Leben
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Auf Schienen durch Europa: 6 Routen für einen stressfreien Backpack-Trip



So romantisch sie auch ist ... die Vorstellung nach Lust und Laune in den Zug zu steigen und Europa – die Wiege der abendländischen Kultur – zu entdecken. Durch die Gassen von Florenz zu strolchen, Muschelessen an der Côte d'Azur, Wandern in den Pyrenäen, Campen in der Algarve und philosophische Gespräche führen in der Rue Gabrielle in Montmartre, im 18. Arrondissement von Paris.

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Travelling und so. Voll inspiring bild: unsplash

Halt. Nein, das geht nicht. Wenn du von der Algarve nach Paris willst, dann musst du in Lissabon den Nachtzug nach Madrid nehmen. Der kostet vielleicht so 30 Euro zusätzlich. Kommt auf Saison und Nachfrage drauf an. Von da an geht's nach Barcelona. Aber vermutlich eher mit dem Regionalverkehr; denn die Schnellzüge von Madrid nach Barcelona sind meistens schon drei Wochen im Voraus ausgebucht. Gleiches gilt für die Strecke Barcelona -> Montpellier. Wenn du Glück hast kriegst du ein Ticket für den Tages-Zug. Viel Spass während du bei 32 Grad Celsisus und 90 km/h durch Spanien tuckerst. Minus ein Ferientag inklusive!

Von Montpellier nach Paris gibt's dann einen TGV – grand vitesse, Baby! 320 km/h, dreieinhalbstunden Fahrtzeit. Aber freu dich nicht zu früh. Dein Interrail-Ticket ist auf den TGVs nur bedingt gültig. Du musst deinen Platz reservieren, kostet dich so ungefähr 40 Stutz zusätzlich. Sofern's Platz für dich hat. Denn als Interrailer bist du ein Mensch zweiter Klasse. Es gibt eine Obergrenze für euresgleichen. Pro TGV dürfen nur eine bestimme Anzahl Interrail-Reisende mitfahren. Unter Umständen hängst du nun wieder vier Tage in fuckin' Montpellier rum. Oder fährst elf Stunden mit dem Regionalverkehr. Ohne Sitzplatz, weil ganz viele alte Leute. Wie romantisch doch so ein Abstecher nach Paris sein kann!

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So stellen wir uns unsere Reisefotos vor. Und so werden sie niemals. bild: unsplash

Aber so stressig muss es gar nicht sein. Wir müssen uns bloss eingestehen, dass solch ein Trip ein kleines bisschen Planung beansprucht. Damit dir diese ein wenig leichter fällt, haben wir hier sechs Euro-Zugrouten für euch zusammengestellt, die einigermassen Sinn machen.

Best of Balkan

Zürich > Wien > Bratislava > Budapest > Zagreb > Lijubliana > München > Zürich

Funfact: Wien und Bratislava sind die zwei am nächsten gelegenen Hauptstädte auf dem eurasischen Kontinent. Nur Kinshasa und Brazzaville, die Hauptstädte des Kongos und der Demokratischen Volksrepublik Kongo liegen noch näher zusammen. Der Vatikan und Rom zählen hier nicht, da es sich beim Vatikan um einen Stadtstaat handelt.

Railtipp: Wer wenig Zeit hat fährt vorzugsweise in der Nacht. Dazu brauchst du aber jeweils eine Reservierung. Je nach Land, ist diese gratis oder kostet. In Ost-Europa betragen diese Kosten selten mehr als 20 Euro.

Da Zugstrecken mit mehreren Stops auf Google Maps nicht erstellt werden können, zeigen wir hier die Strecke mit dem Auto. Die Verhältnisse bleiben in etwa die gleichen. 

Wer lange Zeit hat, sollte unbedingt auch mal am Tag eine längere Zugstrecke auf sich nehmen. Gerade im Balkan-Gebiet kann das ein schönes Erlebnis sein. Die Landschaften neben den Gleisen sind oft weitläufig und wirken verlassen. 

