DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bad Säckingen Unfall

Ein 84-jähriger Autofahrer rast in Menschenmenge vor Strassencafé in Bad Säckingen.
bild: philipp ammann/tele m1

Jetzt ist klar, warum der 84-Jährige in Bad Säckingen in eine Menschenmenge fuhr und zwei Personen tötete

Mitte Mai fuhr ein 84-Jähriger in Bad Säckingen in ein Strassencafé, es gab Tote und Verletzte. Jetzt hat die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen – und es ist klar, warum es zu diesem tragischen Zwischenfall kam.



Todesfahrer vor Gericht?

Anfangs Mai rast ein Rentner in Bad Säckingen in ein Strassencafé. Jetzt ist klar: Er hatte das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt. Wie geht es mit ihm weiter? Video: © TeleM1

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Todesfahrer von Bad Säckingen abgeschlossen. Das meldet Tele M1.

Mitte Mai war ein 84-Jähriger in der Fussgängerzone in eine Gruppe von Menschen vor einem Strassencafé gefahren. Zwei Personen – darunter eine im Aargau lebende Deutsche – starben, rund 20 Personen wurden verletzt.

Bad Säckingen Unfall

Beim Unfall kamen eine 63-jährige Deutsche und ein Mann ums Leben.
bild: philipp ammann/tele m1

Christos Ntritsos, der in Bad Säckingen gegenüber des Cafés eine Eisdiele betreibt, sagt: «Das Ereignis, die Panik kann ich nicht so einfach vergessen.»

Die deutsche Polizei bestätigt auf Anfrage von Tele M1, dass der Rentner das Bremspedal mit dem Gaspedal verwechselt hat. Der Unfallfahrer sei seit dem Unfall so stark traumatisiert, dass er in Behandlung sei.

Ist der Rentner deshalb gar nicht verhandlungsfähig?

Der Aargauer Rechtsanwalt Andé Kuhn sagt dazu: «Die Untersuchungen können in so einem Falle nicht weitergeführt werden. Man kann sie pausieren oder gar sistieren.»

Bei dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit könne sein, dass ein Strafverfahren sogar eingestellt werden müsste. Das würde bedeuten, dass der Todesfahrer statt mit möglicherweise Gefängnis ungeschoren davon kommen könnte.

Schock in Bad Säckingen

Nick Buzina steht der Schrecken immer noch ins Gesicht geschrieben. Der Angestellte des Cafés erzählt, wie er den Unfall hautnah miterlebte.  Video: © TeleM1

In Bad Säckingen könnten Besucher eines Strassencafés damit aber leben: «Ich weiss nicht, ob man den Fahrer noch gross bestrafen muss. Den Führerausweis hat er los, das reicht im Prinzip», sagt Ruth Irniger aus Oberrohrdorf. Und Günther Frei aus Bad Säckingen sagt: «Der ist bestraft genug.»

Der Fall geht nun an die deutsche Staatsanwaltschaft. Diese entscheidet, ob es zu einer Gerichtsverhandlung kommt. (jk)

Vorsicht Iglufahrer – Polizei warnt vor faulen Autofahrern

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Gratistests für die ganze Schweiz

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

AfD wird als «rechtsextremistischer Verdachtsfall» eingestuft

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat in Deutschland die gesamte AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Damit kann die Partei ab sofort auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln ausgespäht werden.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur setzte der Präsident des Inlandsgeheimdienstes, Thomas Haldenwang, die Landesämter für Verfassungsschutz darüber am Mittwoch in einer internen Videokonferenz in Kenntnis. Zuerst hatte der «Spiegel» über die Entscheidung berichtet.

«Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel