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Dutertes brutaler «Krieg gegen Drogen» hat bereits 1800 Tote gefordert – seit Mai!



epa05503318 A picture made available on 21 August 2016 shows crime scene investigators inspecting the body of a suspected drug dealer, who was shot dead during a police operation against illegal drugs in Manila, Philippines, 19 August 2016. On August 21, President Rodrigo Duterte during a press conference in his hometown threatened to separate from the United Nations (UN) amid continuing criticism from rights experts over the rising death toll attributed to his administration's campaign against drugs. Duterte made the pronouncement following a statement from UN special rapporteurs Agnes Callamard and Dainius Puras, calling on the Filipino government to stop the extrajudicial killings of persons linked to illegal drugs. According to Police data which was submitted to a Senate investigation by Director General Ronald dela Rosa on 18 August, at least 665 people were slain during anti-drug police operations, and 899 more deaths committed by still unknown killers, based on a tally from 01 July to 15 August.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Eines von 1800 Todesopfern, die in Dutertes «Krieg gegen Drogen» gefallen sind. Bild: FRANCIS R. MALASIG/EPA/KEYSTONE

Auf den Philippinen hat sich die Zahl der im Zusammenhang mit Drogenkriminalität getöteten Menschen seit der Ausrufung eines «Kriegs gegen Drogen» durch Präsident Rodrigo Duterte im Mai verdoppelt. Nach einer Auflistung, die Polizeichef Ronald Dela Rosa am Montag einem Senatsausschuss vorlegte, starben seit Mai 1800 Menschen, hauptsächlich als Dealer oder als Drogenkonsumenten verdächtigte Personen.

Der Senatsausschuss untersucht extralegale Tötungen durch die Polizei. Duterte war im Mai ins Amt gekommen und hatte Polizisten aufgerufen, gegen Kriminelle «tödliche Gewalt» anzuwenden.

Relatives of victims of alleged extra judicial killings take their oaths at the start of the Senate probe on the rising number of deaths related to President Rodrigo Duterte's

Angehörige von Opfern vor dem Senat. Bild: Bullit Marquez/AP/KEYSTONE

In der vergangenen Woche hatten Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen die Regierung in Manila aufgefordert, aussergerichtliche Hinrichtungen im Drogenkampf zu stoppen.

Unterdessen relativierte Aussenminister Perfecto Yasay Dutertes Drohung vom Wochenende, aus der UNO auszutreten und zusammen mit China und anderen Ländern ein neues Forum zu gründen. Die Philippinen blieben UNO-Mitglied, betonte Yasay.

Dutertes Äusserungen seien Ausdruck «tiefer Enttäuschung und Frustration» über die Weltorganisation. Zugleich beteuerte Yasay, der Präsident habe zugesagt, Menschenrechte im Kampf gegen Drogen zu achten. (sda/Reuters)

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