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Tonnenschwere Elektro-SUVs? Mutige Schülerin knöpft sich den VW-Chef vor



Das Handelsblatt bezeichnet sie als «Heldin des Tages». Die Schülerin Clara Mayer, die bei der Klimastreik-Bewegung in Deutschland mitmacht, trat am Dienstag an der VW-Hauptversammlung vors Mikrofon. Dort beschuldigte die junge Frau, unter Applaus des Publikums, den Konzernchef Herbert Diess, er tue trotz radikaler Hinwendung zu E-Mobilität nicht genug für die Umwelt:

«Wer glaubt, tonnenschwere Elektro-SUVs seien klimafreundlich, hat das Problem nicht ansatzweise verstanden.»

Clara Mayer, Fridays for Future

Zuvor hatte der VW-Konzernchef seine neue SUV-Flotte als «Motor des Erfolgs» bezeichnet.

Weiter kritisierte die Schülerin, der deutsche Autobauer sei spät dran mit seiner neuen Strategie, die ersten Länder schafften Verbrennungsmotoren ja schon 2025 ab: «Niedlich, dass Sie jetzt versuchen, hinterherzurennen.»

Daimler lässt sich länger Zeit

Und was tut die Konkurrenz?

Bis 2039 will Daimler dafür sorgen, dass die weltweit verkauften Neuwagen CO2-neutral unterwegs sind. Welche Technologien allerdings genau zum Einsatz kommen werden, will sich der deutsche Autobauer offen halten.

«Jetzt zu sagen, exakt in jedem Markt der Welt, wo die Reise hingeht, das wäre nicht seriös», sagte Entwicklungsvorstand Ola Källenius am Montag in Sindelfingen. Aktuell liege der Fokus auf der batterieelektrischen Mobilität. Autos mit reinen Verbrennungsmotoren sind in dem Plan aber offensichtlich nicht mehr vorgesehen.

Auf EU-Ebene ist Daimler angesichts der stark diskutierten Grenzwerte gezwungen, den CO2-Ausstoss der jährlich verkauften Autos zu senken. Bis 2021 muss der Wert von zuletzt 132 auf 102 Gramm je Kilometer sinken. Bis 2030 sollen davon noch einmal 37,5 Prozent abgehen.

Dann sollen 50 Prozent aller weltweit von Daimler verkauften Autos vollelektrisch fahren oder mit Plug-In-Hybrid-Motor ausgestattet sein. Parallel arbeitet der Hersteller auch weiter an der Brennstoffzelle.

Damit bleibt Daimler hinter den Ankündigungen anderer Konzerne zurück. Der Autozulieferer Bosch hatte vergangene Woche mit dem Plan überrascht, Produktion und Verwaltung schon 2020 CO2-neutral zu gestalten. Volkswagen lässt sich länger Zeit. «Bis 2050 wollen wir den gesamten Volkswagen-Konzern CO2-neutral machen», sagte VW-Chef Diess im März.

Umweltschützer kritisieren «Ablasshandel»

Die meisten Konzerne gehen dabei ähnlich vor. Sie versuchen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren – im Falle von Bosch etwa durch Energieeffizienz – und stellen auf erneuerbare Energien um. Wo das nicht hilft, werden vielerorts Emissionen mit Hilfe von CO2-Zertifikaten kompensiert.

Die Frage, wie etwa Lieferanten zur Klimafreundlichkeit erzogen werden können, gehen die meisten Firmen erst in einem zweiten Schritt an. Daimler will CO2-Neutralität zur Bedingung für die Vergabe von Lieferanten-Verträgen machen.

Umweltschützer halten das Vorgehen für längst überfällig: «Es ist höchste Zeit, dass die Konzerne überlegen, wie sie umsetzen, was vor dreieinhalb Jahren bei der Klimakonferenz in Paris entschieden wurde», sagte ein Greenpeace-Sprecher. Damals war ein weltweiter Aktionsplan entworfen worden, der die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen soll. Dabei dürfe es nicht nur um «Ablasshandel» mit CO2-Zertifikaten und den Einkauf von Ökostrom gehen, so der Greenpeace-Sprecher. «Es braucht jetzt klare Schritte.»

Bislang setzen sich die Unternehmen solche Ziele grösstenteils freiwillig. Nur Konzerne mit grossen Industrieanlagen – wie eben auch Daimler – sind in der EU schon verpflichtet, Zertifikate für CO2-Emissionen zu kaufen.

Mit Material der SDA

(dsc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jasmin Nyff 16.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Ist ja toll wie sich immer wieder Leute einsetzen fürs Klima, aber da stellt sich doch auch die Frage, weshalb ein Land wie Schweden, das so stolz auf seine Greta ist und auf 50% Elektrofahrzeuge, immer noch Öl Und Gas aus dem Boden holt, wer soll das dann verbrauchen, wenn man CO2 neutral sein will? Leider sind es ja auch die Mitdemonstranten, die gerne auch im Stau stehen oder für den Städtetrip in den Flieger setzen.
  • Philippe87 15.05.2019 22:37
    Highlight Highlight Dass tonnenschwere Elektro SUVs nicht die Lösung für eine grüne Zukunft sind, wissen wir. Aber es ist ein Ansatz. Und ich mag Ideen lieber als Kritiker....
  • Knety 15.05.2019 14:53
    Highlight Highlight Besser zu spät als gar nie.
  • nach gang 15.05.2019 14:30
    Highlight Highlight In Deutschland kann man seit 40 Jahren einen Kleber mit dem Aufdruck " Umwelt schützen, Rad benützen " kaufen.
    Mehr ist dazu nicht zu sagen.
  • Harry Tobler 15.05.2019 13:52
    Highlight Highlight Tonnenschwere E-SUV sind ganz klar ökologischer - wenn man sie mit ihren Verbrennerpendants und sogar viel leichteren vergleicht.
    Der Kunde will SUV, also muss er es bekommen.
    (Ich sehe den Sinn in SUV auch nicht, aber das tut nix zur Sache)
    Es geht um Marktnachfrage, Economies of scale und somit Marge.
    Neue Technologien sind immer teuer und zuerst im Luxussegment anzutreffen.
    Das versteht die junge Dame wohl noch nicht. Aber gut, dass ihre Generation das Bewusstsein entwickelt für das Klima.
    • @schurt3r 15.05.2019 14:39
      Highlight Highlight «Das versteht die junge Dame wohl noch nicht.»

