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epa05260459 A handout image released by the International Monetary Fund (IMF) on 15 April 2016 shows members attending a G20 meeting in Washington, DC, USA, 15 April 2016. This meeting of the Group of Twenty focuses on addressing major challenges to global economy. The current chair of the G-20 is China. Topics for discussion on this meeting’s agenda include Global Economy and Growth Framework, International Financial Architecture, Investment and Infrastructure, Financial Sector Reform, and other issues.  EPA/STEPHEN JAFFE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Die Vertreter der G20-Länder in Washington.
Bild: EPA/IMF

Panama-Papers: G20-Länder wollen Steueroasen an den Kragen



Nach den Enthüllungen über anonyme Briefkastenfirmen in Panama erhöhen die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) den Druck auf Steueroasen. In einer gemeinsamen Erklärung kündigten die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs am Freitag in Washington «Abwehrmassnahmen» gegen unkooperative Länder und Finanzzentren an.

«Wir rufen alle relevanten Länder und Finanzzentren auf, sich ohne Verzögerung zum automatischen Informationsaustausch zu bekennen», heisst es in der am Rande der IWF-Frühjahrstagung verbreiteten Erklärung. Bisher beteiligen sich rund 100 Staaten am automatischen Austausch von Steuer- und Finanzdaten, mit dem Steuerbetrug und Geldwäscherei weiter eingedämmt werden sollen.

epa05260707 A handout photo provided by the International Monetary Fund (IMF) shows G20 Finance Ministers and Bank Governors posing for a group photograph at the IMF Headquarters in Washington, DC, USA, 15 April 2016. The IMF/World Bank Meetings are being held in Washington, DC this week which will host Finance Ministers and Bank Governors from 188 countries.  EPA/STEPHEN JAFFE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Vereint: Die G20-Länder.
Bild: EPA/IMF

Die G20-Minister sprechen sich auch für eine Offenlegung von Hintermännern von Briefkastenfirmen und bestimmter Firmenkonstrukte aus.

Eine verbesserte Transparenz bei Informationen über «wirtschaftlich Begünstigte» sei entscheidend, um die Integrität des internationalen Finanzsystems zu schützen und den Missbrauch solcher Firmenkonstrukte für Korruption, Steuerbetrug, Terrorfinanzierung und Geldwäsche zu verhindern.

Die G20 unter Vorsitz von China schliessen sich damit dem Vorstoss Deutschlands, Frankreichs, Grossbritanniens, Italiens und Spaniens an, die möglichst rasch untereinander mit dem Austausch über Informationen zu «wirtschaftliche Begünstigten» von Firmen beginnen wollen. (sda/dpa)

Panama Papers

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