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Hobby-Schatzgräber beenden gemeinsame Suche nach Nazi-Goldzug



epa05489317 Andreas Richter (2-L) and Piotr Koper (L) and their spokesman Andrzej Gaik (3-R) speak to journalists near the site where they attempt to explore the existence of the so-called 'Nazi Gold train', in Walbrzych, Poland, 16 August 2016. Piotr Koper and Andreas Richter, who reported finding the so-called 'Nazi Gold train

Jetzt ist Schluss – Hobby-Schatzsucher Andreas Richter (zweiter von links) steigt aus der Suche nach dem Nazi-Goldzug aus. Piotr Koper (links) will alleine weiter machen. Bild: EPA/PAP

Die Hobby-Schatzgräber Andreas Richter und Piotr Koper haben die gemeinsame Suche nach dem legendären Nazi-Goldzug im niederschlesischen Waldenburg (Walbrzych) beendet. «Jetzt ist Schluss», sagte Richter der Nachrichtenagentur DPA.

Der deutsche Ahnenforscher gab die spektakuläre Suche auf, die vor zwei Jahren weltweite Aufmerksamkeit auf Polen lenkte. Dort wollten die deutsch-polnischen Amateur-Historiker einen Panzerzug finden, den Nazis der Legende nach mit Kriegsbeute beladen vor der Sowjetarmee versteckt haben sollen. Ihre Grabung brachte zunächst keinen Erfolg, studierte Historiker sowie Grabungsexperten schlossen die Existenz eines solchen Zug unter niederschlesischer Erde überhaupt aus.

epa05489281 A digger works around the area on the 65th kilometer of the railway track Wroclaw-Walbrzych, during the attempt to explore the existence of the so-called 'Nazi Gold train', in Walbrzych, Poland, 16 August 2016. Piotr Koper and Andreas Richter, who reported finding the so-called 'Nazi Gold train

Grabungsarbeiten im polnischen Waldenburg (Walbrzych).  Bild: EPA/PAP

Den Widerständen zum Trotz kündigten Richter und Koper, die Zehntausende Euro in die Grabungsarbeiten steckten, eine neue gemeinsame Suche an. Aus dieser stieg Richter, gefrustet von Ungenauigkeiten bei den Sucharbeiten, aus, wie er sagt. «Ich will keine Dummheiten mehr machen», sagt er. Sein ehemaliger Kollege lässt sich nicht entmutigen und plant die Suche auf eigene Faust. «Im Winter geht es weiter», kündigte Koper neue Grabungen an, die bis zu 15 Meter unter die Erde gehen sollen. (wst/sda/dpa)

epaselect epa04912259 Chocolate Gold Bars, souvenirs inspired by the quest for the so-called Nazi Gold Train are on display for sale at Ksiaz Castle in Walbrzych, Poland, 04 Septemeber 2015. Peter Koper and Andreas Richter claimed that have discovered an armoured train from World War II in the area of Walbrzych (Lower Silesia province), which has been dubbed by the media the Nazi Gold Train. Earlier today, on the request of the Mayor of Walbrzych, Polish Army inspected the alleged area, where the train could be located.  EPA/MACIEJ KULCZYNSKI POLAND OUT

Souvernirshops in Waldenburg machten sich die Suche nach dem mysteriösen Nazi-Goldzug zu Nutze. Bild: EPA/PAP

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mutzli 02.08.2018 12:34
    Highlight Highlight Ach je, mag mir gar nicht vorstellen, was diese Pappnasen bei dieser Suche alles zerstören, was wirklich wertvoll wäre. Wobei noch dazu kommt, dass es ethisch sehr fragwürdig wäre, ob sie das Nazigold wirklich bekommen sollten, selbst wenn sies finden würden.

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Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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