      Bei solchen Äusserungen, Belehrungen im väterlich-wohlmeinenden Ton, wird mir, als Mann und Vater, ganz anders. 😝

      Fakt ist: Wir Älteren haben es verbockt, und wir alle müssen den Klimawandel ausbaden ...
    • nach gang 15.05.2019 15:40
      Highlight Highlight Es gibt auch eine Marktnachfrage für Kinderpornografie. Aus gutem Grund wird sie bekämpft und verboten.
      Man muss nicht jeden Unsinn mitmachen, nur weil es eine Marktnachfrage gibt.
    • Harry Tobler 15.05.2019 15:46
      Highlight Highlight @Schurt3r; ist es die heutige ach so politisch korrekte Zeit, die verbietet anzunehmen, dass eine junge Dame mangels Lebenserfahrung und fachlicher Bildung gewisse Dinge nicht weiss?
      Geh doch mal spezifisch drauf ein, was dich stört, als mich so unqualifiziert abzuwatschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 15.05.2019 13:26
    Highlight Highlight Soso, VW e-up!, VW e-Golf und der VW ID.3 sind also alles tonnenschwere Elektro-SUVs?
  • El Vals del Obrero 15.05.2019 13:06
    Highlight Highlight Sehr passend, direkt neben der Autowerbung.
    Benutzer Bild
    • Statler 15.05.2019 15:00
      Highlight Highlight Psssst! Das hören sie bei Watson nicht gern, wenn man ihnen den Spiegel vorhält ;)
    • @schurt3r 15.05.2019 15:06
      Highlight Highlight Kein Problem!

      Nennt sich redaktionelle Unabhängigkeit ;-)
    • Statler 15.05.2019 15:18
      Highlight Highlight *grins* touché, @schurt3r ;)
  • Darkside 15.05.2019 12:20
    Highlight Highlight «Niedlich, dass Sie jetzt versuchen, hinterherzurennen.»

    Wenn sie gar nichts tun, ist aber auch nicht recht...
  • Adi Fäuber 15.05.2019 11:46
    Highlight Highlight Wer witzige News sehen will, welche eigentlich ehrlicher sind als die Tagesschau, sollte sich die Heute-Show geben. Die neuste Folge hat sich u. a. mit diesen Elektro-SUV beschäftigt, welche als klimaneutral in die Berechnungen eingehen ... 🤦🏻‍♀️
  • andy y 15.05.2019 11:25
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Autobauer, sondern die Kunden, die solche Panzer kaufen (wollen).
  • pamayer 15.05.2019 11:23
    Highlight Highlight
    Play Icon

  • DerMeiner 15.05.2019 11:07
    Highlight Highlight Angebot / Nachfrage. Du musst nicht die Produktpalette der Konzerne auf Zwang verändern, sonder ein generelles Umdenken im Konsumverhalten bewirken.

    • RatioRegat 15.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Nein, das ist Unsinn. Die Anpassung des Konsumverhaltens kann hier nicht der Selbstverantwortung der Konsumenten überlassen werden.

      Weil und soweit der eigene Konsum die Rechte Dritter beeinträchtigt, kann es hier nicht nur um die Selbstverantwortung gehen. Vielmehr muss der Staat die Beeinträchtigung Dritter unterbinden – oder zumindest dem Verursacher die Kosten auferlegen.

    • just sayin' 15.05.2019 13:51
      Highlight Highlight @RatioRegat

      "Nein, das ist Unsinn. Die Anpassung des Konsumverhaltens kann hier nicht der Selbstverantwortung der Konsumenten überlassen werden"

      Übersetzt: Das Denken kann hier nicht den Bürgern überlassen werden.
    • RatioRegat 15.05.2019 15:42
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht, was ich sage.
      Wir überlassen es auch nicht der Selbstverantwortung des Einzelnen, nicht andere zu töten oder zu vergewaltigen. Wir verbieten es, weil der Einzelne nicht über das Leben oder die sexuelle Integrität eines andern verfügen darf.

      Beim Klima ist es nicht grundlegend anders, nur etwas abstrakter.
  • AndreaHadorn 15.05.2019 10:52
    Highlight Highlight Oops, watson, getroffen! Da hat Clara Mayer gleich zwei Tabus berührt und hoffentlich angeknackst: In Deutschland die (heilige?) Autoproduktion, in der Schweiz den (heiligen?) SUV-Konsum. Diese beiden Themen werden von den Interessierten zuletzt angetastet und verändert werden. Deshalb ist es gut, bringt sie sie jetzt auf den Tisch. - In der Zwischenzeit: Anzahl Flüge und Fleischkonsum angehen.
  • Natürlich 15.05.2019 10:21
    Highlight Highlight https://mobil.stern.de/auto/news/unfall-studie---im-suv-lebt-man-laenger-7930390.html

    Spannender Artikel/Studie zum Thema SUV und Sicherheit.

