International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08232251 Flowers and candles are placed at the Brueder Grimm memorial in Hanau, Germany, 20 February 2020. At least nine people were killed in two shootings at shisha bars in Hanau, police said. The perpetrator, a suspected far-right extremist, was reportedly found dead later at his home along with the body of his mother.  EPA/SASCHA STEINBACH

Bild: EPA

Anschlag in Hanau: «Das ist einer der schlimmsten Tode» – eine Reportage

Hanau ist nach dem rechtsextremen Anschlag aufgewühlt. Angehörige trauern um die Verstorbenen, Politiker versuchen Trost zu spenden. Und alle sind vor allem: fassungslos.

L. Wienand, C. Wenhardt, J. Bebermeier / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Horst Seehofer ist gekommen, der deutsche Innenminister. Christine Lambrecht auch, die Justizministerin. Volker Bouffier ist da, der Ministerpräsident Hessens. Sie alle und viele mehr sind in Hanau , um das Unbeschreibliche zu beschreiben, um den Menschen Trost zu spenden und Tatkraft im Angesicht der Ohnmacht zu signalisieren.

Doch als Seehofer spricht, als er in die Mikrofone der Journalisten sagt, alles deute auf ein rassistisches Motiv hin und der Rassismus sei ein Gift, da brüllt ein Mann: «Was macht denn die Politik, das ist doch nur Show! Ihr seid nicht für die Menschen da!» 

epa08230874 German Interior Minister Horst Seehofer looks on as he visits the scene in the wake of two deadly shootings in Hanau, Germany, 20 February 2020. At least nine people were killed in two shootings at shisha bars in Hanau, police said. The perpetrator, a suspected far-right extremist, was reportedly found dead later at his home along with the body of his mother.  EPA/ARMANDO BABANI

Horst Seehofer gestern in Hanau. Bild: EPA

Rassismus und wirre Verschwörungstheorien

Hanau ist aufgewühlt an diesem Donnerstag. In der Nacht war ein Täter durch die Stadt gezogen und hat offenbar gezielt Menschen mit Migrationshintergrund erschossen. Erst tötete er um etwa 22 Uhr vier Menschen in der Innenstadt, zuerst in der Shisha-Bar «Midnight» und dann im Café «La Votre». Dann zieht er weiter in den Stadtteil Kesselstadt im Westen Hanaus. Am Kurt-Schumacher-Platz tötet er im Café «Arena» fünf weitere Menschen.

Um etwa 3 Uhr stürmt ein Spezialeinsatzkommando seine Wohnung nahe des zweiten Tatorts. Sie finden den mutmasslichen Täter und dessen Mutter tot auf, erschossen.

Die drei Tatorte:

Die drei Tatorte von Hanau

Bild: datawrapper/watson

Der Verdächtige, Tobias R., 43 Jahre alt, hat sich im Internet in einem Manifest und in mehreren Videos erklärt. R. fühlte sich demnach von dunklen Mächten verfolgt und beschreibt ausführlich seinen Rassismus und wirre Verschwörungstheorien.

Das Haus, in dem er offenbar mit seiner Mutter wohnte, ist am Donnerstagvormittag grossflächig abgesperrt. An der Absperrung steht eine Frau. Sie sagt, dass sie eine Nachbarin des mutmasslichen Täters sei. Ihren Namen will sie nicht nennen, ihre Aussagen passen zu anderen Informationen, etwa dass die Mutter pflegebedürftig war. 

Blue police lights flash to illuminate a house where special police forces attend the scene in Hanau, Germany Thursday, Feb. 20, 2020.  Several people were killed at locations when shots were fired in Hanau late Wednesday, with the suspect and another person found dead at his home afterwards. (AP Photo/Michael Probst)

In diesem Haus wohnte der Täter mit seiner Mutter. Bild: AP

Die Nachbarin beschreibt Tobias R. als unauffällig und gepflegt. Sie habe ihn nie mit jemand anderem zusammen gesehen, er sei immer alleine gewesen. Auch bei schlechtem Wetter soll er kurze Hose und T-Shirt getragen haben, das ist der Frau im Gedächtnis geblieben. Verwirrt? Nein, so habe er nicht gewirkt. Aber Blickkontakt mit anderen Menschen habe er nie aufgenommen – und sei immer schnell weg gewesen.

«Es ist unglaublich, was hier passiert ist», sagt die Frau. «Ein Drama. Ich kann es nicht glauben, dass sowas in unserer Nachbarschaft passiert ist. Ich habe eine Riesenangst. Das ist wie im Film. Ich kann das noch gar nicht realisieren.»

