DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

EU und UK ringen auch nach Brexit weiter um Konfliktlösung für Nordirland

15.05.2021, 15:47
Die Nordirland-Frage gibt zu denken.
Die Nordirland-Frage gibt zu denken.
Bild: keystone

Die EU-Kommission und das Vereinigte Königreich versuchen weiter, eine Lösung im Konflikt über Sonderregeln für Nordirland zu finden. Nachdem am Freitag eine Reaktion aus London bei der EU-Kommission auf ein Vertragsverletzungsverfahren eingegangen war, wird nun über die weiteren Schritte beraten, wie die Brüsseler Behörde am Samstag mitteilte. Hintergrund ist ein Streit über Warenkontrollen bei der Einfuhr britischer Güter und Lebensmittel in die britische Provinz Nordirland. Der Inhalt der Reaktion aus London blieb zunächst unbekannt.

Die Warenkontrollen zwischen Nordirland und Grossbritannien waren im EU-Austrittsvertrag vereinbart worden, um Kontrollen an der Grenze zum EU-Staat Irland zu vermeiden. Diese Sonderregeln im sogenannten Nordirland-Protokoll sorgen nun aber für Reibungsverluste im Warenverkehr, Unmut der Wirtschaft und politische Spannungen in Nordirland. Die EU-Kommission betonte am Samstag zudem, EU-Unterhändler Maros Sefcovic sei in engem Kontakt mit seinem britischen Kollegen David Frost.

Der irische Premierminister Micheal Martin hatte sich am Freitag nach einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Boris Johnson zuversichtlich gezeigt, dass die Schwierigkeiten überwunden werden können. «Es ist unsere Überzeugung, dass die Mechanismen des Austrittsabkommens eine Lösung dieser Probleme herbeiführen können, und dass sie weiterverfolgt werden sollten», sagte der irische Regierungschef der Nachrichtenagentur PA zufolge. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

BoJo fliegt 400 km mit dem Jet an den G7-Gipfel, um den Klimawandel zu diskutieren

Der britische Premierminister Boris Johnson ist gestern in Cornwall eingetroffen, um mit den bedeutendsten Industrienationen über diverse Themen zu diskutieren. Hoch auf der Tagesordnung steht dabei auch der Klimawandel.

Es werde ein intensiver und wichtiger Gipfel werden, schreibt Johnson weiter. Er könne es kaum erwarten, loszulegen.

Luke Pollard, Schatten-Umweltminister der Opposition, konnte es sich nicht verkneifen, die Ironie der Situation hervorzustreichen:

Denn eine der wichtigsten …

Artikel lesen
Link zum Artikel