    Man kann sich also mit genügend Geld höhere Sicherheit im Strassenverkehr auf Kosten anderer kaufen.

    Gut, in welchem Bereich ist das schon nicht so🤷🏻‍♂️
    • Natürlich 15.05.2019 11:42
      Highlight Highlight https://mobil.stern.de/auto/news/unfall-studie---im-suv-lebt-man-laenger-7930390.html

      Irgendwie lässt sich der Link nicht anklicken, deshalb probiere ichs noch einmal
  • whatthepuck 15.05.2019 10:18
    Highlight Highlight 2030 erst die Hälfte aller verkauften Autos elektrifiziert. Empfinde ich jetzt nicht als besonders ambitioniert.

    Dasselbe gilt übrigens auch für Tesla, da muss man nicht nur den VW-Konzern anprangern. Die Vorreiterrolle betreffend Antrieb mag löblich sein, aber eigentlich fördert Tesla eine Automobilität von gestern. Immerhin gibt's jetzt elektrifizierte Sportschlitten, die für die breite Masse unerschwinglich sind. Hypehype!
    • Harry Tobler 15.05.2019 17:28
      Highlight Highlight "eigentlich fördert Tesla eine Automobilität von gestern"
      Lies mal Tesla's Masterplan und denk eine Weile drüber nach.
      Das Feld wird von teuren zu immer billigeren EV's aufgerollt.
  • p4trick 15.05.2019 10:14
    Highlight Highlight Ein Hyundai Kona ist auch ein SUV mit einem Verbrauch von 12kWh pro 100. Ein Tesla 3 (der "Sparsamste" unter den Teslas) hat einen Verbrauch von 16kWh pro 100 und der X auch SUV 18kWh.
    In Benzin ausgedrückt sind das 1.2l, 1.6l oder 1.8l auf 100km. So what?
  • 4n0n1m0us 15.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Gute Rede, doch eigentlich hat das Gewicht bei E-Autos wenig Einfluss auf den Verbrauch. Wichtiger sind der CW-Wert und die Effizienz des Antriebsstranges.
    • Harry Tobler 15.05.2019 13:54
      Highlight Highlight das verstehen leider nicht so viele...
  • Madison Pierce 15.05.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich denke man sollte das pragmatisch sehen. Bei Elektroautos machen die Akkus einen grossen Teil des Gewichts aus. Ob das Auto in Form eines SUV oder Kombis daherkommt, ist nicht mehr so entscheidend. Besonders nicht, wenn man es mit grünem Strom betreibt.

    Klar wären kleinere Autos mit kleineren Akkus noch besser. Aber die würden nicht gekauft, weil die Leute die gleiche Reichweite und das gleiche Platzangebot haben wollen, das sie von ihrem Verbrenner her kennen.

    Nichts gegen einen i3, aber ich bleibe aus praktischen Gründen beim Kombi.
  • Drank&Drugs 15.05.2019 10:02
    Highlight Highlight Girl has an attitude :-D
  • TheRealDonald 15.05.2019 09:31
    Highlight Highlight Es wäre schön, wenn mal einer dieser Konzerne einen mutigen Schritt nach vorne machen würde, anstatt immer nur zu erklären, warum es nicht oder nur sehr langsam gehen wird.
    • Herr J. 16.05.2019 14:46
      Highlight Highlight Wow, du hast aber Ahnung von der Wirtschaftswelt.
      Und wenn ein Konzern mit Zehntausenden Mitarbeitern dann mit einem "mutigen Schritt" ins Verderben geführt ist, schreien die gleichen Kreise wieder Zetermordio und mahnen neue Regulierung an...
      Eine Abkehr vom Verbrennungsmotor ist nun mal für einen Autokonzern keine Fingerübung, das ist eine grundlegende Transformation. Da ist "Mut" nicht ausreichend...
  • TheRealDonald 15.05.2019 09:25
    Highlight Highlight "Bis 2050 wollen wir den gesamten Volkswagen Konzern CO2-neutral machen". Das nenne ich mal ein konkretes und wirklich ehrgeiziges Ziel! In nur 30 Jahren wollen sie das erreichen? Wow!
    Zum Glück haben wir im Kampf gegen die Klimaerwärmung noch viel Zeit.
  • kupus@kombajn 15.05.2019 09:16
    Highlight Highlight Im Grunde hat sie ja recht, aber ganz so einfach ist es dann eben doch nicht. Der Markt verlangt nach SUVs. Grosse Familien kauften früher grosse Vans. Die gibt es auch heute noch zu kaufen, aber kaum einer will die mehr.

    Im Moment ist das Elektro-Angebot eben doch ziemlich dürftig. Entweder gross/teuer/protzig oder klein/bescheiden/(verhältnismässig) günstig. Dazwischen gibt es eigentlich nichts. Ich bräuchte einen Kombi in etwa der Grösse eines VW Passat oder zumindest Golf. Gibt es nicht, scheint auch nicht geplant.
    • Firefly 15.05.2019 14:25
      Highlight Highlight "Der Markt verlangt nach SUVs" Ja, ich glaub, den Markt in der jetztigen Form können wir vergessen, damit läufts nicht.
    • Harry Tobler 15.05.2019 17:30
      Highlight Highlight Du vergisst den ID.3, der bald raus kommt.
      Und Teslas Model 3 hat viel Platz.
    • kupus@kombajn 16.05.2019 05:45
      Highlight Highlight @Harry Tobler: ähm....ich spreche von einem Passat (650 Liter Kofferraum) oder Golf (605 Liter) und deine Antwort ist das Model 3 mit 340 Litern?