«Unsere Freunde abgeschlachtet»

Am Café «Arena» am Kurt-Schumacher-Platz in Kesselstadt, dem zweiten Tatort aus der Nacht, steht Angelika Diaz. Sie wohnt in der Nachbarschaft, war jeden Tag im «Arena», einem 24-Stunden-Kiosk, hat Zigaretten gekauft. «Die Mitarbeiter waren alle wie eine Familie», sagt sie. «Es ist unbegreiflich, ohne Worte.»

epaselect epa08229796 Flowers and candles are placed near a crime scene were five people shoot dead, after two shootings in Hanau, Germany, 20 February 2020. According to media reports, at least nine people were killed in two shootings at shisha bars in the western German city of Hanau, on the outskirts of Frankfurt on 19 February 2020.  EPA/ARMANDO BABANI

Blumen auf dem Platz vor dem Café «Arena». Bild: EPA

In der Nacht habe ihre Tochter sie angerufen und gesagt, hier sei eine Schiesserei gewesen. «Mein Enkelsohn ist gleich runter», sagt Diaz. Da seien Polizei und Krankenwagen noch gar nicht da gewesen. Und da habe er gesehen, «dass unsere Freunde abgeschlachtet worden sind».

Am Vortag habe sie noch mit einem Mitarbeiter gesprochen, mit ihm gelacht, er habe gefragt, wie es ihr geht. «Und heute Nacht soll er tot sein. Jetzt ist bei mir im Kopf drin, der liegt da noch – tot.» Sie bricht ab, schüttelt den Kopf, ihr kommen die Tränen.

«Er hat meinen Cousin alleine auf dem Boden sterben lassen»

Einer der Menschen, die in der Nacht in Kesselstadt erschossen wurden, ist Ferhat Urhan. Sein Cousin Ali sitzt am Nachmittag im Kurdischen Kulturverein am Rande Hanaus. Es gibt mehrere Räume, alle sind heute überfüllt. Auf den Tischen steht Börek, die Menschen drum herum unterhalten sich leise, umarmen sich, manche weinen. 

epa08232318 A mourner places flowers and candles at the Brueder Grimm memorial in Hanau, Germany, 20 February 2020. At least nine people were killed in two shootings at shisha bars in Hanau, police said. The perpetrator, a suspected far-right extremist, was reportedly found dead later at his home along with the body of his mother.  EPA/SASCHA STEINBACH

Eine Trauernde beim Gebrüder-Grimm-Denkmal in Hanau. Bild: EPA

«Er hat meinen Cousin alleine auf dem Boden sterben lassen, das ist einer der schlimmsten Tode», sagt Ali Urhan. Ferhat hatte gerade die Ausbildung als Gas-Wasser-Installateur abgeschlossen, 23 Jahre war er erst alt. Ali zeigt ein Foto von Ferhat auf dem Handy. «Die Opfer dürfen nicht umsonst gestorben sein, ihre Fotos und ihre Namen sollen erinnert werden!»

Bei ihm sitzt Aydin Yilmaz, ein Freund der Familie. Der Opa von Ferhat habe Hanau buchstäblich mit aufgebaut, erzählt er. 1979 sei er als Gastarbeiter in die Stadt gekommen, habe Strassen gebaut, sich die Knochen kaputt gemacht. «Der Täter fuhr wahrscheinlich über Strassen, die Ferhats Opa gebaut hat!» 

Fassungslosigkeit allerorten 

Mit am Tisch im Kulturverein sitzt auch Kai Klose. Für den Integrationsminister von Hessen ist es heute schon das zweite Kulturzentrum in Hanau, das er besucht. Der Landtag hätte heute eigentlich tagen sollen, stattdessen gedachten die Minister und Abgeordneten am Morgen der Opfer. «Wir haben gedacht, wir können uns an diesem Tag nicht über die Feinheiten landärztlicher Versorgung unterhalten», sagt Klose.

epa08232253 Flowers and candles are placed at the Brueder Grimm memorial in Hanau, Germany, 20 February 2020. At least nine people were killed in two shootings at shisha bars in Hanau, police said. The perpetrator, a suspected far-right extremist, was reportedly found dead later at his home along with the body of his mother.  EPA/SASCHA STEINBACH

Stilles Gedenken: Kerzen am Gebrüder-Grimm-Denkmal in Hanau. Bild: EPA

Er nimmt sich Zeit, hört viel zu, macht kein Aufhebens um sich. Ali Urhan ist überrascht, dass der Minister gekommen ist, er freut sich darüber. Ein starkes Zeichen sei das. Er sagt aber auch: «Ich bin fassungslos, dass in einem so demokratischen Land so etwas passiert.»