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Die St.Marienkirche auf dem Marktplatz vom polinischen Städtchen Krakau. bild: shutterstock

Reisetipp: Im Winter lohnt es sich zwischen Budapest und Zagreb noch einen Zwischenstopp in Belgrad einzulegen. Man sagt, die Stadt würde derweil zu der östlichen (aber nicht weniger hippen) Version von Berlin mutieren.

Im Sommer empfiehlt es sich, neben Zagreb auch die Küstenorte Kroatiens (Split und Zadar) auszuchecken. Ein Umweg, der sich lohnt! 

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Touristen schwimmen im Fluss Krka im gleichgenannten Nationalpark, der sich zwischen Zadar und Split befindet.    bild: shutterstock

Lange Nächte im Norden

Zürich > Hamburg > Kopenhagen > Stockholm > Oslo > Kristianssand > Hamburg > Zürich

Funfact: Die Freistadt Christiania ist eine vom Staat tolerierte autonome Gemeinde. Alte Hippies und Anarchistinnen leben dort in scheinbarer Utopie mitten in Kopenhagen. Aber was jetzt nach einem kleinen revolutionären Traum tönt, ist in Tat und Wahrheit zu einer Touristenattraktion mit Cannabis-Souvenirshop verkommen. Eine Absurdität, deren Betreten nur auf eigene Gefahr möglich ist. Denn die Polizei hat in Chrisitiania nichts zu melden.

Railtipp: In Skandinavien sollte man seine Reise im Voraus buchen. Hotels und Jugendherbergen können für Spontanreisende sehr teuer werden.

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Reisetipp: Lasst euch Zeit für die Reise von Kistianssand nach Hamburg. Dort würde sich nämlich auch noch ein Abstecher auf die Insel Helgoland anbieten. 

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Helgoland aus der Vogelperspektive. bild: wikimedia

Plazas und Pizzas 

Zürich > Mailand > Venedig > Florenz > Rom > Neapel > Sizilien > Livorno > Pisa > Mailand > Zürich

Funfact: Die Kunst der napoletanischen Pizzabäcker wurde letztes Jahr zur Liste der immateriellen Unesco-Welterben hinzugefügt. Man sagt, dass die Pizza in der Pizzeria Brandi in Neapel erfunden wurde. Aber aufgepasst: Alles andere als eine traditionelle Pizza Margherita ist in dieser Stadt verpönt. Erwähne also auf keinen Fall deine Vorliebe für Dosenananas!

Railtipp: Mit einem Interrail- oder Eurorail-Ticket kann man nicht nur Zug, sondern auch Schiff fahren. Viele Fähren transportieren Zugreisende mit gültigem Interrail-Pass kostenlos oder ermässigt. Falls du also, wie oben vorgeschlagen, den ganzen Stiefel erkunden willst, dann kannst du am Schluss von Sizilien nach Livorno mit dem Schiff zurückfahren.

Reisetipp: Für alle, die den dicken Engel im Zürcher Hauptbahnhof mögen – zwischen Florenz und Rom gibt es einen ganzen Park von diesen Figuren. Im toskanischen Ort Pescia Fiorentina hat die Künslterin Niki de Saint Phalle in über 30 Jahren Arbeit einen Kunstpark errichtet.

Strandkörbe und Benelux

Basel > Paris > Brüssel > Antwerpen > Den Haag > Amsterdam > Basel

Funfact: So bescheiden und süss das Städtchen Antwerpen auch wirkt, der Hafenort an der Schelde hat mächtig Dreck am Stecken. Täglich geht hier Kiloweise Kokain durch den Hafen der Stadt. Ein guter Viertel des Kokains, das aus Südamerika kommt, wird in Antwerpen ans Festland gebracht, was das belgische Städtchen zum Koks-Drehkeuz-Europas macht. 

Railtipp: Wie anfangs bereits angetönt, wer mit dem TGV (französische Schnellzüge) auf Interrail unterwegs sein will, muss planen. Jeder TGV-Zug hat eine beschränkte Anzahl an Interrail-Plätzen, die man zwingend reservieren muss. Ohne Reservation kommt man nicht rein, bzw. muss man eine hohe Busse bezahlen. Interrail-Reservationen für den TGV kann man mittlerweile auch schon online vornehmen. Hier geht's zum Reservationsformular. 

