International
Donald Trump

Wegen Trump: US-Botschafter in China schmeisst den Bettel hin

Wegen Trump: US-Botschafter in China schmeisst den Bettel hin

06.06.2017, 05:2806.06.2017, 05:54

Aus Protest gegen den Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen hat der amtierende amerikanische Botschafter in China gekündigt.

FILE - In this Nov. 21, 2016, file photo, Deputy Chief of Mission of U.S. Embassy Beijing David Rank, left, shakes hands with Director-General of the Department of Treaty and Law of the Foreign Minist ...
David Rank (links) hat genug von Trumps Politik. Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Nach Angaben von US-Medien und des China-Experten John Pomfret unterrichtete der Geschäftsträger David Rank seine Botschaftsmitarbeiter bei einer Versammlung in Peking persönlich von dem Schritt. Die US-Botschaft wollte am Dienstag nur bestätigen, dass der Karrierediplomat «eine persönliche Entscheidung getroffen» habe. «Wir wissen seine Jahre engagierten Dienstes für das Aussenministerium zu schätzen», sagte eine Sprecherin.

Der Karrierediplomat blickt auf 27 Jahre im auswärtigen Dienst der USA zurück. Er führte die Botschaft in Peking, da der ernannte neue Botschafter Terry Branstad seinen Dienst erst Ende des Monats antreten wird. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
«Grosses für Europa geleistet»: Karlspreis geht an Mario Draghi
Für historische Verdienste um die europäische Einigung wird der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, mit dem Karlspreis 2026 ausgezeichnet. Mit dem ehemaligen italienischen Regierungschef ehre man eine Persönlichkeit, «die zielgerichtet und mit unerschütterlicher Entschlossenheit Grosses für Europa geleistet hat», begründete das Karlspreis-Direktorium seine Entscheidung.
Zur Story