      Zahlen zum ID.3 gibt es zwar nicht, aber der ist sicher kleiner als Model 3.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 15.05.2019 09:10
    Highlight Highlight Ein kurzfristig umsetzbares Ziel wäre mMn das "Downsizing traffic".
    100-150 PS sind mehr als genug für Otto-Normalverbraucher.
    Würde man also anfangen, kleinere Autos zu bauen, wäre das schon mal ein Fortschritt.
    Damit dürfte das Ziel des geringeren Ausstosses auch näher sein, als wenn man überdimensionierte Autos baut – egal mit welchem Antrieb. Niemand braucht 400 PS, um im Stau zu stehen.
    • rodman 15.05.2019 10:37
      Highlight Highlight Warum werden 400PS gekauft, wenn niemand 400 PS braucht?
    • Cillit Bang 15.05.2019 12:16
      Highlight Highlight M.M.n kann jeder so viel PS haben, wie er will. Aber ein 400 PS Auto sollte nicht ein "daily" Auto sein, sondern mehr etwas für das Wochenende. Wer mitten in Zürich arbeitet und aus einem anderen Kanton mit einem AMG oder ///M anreist, ist genauso schlau wie das Auto selbst.
    • Matrixx 15.05.2019 12:22
      Highlight Highlight @rodman
      Notwendigkeit und Gebrauch sind zwei paar Schuhe.

      Nur weil man 400 PS kauft, weil man es "braucht", heisst das nicht, dass es notwendig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 15.05.2019 09:04
    Highlight Highlight Co2-Zertifikate sind doch der grösste Bullshit. Kein einziges Gramm Co2 wird dadurch gespart, so wie es aktuell funktioniert. Eine Produktion von VW wird auch in 100 Jahren nicht Co2 frei sein, wenn es dann noch Zertifikate gibt.

    Die Zertifikate sollten zumindest Privaten zugänglich sein. Dann kann man sich jeden Monat ein paar kaufen und wegwerfen.
    • sheimers 15.05.2019 09:55
      Highlight Highlight Doch, die wirken. In Deutschland werden immer öfter die Kohlekraftwerke gedrosselt, weil die Produktion sich mit den hohen Zertifikatpreisen nicht mehr lohnt. Die Zertifikatpreise steigen, wenn die Nachfrage steigt. Dafür kann die Schweiz wieder mehr Wasserkraft nach Deutschland exportieren. Vor ein paar Jahren war das noch umgekehrt, die Zertifikate waren billig und Deutschland liess die Kohlekraftwerke auch bei starkem Wind weiterlaufen und exportierte den überflüssigen Strom. Privat kannst Du die Zertifikate indirekt kaufen indem Du bei deinem Stromversorger Ökostrom beziehst.
    • Posersalami 15.05.2019 10:42
      Highlight Highlight Genau, und die deutschen Zertifikate kauft dann eben ein anderer, der dann das Co2 in die Atmosphäre pustet. Resultat: kein Gramm Co2 wurde eingespart. Einfach mal den Kopf einschalten.
    • Rabbi Jussuf 15.05.2019 15:26
      Highlight Highlight sheimers
      Die Kohlekraftwerke in DE werden nicht wegen den Zertifikaten gedrosselt, sondern weil die Erneuerbaren Vorrang haben müssen.
      Ist ein ziemlich gewaltiger Unterschied.
      Die Schweiz exportiert nach DE, weil die nicht mehr genug Konventionelle (KKW) am Netz haben um ihren Grundbedarf zu decken. Die Schweiz verdient sich damit dumm und dämlich. :-) Weil nämlich die Preise immer dann hoch sind, wenn DE Strom braucht und tief bis NEGATIV, wenn DE exportieren muss.
      Extremes Bsp: In nur 4 Tagen (22.4.-26.4.19) verdiente CH für Import und Export von je 40GWh 2 Mio EURO.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 15.05.2019 09:03
    Highlight Highlight .....und warum muss ein Tesla 300 und mehr PS haben? Ist das etwa klimafreundlich?
    • Der Tom 15.05.2019 09:44
      Highlight Highlight Das ist ein Nebeneffekt, der durch die Effizienz der Motoren und der Schnellladeleistung zustande kommt. Man könnte das natürlich abriegeln und dann eventuell beim Fahrwerk oder Bremsen sparen. Dann wären auch schmalere Reifen möglich. Was das bringt weiss ich aber nicht. Weil die Akkus teuer sind war es schon eine gute Strategie einen Sportwagen zu bauen. Ein hässliches Entlein hätte niemand gekauft.
    • 4n0n1m0us 15.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Es macht bei einem E-Auto praktisch keinen Unterschied, wie viel Leistung der (oder die Motoren) bringen. Der Stromverbrauch bleibt relativ gleich, anders als bei Verbrennern.
    • mänsch 15.05.2019 10:19
      Highlight Highlight weil mit 50ps keiner das auto kauft und somit tesla keine zukunft hätte?

