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Prozess um Gruppenvergewaltigung von 13-Jähriger in Deutschland beginnt



epa06885018 Defendants arrive at a courtroom of the Regional Court in Essen, Germany, 13 July 2018. The trial against five young men from Gelsenkirchen, Essen and Wuppertal, who are accused of sexual offences against seven schoolgirls between August 2016 and January 2018, begins at the Essen Regional Court. According to media reports, several male family members of the accused, were convicted of a series of gang rapes in 1990.  EPA/SASCHA STEINBACH ATTENTION EDITORS: FACE IS BLURRED DUE TO GERMAN LAW

Bild: EPA/EPA

Unter starken Sicherheitsvorkehrungen hat am Freitag in Wuppertal der Prozess um die Gruppenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens begonnen. Am Wuppertaler Landgericht sind sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren angeklagt. Sie sollen dem Mädchen nach einem Freibadbesuch aufgelauert, es in einen Wald gezerrt und dort sexuell missbraucht haben.

Der Jugendstrafprozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Polizisten schirmten den Verhandlungstrakt ab.

Weil umfassende Geständnisse bislang fehlen, droht dem jungen Opfer eine Aussage vor Gericht: «Meine Mandantin ist sehr angespannt, es geht ihr nicht gut, weil sie davor steht, aussagen zu müssen. Das belastet sie sehr», sagte ihre Anwältin, Nebenklage-Vertreterin Anke Tillmanns.

An der Tat im südlich des Ruhrgebiets gelegenen Velbert sollen insgesamt acht Jugendliche aus Bulgarien beteiligt gewesen sein. Zwei von ihnen hatten sich mit ihren Familien nach Bulgarien abgesetzt und waren dort festgenommen worden. Ihnen soll in einem gesonderten Verfahren der Prozess gemacht werden.

Eine Spaziergängerin war im April eingeschritten und hatte die Tat gestoppt. Die Staatsanwaltschaft hält die Beweislage für erdrückend. Die Angeklagten hätten das Geschehen selbst gefilmt; der Film wurde auf dem Mobiltelefon eines Beschuldigten sichergestellt. Ausserdem gebe es DNA-Spuren sowie die Aussagen der Augenzeugin und des Opfers. (sda/dpa)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 31.08.2018 14:36
    Highlight Highlight Ich warte auf den ersten Kommentar, der sagt, die Nationalität zu nennen sei Manipulation der Leser und Bürger.
    • Randy Orton 31.08.2018 14:57
      Highlight Highlight Neu ist es in, gegen Muslime zu hetzen. Bulgaren sind keine Muslime, deshalb kümmert es die einschlägigen Kommentatoren auch nicht.
    • DemonCore 31.08.2018 15:27
      Highlight Highlight Es gibt sehr wohl bulgarische Muslime und Kritik an einer ultra reaktionären Religion (in der Frauen einen deutlich tieferen Status als Männer haben) ist keine Hetze.
  • ChlyklassSFI 31.08.2018 12:43
    Highlight Highlight Sehr schlimm, dass sich kein Angeklagter dazu durchringen kann, zur Tat zu stehen.
    • Ironiker 31.08.2018 14:24
      Highlight Highlight Wer eine solche Tat begeht, hat wohl kaum genug Charakter Verantwortung für seine Tat zu übernehmen.

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