wo beinahe kein Deutsch mehr gesprochen wird – wo fast ausschliesslich Menschen mit (islamischen) Migrationshintergrund leben.“

    Genau wegen solchen Fehlentwicklungen wurde die AfD in den Bundestag gewählt. Und was tut die Bundeskanzlerin….? Sie zieht die Befindlichkeit dieser Menschen ins Lächerliche indem sie erwähnt, „dass sie jeweils Deutsche nicht von deutschen mit Migrationshintergrund unterscheiden könne.“ Bei der Elefantenrunde war ihr Szenenapplaus sicher – am Fernseher dürften sich viele Bürger geärgert haben (auch Nicht-AfD-Wähler wie ich).
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 10:48
      Highlight Highlight Wo liegt für dich im Kern das Problem wenn es Stadtteule gibt, wo mehrheitlich Menschen mit Migrationshintergrund leben?
    • Snowy 25.09.2017 13:24
      Highlight Highlight Vielleicht mal die seven thinking steps anwenden.

      Natürlich kann man es i.O. finden, wenn ganze Stadtteile nur noch von kulturfremden Migranten bewohnt werden. Wo das hinführt, kann man eindrücklich in Marseille oder Paris betrachten.
      Denke nicht, dass dies die Art von "kulturellen Bereicherung" ist, die sie sich vorstellen.
      Und Nein: Es liegt nicht nur an der fehlenden Intergration in Frankreich. Es liegt schlicht und einfach auch an der schieren Masse von Migranten. Jedes andere Land würde mit Frankreichs Integrationsaufgabe ebenfalls scheitern.
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 13:31
      Highlight Highlight Also ist deine Aussage, dass ein Stadtteil in Chaos verfällt wenn dort mehrheitlich Migranten wohnen, nur weil die eine andere Kultur haben? Also liegt Gesetzlosigkeit in deren Kultur?
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 25.09.2017 09:22
    Highlight Highlight Gestern fand ich es fast peinlich wie auf ZDF die Moderatorin Illner einer französischen Regierungsberaterin 5 Mal dieselbe Frage stellte, nämlich wie man im Parlament mit diesen Leuten umgehen solle. Obwohl sie aus meiner Sicht korrekt antwortete, eben die Sachen wie Soziales, Integration, Flüchtlinge usw ernst zu nehmen und diese Probleme zu lösen (auch auf EU-Stufe) war dies wohl für die Moderatorin nicht befriedigend und sie fragte weiter...
  • Max Dick 25.09.2017 08:55
    Highlight Highlight Schade spricht wieder alles nur über die AfD. Der Auftritt von Schulz gestern hätte viel mehr einen Presseartikel verdient, wie der Merkel attackiert hat, das hat man im gesamten Wahlkampf - und vorallem in der TV-Duell nicht annähernd gesehen. Herr Schulz hat wohl irgendwie die Reihenfolge durcheinandergebracht - eigentlich sollte man während der Schlacht kämpfen und nach verlorener Schlacht die Hand reichen, und nicht umgekehrt.
  • Gratwanderer 25.09.2017 08:18
    Highlight Highlight Wenigstens hats Schulz sofort begriffen UND umgesetzt —> ab in die Opposition. Da könnten sich unsere SP mal eine Scheibe von abschneiden...die lassen die Opposition doch tatsächlich immer noch der SVP. Jetzt fangen sie sogar intern Opposition an zu betreiben. Das ist schon schwer zu verdauen.
  • Mnemonic 25.09.2017 07:31
    Highlight Highlight Jetzt wird Deutschland beweisen müssen ob es wirklich aus seiner Geschichte gelernt hat.
  • Thinktank 25.09.2017 07:01
    Highlight Highlight Jahrelang wird die AfD verhöhnt und ignoriert und sie legt massiv zu. Was wohl passiert, wenn die Etablierten Parteien so weitermachen?
    • Lumpirr01 25.09.2017 09:55
      Highlight Highlight Ja genau, und wie die etablierten Parteien im bisherigen Stil weitermachen: Gestern in der Elefantenrunde sagte Meuthen, dass sich in den Innenstädten manchmal noch ein Deutscher finden lasse. Das ist sicher übertrieben, aber die Antwort von Merkel «Ich weiss nicht, was sie sehen, denn ich kann auf der Strasse Menschen mit Migrationshintergrund, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben und solche, die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht haben, nicht unterscheiden.» ist für Kenner der Szene natürlich eine Ohrfeige. Weiterhin die Realität nicht wahrhaben und ignorieren weitere 4 Jahre? Prost!
    • Fabio74 26.09.2017 07:31
      Highlight Highlight @Lumpirr Nur Nazis scheinen die Stastsangehörigkeit an der Nase zu erkennen. Alle anderen nicht.
  • Joe "I beat the socialist" Biden 25.09.2017 06:48
    Highlight Highlight Das unbequem ironische daran ist, von diesem "demontieren" profitiert die AfD enorm. Die linken Medien werden die Populisten noch an die Macht demontieren.
    • Alex_Steiner 25.09.2017 10:36
      Highlight Highlight @Domsh: Zum Beispiel watson? Sie sind klar Links... falls du das noch nicht bemerkt hast.
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 20:06
      Highlight Highlight @Taebneged nationale Doninanz? Die herrscht schon lange, Tamedia/Ringier ein bisschen Diversität tut unseren Medien schon gut. In Deutschland ist es ähnlich mit Bertelsmann unf Springer.
  • pamayer 25.09.2017 06:45
    Highlight Highlight Genau diesen Ton, die Merkel, Schulz und Kipling gegenüber der AfD einschlagen vermisse ich hierzulande gegenüber der SVP: Fadengerade rassistische, menschenverachtend Statements stoppen. BEI UNS GIBT'S DAS NICHT.
    Konsequent. Tag für Tag. Diskussionsrunde für Diskussionsrunde
    Immer.
    • Snowy 25.09.2017 09:42
      Highlight Highlight Laut "Nein" sagen, wenn jemand sich rechtsradikal äussert: Unbedingt!

