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epa07255781 French President Emmanuel Macron gestures after the recording of his New Year's speech at at the Elysee Palace, in Paris, France, 31 December 2018.  EPA/MICHEL EULER / POOL MAXPPP OUT

Der französische Präsident Emmanuel Macron verurteilt die Gewalt bei den Protesten. Bild: EPA/AP POOL

Erneut Ausschreitungen bei «Gelbwesten»-Protesten: Macron verurteilt «extreme Gewalt» 



Bei Protesten zehntausender Anhänger der «Gelbwesten»-Bewegung ist es in mehreren Städten Frankreichs erneut zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt bei den Protesten mit landesweit 50'000 Menschen.

«Einmal mehr ist die Republik von extremer Gewalt attackiert worden», schrieb Macron am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er rief zur Mässigung und zur Rückkehr zum Dialog auf. Auch Innenminister Christophe Castaner ermahnte die Demonstranten zur Ruhe. Jeder habe ein «Verantwortung» und müsse «das Gesetz respektieren», schrieb er in Twitter.

In Paris, wo etwa 4000 Menschen auf die Strasse gingen, kam es nach einem friedlichen Start der Proteste in mehreren Vierteln zu gewaltsamen Zwischenfällen. Auf dem Boulevard Saint-Germain wurden mehrere Roller, Abfalleimer und ein Auto angezündet. Auf einer Seine-Brücke wurde bei Zusammenstössen ein Polizist verletzt.

Ministeriumsgebäude aufgebrochen

Mehrere Aktivisten brachen am Nachmittag die Tür zum Innenhof eines Ministeriumsgebäudes auf, in dem Regierungssprecher Griveaux sein Büro hat. Der Angriff habe «nicht mir, sondern der Republik gegolten», sagte er zu AFP. Nach seinen Angaben waren «Gelbwesten» und schwarz gekleidete Demonstranten daran beteiligt. Zwei Autos im Innenhof seien zerstört worden. Griveaux wurde in Sicherheit gebracht.

Am späten Vormittag hatten sich die «Gelbwesten» zu einer Kundgebung auf den Champs-Elysees versammelt. Eine Rednerin sagte, die bisherigen Zugeständnisse der Regierung reichten nicht aus. Es werde noch das ganze Jahr über Protestaktionen geben.

Auch in mehreren anderen Städten Frankreichs gingen die «Gelbwesten» am Samstag auf die Strasse. Dabei nahm die Beteiligung im Vergleich zur Vorwoche wieder zu. Rund 50'000 Menschen hätten sich landesweit an den Kundgebungen beteiligt, sagte Innenminister Castaner im Fernsehsender LCI. Vergangenen Samstag waren 32'000 «Gelbwesten» auf die Strasse gegangen.

Proteste seit November

Die «Gelbwesten»-Bewegung setzt der Regierung von Staatschef Macron seit November zu. Bei ihren landesweiten Kundgebungen demonstriert sie gegen Steuer- und Preiserhöhungen sowie für eine verbesserte Kaufkraft der Franzosen. Bei den Protesten gab es mehrfach - auch auf den Champs-Elysees - gewaltsame Zusammenstösse mit der Polizei.

Ursprünglich hatte sich die Bewegung gegen hohe Spritpreise und die geplante Ökosteuer auf Diesel gerichtet. Später mischte sich in den Protest allgemeiner Unmut über die Politik der Regierung. Deren milliardenschweren Zugeständnisse, die unter anderem mehr Geld für Mindestlohnbezieher und Entlastungen für Pensionisten vorsehen, weisen die Demonstranten als ungenügend zurück. Viele fordern weitere Steuersenkungen, Volksabstimmungen nach schweizerischem Vorbild sowie den Rücktritt Macrons. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 06.01.2019 13:56
    Highlight Highlight Gestern hiess es in einem artikel dass es am anfang bis zu 285'000 demostranten waren. Dies sei die höchste gezählte anzahl seit ausbruch der demonstrationen. Klar nehmen die medien die vorderungen der gelbwesten nicht so ernst und unterstützen sie wenig. Diese gelbwesten überschätzen sich selbst. Diese 285'000 machen nicht mal 0.5% der franzosen aus. Eine mehrheit sind immernoch mind. 50.1%.
    Wenn sie die direkte demokrarie bekommen und die mehrheit wählt gegen die interessen der gelbwesten, gehen sie dann auch auf die strasse oder müssen sich dan 65 millionen fürchten vor ihrer wut?
  • Skeptischer Optimist 06.01.2019 09:37
    Highlight Highlight Griveaux hat recht, wenn er den Demonstranten unterstellt, dass sie den Sturz der Regierung wollen. Macron sollte Neuwahlen ausrufen. Es ist offensichtlich, dass er kein Mandat für sein Programm hat.
  • Wenzel der Faule 06.01.2019 08:21
    Highlight Highlight 35h arbeiten die Woche, Steuern senken, höhere Gehälter und höhere Sozialhilfe. Irgendwie geht das für mich nicht auf...
    • Oban 06.01.2019 09:20
      Highlight Highlight Französische Logik, die glauben das Geld wächst auf dem Baum.
      Aber es ist bei uns auch nicht anders, jegliche Veränderung ist des teufels, man findet immer einige die bei dem Spiel den kürzeren ziehen, in Frankreich gehen die halt auf die Strasse.
    • Avalon 06.01.2019 09:37
      Highlight Highlight Dannhast du den falschen Nickname ...
    • Great Sasch 06.01.2019 10:19
      Highlight Highlight Das geht ohne Probleme auf, die Kriegskosten streichen und man hätte genug Ressourcen um die komplette Armut zu minimieren!
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