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«Europa ist mehr wert als eine Tasse Kaffee pro Tag»: Juncker will mehr Geld für die EU 



epa06399341 European Commission President Jean-Claude Juncker, New Austrian Chancellor Sebastian Kurz, the leader of the Austrian Peoples Party (OeVP) (not seen), and EU Commissioner for European Neighbourhood Policy and Enlargement Negotiations Johannes Hahn (not seen) give a press conference after their meeting at the EU Commission in Brussels, Belgium, 19 December 2017.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Jean-Claude Juncker Bild: EPA/EPA

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordert deutlich mehr Geld für die Europäische Union. Das bisherige Haushaltsvolumen von einem Prozent der Wirtschaftskraft reiche nicht aus, um europäische Politik angemessen zu finanzieren, sagte Juncker am Montag in Brüssel.

Bisher koste das EU-Budget die europäischen Steuerzahler rechnerisch so viel wie eine Tasse Kaffee täglich. «Ich bin wirklich der Meinung, Europa ist mehr wert als eine Tasse Kaffee pro Tag», sagte Juncker.

Er sagte aber noch nicht, wie stark das Budget wachsen soll. Für 2018 plant die EU mit Ausgaben von knapp 145 Milliarden Euro.

Juncker betonte, dass europäische Aufgaben genau geprüft werden müssten: «Ich bin überhaupt nicht dafür, dass Europa die Instanz wird, wo Freibier für alle finanziert wird.» Man dürfe nicht blind loslegen, sondern müsse sehr genau unter die Lupe nehmen, was man brauche und was nicht.

Juncker äusserte sich auf einer Konferenz zur Vorbereitung des kommenden mehrjährigen EU-Finanzrahmens für die Jahre ab 2020. Dann fehlt wegen des Brexits Grossbritannien als Nettozahler. Gleichzeitig hat sich die EU neue Aufgaben vorgenommen, unter anderem in der Flüchtlings- und Verteidigungspolitik. (sda/dpa)

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • flying kid 08.01.2018 22:34
    Highlight Highlight Vieleicht hat Doris Leuthard noch ein paar Euro zu verschenken 🤷🏼‍♂️
  • Der Rückbauer 08.01.2018 21:44
    Highlight Highlight Wenn man nachdenkt, was die EU mit dem Geld macht, ist eigentlich jeder Euro zu viel.
    • phreko 09.01.2018 13:17
      Highlight Highlight Was macht sie denn überhaupt?
    • ujay 10.01.2018 09:26
      Highlight Highlight @Rückbauer. Erzähl doch mal, was die EU so mit dem Geld macht. Wird sicher amüsant.😂 Ich lache schon mal.
    • Der Rückbauer 10.01.2018 12:26
      Highlight Highlight ukay; Komme hieher nach Valencia. Da gibt es alternative Stadtführungen, welche nur Fehlinvestitionen zeigen, also Ruinenbesichtigungen. 22 Mia. Eurolitos Fehlinvestitionen, zu besichtigen an einem Tag! Das meiste Geld kam von FEDER. 22 Mia. sind aber nicht echt investiert worden, die Korruptionszahlungen musst Du abziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 08.01.2018 21:17
    Highlight Highlight «Ich bin wirklich der Meinung, Europa ist mehr wert als eine Tasse Kaffee pro Tag», sagte Juncker.

    Aber sicher doch. Für die zentralistische Lobbyregierung in Brüssel dürfen die Bürger auch noch ein Stück Zucker reinwerfen.

    Für Banditen wie Junker, siehe seine Vita, dürfte es hoffentlich bald mal eine Schüssel Salz in den Kaffee geben.

  • rodolofo 08.01.2018 20:15
    Highlight Highlight Darum geht's also wieder einmal...
  • Gubbe 08.01.2018 19:00
    Highlight Highlight Die EU ist nichts, kein Staat, einfach nichts. Oder doch, die EU ist ein riesen Gebäude, wo fürstlich bezahlte Beamte ihr Dasein rechtfertigen müssen. Die EU ist ein imaginäres Gebilde, das die Bürger von Europa zu unterjochen versucht.
    • ujay 10.01.2018 09:28
      Highlight Highlight @Bonzino. Hast du auch noch etwas Inhatliches zur EU, oder erschöpft sich dein Wissen darüber in leeren SVP Wortgebilden?
  • Haiderfroh 08.01.2018 18:44
    Highlight Highlight Ja, das ist schön blöd für die EU, das GB bald einmal nichts mehr hineinbuttert. Immerhin war sie 2016 viertgrösster Beitragszahler mit gut 13 Mia Euro, was übrigens mehr ist wie folgende 16 Länder zusammen einzahlen: Malta, Zypern, Estland, Lettland, Luxemburg, Litauen, Slowenien, Bulgarien, Kroatien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Griechenland, Portugal und Irland.
    Kein Wunder kommt Junker angekrochen und bettelt.
    • ujay 09.01.2018 03:21
      Highlight Highlight @Haider...Träum weiter. Um die GB Nettozahlung auszugleichen , brauchts nicht mal 0,02% vom BIP der restlichen EU Länder. Immer wieder beelendend, wie wenig Ahnung blind in SVP Gefolgschaft gehaltene EU Basher haben.
    • Haiderfroh 09.01.2018 13:22
      Highlight Highlight @ujay
      Das BIP der EU von 17.4 Bia ist hier relevant. Das BIP sagt nichts aus über die Rentabilität eines Landes (Stichwort: Schuldenwachstum). Sie aber entscheidet darüber, ob und wieviel Beiträge an die EU das Land leisten kann.
      Hierfür ist die Aussenhandelsbilanz ein Indikator. Von daher können eigentlich nur D, NL, I, IRL, B und CZ sich noch höhere Beiträge leisten. Sie bringen im BIP nur 6.7 Bia. (davon D: 52 %) auf die Waage, sind in der EU in der Minderheit und werden "freiwillig" den Ausfall GB kompensieren müssen, was für D ca. 7 Mia ausmacht (2 % vom BIP). Widerstand ist sicher.
    • ujay 09.01.2018 17:29
      Highlight Highlight @Haiderfroh. Super. Rechnen sollte man können. BIP 2016 Deutschland 3'144 Mia Euro. 7 Mia sind 0.00222%.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 08.01.2018 17:49
    Highlight Highlight go bust - bastards. wenn ich schaue wie viel die Mafia an EU Gelder abzweigt, zeigt das einmal mehr je grösser der Kuchen, je einfacher stopft man sich die Taschen selber voll.

    sunk cost - EU
    • phreko 08.01.2018 20:58
      Highlight Highlight Von was redest du?
    • ujay 11.01.2018 12:54
      Highlight Highlight @Hans...so viele Worte, um nichts zu sagen😂😂😂
  • chnobli1896 08.01.2018 17:43
    Highlight Highlight 145 Mia Euro.. Was für eine Zahl 😱😱
    • phreko 08.01.2018 21:00
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