      nein, aber immerhin ein schritt in die richtige richtung, die die autobranche und deren kunden aufgeweckt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 15.05.2019 09:01
    Highlight Highlight Die wollen dem 5 Jahre alten Tesla Model X Konkurrenz machen und bauen den etron... fast gleich gross aber schwerer, höherer Verbrauch und einiges weniger Stauraum 🤣 Vielleicht hätte man mal beim Audi A1 anfangen sollen. Vorsprung durch Technik...
  • just sayin' 15.05.2019 08:57
    Highlight Highlight wir als konsumenten haben die absolute macht, was die konzerne herstellen.

    wenn niemand ein tonnenschweres elektrofahrzeug kaufen würde, würde vw ganz schnell aufhören solche herzustellen.

    ich bin es leid, dass klimaschutz auf das beschuldigen von anderen reduziert wird. hauptsache die anderen (firmen/staat) sollen etwas machen.

    nämet mal sälber dr finger use!
    • EvilBetty 15.05.2019 09:15
      Highlight Highlight Wänn i de Finger use nimm, chunnt aber na meh Klimagas use! 🤪
    • TheRealDonald 15.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist das so. Aber es funktioniert nicht, weil ein zu grosser Teil der Konsumenten die (empfundenen) Bedürfnisse nicht herunterschrauben will.
      Es funktionier ja nicht einmal mit Kosmetikprodukten ohne Mikroplastik. Dabei wäre es da so einfach, ohne dass man sich persönlich einschränken müsste. Aber der Mist wird weiterhin kritiklos gekauft. Und deshalb bleibt das Zeug noch lange in den Gestellen (der Konsument will es ja).
    • Der Ökofuzi 15.05.2019 09:41
      Highlight Highlight Danke für die ehrlichen und wahren Worte <3
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wörtschesterscheir 15.05.2019 08:51
    Highlight Highlight Wäre toll, Wahrheit in Worten wäre pari zu Geld und hätte den selben Hebel wie Marktmacht und den zähen Willen, diese nicht herzugeben.
  • eBart! 15.05.2019 08:49
    Highlight Highlight Immerhin hat VW Eier, sie an der Hauptversammlung sprechen zu lassen. Auch wenn sie nicht viel Sinnstiftendes sagt, sondern nur mit dem Finger auf andere zeigt.

    Tesla (haben auch einen SUV im Sortiment) würde nie eine Kritikerin einladen.
    • _Marc_ 15.05.2019 09:18
      Highlight Highlight Jeder Aktionär hat ein Rederecht vor der Hauptversammlung. Ich denke nicht, dass sie eingeladen wurde, sondern sie hat sich einfach eine Aktie gekauft und von diesem Recht Gebrauch gemacht. Könnte sie bei Tesla genau so machen und Elon Musk könnte nichts dagegen tun.
    • 4n0n1m0us 15.05.2019 09:56
      Highlight Highlight Woher kommt diese Behauptung? Bei den Earning Call Konferenzen von Tesla sind regelmässig kritische Journalisten anwesend. Ich erinnere mich auch, dass da mal eine Peta-Aktivistin anwesend war, wegen des Leders im Innenraum der Autos.
  • mrgoku 15.05.2019 08:47
    Highlight Highlight Die Hersteller bringen lediglich das, was das Volk haben will.... So funktioniert die Wirtschaft. Angebot und Nachfrage. Somit empfehle ich jedem, der gegen SUV und sonst was austeilt, mal vor der eigenen Türe zu wischen...

    Immer dieses mimimimimimimi… Gejammer überall, alles ist schlecht, Klima hier, vegan dort.... geniesst doch einfach euer Leben und seid zufrieden!
    • Tanuki 15.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Da gebe ich dir nur teilweise Recht. Bedürfnisse werden von der Autoindustrie gesteuert. Durch millionenschwere Werbekampagnen z.B. Die Autoindustrie hat einfach kein Interesse, ein kleines günstiges e-Auto zu bauen, solange man mit SUV mehr Geld verdienen kann.
    • mrgoku 15.05.2019 13:01
      Highlight Highlight es ist wirtschaft! deine firma will ja wohl auch die teuren produkte pushen und verkaufen als die günstigen?
  • Clife 15.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Eins muss man aber auch sagen. Pauschal jeden CEO als „korrupt und geldgierig“ zu bezeichnen wäre falsch und ob das auf den VW-Chef zutrifft oder nicht ist eine andere Frage. Nichtsdestotrotz sind bei Aktiengesellschaften die CEOs zwar die Hauptakteure in Hinsicht auf Unternehmensregulierungen etc., doch haben die Aktionäre per se ihre Finger im Spiel, die die Gewinne immer wieder ins Unermessliche steigern wollen. Falls der CEO da nicht mitspielt (eventuell leider über Leichen bzw. Klima geht) und die Strategie nicht aufgeht, ist er auch seinen Job los. Tl;dr: Aktionäre sind genauso schuld.
  • DerHans 15.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Ein tonnenschwerer Elektro-SUV ist mir lieber als ein tonnenschwerer Verbrenner-SUV. Aber gewisse Leute sollten sich wirklich mal hinterfragen, was ihr Anwendungsprofil ist. Autos werden immer noch nach dem „schlimmst anzunehmenden Szenario“ gekauft.
    • Posersalami 15.05.2019 09:07
      Highlight Highlight SUVs gehören ganz grundsätzlich verboten. Ebenso Sportwagen!

