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Diese Bilder schockieren Frankreich – 700 Schüler verhaftet



Bei einer Schülerdemo am Donnerstag griff die Polizei skrupellos durch und zwang Schüler mit den Händen über dem Kopf in die Knie. Der jüngste unter den verhafteten Schülern soll gerade mal zwölf Jahre alt sein. 

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Video: srf

Die Twitter-Seite «Violences Policières» verbreitet nun Bilder der besagten Verhaftungen, die sich an der Antoine-de-Saint-Exupéry-Schule in Mantes-la-Jolie, der Region um Paris herum, zugetragen haben soll. «Endlich ruhige Schüler», hört man einen Polizisten in einem Twitter-Video sagen.

Achtung: Bilder können verstörend wirken

Die Schülerproteste folgen auf die Protestwelle, die von den «Gelbwesten»-Demonstranten ausgelöst wurde. Seit Mitte November protestieren die «Gelben Westen» in Frankreich gegen höhere Steuern – es kam zu heftigen Ausschreitungen. Der Protest hat sich inzwischen ausgeweitet, in der kommenden Woche wollen auch die Landwirte demonstrieren. 

Wenn der Bildungsminister nicht bald eine starke Antwort gebe, werde es Todesfälle geben, sagte der Präsident der Nationalen Schülerunion, Louis Boyard, am Donnerstag im Gespräch mit dem Sender BFMTV. Er fürchte bei den Protesten Gewalt – und rief gleichzeitig zur Ruhe auf. 

(nfr/sda/dpa)

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49
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 08.12.2018 07:37
    Highlight Highlight An alle die hier nun gegen den Staat und die Polizei wettern: was geschah vor der Verhaftung? Was demonstrieren 12 Jährige gegen Themen die sie nicht betreffen und wohl nicht ganz begreifen? Den meisten Gelbwesten geht es mehr um Randalieren als um etwas zu bewirken
    • Me, my shelf and I 08.12.2018 09:08
      Highlight Highlight Oh mann. Ich glaube Bildungsabbau betrifft Schüler*innen sehr wohl!
    • Sebastian Wendelspiess 08.12.2018 13:16
      Highlight Highlight Den meisten Gelbwesten geht es mehr um Randalieren als um etwas zu bewirken.

      Das bezweifle ich stark. Die einzigen Randalieren waren auf der Champs Elisée und beim Arc de Triopmh ca 2000 Leute, insegesamt demostrieren aber 200‘000 im ganzen Land.
    • Sharkdiver 08.12.2018 15:39
      Highlight Highlight I'm artikel steht: Die Schülerproteste folgen auf die Protestwelle, die von den «Gelbwesten»-Demonstranten ausgelöst wurde. Da steht nichts von Bildungsabbau. Und die Franzosen lieben es bei Demonstrationen massenhaft zu Zerstören
  • In vino veritas 07.12.2018 22:37
    Highlight Highlight Es ist schwierig dies aus der "fernen" Schweiz korrekt einzuordnen. Strengere Aufnahmekriterien sind ja nicht per se schlecht. Schliesslich kann nun mal nicht jeder Arzt oder Ingenieur werden. Einsparungen im Bildungsbereich sind mitunter das schlimmste, was man einer Generation antun kann! Autos abfackeln/Polizisten verletzen geht natürlich nicht, aber darüber kann ich ja bequem aus dem der warmen Stube beurteilen...
  • hävi (the return) 07.12.2018 22:32
    Highlight Highlight Und bis noch vor kurzem, sangen unsere Medien noch eiferige Lieder des Lobes auf Macron.
    Den anti-Trumb und Messias.
    • Raembe 07.12.2018 23:12
      Highlight Highlight So präsentiert er sich auch Aussepolitisch.
  • RandyRant 07.12.2018 19:52
    Highlight Highlight Sniper auf den Dächern in Paris.
    Unsere Medien schweigen darüber.
    Hier wird schliesslich nur die Europäische Menschenrechtskonvention umgesetzt. Und so wunderbar wie sie ist, erlaubt sie im Falle von Aufständen Demonstranten zu erschiessen.
    Demokratischer Rechtsstaat at its best.
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    • Sauäschnörrli 08.12.2018 00:46
      Highlight Highlight Dass ist ein normales Vorgehen und wird so seit Jahren in verschiedenen Ländern praktiziert. Wieso sollte man dass erwähnen, wenn es nicht zu zwischenfällen kommt?
    • Posersalami 08.12.2018 01:23
      Highlight Highlight Es war vielleicht nicht so klug, mit der Erstürmung des Präsidentenpalasts zu drohen. Bei allem Verständnis für die Anliegen der Demonstranten, bei so einer Drohung muss der Staat einfach reagieren.
    • Sauäschnörrli 08.12.2018 01:27
      Highlight Highlight https://twitter.com/PolizeiBerlin_E/status/1047463389935665152
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  • Klaus07 07.12.2018 19:22
    Highlight Highlight Landesweit hatten am Freitag Schüler und Studenten gegen Reformen im Bildungsbereich demonstriert. Dabei äußerten sie ihren Unmut gegen geplante härtere Auswahlkriterien an Hochschulen und Kürzungen beim Lehrpersonal.
    Zuvor sollen mehrere Autos und Mülltonnen in Brand gesetzt worden sein, Jugendliche seien mit Holz- und Eisenstangen bewaffnet gewesen, wie der Nachrichtensender BFMTV berichtete.