Kai Klose bleibt da nicht viel übrig, als zuzustimmen. Auch der Minister, der Mann der Tat, der eigentlich das Land gestaltet, kann heute nicht viel mehr tun als das: fassungslos sein. 

Terror in Hanau: 11 Tote durch Schüsse in deutscher Stadt

65.000 Menschen zeigen in Chemnitz: #WirSindMehr

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

125
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eisgekühlter Bommerlunder 21.02.2020 14:27
    Highlight Highlight sascha weiss bescheid.
    Play Icon
    • So oder so 21.02.2020 16:39
      Highlight Highlight Junge Neonazis hören in der Schule die Toten Hosen und danach Rechtsrock der übleren sorte. Hab ich mal gehört in einem Bericht über einen jungen Ostdeutschen der aus der Naziszene raus ist.
  • Locutus70 21.02.2020 13:37
    Highlight Highlight Ich bin fassungslos

    - über die Sorglosigkeit von Politik, Medien und Gesellschaft BEVOR so etwas passiert
    - über die politische und mediale Instrumentaliserung NACHDEM so etwas passiert ist
    - das in fast allen Fällen von Terror, Vergewaltigungen oder Morden HINTERHER rauskommt, das irgend eine Behörde oder Personen schon über die Gefährlichkeit des/der Täter gewusst haben. Ja das sie teilweise schon polizeibekannt und/oder in Behandlung waren.
  • Walser 21.02.2020 13:36
    Highlight Highlight Alle Parteien in DE sind sich am Umarmen und Mitfühlen und haben endlich, endlich definitiv einen gemeinsamen Todesfeind. Die AfD. Nazis und Faschisten allesamt. Gestern Abend bei Maybrit Illner haben sie die Reihen geschlossen. Unfassbar was da zu hören war. Am Ende der Sendung hätte man den Eindruck haben können, das ganze Land sei ein Land voller Rechtsextreme. Alles sei unterwandert. Sogar die Schulbücher der Kinder seien voller unterschwelligem Rassismus und Herabsetzung von Ausländern. Alle wollen ab jetzt dann „genau hinschauen und sofort einschreiten“. Moll, moll, das kommt gut.
    • Vergugt 21.02.2020 15:06
      Highlight Highlight Was sollen Nazis und Faschisten sonst sein als Feinde? Gegen die wir alle zusammenstehen und entschieden und hart vorgehen müssen? Sollen wir die einfach machen lassen, damit Rechtsextreme in der Politik noch erfolgreicher werden, und der Rechtsterrorismus weiter zunimmt?
    • Astrogator 21.02.2020 15:52
      Highlight Highlight Autsch, merkt da einer, dass er mit seinem Rassismus eben doch nur eine Minderheit ist, eine Minderheit die dann auch noch als kriminell und potentiell terroristisch eingestuft ist?
  • De-Saint-Ex 21.02.2020 13:34
    Highlight Highlight Nicht jeder Geisteskranke ist ein Rechtsradikaler und nicht jeder Rechtsradikale geisteskrank. Dass sich aber rechtsradikale Taten häufen hat seine Gründe. Ein entscheidender Grund hierfür dürfte sein, dass Rechtsradikalismus nicht nur wieder absolut salonfähig ist, sondern bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist. Dies ist auch ein „Verdienst“ einer AfD, die soweit geht, solche Taten fast schon als „Notwehr“ hinzustellen. Wenn sich die Gesellschaft nicht dagegen auflehnt, dürfte es bald um sie geschehen sein. Für ein wehret den Anfängen ist es allemal zu spät.
    • Sherlock_Holmes 21.02.2020 15:56
      Highlight Highlight An dieser Stelle ein grosser Dank für die differenzierten Kommentare.
      Sie machen dem grossartigen Saint-Ex alle Ehre!
  • Füürtüfäli 21.02.2020 13:15
    Highlight Highlight Bei diesem kompletten Wirrkopf mit Wahnvorstellungen jenseits von Gut und Böse sind binnen kürzester Zeit wieder alle möglichen Mittäter identifiziert. Würde man die selben Standards bei den "Gott ist größer"-Rufern anwenden wäre der Aufschrei groß, aber in diesem Fall hingegen ist das offensichtlich vollkommen akzeptabel.

