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Macrons Ziel nummer 1: Der Kampf gegen Gewalt an Frauen



epa06349729 French President Emmanuel Macron (C) together with his wife Brigitte Macron (R) together with French Prime Minister Edouard Philippe (L) arrive for the International Day for the Elimination of Violence Against Women, at the Elysee Palace in Paris, France, 25 November 2017. The United Nations General Assembly has designated November 25 as the International Day for the Elimination of Violence Against Women in an effort to raise awareness of the fact that women around the world are subject to rape, domestic violence and other forms of violence.  EPA/LUDOVIC MARIN / POOL MAXPPP OUT

Macron und Ehefrau. Bild: EPA/AFP POOL

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will mit schärferen Gesetzen und Etat-Erhöhungen Frauen besser vor sexueller Belästigung und Gewalt schützen. Frankreich dürfe nicht eines der Länder sein, in dem Frauen Angst haben, sagte Macron am Samstag in Paris.

In seiner im französischen Fernsehsender BFMTV übertragenen Rede anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen legte Macron einen umfassenden Aktionsplan vor.

Zu den zentralen Massnahmen gehören unter anderem eine Erhöhung des Budgets des verantwortlichen Ministeriums für die Gleichstellung von Mann und Frau um 13 Prozent sowie ab 2018 die zusätzliche Bereitstellung von 420 Millionen Euro. Die Gesellschaft habe die Dominanz der Männer geschaffen, der ein Ende gesetzt werden müsse, erklärte Macron.

In Frankreich hatten die Vorwürfe der sexuellen Belästigung und der Vergewaltigung gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und andere Prominente ein besonders grosses Echo ausgelöst. 53 Prozent der Französinnen waren laut einer Umfrage des Instituts Odoxa schon einmal von sexueller Belästigung betroffen. Im Jahr 2016 starb jeden dritten Tag eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. (sda/dpa)

TV-Schlacht in Frankreich

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