Reisetipp: Der Küstenabschnitt zwischen Den Haag und Amsterdam gleicht einem europäischen Strand aus dem Bilderbuch. Es lohnt sich eine Stück der Reise auf dem Fahrrad zu begehen oder eine Nacht in einem der Stranddörfchen zu verbringen. Zum Beispiel im hauptstadtnahen Bloemendaal.

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Der Strand von Bloemendaal. Meistens bläst ein starker Wind. Strandkörbe gehören deshalb zur Grundausrüstung für einen gemütlichen Strandtag. bild: wikimedia

Im Osten nichts Neues

Zürich > Prag > Krakau > Warschau > Berlin > Zürich

Funfact: Mit 143 Litern pro Kopf und Jahr sind die Tschechinnen und Tschechen die fleissigsten BiertrinkerInnen Europas. In der Schweiz beträgt dieser Wert 55 Liter pro Jahr und Kopf. Das heisst also, wenn du in Tschechien in den Ferien bist, dann musst du 2,6 Mal so viel Bier trinken wie zu Hause. Was für SchweizerInnen wohl nicht so drastisch ist, denn ein «Grosses» kostet in Prag nur 28 Kronen. Das entspricht etwa 1.20 Franken.

Prag

Prag versinkt im Kitsch – auf diesem Bild zumindest. Bild: shutterstock.com

Railtipp: In Osteuropa können die Züge schon mal ein paar Stunden verspätet sein. Lass dich nicht stressen und geniess deine Ferien. Der Weg ist das Ziel. Und der macht in osteuropäischen Zügen oft ziemlich viel Spass.

Reisetipp: Auch in Polen gibt's Strand. Falls du deinem Osteuropa-Trip noch einen Sommertwist geben willst, kannst du von Warschau aus in die Danzigbucht fahren. Zu Zeiten der Sowjetunion waren diese Regionen an der Ostsee «der» Ferienort schlechthin. Die alten Ferienanlagen sind teilweise noch immer vorhanden und die Atmosphäre dieser Küstenorte wirken auf viele WesteuopäerInnen ganz fremd und irgendwie trotzdem nostalgisch.

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Rosé und Azurblau

Genf > Marseille > Aix-en-Provence > Nizza > Turin > Mailand > Zürich

Funfact: Die meisten Menschen, die die Provence bereisen verpassen den besten Teil davon: die Berglandschaften. Schade, denn die Luft und die alte Architektur, die es da oben gibt, heben sich ganz fest von den Luxuskarossen und den Ferienwohnblöcken ab, die die Strandgebiete der Provence beherrschen. Eins haben aber beide Ortsteile gemeinsam: Apéro ist die wichtigste Mahlzeit. Und niemals das feine Gläschen voll Rosé vergessen!

Railtipp: Lange Zugsreisen erfordern eine geeignete Ausrüstung. Reist mit einem grossen Rucksack anstelle eines Schalenkoffers. Damit seid ihr viel flexibler. Besorgt euch unbedingt ein aufblasbares Reisekissen. Wer mag: vielleicht sogar eine Schlafbrille. 

Reisetipp: Statt von Turin direkt nach Mailand zu reisen, könnte man auch noch ein paar Tage an der ligurischen Küste verbringen. Die Landschaft dort ist felsig, die Strände sind sandig und das Meer bestechend blau. Die fünf Fischerdörfer neben Levanto, die man alle zusammen die «Cinque Terre» nennt, sind ein kitschiges Konzentrat von all dem, was unsere stereotypisch gepolten Hirne unter Italien abgespeichert haben. Farbige Häuschen wachsen aus dem Küstenboden und bilden schmale Gässchen, in denen es nach Basilikum und Olivenöl riecht. Jedes der Dörfchen ist nur zu Fuss oder mit dem Schiff erreichbar.

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bild: wikimedia

Was sind eure Euro-Reise-Routen, die sich für Zugferien eignen?