    Derartig durchsichtige Doppelmoral in der Berichterstattung fächert das Feuer genauso an wie AfD und Co - wenn nicht sogar stärker.
    • So oder so 21.02.2020 14:29
      Highlight Highlight Stimmt ich habe es auch gesehen mit dieser Doppelmoral , in Zukunft gibt's kein Mitleid mehr mit so Neonazis.
    • Kruk 21.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Das ist Ihr eigener Eindruck.
      Nach den islamistischen Anschlägen gab es Razzien in Moscheen, Organisationen wurden Verboten und Websites geschlossen. Das ist sehr gut.
      der grösste Unterschied ist aber dass Hassprediger auch verhaftet werden. bei den rechten sitzen diese teilweise im Parlament.
    • Astrogator 21.02.2020 15:56
      Highlight Highlight @Füürtäüfeli: gut gejammert aber am Thema vorbei. Es ist einUnterschied ob man bei einer Straftat alle Menschen einer Ethnie in den selben Topf wirft (Der Mörder von Rupperswil war Schweizer, alle Schweizer sind Mörder) oder ob es Mitglieder einer Organisation oder eines Netzwerks sind.

      Und wenn sich nun mal rechtsextreme Täter auf die AFD berufen, die AFD in der Parteispitze bekennde Nazis hat, dann muss man sich eben gefallen lassen auch dazugerechnet zu werden. Niemand wird gezwungen der AFD beizutreten, niemand ist gezwungen sie zu wählen.

      Das ist der entscheidende Unterschied.
  • Mutbürgerin 21.02.2020 12:48
    Highlight Highlight 99.9% der AfD sind weder Nazi noch Rechtsextreme, aber Fremdenfeindlichkeit ist ihr grösstes Problem. Ist vielleicht nicht so, empfinden sie aber so. Man erhöht kontinuierlich die Ausländeranteil und sagt den Bürgern sie sollen die Schnauze halten. Funktioniert halt nur in Diktaturen.
    • De-Saint-Ex 21.02.2020 14:06
      Highlight Highlight Sie haben tatsächlich „Mut“... 99.9%? Frage gar nicht erst nach woher Sie das haben wollen... egal, eine weitere „Relativierung“ der Tat von Hanau. Wenn es mehr als 50% so wie Sie gibt, werden wir wieder den Stechschritt in den Strassen hören. Supi!
    • Astrogator 21.02.2020 15:59
      Highlight Highlight „ Man erhöht kontinuierlich die Ausländeranteil und sagt den Bürgern sie sollen die Schnauze halten. Funktioniert halt nur in Diktaturen.“
      Niemand sagt dem „Bürger“ er soll die Schnauze halten.

      Vielleicht empfindest du das so, aber dann ist die Frage wie weit du im rechtsextremen Sumpf steckst. Aber auch dann darfst du deine Meinung kund tun, wird halt je nachdem einfach bestraft.

      Rechtsextremismus ist wie Kindsmissbrauch, wird nun mal in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht toleriert. Oder findest du es auch gemein, dass Pädophile nicht mit Kindern Sex haben dürfen?
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 16:14
      Highlight Highlight Nein, ich schätze, in der AfD sind 40% Rassisten, und 60% sind Rechtsextreme (in dem Sinn, dass sie eine pluralistische Gesellschaft ablehnen).
  • John Henry Eden 21.02.2020 12:47
    Highlight Highlight Grosse soziale und gesellschaftlichen Unterschiede sind Gift für eine Gesellschaft. Wenn nicht alle am selben Strang ziehen, blüht Egoismus und Gruppendenken auf.

    Das ist dann schlussendlich nicht mal nebeneinander statt miteinander, sondern gegeneinander statt füreinander.





    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 16:15
      Highlight Highlight Ist kein Grund, andere zu töten, und auch nicht, rechtsextrem und rassistisch motivierte Morde klein zu reden.
  • dievobern 21.02.2020 12:37
    Highlight Highlight Jaja, alle sind fassungslos... aber einen Horst Seehofer auftreten zu lassen der Statements gibt wie „der Islam gehört nicht zu Deutschland“?! Diese Politiker tragen die Verantwortung mit, dass Nazis denken, sie handeln richtig. Anstatt „überrascht und schockiert“ zu sein, sollen die Politiker dafür sorgen, dass rechtsextremes Gedankengut nicht mehr toleriert wird.
    Und ich für meinen Teil werde mich konsequenter gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aussprechen. 😔
  • Siru 21.02.2020 12:16
    Highlight Highlight Da ist diese furchtbare Tat, nicht die erste. Und schon liest man in den sozialen Medien und Kommentarspalten Relativierungen und vor allem "... aber die Linken...". Auch von sog. Links- und Mitte-Politikern, werden die (idiotischen) Sachbeschädigungen "linker" Aktivisten mit dem Terroranschlag mit 10 Todesopfern (9 + die Mutter) gleichgesetzt. SVP-Politiker sprechen von False Flag.
    Das rechtsextreme Denken ist schon längst in den Köpfen nicht nur "rechts" politisch Eingestellten.

