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«Gegen eine Destabilisierung»

Grossbritannien schickt Militärausbilder in die Ukraine

Grossbritannien unterstützt die ukrainische Armee mit Militärausbildern. Sollte Russland nichts entgegengesetzt werden, drohe eine Destabilisierung auch anderer Staaten wie Moldawien oder der baltischen Länder, warnte Premierminister David Cameron am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss in London.

Im Laufe des März werde militärisches Personal in die Ukraine geschickt, um bei der Ausbildung der dortigen Soldaten zu helfen. Auch sollen Geheimdienstinformationen zur Verfügung gestellt werden. Zudem werde Grossbritannien ein Infanterie-Ausbildungsprogramm mit der Ukraine entwickeln, sagte Cameron.

Nicht an die Front

Er betonte, dass die Briten weit weg von der Front eingesetzt würden und sich an Kampfhandlungen nicht beteiligen sollten. Waffenlieferungen an die Ukraine zu einem späteren Zeitpunkt schloss Cameron nicht aus. Vorerst verfolge Grossbritannien aber die Linie, «nicht tödliche» Unterstützung zu leisten.

Britain's Prime Minister David Cameron gestures as he delivers a speech in Hastings, southern England February 23, 2015. Cameron promised Britain's pensioners on Monday that they can keep a range of welfare perks if he is re-elected on May 7, seeking to shore up support from one of the groups most likely to use their votes. REUTERS/Stefan Wermuth (BRITAIN - Tags: POLITICS ELECTIONS BUSINESS)

Der britische Premier David Cameron will der Ukraine unter die Arme greifen. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

US-Aussenminister John Kerry warf Russland vor zu lügen, wenn es behaupte, in der Ukraine befänden sich keine russischen Truppen oder Ausrüstung. Die Regierung in Moskau hat wiederholt Anschuldigungen zurückgewiesen, sie unterstütze die prorussischen Separatisten im Osten des Landes militärisch.

Der ukrainische Aussenminister Pawlo Klimkin sagte in Paris, er sei höchst besorgt über die jüngsten Angriffe in der Nähe der Küstenstadt Mariupol. Ausserdem würden Kämpfer aus der unlängst von Rebellen eingenommenen Stadt Debalzewo Richtung Mariupol verlegt. (sda/reu)



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