Das sind angeblich die schönsten Orte der Welt:

Du planst eine Reise? Diese 10 Pack-Stufen warten auf dich

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Janis Joplin 04.06.2018 11:45
    Highlight Highlight Wer keine Angst vor marktschreiend lauten Himbeerverkäuferinnen, Retro-Coupewagen, sozialrealistischem Spei(se)wagenangebot, rumpelnder Einschlafhilfe, brutalen Verspätungen, aufdringlichen Keksverkäufern und spontanen nächtlichen Parties inkl Speis & Trank sowie Lebenshilfe, abwechselnde Benutzung der Schlafgelegenheiten und Spass hat - dem sei die Route Wien - Bukarest mit dem Dacia-Express (der Name ist Programm) nahegelegt - nie zuvor hatten mir am Wiener Westbahnhof beim Abschied so viele Hände und Taschentücher zugewinkt! Allerdings nicht Bukarest als Ziel nehmen, eher Brasov oder Sinaia
  • Regenmaker 04.06.2018 10:38
    Highlight Highlight Was für eine fantastische Liste von Vorschlägen! Und ein grossartiger Kontrast zu den sonstigen, unzähligen, viel- & fernflieger Destinationen. Vielen Dank lieber Jovin.
    Mit dem Nachtzug nach Zagreb kann ich nur weiterempfehlen. Aber ich würde nicht wieder im Juli gehen, wegen der fast unerträglichen Hitze (>40°C) in der sonst so wundervollen Stadt.
  • noudi 03.06.2018 16:54
    Highlight Highlight Basel-Amsterdam-Berlin-Warschau-Prag-Budapest (Sziget-Festival) und zurück nach Zürich. Eine sehr spannende und abwechslungsreiche Reise!
  • Moesome29 03.06.2018 13:30
    Highlight Highlight Es gibt wohl nichts schöneres als mit dem Zug neue Regionen zu entdecken...ich habe dies schon 4 Mal erlebt, mit Routen zwischen einer Woche und einem Monat. Diese waren:

    2013: Zürich-Wien-Prag-Krakau-Danzig-Rostock-Berlin-Düsseldorf-Bern

    2015: Bern-Kopenhagen-Oslo-Bergen-Åndalsness-Trondheim-Lofoten-Narivik-Abisko-Kiruna-Rovaniemi-Kuopio-Helsinki-Tallinn-Stockholm-Hamburg-Bern (z.T auch Bus/Schiff)

    2016: Bern-Bordeaux-San Sebastian-Valencia

    2018: Bern-Mainz-Oodense-Brüssel-Rainham-Edinburgh-Shetland Islands-Orkeny Islands-Thurso-Glasgow-Fort William-Cardiff-Poitiers-Montpellier-Bern

  • Luca Brasi 03.06.2018 07:26
    Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass in Kinshasa eine kommunistische Volksrepublik ausgerufen wurde. Verrückt, dieses Afrika...
    Und in Italien gibt es jetzt Plazas? Frei nach dem Spruch: Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien...
    Benutzer Bild
  • Knety 03.06.2018 02:27
    Highlight Highlight Vielen Dank für die gelungenen Routen die du uns hier präsentierst.
    Ich nutze oft auch https://rail.cc/de zur Inspiration und zur Planung.
    Kann die Page nur empfehlen.
  • Hoppla! 03.06.2018 00:24
    Highlight Highlight Vergiss Christiania. Kopenhagen hat so viel mehr zu bieten! Und auf in Dänemark unbedingt Aarhus besuchen. Toll Stadt.

    In Belgien kann Brüssel gestrichen werden und dafür verbringen wir etwas mehr Zeit in Antwerpen.
    • Juliet Bravo 03.06.2018 03:23
      Highlight Highlight Ich kann auch Gent sehr empfehlen.
    • B-Arche 03.06.2018 09:42
      Highlight Highlight Brüssel streichen? Und gegen Anvers tauschen? Das ist wie wenn man in der Schweiz Bern streichen würde und Lieli empfehlen würde weil da "richtig" (SVP) regiert werde...