    AfD und Co. reiben sich die Hände. Ich fühle mich hilflos.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 16:16
      Highlight Highlight 200 Morde seit den 1990er Jahren gehen allein in Deutschland auf das Konto von Rechtsextremen.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 21.02.2020 12:08
    Highlight Highlight Und die Rechtstrollen sind wieder fleißig ihresgleichen am unterstützen, um es so aussehen zu lassen, als ob alle solche Drecksnazis wie die von der AfD und anderen Gruppierungen mag.
    Dass es jedoch den meisten Menschen klar ist, dass sie nur extrem laut sind, aber nicht die Mehrheit, können solche Idioten perfekt ignorieren.
    • Scarrus 21.02.2020 12:55
      Highlight Highlight Da hast du aber ein Nerv richtig getroffen ;)
    • sheshe 21.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Schau mal in die Kommentare beim Ticker von Blick...

      Wahnsinn, wie dieses Gedankengut auch in der Schweiz verbreitet ist!!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 21.02.2020 16:00
      Highlight Highlight @Sheshe
      Beim Blick wurden die Kommentare geschlossen.
      Fanden viele Wutbürger überhaupt nicht lustig, wie man an der Bewertung der Nachricht der Redaktion sieht.
      @Scarrus
      Manchmal muss auch ich eine gezielte Provokation fallen lassen. 😉😇
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 21.02.2020 10:36
    Highlight Highlight Die AfD und deren Anhänger existieren. Niemand geht mit ihnen in den Dialog. Menschenketten und Kerzenmeere lassen sie kalt. Was genau soll sich daher in Zukunft ändern?
    • Satan Claws 21.02.2020 11:47
      Highlight Highlight @Mutbürgerin

      Und weil niemand mit ihnen in den Dialog treten möchte sind ständig welche in Polit-Talkshows oder werden auf der Strasse interviewt?

      Humbug, wir haben lange genug zugehört und es war alles andere als erhellend oder gar vernünftig.
    • koks 21.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Mutbürgerin, ich sehe nicht, dass jemand mit dem Dialog mit der AfD interessiert ist. Gesellschaftlich toleriert ist in Deutschland nur die Politik von links (die Linke) bis CDU/FDP. AfD nicht (siehe Thüringen).

      Dummerweise wählen aber unterdessen 25% der Wähler AfD. Das sind Protestwähler, die mit der Politik von Links bis CDU nicht zufrieden sind. Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik, Immigrationspolitik. Jetzt so zu tun, als wären 25% der Deutschen Nazis und die Morde liessen sie kalt, ist eher lächerlich.

      Aber es ist eine einfache Lösung. Integration wäre der schwierigere Ansatz.
    • Oigen 21.02.2020 11:56
      Highlight Highlight Niemand geht mit ihnen in den Dialog.

      Diskutierst du auch mir Pädos? Vergewaltigern? Mördern?

      NEIN

      Mit Faschisten redet man NICHT
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 21.02.2020 10:12
    Highlight Highlight Das Problem ist hausgemacht.
    • Ueli der Knecht 21.02.2020 12:17
      Highlight Highlight Konkret?

      Das Problem ist ein Problem. Ja, das hilft nun wirklich weiter.

      Also was meinst du konkret, Todesstern, wenn du lapidar feststellst, dass das Problem (wie praktisch alle Probleme) hausgemacht sei?
    • stadtzuercher 21.02.2020 12:56
      Highlight Highlight Interessant ist ja, dass die AfD bis 2015 bedeutungslos war. Bis Merkel (CDU, d.h. von einer bürgerlich-rechten Partei) ihre Flüchtlingspolitik lanciert hat. 5 Jahre später ist die AfD vielerorts zweitstärkste Partei.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.02.2020 13:03
      Highlight Highlight Zuviel Leute lassen sich nicht mehr integrieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Flickenteppich Ballaballa Pillepalle 21.02.2020 10:09
    Highlight Highlight Nazis und deren Sympathisanten sind der letzte Dreck.
    • reactor 21.02.2020 12:45
      Highlight Highlight aii wieviele Blitzer....
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 16:20
      Highlight Highlight Nazis haben eben mehr Sympathisanten als man gemeinhin denkt.
  • Turicum04 21.02.2020 10:01
    Highlight Highlight Solche Taten erfolgen nur, weil es auch solche Hetzparteien wie AfD (oder in der Schweiz die SVP) gibt. Deshalb fordere ich, solche Organisationen sofort zu verbieten. Intelligente Parteien sollen sich vermehrt um eine proMigrations- und proKlima Politik bemühen! Bereits in der 1. Klasse muss man die SchülerInnen darauf einstellen. Wer dann nicht mitzieht, soll bestraft werden! Ich zähle nun auf die neue SP Führung, die anfangs April gewählt wird. SP und Grüne müssen sich solidarisieren!
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 21.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Das kann aber ganz schön problematisch sein. Es gibt nunmal verschiedene Meinungen. Darum ist es eben wichtig, dass in einer Demokratie möglichst viele abstimmen gehen. Aber einfach Parteien zu verbieten, das geht doch nicht. Jeder soll seine Meinung kundtun dürfen. Wenn jemand findet, dass er die Migration begrenzen möchte, dann soll diese Person das auch so finden dürfen. Darum leben wir eben in einer Demokratie und nicht wie von dir vorgeschlagen, in einer Diktatur wo man unpässliche Meinungen einfach verbieten lässt.
    • Mutzli 21.02.2020 14:02
      Highlight Highlight @Älplermagrönli mit Öpfelmues