      Wer sowas haben will, müsste es gut begründen und eine Ausnahmebewilligung einholen. Z.B. ein Förster, für die kann ein SUV Sinn machen. Aber mit dem Lambo durch die Stadt schleichen und die Umgebung mit Lärm verpesten? Nein danke.
    • Dani S 15.05.2019 10:08
      Highlight Highlight Wer nicht mehr weiter weiss, ruft nach Verboten. Das ist keine Strategie, sondern Einfalt.
    • fidget 15.05.2019 10:11
      Highlight Highlight Da hast du recht. In den meisten Fällen würde es ein Kleinwagen tun. Aber weil man einmal im Jahr mit dem Wohnwagen verreist oder all Schaltjahr mal etwas Grösseres transportiert, muss es dann doch der SUV mit der Anhängerkupplung sein. Mieten würde sogar günstiger kommen, wenn man mal Bedarf nach so einem Fahrzeug hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • super_silv 15.05.2019 08:34
    Highlight Highlight Allgemein gehen mir die SUV auf den Sack! Bei einem Umfall hat man in einem normalen Auto dann einfach total verloren.
    • DasEchteGipfeli 15.05.2019 08:55
      Highlight Highlight Sofern du keine Sardinenbüchsen wie Smart kaufst, nein. Der Aberglaube, dass man in einem SUV sicherer ist, hält sich immer noch hartnäckig in der Konsumgesellschaft....
    • Natürlich 15.05.2019 10:19
      Highlight Highlight @DasEchteGipfeli
      Bitte Studie lesen, Kommentar nochmals überdenken...

      https://mobil.stern.de/auto/news/unfall-studie---im-suv-lebt-man-laenger-7930390.html

    • DasEchteGipfeli 15.05.2019 18:35
      Highlight Highlight @Natürlich
      Meinen Kommentar noch einmal lesen, Kommentar nochmals überdenken .... 🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️
  • WhatZitTooya 15.05.2019 08:33
    Highlight Highlight SUVs machen heutzutage über 1/3 der Fahrzeugverkäufe aus. Deshalb ist es kaum verwunderlich, versuchen die grossen Autokonzerne mit SUVs Fuss im E-Markt zu fassen. Das dies ökologisch gesehen ein Widerspruch ist, versteht sich von selber. Der Aufstieg der SUVs verdeutlicht aber, dass dies sowohl den Konsumenten als auch den Herstellern am "Füdli" vorbei geht. Ich persönlich sehe die hohen Investitionen der Autokonzerne in die E-Mobilität eher als Image-Kampagne und nicht als Glaube an eine grüne Zukunft. In einem hart umkämpften Markt, ist jedes Mittel recht, ein Stück vom Kuchen ab zu bekommen.
  • Duscholux 15.05.2019 08:31
    Highlight Highlight Wer den heutigen Automarkt untersucht, merkt, dass man es als Hersteller ohne SUV im Angebot sehr schwer hat.
    • TheRealDonald 15.05.2019 09:21
      Highlight Highlight Wenn alle keine SUVs mehr produzieren würden, wäre es für alle auch kein Problem. Es gibt genug sinnvolle Alternativen.
    • Der Bojenmensch 15.05.2019 12:16
      Highlight Highlight @therealdonald

      Jein - das Angebot befriedigt - wie immer und überall - bloss die Nachfrage. Und die kommt von uns Konsumenten.

      Es wäre also primär an "uns" etwas zu ändern. Solange ein Unternehmen fett Geld mit einem Artikel verdient, wird es diesen NIE aus dem Sortiment nehmen. Wieso auch? "Wir" kaufen das Ding ja wie blöd.

      Würde die Nachfrageseite - also wir - nur noch Autos in Golf-Grösse mit Elektromotor kaufen und den Rest konsequent links liegen lassen, würde sich sehr schnell etwas bewegen.
  • Crissie 15.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Ist da ein weiteres Kind auf den "Greta-Zug" aufgesprungen? Nur ist diese Schülerin – im Gegensatz zu Greta – in meinen Augen etwas arrogant und respektlos! Nichts gegen das Thema an sich, im Gegenteil! Ich bin auch der Meinung, dass Änderungen unabdingbar sind. Aber derartige Auftritte dienen der Sache wohl eher nicht.
    • Oigen 15.05.2019 08:55
      Highlight Highlight stimmt da sind gv's und versammlungen, wo sich die aktionäre und manager gegenseitig millionen in den hintern stecken, viel besser als ein ein auftritt einer kleinen arroganten schülerin, die ihre hoffnung auf eine grünere zukunft noch nicht aufgegeben hat...

    • Statler 15.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Ist ja schon besser, wenn man die Autokonzerne mit Samthandschuhen anfasst, so wie's «Mutti» vormacht, gell?
      Wenn sich die Politiker nicht trauen, mit denen endlich Tacheles zu reden, müssen das halt «arrogante Gören» machen.
    • Nick Name 15.05.2019 09:25
      Highlight Highlight Und die Herren an all den Konzernspitzen sind sicher alles ganz herzliche, grundehrliche, bescheidene, feinfühlige Männer, stimmts?