      Brüssel hat mit Palast, Innenstadt (Aufpassen, die Nepp-Restaurants an der Route de Bouchers weiträumig umgehen...) und sehr guten Restaurants wirklich viel zu bieten. Und ist im Gegensatz zu Anvers richtig kulturreich.

      Ausserdem gibt's in Brüssel den Eurostar nach London zu besteigen am Gare de Midi :-)
    • Keepitsimple 03.06.2018 11:04
      Highlight Highlight In Belgien sind Brügge und Gent wirklich sehr empfehlenswert. Brüssel hat mir leider überhaupt nicht gefallen, waren aber auch einiges überlaufener als die anderen beiden Städte, evtl. lag es daran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 02.06.2018 21:45
    Highlight Highlight Übrigens, die Verspätungen in Osteuropa liegen oft auch daran, dass sich die Schienen im flachen Land bei grosser Hitze verbiegen. Wenn man sich erkundigt, woher die gewünschten Züge kommen, lassen sich die gefährdeten Verbindungen an hitzigen Tagen mit ein wenig Planung recht gut vermeiden.
  • Zat 02.06.2018 21:42
    Highlight Highlight Bukarest ist auch schön: Mit dem Nachtzug über Wien nach Budapest, dann weiter quer durch die Länder nach Osten.
    • B-Arche 03.06.2018 15:41
      Highlight Highlight Ich mochte die Reisen in den Osten nicht so sehr. Es wurde immer langweiliger, die Gesellschaften immer homogener und alle verhielten sich immer sehr ähnlich (mit einem für mich zu grossen Tick der Méfiance gegenüber Ausländern).
      Gesichter, Konventionen (aus denen man nicht ausbricht), Kultur - alles Einheitlich.
      Ich fand das immer sehr erdrückend und ich fühlte mich nicht richtig dort.