      Ich würd mir die Mühe sparen, ist offensichtlich ein Troll.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 16:23
      Highlight Highlight @Älplermagrönli mit Öpfelmues

      Ja es gibt verschiedene Meinungen. Rechtsextreme akzeptieren das aber nicht. Grosse Teile der AfD offenbar auch nicht. Sie sind in der Politik vertreten und haben sich wie allen anderen auch, Mehrheitsentscheiden zu fügen. Damit haben sie offensichtlich Mühe. Eine multikulturelle und pluralistische Gesellschaft abzulehnen ist zum Vorhinein anti-demokratisch. Demokratie kann nur existieren, wenn auch verschiedene Meinungen zugelassen sind.
  • Noblesse 21.02.2020 09:52
    Highlight Highlight Fassungslos und irritiert bin ich. Wie kann D eine Partei in Parlamenten zulassen, wo Typen wie Höcke sich völkisch, rassistisch und nazimässig umtreiben? Das muss mir mal genau erklärt werden!
    • Mutzli 21.02.2020 10:05
      Highlight Highlight Es gibt halt in Deutschland, berechtigterweise, hohe legale Hürden, bevor ein Partei verboten werden darf.

      Was dazukommt, ist das vor einem solchen Prozess eine ausführliche Untersuchung nötig ist (was lange dauert) & vor allem, dass der Verfassungsschutz den NPD-Prozess 2013-2017 absolut versaut hat.

      Weiter befürchten manche, so den fanatischen Flügel der AFD weiter zu radikalisieren & z.B. die CDU Werteunion pro-AFD ist. Eines der Mitglieder: Maassen, ehemaliger Verfassungschutzchef. ¯\_(ツ)_/¯

      Aber ja, in einer wehrhaften Demokratie haben Demokratiefeinde wie der Flügel nix verloren.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.02.2020 10:14
      Highlight Highlight Nennt sich Demokratie 🤷🏾‍♂️
    • Unicron 21.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht dass AFD, NPD und wie sie alle heissen ein Problem sind, aber wenn man sie verbietet treibt man sie einfach in dem Untergrund, und nach ein paar Jahren kommen sie mit neuem Namen zurück.
      Ausserdem braucht man einen wirklich guten Grund um sie zu verbieten. "Die sind doof" wird vor Gericht nicht reichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 21.02.2020 09:12
    Highlight Highlight Mir fehlen die Worte...

    Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland, H. Bedford-Strohm:
    «Wir sind alle gefordert, Rassismus und Antisemitismus in den konkreten Situationen des Alltags vehement zu widersprechen.»

    «Wer Rechtsextremen in einer Partei Deckung gibt, trägt Mitverantwortung dafür, wenn deren Ideologien Gehör finden.»

