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epa07329575 British Prime Minister Theresa May leaves Downing Street after political cabinet in London, Britain 29 January 2019. The House of Commons is set to vote on amendments to British Prime Minister Theresa May's Brexit plan in parliament on 29 January.  EPA/NEIL HALL

Premierministerin Theresa May verlässt 10 Downing Street nach einer Kabinettssitzung (29. Januar 2019). Bild: EPA/EPA

Trotz klarem Nein der EU – May will in Brüssel für «pragmatische Brexit-Lösung» kämpfen



Trotz des Neins aus Brüssel pocht die britische Premierministerin Theresa May beim Brexit auf Nachverhandlungen mit der Europäischen Union und erwartet eine «pragmatische Lösung».

«Wenn ich nach Brüssel zurückkehre, werde ich für Grossbritannien und Nordirland kämpfen», schrieb May im «Sunday Telegraph». Noch gibt es aber nach EU-Angaben keinen Termin für ein Treffen mit May.

Die Regierungschefin schrieb in der Zeitung: «Ich werde gewappnet sein mit einem frischen Mandat, mit neuen Ideen und neuer Entschlossenheit, um eine pragmatische Lösung zu vereinbaren, die den Brexit liefert, für den das britische Volk gestimmt hat und gleichzeitig sicherstellt, dass es keine harte Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland gibt.»

Doch lehnt die EU Nachverhandlungen über das mit May geschlossene Austrittsabkommen ab. Insbesondere beharrt Brüssel auf der vereinbarten Garantie für eine offene Grenze auf der irischen Insel, den sogenannten Backstop. Die von London gewünschten und nicht näher beschriebenen Alternativen dazu hält die EU nicht für realistisch.

Am Mittwoch will sich EU-Ratschef Donald Tusk mit dem irischen Ministerpräsidenten Leo Varadkar abstimmen.

May hat zunächst nur bis zum 13. Februar Zeit: Dann will sie dem britischen Parlament erneut Bericht erstatten. Das Unterhaus hatte das Austrittsabkommen Mitte Januar abgelehnt und vorige Woche für eine Änderung des Backstops votiert.

Der britische EU-Austritt ist für den 29. März angekündigt. Gibt es keine Lösung oder Verschiebung, drohen wirtschaftliche Verwerfungen und Unsicherheit für Millionen Bürger. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.02.2019 19:27
    Highlight Highlight Die EU sagt Nein zu Nachverhandlungen, was will May also in Brüssel?
  • ujay 03.02.2019 14:36
    Highlight Highlight May vergisst bei ihrer Bemerkung, dass immer mehr zu Tage tritt: Den pragmatischen Part bei den Brexitverhandlungen hat längst die EU übernommen, während GB planlos herumeiert. Also Theresa: Liefern, statt lafern.
    • Chriguchris 03.02.2019 19:43
      Highlight Highlight Ich muss hier die arme Theresa in Schutz nehmen, sie versucht zu liefern aber die englische Politik hat keinen Plan und alle labbern bloss rum. Die welche die grössten Klappen hatten Cameron, Farage und Johnson haben sich von der Bühne verzogen um die Konsequenzen ihres Gesabbels und ihrer Manipulation nicht mittragen zu müssen....

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