      Daher verreiste ich nur noch gegen Westen, oder Singapur, Malaysia, afrikanische Staaten mit ihren tausenden Kulturen.
  • zettie94 02.06.2018 21:06
    Highlight Highlight Grossbritannien fehlt! Im Eurostar Paris - London braucht man eine Reservierung für CHF 30.- (gilt auch, wenn man einen One-Country-Pass nur für Frankreich oder nur für GB hat!), sonst kann man alle Tagzüge auf der Insel spontan benützen. Nachtzüge benötigen ebenfalls eine Reservierung, im Sitzwagen ist diese kostenlos (muss aber mit Interrail telefonisch gemacht werden, was bei den Schotten vom Caledonian Sleeper eine echte Herausforderung ist ;-) ).
    Landschaftlich besonders zu empfehlen ist die West Highland Line von Glasgow nach Fort William.
    • HabbyHab 03.06.2018 08:33
      Highlight Highlight Das Doofe an Eurostar via Paris ist eher die Reservierung für den TGV nach Paris, die ist meist sau teuer. Lieber via Strassburg-Paris oder gleich via Brüssel :)
      Stimme dir aber zu, Grossbritannien und vorallem Schottland rocks!
    • zettie94 03.06.2018 11:47
      Highlight Highlight Falls die Reise nur durch Grossbritannien führt, lohnt es sich evtl. auch einen One-Country-Pass zu kaufen und die Reise nach Paris separat zu lösen.
  • zettie94 02.06.2018 20:59
    Highlight Highlight Mit dem Zug sind die Dörfer der Cinque Terre natürlich auch zu erreichen (sogar sehr gut), nicht nur zu Fuss oder mit dem Schiff.
  • jk8 02.06.2018 20:42
    Highlight Highlight Nachtzüge! Die gemütlichste Art, sein Reiseziel über Nacht zu erreichen.
    Von der Schweiz aus: Berlin/Hamburg/Prag/Wien/Budapest/Graz/Ljubljana/Zagreb und Belgrad.
    Von Milano zudem Nachtzüge direkt nach Legge/Kalabrien/Sizilien.
    • Maon 03.06.2018 09:00
      Highlight Highlight *Lecce
    • jk8 03.06.2018 16:25
      Highlight Highlight natürlich, sorry
      *schäm*
  • Filzstift 02.06.2018 20:38
    Highlight Highlight Nr. 1 sind wir tatsächlich in exakt dieser Route gefahren. Allerdings von Ljubjana aus noch mit einem Abstecher ans Meer nach Koper (genauer: ein paar Tage in Portoroz) und wieder zurück. Ps: Salzburg als Zwischendestination noch aufnehmen (liegt eh am Weg).
  • Howard271 02.06.2018 20:32
    Highlight Highlight CH - Berlin - Warschau - Prag - Bratislava - Wien - Budapest ebenfalls sehr zu empfehlen! Einfache Verbindungen und schöne Züge
  • Go-away 02.06.2018 20:31
    Highlight Highlight Witzigerweise habe ich bei meinem Interrailtrip letzten Sommer einen der vorgeschlagenen Orte besucht. War eine der besten Erfahrungen meines Lebens.
  • Macab 02.06.2018 19:47
    Highlight Highlight Top! Weiss jemand wie es sich in Kombination mit Interrail mit dem Mitnehmen von Bikes verhält? Die Touren in Italien oder dem Balkan sind nämlich ebenfalls Top.
  • derEchteElch 02.06.2018 19:37
    Highlight Highlight Wie, Bratislava und Budapest gehören nicht zum Balkan!
    • Luca Brasi 03.06.2018 11:07
      Highlight Highlight Mit Geographie, Sprache/Kultur und Politik der Länder scheint der Autor sowieso Mühe zu haben...
  • LX7 02.06.2018 19:33
    Highlight Highlight Wir sind letztes Jahr im Sommer nach Bodø (nördlichste Stadt in Norwegen mit Zuganschluss) geflogen. Von da aus dann südlich über Trondheim, Stockholm, Kopenhagen und wieder zurück in die Schweiz. War ein super Erlebnis , kann ich jedem empfehlen. Nur das Reservieren in den Zügen mit dem Interrail ist oftmals ein wenig mühselig...
    • reamiado 02.06.2018 21:47
      Highlight Highlight Was in Norwegen ist am empfehlenswertesten?(:
    • IchSageNichts 02.06.2018 22:30
      Highlight Highlight 1. Oslo- Bergen
      Sackgasse aber am Tag hin und zurück dann mit einem Nachtzug.
      2. Wenn man mal in Bodo angekommen ist den Bus in die Lofoten. Dann nach Narvik und rüber nach Schweden. Dort die Inlandsbahn durch die Wildnis...
      3. unbedingt mit Zelt.
      In Norwegen darf man fast überall wild Zelten. Das heisst man kann im grössten Kaff aussteigen und übernachten.
    • LX7 03.06.2018 00:20
      Highlight Highlight Die Lofoten sind wunderschön sowie auch die Fjorde. Mit dem Auto oder dem Bus kommt man dann auch noch an viele Orte, an die man mit dem Zug leider nicht rankommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 02.06.2018 18:57
    Highlight Highlight Spanien und Portugal? Gutes Essen, viel Geschichte, viel Kultur, freundliche Gastgeber.
    • DomKi 02.06.2018 22:30
      Highlight Highlight Total einverstanden, ich lebe hier seit 20 Jahren.
  • pinex 02.06.2018 18:47
    Highlight Highlight Suuper ideen! Kommt gerade richtig, da ich vorhabe diesen sommer europa mit dem zug zu entdecken👍

Böööses Büsi! Stephen Kings «Pet Sematary» ist wieder da

Und damit die Nummer 253 der King-Verfilmungen. Unfassbar für einen Autor, der zum Glück noch am Leben ist.

Stürbe Stephen King, so gehörte ich wahrscheinlich zu den Fans, die versuchen würden, ihn über die Mauer aus Totenholz, die den Friedhof der Kuscheltiere begrenzt, zu schleppen. Um ihn auf jenem andern Friedhof dahinter, dem verdammten mit der seltsam «sauren» Erde, wieder zu einer Art Leben zu erwecken. Obwohl Stephen King in seiner neuen Form nichts Gutes im Sinn hätte. Die Idee wäre fatal. Aber was tut man nicht alles aus Liebe?

Denn darum geht es in der Neuverfilmung von «Pet Sematary» noch …

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