    Demonstrieren ist legitim, Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht und muss geschützt werden. Autos anzünden, und mit Eisenstangen bewaffnet auf die Polizei los gehen ist nicht legitim und gehört bestraft
    • RandyRant 07.12.2018 19:49
      Highlight Highlight Hier mal ein Beispiel wie die Büttel Macrons gegen wehrlose zulangen.
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  • Veneris 07.12.2018 19:18
    Highlight Highlight Es musste so kommen und der Topf könnte diesmal zerbersten und die Herrschaftsfrage gestellt werden. Es ist nicht schön die Gewalt zu sehen, jedoch scheint sie die letzte Möglichkeit des Prekariats zu sein, zu zeigen, wie hoch der Frust bereits angeschwellt ist. Andere Mittel scheinen nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit zu erzeugen.
    • Klaus07 07.12.2018 19:44
      Highlight Highlight Und dann? Was wenn alles zerstört wurde? Wie bei einem Waldbrannt wächst aus einer am Boden liegender Gesellschaft eine neue Herscherrasse. Traurig dass es die Menschheit nicht schaft aus diesem ewigen Kreislauf auszubrechen. Aufbauen, Verwalten, Ausnutzen und Zerstören.
    • Veneris 08.12.2018 09:38
      Highlight Highlight @Klaus07
      Nun ja leider wird sich wahrscheinlich in Frankreich bei den nächsten Regionalwahlen die FN durchsetzen, was nicht erfreulich ist und die Bevölkerung mit billigen Parolen ködern. Es gab in der Geschichte aber auch Erfreuliches, was man an der Aufklärung nach der Französischen Revolution (welche sehr Brutal geführt wurde.. La Grande Terreur) sehen kann. Leider wurde dann aber mit sehr geschickten Mitteln dem Volk erneut die Herrschaft entzogen und der Zyklus, den Sie beschreiben erneut in Gang gesetzt. Wenn Sie lieber Klaus an einer Gesprächsrunde interessiert sind (Twitter @Venerisco)
  • RandyRant 07.12.2018 19:17
    Highlight Highlight Solche Bilder aus Russland oder Syrien und die Schlaumeier hier die das kleinreden würden ganz andere Töne spucken. Ich nenne euch Heuchler.
    • laska 07.12.2018 21:11
      Highlight Highlight Mit Sicherheit würde eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, wie im vergangenen Jahr, als es in Iran zu Protesten in weit geringerem Umfang als jetzt in Paris gekommen ist.
    • Sebastian Wendelspiess 08.12.2018 05:05
      Highlight Highlight Wie wahr...
  • JonathanFrakes 07.12.2018 17:55
    Highlight Highlight Die haben sich absichtlich hingesetzt um die Polizei in ein schlechtes Bild zu rücken. Und ihr seid alle darauf hereingefallen...
    • Thanatos 07.12.2018 18:41
      Highlight Highlight Hast du eine Quelle dazu? Würde mich nämlich sehr interessieren.
    • RandyRant 07.12.2018 20:48
      Highlight Highlight Natürlich und Macron ist die neue Hoffnung für Frankreich.
  • Ruggedman 07.12.2018 17:31
    Highlight Highlight Äusserst heikle Situation in Frankreich. Ich hoffe das Ganze eskaliert nicht vollständig.
  • Nomatter 07.12.2018 17:04
    Highlight Highlight Schüler welche an der Demonstration teilnehmen sollten doch genau so behandelt werden.
    Nach Gewalt sieht das nicht aus.. eher nach gesthalten damit sie nicht weiter pöbeln
    • aglio e olio 07.12.2018 18:28
      Highlight Highlight Dir ist die Versammlungsfreiheit also ein Dorn im Auge...
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2018 18:44
      Highlight Highlight @nomatter stimmt gerade Schüler sollten lernen zu gehorchen. Nichts zu hinterfragen oder zu kritisieren. Wird ihnen in der Schule ja auch so beigebracht. ;)
  • laska 07.12.2018 16:52