      Sich der Diskussion mit demokratische gewählten Exponenten von Rechts verschliessen, weil man sich moralisch überlegen führt: Sehr gefährlich und dumm!

      Wie wär´s mit sich Gedanken drüber machen, warum 13% aller Deutschen rechts(radikal) wählen?
      Das heisst nicht, dass man selber deren Programm übernehmen soll, aber selbstkritisch eigene Fehleinschätzungen prüfen... Und da gäbe so einiges vor allem bezüglich Migration.
  • Jarl Ivan 25.09.2017 06:42
    Highlight Highlight Geht auf die 13% Prozent zu und hört Sie an. Nemmt Sie ernst. Und die afd ist schneller weg als ihnen lieb ist.
    Ignoriert die 13% Prozent und es werden stetig mehr.
    • Fabio74 25.09.2017 07:09
      Highlight Highlight Falsch. Enttarnen, Aufedecken die Lügen veröffentlichen so wie gestern. Tag für Tag
    • oXiVanisher 25.09.2017 07:48
      Highlight Highlight Ich gebe dir grundsätzlich absolut recht. Aber wie willst du auf jemanden zugehen der nicht will. Jemanden der nur trollen will? Das iat eines der Hauptprobleme, und deshalb werden wir wohl noch länger von def braunen Suppe hören. :(
    • strieler 25.09.2017 07:53
      Highlight Highlight nun müsste man nur noch wissen, was davon man genau ernst nehmen soll.. soll jetzt Frau Özoguz wirklich in Anatolien entsorgt werden oder ist das etwas, was man doch ignorieren darf?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 25.09.2017 06:13
    Highlight Highlight Die Medien machen es wie Schulz: allen anderen die Schuld geben anstatt zu analysieren. Denn eine Analyse würde sehr, sehr schmerzhaft ausfallen! Sich lustig machen und das Herabsetzen des politisch Andersdenkenden hat auch die Schweizer Wähler nicht daran gehindert, die SVP zu wählerstärksten Partei zu wählen!

  • AvoRo 25.09.2017 05:27
    Highlight Highlight Schulz fordert, "Tabubrüche von Anfang an zu unterbinden". Das heisst also, er fordert, Tabus zu pflegen, und das in der Politik des 21. Jahrhunderts.

