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epa06036317 An undated handout photo made available by Britain's London Metropolitan Police Service (MPS) on 18 June 2017 shows a view on a burned flat inside the Grenfell Tower, a 24-storey apartment block in North Kensington, West London, Britain. Police investigates the fire at the Grenfell Tower that broke out on 14 June 2017. At least 58 people are now missing and presumed dead in the Grenfell Tower disaster, police have said. This latest figure includes the 30 already confirmed to have died in the fire.The cause of the fire is yet not known.  EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bedrückende Aussicht aus dem Londoner Grenfell-Tower. Das Inferno hat mindestens 58 Menschen das Leben gekostet.  Bild: EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE

Polizei veröffentlicht Bilder: So wütete das Feuer im Innern des Grenfell-Towers

Die Polizei hat erstmals Aufnahmen aus den völlig ausgebrannten Wohnungen des Londoner Hochhauses veröffentlicht. Die Anzahl der Opfer dürfte noch weiter steigen. 



Es sind Bilder, die einem das Grauen des Infernos im Grenfell-Tower dramatisch vors Auge führen. Vom Hab und Gut der einst hunderten Bewohner ist nichts als Schutt und Asche übrig geblieben.  

Wo früher ein Bett stand, liegen nur noch hunderte Metallfedern einer Matraze am Boden. «Unsere Leute haben entsetzliche Szenen gesehen», sagt ein Sprecher der Londoner Polizei, welche die Aufnahmen am Sonntagabend veröffentlicht hat. 

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Videoaufnahmen aus dem Innern des Grenfell-Towers zeigen das ganze Ausmass der Brandkatastrophe.  Video: YouTube/BBCDanielS

«Wir müssen die Leute auch auf die schreckliche Realität vorbereiten, dass einige Opfer wohl nicht identifiziert werden können», so der Sprecher weiter. Es sei eine unglaubliche Aufgabe, alle verstorbenen Menschen zu identifizieren.«Der ganze Wohnblock ist ein Tatort.»  

«Der ganze Wohnblock ist ein einziger Tatort.»

Londoner Polizeisprecher

Die Zahl der Opfer werde weiter steigen. Am Sonntag sprachen die Behörden von offiziell 58 Toten. 

epa06036316 An undated handout photo made available by Britain's London Metropolitan Police Service (MPS) on 18 June 2017 shows a view on a burnt-out elevators inside the Grenfell Tower, a 24-storey apartment block in North Kensington, West London, Britain. Police investigates the fire at the Grenfell Tower that broke out on 14 June 2017. At least 58 people are now missing and presumed dead in the Grenfell Tower disaster, police have said. This latest figure includes the 30 already confirmed to have died in the fire.The cause of the fire is yet not known.  EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE

Ein anderes Foto zeigt die völlig verkohlte Eingangstüre zu den Liften. Die Menschen hatten keine Chance, der Feuersbrunst zu entkommen. 

epa06036328 An undated handout video grab made available by Britain's London Metropolitan Police Service (MPS) on 18 June 2017 shows a view on a burned flat inside the Grenfell Tower, a 24-storey apartment block in North Kensington, West London, Britain. Police investigates the fire at the Grenfell Tower that broke out on 14 June 2017. At least 58 people are now missing and presumed dead in the Grenfell Tower disaster, police have said. This latest figure includes the 30 already confirmed to have died in the fire.The cause of the fire is yet not known.  EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das war einmal ein Badezimmer Bild: EPA/LONDON METROPOLITAN POLICE

Der 27-stöckige Grenfell-Tower brannte in der Nacht auf vergangen Mittwoch völlig aus. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. (amü)

So brannte der Grenfell-Tower

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dame vom Land 20.06.2017 11:16
    Highlight Highlight Pietätlos, diese Bilder zu veröffentlichen.
  • Rockola 19.06.2017 17:36
    Highlight Highlight Und was Bauen sie nachher da hin ein Luxuswohnhaus . Das wäre sehr erbämlich aber ich befürchte das es so kommt.
  • Charlie B. 19.06.2017 09:47
    Highlight Highlight "Ein anderes Foto zeigt die völlig verkohlte Eingangstüre zu den Liften. Die Menschen hatten keine Chance, der Feuersbrunst zu entkommen."