    Highlight Highlight Bei den vergleichsweise weit kleineren Protesten in vergangenen Jahr im Iran, beriefen die Amis eiligst eine Sicherheitsratssitzung dazu ein. Diesmal habe ich noch nichts entsprechendes gehört.
    • Echo der Zeit 07.12.2018 18:49
      Highlight Highlight "kleineren Protesten in vergangenen Jahr im Iran" Verglichen mit denn Schülerprotesten jetzt waren die sicher nicht klein.
  • Imfall 07.12.2018 16:48
    Highlight Highlight wieso auch die sich vermummen mussten...
  • Dario4Play 07.12.2018 16:46
    Highlight Highlight Warum demonstrierten die schüler? Wegen den Steuern?
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2018 18:46
      Highlight Highlight Gegen die Reformen im Bildungsbereich.
    • Pafeld 07.12.2018 20:53
      Highlight Highlight Härtere Auswahlkriterien an den Hochschulen kann ich nur begrüssen. Ich arbeite an einer Pariser Universität und was da teilweise angespühlt wird, ist an Unfähigkeit gepaart mit Unverschämtheit kaum mehr zu übertreffen. Das Problem ist, dass die Reformen unter Umständen nicht das Niveau heben und die universitäre Elitenbevorzugung wieder Schule macht.
    • Dario4Play 07.12.2018 21:11
      Highlight Highlight Danke für die antwort :)
  • ujay 07.12.2018 16:18
    Highlight Highlight Ich wurde als Jüngling auch mal festgenommen von der Polizei wegen eines Joints.....was solls😂😂😂
  • Henzo 07.12.2018 16:12
    Highlight Highlight In anderen, auch seriösen quellen aus zürich steht, dass es sich um randalierende schüler handelte, die vandalismus betrieben. Ich weiss nicht, was genau fiese schüler alles zerstört haben aber bei den schülerprotesten wurden auch autos angezündet ....und jetzt mal im ernst: wenn ich hart arbeite, geldspare, mir dann nach monaten/jahren ein auto kaufe und dann kommen so deppen, die alles zerstören, dann fände ich jede andere behandlung als diese, völlig daneben. Schlussendlich ist dies dann nicht mehr als ein kleiner klapps auf die hand.
  • kick 07.12.2018 16:04
    Highlight Highlight Wenn sich Schüler vermummt an Ausschreitungen beteiligen ist es völlig in Ordnung wenn sie etwas zusammengestaucht werden.
    Ich habe vor 20 Jahren als 15 Jähriger vermummt an der 1.Mai Demo in Zürich teilgenommen (ohne was zu Zerstören) und wurde verhaftet. Hat mir gezeigt dass das ziemlich doof und inhaltslos war. Ist doch legitim dass der Staat klarstellt dass Autos abfackeln und Barrikaden in Städten zu errichten asozial ist.
    • Sauäschnörrli 07.12.2018 23:51
      Highlight Highlight Dabei weiss doch jeder, dass man abhauen muss, wenn die Bullen kommen.

      Play Icon
  • Chronic 07.12.2018 15:59
    Highlight Highlight Wofür oder wogegen haben die denn demonstriert? Man dankt..
  • Perpetual 07.12.2018 15:56
    Highlight Highlight Soviel zu Meinungsfreihet, Menschenrechte und Demokratie in Europa. Diese Bilder gehören auf jede Titelseite!
    • RandyRant 07.12.2018 19:22
      Highlight Highlight Interessiert nur in den Ländern wo die Politik nicht so will wie es die Agenda vorschreibt.
      Banker Macron setzt alle Punkte um, darum mögen in unsere Medien und Politiker
    • bokl 07.12.2018 19:56
      Highlight Highlight @Perpetual
      Als Titelbild auf 20 Minuten nur Wasser auf die Mühlen der SVP. Deren Wähler finden Law&Order geil ...
  • pamo91 07.12.2018 15:40
    Highlight Highlight Und nach solchen Vorkommnissen wudern sich die Politiker noch ab der Gewalt gegen Polizei und Staat.
  • Sebastian Wendelspiess 07.12.2018 15:35
    Highlight Highlight Die Masken fallen...
  • Valon Gut-Behrami 07.12.2018 15:16
    Highlight Highlight Sehr deeskalierend.

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