      Wie auch immer: Was dient denn «der Sache»?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Nun, die Menschen wollen SUVs, die sind bequem, haben viel Stauraum für die ganze Familie und sind sicher für die Mitfahrer.
    Ein Elektro-SUV ist auch sauberer als ein Durchschnittsbenziner.
    Man kann Elektroautos herstellen, die auf dem Mark gekauft werden und die dank Tesla einen Durchbruch hatten, oder man kann irgendwelche kleine hässliche eAutos verkaufen, die niemand will, dafür aber auch kein CO2 freisetzen.
    Das sage ich als jemand ohne Führerausweis.
    • redneon 15.05.2019 08:54
      Highlight Highlight gute Überlegung. Es kann auch umgekehrt werden! Die Autokonzerne verkaufen Autos, die sie für nötig halten. Und drücken den Konsumenten was auf, was sie angeblich haben müssen. Bis der Kunde merkt, dass ein SUV eigentlich das völlig falsche Konzept ist, wurden schon Mill.. solcher Autos auf die Strasse gestellt. Die Autokonzerne haben es in der Hand voran zu gehen und Trends zu setzen. Die den Umweltgedanken an erster Stelle haben. Sicherheit Komfort ist da selbstredend vorhanden....
    • Posersalami 15.05.2019 09:09
      Highlight Highlight Ein SUV macht die Strasse UNSICHERER! Wenn man von einem Auto angefahren wird, macht es einen riesigen Unterschied, ob das ein Fiat Panda oder ein 2t SUV war. Das ist nichts weiter als Grundlagenphysik.

      E-SUVs sind eher gefährlicher, da sie schneller beschleunigen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.05.2019 09:38
      Highlight Highlight @Posersalami
      Hab ja auch geschrieben, für die Mitfahrer, SUVs sind bei allen Unfällen sicherer, ausser man wird von einem anderen SUV angefahren, dass ist aber natürlich sehr selten, in der Summer sind selbstverschuldete Unfälle, Unfälle mit kleineren Autos, Velos, Fahrräder und ÖV viel häufiger.
      Am sichersten würde der Verkehr werden, man entferne den Airbag am Steuerrad und ersetzt ihn durch einen Dolch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 15.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Ich halte riesige, schwere Elektroautos auch für den falschen Ansatz. 90% der Fahrten benötigen lediglich bis 100 km Reichweite. Kleinere, allenfalls mit einem kleinen Verbrennermotor zur Überbrückung ausgestattete E-Autos wären vernünftiger.
    • Nick Name 15.05.2019 09:27
      Highlight Highlight Einverstanden.
      Das Problem ist, dass kaum jemand die wirklich effizienten, intelligenten Fahrzeuge will. Denn diese gäbe es eigentlich schon lange.
    • Astrogator 15.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Das wäre der Plug-in Hybrid, ein Bekannter erzählte mir gerade, dass er nur noch alle paar Monate tanken geht. Da frage ich mich einfach, wie sieht es mit Standschäden beim Verbrennungsmotor aus.
  • JD Nicli 15.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Den Hebel sollte man anderswo ansetzten.
    Der Kohlenstoffdioxid-Ausstoss bleibt ein kleines Übel.
    • Oigen 15.05.2019 08:59
      Highlight Highlight stimmt, kleines übel, nur blöd dass wir die lösung (wälder) zu 50% vernichtet haben und das kleine übel so zu einem immer grösseren wird, weil sich unser planet nicht mehr selber heilen kann.
  • Caturix 15.05.2019 08:09
    Highlight Highlight So einfach kann man nicht von heute auf Morgen ein E-Auto auf den Markt bringen. Das geht Jahre. Man muss ja dann auch in einer vernünftigen Menge produzieren können und es muss Menschen geben, die diese Autos kaufen. Es braucht neue Zulieferer, neues Material (Motoren, Akkus...) es braucht eine neue Montagehalle oder einen Umbau einer bestehenden. Das Personal muss umgeschult werden.
    Tesla hatte es einfacher, die haben bei Null angefangen, und produzieren gegenüber den anderen Herstellern wenig Autos und die Verarbeitung ist immer noch nicht top, es hätte aber auch scheitern können.
    • mrgoku 15.05.2019 08:51
      Highlight Highlight Wichtig ist vielleicht noch, dass wenn es die Autos für 25'000.- anstatt 70'000.- geben würde, sich bestimmt wesentlich mehr Menschen einen zulegen würden... Aber 70'000.- für einen Wagen, wo 1 Koffer drin Platz hat, und die Verarbeitung dem 90er-Jahre-Standard gleicht.... das erwartet man??
    • Statler 15.05.2019 09:01
      Highlight Highlight Die Autokonzerne hatten weiss Gott seeeehr lange Zeit, diese Umstellung in Angriff zu nehmen. Aber statt in die Pötte zu kommen, hat man weitergemacht, wie bisher. Nein, halt, nicht wie bisher - die Autos wurden noch grösser und schwerer und statt die Emissionen runterzufahren, hat man die Testsoftware beschissen.
      Die Krokodilstränen, die da jetzt vergossen werden, sind einfach nur lächerlich. Mein Mitleid hält sich definitiv in Grenzen.
    • Caturix 15.05.2019 09:17
      Highlight Highlight @Statler
      Nein, hat man nicht. Man produziert was der Kunde kauft. Und lange wollte der Kunde keine Elektroautos. Jetzt wollen plötzlich viele, aber es sind zu wenige auf dem Markt und dann sind sie noch zu teuer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 15.05.2019 08:09
    Highlight Highlight "Dort beschuldigte sie, unter Applaus des Publikums"... habe ich im Video nicht ganz mitbekommen ;)
    Ist doch immer schön, wenn naive Kinder (was auch normal ist in diesem Alter) einem die "Lage der Nation" erklären... leider ist die junge Dame in ihrem Auftreten nicht weniger arrogant als der Konzernchef. Aber ja, zur "Heldin des Tages" reicht es heute ja allemal.
    • MacB 15.05.2019 09:03
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu gestandenen Vorständen hat dieses "naive Kind" ein Konzept für die Zukunft und/oder arbeitet daran.
  • goschi 15.05.2019 08:07
    Highlight Highlight Daimler oder VW?
    kommt beides im Artikel vor und zwar so, dass es nicht erkennbar ist, dass es um andere Konzerne geht.
    Was ist nun gemeint?
    • @schurt3r 15.05.2019 08:36
      Highlight Highlight Yep, sind beide gemeint.