    Rechtsextremismusforscher in Leipzig Oliver Decker:
    «Auf Dauer hilft nur eine Veränderung in den Köpfen der Menschen und die Reflexion rassistischer Vorurteile und Ressentiments.» Zudem müsste die Perspektive der Opfer beachtet und ernstgenommen werden»
    • Stefan Morgenthaler-Müller 21.02.2020 09:53
      Highlight Highlight @SH. Das zu ändern, bedeutet eben auch auf eigene Privilegien zu verzichten und das will der grösste Teil der Gesellschaft eben nicht, z.B. Chancengleichheit in der Schule: Wenn Dragan und Ali ans Gymnasium gehen und nicht Finn oder Rebekka, dann ist man plötzlich nicht mehr für Chancengleichheit. Das ist nur ein Beispiel; in dem nicht die Leistung, sondern die Herkunft sowie das soziale Umfeld sehr ausschlaggebend für den Erfolg sind, sei es in der Schule, am Arbeitsplatz, Wohnungsmarkt, usw.
    • Dr. Unwichtig 21.02.2020 10:04
      Highlight Highlight Stefan Morgenthaler: Der Spruch mit den Privilegien zieht vielleicht bei der Klimadebatte, aber nicht beim Thema Rassismus. Rassistisches Gedankengut hat heute keinen einzigen, auch nur halbwegs nachvollziehbaren gesellschaftlichen Vorteil für den Einzelnen. Er ist einzig Ausdruck eines unglaublich beschränkten Weltbilds und des Versuchs der Selbstüberhöhung, weil man eben zum „richtigen“ Volk gehört.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 21.02.2020 10:18
      Highlight Highlight In Deutschland hat es, nicht wie in der CH nur eine geringe oder keine durchmischung der gesellschaftlichen Gruppen.
      Ausländer sind oft viel weniger gut integriert und leben in Parallelgesellschaften.
      Die Folge einer gescheiterten Migrationspolitik.
      Dies muss halt auch Thematisiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstürzende_Altbauten * 21.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Ich bin auch fassungslos, aber auch wütend. Wütend über die Verharmlosung von rechtsextremem Gedankengut, wütend darüber, dass mit Meinungsfreiheit argumentiert wird.

    Ich kenn auch keine Patentlösung, aber ich hinterfrage in meinem Umfeld Aussagen von Bekannten und Unbekannten und lasse Ausgrenzung nicht mehr zu. Die Verrohung der Sprache zeigt die Verrohung der Gesellschaft.

    und traurig bin ich auch.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 21.02.2020 07:49
    Highlight Highlight Zitat "Die Nachbarin beschreibt Tobias R. als unauffällig und gepflegt."

    Heute sieht man es nicht mehr jemandem an, ob eine ausländerfeindliche Gesinnung vorhanden ist. Die Leute sehen 'normal' aus, eben wie Leute aus der Mitte der Gesellschaft.

    Dass die AfD 1Mio Neuwähler gewinnen konnte, liegt daran, dass es schon immer Nazis in Deutschland gegeben hat, nur hatten die in den letzten Jahrzehnten keine Partei, die für sie wählbar war.

    Seit dem 90er Jahren starben in Deutschland über 200 Menschen wegen rechtsextremen Motiven. Einfach mal googeln.
    • Saraina 21.02.2020 10:30
      Highlight Highlight Ich glaube, „unauffällig und gepflegt“ bezieht sich eher auf eine allfällige Psychose. Schwer und akut psychotische Menschen fallen oft mit ihrem Verhalten oder Aussehen auf.

      Rassisten, Hetzer und Fremdenfeinde gibt es nicht nur in Deutschland. Bei solchen, die zur Tat schreiten, kommt dann öfter noch eine psychische Besonderheit dazu. Das war auch so bei dem Mann, der 2016 in einer Zürcher Moschee Schüsse abgab.
    • Cédric Wermutstropfen 21.02.2020 12:14
      Highlight Highlight „Seit dem 90er Jahren starben in Deutschland über 200 Menschen wegen rechtsextremen Motiven.“

      Also eine sehr kleine Zahl. Das sind weniger als sieben Personen pro Jahr, in einem 80 Mio. Land. Wenn man deswegen politische Massnahmen ergreifen und Freiheiten einschränken will, dann ist das schlicht übertrieben und dumm, sorry. Ich denke auch nicht, dass man diese Zahl (als rollender, 30-jähriger Durchschnitt betrachtet) gross reduzieren können wird, wenn man nicht ein chinesisches System will.

      Im Übrigen, würde ich bei diesen Morden noch nicht von einer politischen Tat sprechen.

    • Astrogator 21.02.2020 12:26
      Highlight Highlight "Heute sieht man es nicht mehr jemandem an, ob eine ausländerfeindliche Gesinnung vorhanden ist."
      Der Mehrheit sah man das noch nie an, das ist ein gefährlicher Trugschluss, dass nur Rechtsextreme Gesinnung hat wer das offen zur Schau trägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 21.02.2020 07:10
    Highlight Highlight Traurig. Mein Beileid und Tränen für die Opfer.

    Wir haben es seit 1945 nicht geschafft den schwarz/braunen Sumpf trocken zu legen und auszurotten.
    Die Politik fokussiert sich auf die Wirtschschaft und Interessenvertreter, mit oft schwarz/braunem Mindset, und vernachlässigt die Bedürfnisse des Bürgers.

