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Dazu reisst Trump Brigitte Macron noch fast den Arm aus.
Dazu reisst Trump Brigitte Macron noch fast den Arm aus.Bild: EPA/AP POOL

Sexismus auf Staatsebene: Trumps unangebrachte Bemerkung zu Macrons Frau Brigitte

Nach sexistischen Bemerkungen zu Politikerinnen, Models und Journalistinnen lässt Trump nun auch gegenüber Frankreichs First Lady einen unangebrachten Kommentar fallen. Dieser ist in zweifacher Hinsicht heikel. 
14.07.2017, 05:3514.07.2017, 14:12
Eva Hirschi
Eva Hirschi
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Bei Donald Trumps Staatsbesuch in Frankreich kam es zu einem weiteren Fauxpas. Wie ein Ausschnitt eines Live-Videos der Facebook-Seite von Präsident Emmanuel Macron zeigt, wandte sich der US-Präsident an Frankreichs First Lady Brigitte Macron und liess einen Kommentar zu ihrer Figur fallen:

Sie habe eine tolle Figur, sagt Trump zu Brigitte und wendet sich dann zum französischen Präsidenten: «Sie ist in toller körperlicher Verfassung. Wunderschön.»

Auf Social Media häuft sich die Kritik an Trumps Aussage. Wie etwa Produzentin und Schauspielerin Jennifer Siebel sagt: «Mr. Trump – Frauen wollen Ihre ungebetene Meinung über ihren Körper nicht hören. Das ist widerlich und äusserst unangemessen.»

Trumps Aussage ist nicht nur insofern problematisch, als dass sie sexistisch ist, sondern auch, weil sie politisch mindestens heikel ist: Trump spricht so indirekt Brigittes Alter an; dass sie für ihre 64 Jahre immer noch gut in Form sei.

Der Altersunterschied von 24 Jahren zwischen Emmanuel Macron und seiner ehemaligen Lehrerin und jetzt Ehefrau Brigitte war während des Wahlkampfes immer wieder ein kontroverses Thema.

Emmanuel Macron selbst hatte dies deutlich kritisiert. Wäre er der ältere Partner gewesen, hätte niemand über das Thema gesprochen, sagte er. Dies mag wahr sein, beträgt doch der Altersunterschied zwischen Donald und Melania Trump ebenfalls 24 Jahre ...

Wie Brigitte darauf reagierte, ist unbekannt. Auf dem Video sieht man lediglich, wie sie Melanias Arm ergreift und einen Schritt zurücktritt.

Das war nicht sein einziger Fehltritt. Auch seine Kommentare zum Aussehen der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, der Komikerin Rosie O'Donnell, der Verlegerin Ariana Huffington, des Models Kim Kardashian und der Nachrichtenchefin von Fox-News, Megyn Kelly, wurden als sexistisch kritisiert.

Heute ist in Frankreich übrigens Nationalfeiertag. Am 14. Juli wird jeweils des Sturms auf die Bastille am 14. Juli 1789 erinnert. An der grossen Militärparade in Paris soll Donald Trump als Ehrengast teilnehmen. Ein Twitter-User weiss auch schon wie:

Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor

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Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor
quelle: ap/ap / emilio morenatti
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