    Und der Kommentator hier, "thi"? Tröstet ihn. Geh doch zu den linken Freunden über den Verlust heulen statt uns hier mit ihrem gedanklichen Sondermüll zu belasten.
    • Fabio74 25.09.2017 07:13
      Highlight Highlight Also darf man Leute in Anatolien entsorgen, darf man Menschen jagen? Darf man Morde an Ausländer gut finden? Darf man Soldaten die Kriegsverbrechen und Gräueltaten begingen, gut finden?
  • My Senf 25.09.2017 00:23
    Highlight Highlight Tja
    Traurig 😔
    Die AfD besetze alle Themen im Wahlkampf und nun auch darnach!

    Bin kein Freund der csu, dennoch find ich hat Joachim Herrmann nich nur unrecht wenns ihm mit den AfD Themen zu bunt wird und sich bei den Moderatoren beklagt dass nur nach der AfD gefragt wird

    Merkel freut sich natürlich ins Fäustchen muss sie doch nicht auf wirklich dringende Fragen antworten!
  • Calvinandboby 25.09.2017 00:01
    Highlight Highlight Grauenhaft, ich schäme mich förmlich Deutscher zu sein. Nicht einmal 100 Jahre nachdem wir für Massenauswanderungen verantwortlich waren werden jetzt die gleichen Szenarien genommen um einen erneuten Rechtsruck zu veranlassen. Um eine bessere Gesellschaft zu erichten muss die kollektive Dummheit aussterben, doch dass braucht eine neue Spezies.
    • Jarl Ivan 25.09.2017 06:35
      Highlight Highlight Massenauswanderung lernt ihr das so. Ich würde es Flüchtlinge und Deportation nennen.
  • Timon Zingg 24.09.2017 23:35
    Highlight Highlight Falls jemand lieber Youtube kuckt:
    Play Icon
  • Töfflifahrer 24.09.2017 23:30
    Highlight Highlight Nur eins, mir geht die Behandlung der AfD durch die Medien wirklich langsam auf die Nerven. Ja all das was da einige Exponenten der AfD von sich geben ist rassistisch, diskriminierend und Bullshit und verdammt extrem. Aber die wurde trotzdem mit 13% Wählerstimmen in den Bundestag gewählt.
    Ihr Medien stürzt euch mit diebischer Freude auf alles was die AfD blossstellt, aber ihr versucht nicht mal einen Analyse warum genau diese Exponenten trotzdem gewählt wurden.
    Genau das gleiche passiert hier bei uns mit der SVP. Beide sind Extrem, populistisch, diskriminierend aber haben Erfolg. WARUM?
    • exeswiss 25.09.2017 01:50
      Highlight Highlight weil beide parteien sachen versprechen die sie sowieso nicht erfüllen können, mit ihrer bewirtschaftungspolitik gelingt es aber vorallem der SVP immer im gespräch zu bleiben, obwohl sie seit 92 nichts (wirklich) wichtiges mehr erreicht hat.
    • exeswiss 25.09.2017 01:53
      Highlight Highlight zusätzlich zielen beide parteien auf das leid schwächerer und schutzloser ab. man kennt ja das phänomen, die schwachen sind froh wenn sie über noch schwächere lachen und auf sie zeigen können. da kommt es nicht darauf an ob es ihnen besser geht, hauptsache es geht jemandem noch schlechter.
    • a-n-n-a 25.09.2017 01:55
      Highlight Highlight ..weil sich die Leute leider von saudummer Propaganda (3-Wort-Sätze, super farbige Plakate, Angstmache u.ä.) brainwashen lassen!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 24.09.2017 23:26
    Highlight Highlight AFD= Alternative für Dumme. Mehr kann ich zu dieser verlogenen Partei nicht sagen
    • Watson - die Weltwoche der SP 25.09.2017 08:01
      Highlight Highlight Ja und du bist total intelligent und moralisch überlegen. Gratuliere!
  • Fairness_3 24.09.2017 23:19
    Highlight Highlight Der AfD-Chef heisst Meuten und nicht Meute.
    • Duweisches 25.09.2017 07:13
      Highlight Highlight Stimmt, die Meute läuft und plappert nur nach...
    • Ht Games 25.09.2017 08:03
      Highlight Highlight Weder noch. Jörg Meuthen ist nur Bundessprecher und nicht Chef.

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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

Applebaum hat einen ausgedehnten Freundeskreis im konservativen Lager. Mit Boris Johnson etwa hat sie im Magazin «The Spectator» zusammengearbeitet. Mit Maria Schmidt, der Direktorin …

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