    Was ist mit dem Treppenhaus? Müsste das nicht Brandgeschützt sein?
    • Zap Brannigan 19.06.2017 19:15
      Highlight Highlight So wie es aussieht, hat man die Fassade mit Brennbaren Materialien verkleidet, das Feuer brauchte knapp über 30 Minuten für über 20 Stockwerke (!). Der dadurch im gesamten Gebäude verursachte Rauch hat ziemlich alles andere Nutzkis gemacht.
  • Hexentanz 19.06.2017 09:43
    Highlight Highlight Habe beruflich oft mit Brandlast-Vorschriften zu tun. In so momenten ist man wiedermal daran erinnert, warum diese Vorschriften so streng sind hierzulande.

    Gemäss n-tv berichten wären mit 2 Pound mehr pro m² Fassade ein schwer brennbares Isolationsmaterial einsetzbar gewesen - was man aber nicht gemacht hat, da die Vorschriften dies nicht verlangen.

    Hierzulande bekommt man ohne entsprechende Erfüllung von SIA Richtlinien keine Baubewilligung.
    Wird in England zwar auch so sein, aber wenn die Vorschriften lockerer sind, dann bringt auch das wenig.

    Sehr schade um diese Tragödie
    • Pasch 19.06.2017 15:55
      Highlight Highlight Ein hoch auf British-Standard... (zumal diese ganzen Prunkbauten im nahen Osten in der Regel nach British-Standard gebaut sind)
  • rodolofo 19.06.2017 09:01
    Highlight Highlight ...
    Ja es ist sogar so, dass diejenigen, welche sich am eifrigsten für das Thema Sicherheit stark machen, die Gleichen sind, die Polizeipersonal reduzieren und öffentliche Dienstleistungen abbauen, damit sie den Reichen und Super-Reichen noch mehr Steuererleichterungen zuschanzen können...
    Corbyn von Labor hat im letzten Wahlkampf zu Recht auf diesen Widerspruch hingewiesen.
  • rodolofo 19.06.2017 08:59
    Highlight Highlight ...
    Grossbritannien
    Das Leben der Armen gilt den Mächtigen wenig. Der Hochhausbrand hat die Gefühllosigkeit der Regierung von Theresa May enthüllt.
    Von Peter Nonnenmacher

    Das ist ja das Verstörende an der gegenwärtigen Hysterie rund um den Islamistischen Terrorismus.
    Alle anderen "Baustellen" unserer immer mehr privatisierten und deregulierten Gesellschaft geraten in Vergessenheit.
    ...
    • c_meier 19.06.2017 17:21
      Highlight Highlight @ Rollei
      Frau Mai war Innen-Ministerin 2010-2016...

      (weiss aber nicht welches Amt sich mit Bauvorschriften beschäftigt)
    • Saraina 19.06.2017 17:54
      Highlight Highlight Und Boris Johnson war Bürgermeister von London....

      Rodolfo hat das Problem auf den Punkt gebracht. Am neo-liberalen Raubtierkapitalismus gehen mehr Menschen zu Grunde als an Terroranschlägen. Allerdings meist abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dieser Brand war eine Ausnahme.
  • rodolofo 19.06.2017 08:52
    Highlight Highlight Stellt sich Theresa May jetzt auch entschlossen in die Öffentlichkeit, um der Armut und der Vernachlässigung von MitbürgerInnen, die zu wenig zahlungskräftig sind, um von der Rechtsbürgerlichen Regierung ernst genommen und beschützt zu werden, den Krieg zu erklären, wie sie es nach den Terroranschlägen in der Londoner City gegenüber dem Terrorismus getan hat?!
    Nein. Sie bleibt im Gegenteil gegenüber diesen Opfern erschreckend gleichgültig, gefühllos und kalt.
    Siehe dazu auch den Artikel im Tages Anzeiger von heute Rubrik Analyse):
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