    Das nutzen die Aufhetzer aus.

    Hartz 4, Pflegebedürftige und Angehörige ohne Unterstützung und finanziell knapp gehaltene Bürger ist keine Lösung und führt zu Aggressionsstau.
    • Unicron 21.02.2020 10:26
      Highlight Highlight Brummende Wirtschaft ist nötig um die Hilfsbedürftigen zu unterstützen.
      Was ich nicht verstehe ist die Abneigung von Leuten welchen es gut geht, gegen das Sozialwesen. Auch hier in der Schweiz stimmen wir regelmässig FÜR Sozial Bau, weniger Geld fürs Sozialamt, Personenüberwachung für IV Rentner, und Flüchtlinge wenn möglich irgendwo im nichts auf einem Feld und mit minimaler Nothilfe. Alles nur damit bloss keiner von "denen" es zu bequem hat.
      Kein Wunder sind die betroffenen frustriert und suchen nach einem Schuldigen.
    • Saraina 21.02.2020 10:33
      Highlight Highlight Der Täter hat Betriebswirtschaft studiert. Und der Bürger ist kein Kind, dass sich bei jeder persönlichen Not verlangend an Politiker richten und wenn das nicht nützt, mit Aggressionen reagieren sollte. Da zeigen sich des öfteren Zuwanderer deutlich motivierter und einsatzbereiter.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 21.02.2020 10:48
      Highlight Highlight @Thinkdeeper. Wissen Sie vielleicht, wie viele der NS-Richter nach 1945 wieder als Richter arbeiten durften? Wissen Sie, wie viele der NS-Richter ins Gefängnis mussten? Es wird Sie vielleicht überraschen, aber alle konnten wieder als Richter arbeiten. Und so war es auch in vielen anderen Institutionen, d.h. der Geist der schwarz/braunen war nicht einfach so verschwunden, sondern wurde weitergegeben.

      Meiner Meinung nach hätte Stalin Deutschland 1945 in 20 Gebiete aufteilen und in einen Bauernstaat überführen sollen, so dass so etwas wie Auschwitz nie wieder möglich wäre.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 21.02.2020 07:01
    Highlight Highlight «Was macht denn die Politik, das ist doch nur Show! Ihr seid nicht für die Menschen da!»
    Was soll denn die Politik machen? Jedem Bürger einen Polizisten an die Seite stellen? Alle Waffen im Land einzusammeln versuchen? Das Internet zensieren? In einer freiheitlichen Gesellschaft können solche Taten nicht verhindert werden.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 21.02.2020 09:30
      Highlight Highlight Fremdenhass und Rechtsextremismus zu bekämpfen setzt voraus, ihn erst einmal zu erkennen und zu benennen, sodann ihn zu verurteilen. Erst dann können und müssen konkrete Massnahmen ergriffen werden. Statt dessen nutzen gewisse Politiker und Parteien fremdenfeindliche und rassistische Tendenzen in der Gesellschaft gezielt aus, um die Gesellschaft zu spalten und damit Hass auf Andersdenkende zu schüren.
    • Unicron 21.02.2020 10:33
      Highlight Highlight Ein gutes Sozialwesen dürfte gegen Extremismus helfen. Wenn jeder einen Job, oder zumindest Geld hat um anständig zu leben, dann hat man auch keinen Grund "den anderen" (Ausländer, Moslem, Flüchtlinge usw) die Schuld für die eigene Situation zu geben.
      Auch Terroristen rekrutieren gerne in dieser Gesellschaftsgruppe.

      Der Typ aus Hanau war aber wohl schlicht durchgeknallt... Unterirdische Militärbasen in denen Kinder gefoltert werden um Satan zu praisen, ja ne, ist klar. Vermutlich arbeiten da auch Echse Menschen?
    • Saraina 21.02.2020 10:33
      Highlight Highlight Eben, kindliche Erwartungshaltung des Bürgers in der europäischen Spätzeit.
    Weitere Antworten anzeigen

Deutsche Polizistin erschiesst Töchter und sich selbst

Eine deutsche Bundespolizistin hat nach ersten Ermittlungen nahe Rosenheim (Bayern) ihre zehn und zwölf Jahre alten Töchter und sich selbst erschossen.

«Wir gehen davon aus, dass sich eine Familientragödie abgespielt hat», sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen komme nur die 36 Jahre alte Mutter als Täterin des Gewaltverbrechens in Betracht. Es gebe keine Fahndung.

Der Familienvater sei vor Ort in Betreuung, sagte der Sprecher weiter. Speziell geschultes …

Artikel lesen
Link zum Artikel