      Sollte nun klar(er) formuliert sein.
    • goschi 15.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Danke
  • Out of Order 15.05.2019 07:59
    Highlight Highlight Vielleicht sollten die Konsumenten einfach aufhören solche Autos zu kaufen? 🤷‍♂️

    Wer glaubt, VW könne den Markt definieren und Kunden zu einem anderen Kaufverhalten erziehen, hat Marktwirtschaft einfach nicht verstanden.
    • goschi 15.05.2019 08:08
      Highlight Highlight Angebot und Nachfrage beeinflussen sich gegenseitig und im Endeffekt kaufen Kunden, was der Markt bietet, nicht was sie selbst wollen.
    • Rectangular Circle 15.05.2019 08:11
      Highlight Highlight Naja, man kann den Markt schon ein Stückweit erziehen. Migros und Coop machen das Tag für Tag mit neuen Produkten, die niemand wirklich braucht.

      Oder sie verkaufen uns bis Ladenschluss frisches Brot, das danach im Abfall landet. Wir haben uns daran gewöhnt, also erwarten wir das auch. Dazu erzogen hat uns aber der Detailhandel.

      Apple erzog uns in der Vergangenheit desöfteren um. Haben sie nicht schon 2012 keine CD-Laufwerke mehr verbaut, weil sie sagten: Niemand braucht das mehr? Alle haben damals gemotzt und trotzdem hat's funktioniert und heute sind Laufwerke praktisch verschwunden.
    • Drbueb 15.05.2019 08:17
      Highlight Highlight Die Marktwirtschaft löst das Problem der Nachhaltigkeit nicht, weil die leider keine Milliardengewinne abwirft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 15.05.2019 07:56
    Highlight Highlight Naja, Fahrzeuge wie der ID.3 sehen mir so gar nicht nach "tonnenschwerem SUV" aus. Und dass Elektroautos technologiebedingt deutlich schwerer sind, sollte mittlerweile auch Allgemeinbildung sein. Mehr peinlich als mutig.

    Aber dümmlich-naive Träumereien sind ja bekanntlich das Privileg der Jugend.
    • @schurt3r 15.05.2019 08:01
      Highlight Highlight ... kommentierte ein frustrierter mittelalterlicher Mann?

      🤔
    • Demo78 15.05.2019 08:10
      Highlight Highlight @schurt3r hoppla, ziemlich frontaler/ persönlicher Angriff 🤷🏻‍♂️
    • MacB 15.05.2019 08:25
      Highlight Highlight @alnothur: dümmlich-naiv ist eher die Ansicht, dass alles so weitergehen wird wie bisher.

      VW hat die Mobilität der Zukunft um 10-20 Jahre verschlafen, das ist ein nicht wertender Fakt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 15.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Es geht also nicht um E-mobilität, es geht gegen Autos grundsätzlich. Elektro SUV könnten ohne CO2 Emissionen hergestellt werden und die Grünen würden sich noch immer daran stören.
    • aglio e olio 15.05.2019 08:23
      Highlight Highlight Warum auch nicht? Wozu unnötig Masse beschleunigen? Für's Ego?
  • Ichsagstrotzdem 15.05.2019 07:52
    Highlight Highlight Irgendwie schräg: die neu präsentierte SUV-Flotte dient ja zum guten Teil dazu, die Kinder zur Schule zu fahren, die nun gegen diese SUV-Flotte protestieren?????
    Helf mir mal einer!
    • @schurt3r 15.05.2019 07:56
      Highlight Highlight ...
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    • Friedhofsgärtner 15.05.2019 08:04
      Highlight Highlight Ach, die nehmen doch den Schulbus.
    • Drbueb 15.05.2019 08:16
      Highlight Highlight "ich weiss das all diese Kiddies verwöhnt werden und nur aus Spass gegen die Klimaerwärmung etwas tun. Was die letzten 50 Jahre prima funktioniert hat muss man nicht verbessern."
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 15.05.2019 07:51
    Highlight Highlight Und jetzt? Das ist doch dem VW-Vorstand so was von egal.
    • MacB 15.05.2019 08:39
      Highlight Highlight "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
    • ElChulien 15.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Und jetzt?! Und jetzt sollen wir alle nicht mehr kritisieren, weil es sowieso nichts bringt? Und dann fragt man sich warum sich radikale Gruppen bilden.

Teslas Model 3 schlägt in der Schweiz voll ein – und stürmt die Auto-Verkaufscharts

Teslas neuer Elektrowagen hat im März aus dem Stand die Spitze der Verkaufscharts erklommen. Zum ersten Mal ist ein reines E-Auto im Monatsvergleich das meistverkaufte Auto der Schweiz.

Seit Mitte Februar liefert Tesla seinen Hoffnungsträger, das Model 3, in der Schweiz aus. Der Verkaufsstart fällt offenbar vielversprechend aus: Der bislang günstigste Tesla war in der Schweiz und in Liechtenstein im März das meistverkaufte Auto und schlägt somit – zumindest temporär – nicht nur alle anderen E-Autos, sondern auch alle Verbrenner.

Laut Verkaufsstatistik von Auto Schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, sind dies die zehn beliebtesten Autos im März 2019:

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