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IMAGE DISTRIBUTED FOR AVAAZ - Army of fake Zuckerbergs march on EU Parliament ahead of the CEO hearing on Tuesday 22 May 2018 in Brussels. (Olivier Matthys/AP Images for AVAAZ)

Protest vor dem EU-Parlament am Dienstag: Eine Armee aus falschen Zuckerbergs. Bild: AP/AP Images

Am Ende musste er schnell zum Flughafen – So lief die Zuckerberg-Befragung im EU-Parlament

Gunda Windmüller / watson.de



Am Dienstagabend um 18.20 Uhr war es soweit. Mark Zuckerberg stellte sich den Fragen aus dem EU-Parlament. Die Befragung wurde live aus dem Sitzungssaal gestreamt.

Die Fraktionsführer und Datenschutzexperten des Europäischen Parlaments hatten den Facebook-CEO geladen, damit er sich zu dem Missbrauch von europäischen  Nutzerdaten erkläre.

Vor dem US-Senat hatte sich Zuckerberg bei einer vergleichbaren Befragung vor allem wortreich entschuldigt. Kritiker fanden seine Ausführungen zu den Nachfragen selbst inhaltsleer.

Haben die Europäer Zuckerberg mehr in die Mangel genommen?

Einige EU-Parlamentarier wollten einer reinen PR-Aktion entgegenwirken und demonstrierten vorab.

Bevor die Befragung selbst losging, durfte Zuckerberg ein vorbereitetes Statement verlesen. Und das war ziemlich erwartbar. In seinem Eingangsstatement erklärte er Folgendes:

Das fragten die Politiker Zuckerberg:

«Als wer wollen Sie in Erinnerung bleiben, als Internet-Gigant oder als gescheitertes Genie, das ein Daten-Monster erschuf?»

Guy Verhofstadt im EU-Parlament

Das antwortete Zuckerberg:

Das Fazit:

Viel Neues kam bei der Befragung nicht herum. So wurde Zuckerberg zum Schluss der Befragung auch darauf hingewiesen, nicht alle Fragen beantwortet zu haben. Zuckerberg wies darauf hin, dass die Zeit abgelaufen sei. Er müsse seinen Flug kriegen.

Und so reagiert das Netz auf die Befragung:

Cambridge Analytica: Der Skandal einfach erklärt

Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Randen 23.05.2018 09:34
    Highlight Highlight Wichtiges Thema aber leider waren nicht viele Fragen hilfreich oder wenigstens geistreich. Ein lustiges Beispiel "Ist jetzt der Zeitpunkt gekommen den Stecker zu ziehen?"
  • Mischa Müller 23.05.2018 08:45
    Highlight Highlight Auf dem Pic von Damala... schaut es an... hinter Marc stehen zwei Personen, diese senken ihre Mundwinkel genau synchron... gespenstisch...
  • Blitzesammler 23.05.2018 07:10
    Highlight Highlight auch hier wurden wieder fragen gestellt, die selbst Politiker über Monate nicht beantworten können. Gerne hätten sie einen ,, schwarzen Peter,, den sie für ihre eigene Inkompetenz vorschieben können. Zuerst mal vor der eigenen Haustür säbern und DANN das Maul aufreissen.
    • äti 23.05.2018 11:50
      Highlight Highlight .. "schwarzen Peter" für was denn?
  • Zeit_Genosse 23.05.2018 05:44
    Highlight Highlight Wer das ganze Live sah, konnte feststellen, dass die Parlamentarier allesamt zu viele und teils emotionale Fragen stellten, um sich selbst als geschickten Frager hinzustellen. Sie redeten zu viel, bis kaum Zeit für Antworten mehr bestand. Das Zusammenfassen ähnlicher Fragen und allgemeine Antworten geben war geschickt und vorher vereinbart. Für das magere Resultat sind die EU-Parlamentarier selber schuld. Zuckerberg wird noch einige Fragen im Nachgang beantworten. Es scheint viele FB-Hater zu geben die sich im Daten-Internet ungeschickt bewegen und sich dann dem Mainstreamgeheul anschliessen.
    • Sumsum 23.05.2018 08:16
      Highlight Highlight Ich glaube er musste einfach nur schnell auf seinen Privatjet, der pro Stunde Unmengen kostet 😂

    • äti 23.05.2018 11:44
      Highlight Highlight .. "sich im Daten-Internet ungeschickt bewegen" - kann man sich den wirklich noch geschickt im Internet bewegen? Und, braucht es FB wirklich oder ist das ein Mode-Hype den man getrost überhupfen kann?

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