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1,3 Milliarden Inder unter Hausarrest – Experte warnt: «Millionen droht der Hungertod»

So streng wie der südasiatische Riese geht kein anderes Land gegen das Coronavirus vor. Trotzdem droht Millionen der Tod.

Samuel Schumacher / ch media



Narendra Modis Ansage war unmissverständlich: «Wenn ihr diese 21 Tage nicht durchhaltet, wird dieses Land um 21 Jahre zurückgeworfen», sagte der indische Premierminister am Dienstagabend in einer Fernseh­ansprache. Genau vier Stunden Zeit gab Modi seinen 1.3 Milliarden Landsleuten, um die nötigen Einkäufe zu erledigen, bevor sie sich für drei Wochen in ihre Behausungen zurückziehen und diese unter keinen Umständen mehr verlassen sollten.

Wer gegen die Verordnung verstösst, riskiert eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr. Kein Land der Welt hat bislang eine strengere Regel im Kampf gegen die Coronaepidemie erlassen.

People stand in a queue maintaining physical distance to buy grocery outside a store during the coronavirus pandemic in Mumbai, India, Wednesday, March 25, 2020. The world's largest democracy went under the world's biggest lockdown Wednesday, with India's 1.3 billion people ordered to stay home in a bid to stop the coronavirus pandemic from spreading and overwhelming its fragile health care system as it has done elsewhere. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Rajanish Kakade)

Gut gemeint: Markierungen am Boden zeigen an, wo die Menschen vor diesem Geschäft in Mumbai warten sollten. Bild: AP

Der absolute Stillstand ist laut Experten allerdings der einzige Weg, um das Land vor einer humanitären Katastrophe zu bewahren. Die Spanische Grippe tötete 1918 schätzungsweise 18 Millionen Inder (rund sechs Prozent der damaligen Bevölkerung).

Das Coronavirus dürfte einen ähnlichen Todeszoll fordern, wenn Indien nicht sofort stillsteht. Die tiefen offiziellen Zahlen – 606 Infizierte und 10 Tote – dürften das wahre Ausmass der Coronakrise in Indien kaum realistisch widerspiegeln.

>> Coronavirus: Alle internationalen News im Liveticker

30 Grad, kein Kühlschrank, kaum Platz

Doch so streng Premierminister Modis Vorgabe ist, so schwierig wird es sein, sie umzusetzen. Martin Gaenszle, Professor am Institut für Südasienkunde der Uni Wien, sagt auf Anfrage: «Die ärmere Bevölkerung hat keine Kühlschränke. Eine Vorratssicherung für drei Wochen bei den herrschenden Temperaturen (in Delhi ist es derzeit über 30 Grad warm) ist kaum möglich. Selbst der starke Mann Modi wird hier Chaos nicht verhindern können.»

In zahlreichen Städten kam es nach Modis Ansprache zu Panikkäufen. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren heillos überfüllt. Erschwerend hinzu kam in den ersten Stunden der Ausgangssperre die Überreaktion der Sicherheitskräfte. Die Polizei habe für die Versorgung zentrale Lebensmittel- und Medikamententransporte grundlos gestoppt, erzählt Nicolas Martin, Indologe an der Uni Zürich.

epa08323182 People queue to buy groceries at a D-mart mall in Mira Road, India, 26 March 2020. Maharashtra state has been put under lock down till 31 March in an effort to contain the spread of COVID-19 and coronavirus.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI

Abstand halten in Indien? Schwer möglich … Bild: EPA

Völlig unrealistisch ist zudem die Durchsetzung der Social-­Distancing-Regel in Indien, wo traditionell mehrere Generationen im selben Haushalt wohnen. In der Hauptstadt Neu Delhi leben bis zu 36000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Die Millionen, die in Indiens Slums wohnten, müssten täglich stundenlang Schlange stehen, um überhaupt an Wasser zu gelangen, erzählt Indologe Nicolas Martin. «Abstand halten ist da schlicht unmöglich.»

Indien hinkt dem Coronaverlauf Italiens schätzungsweise zwei bis vier Wochen hinterher. In den kommenden Tagen dürfte die Anzahl Erkrankter dramatisch ansteigen. Das Land ist mit einem Spitalbett pro 2000 Personen (sechsmal weniger als Italien) schlecht darauf vorbereitet. Viele indische Städter sind zudem durch die extreme Luftverschmutzung vorbelastet.

Die Bettler drohen zu verhungern

Der Zustand von Indiens Spitälern gibt wenig Anlass zu Hoffnung. «Das öffentliche Gesundheitssystem ist seit Jahrzehnten unterfinanziert. Ressourcenknappheit herrscht auch im Normalzustand», sagt Sandra Bärnreuther, die als Assistenzprofessorin an der Uni Luzern zu Indiens Gesundheitspolitik forscht. Gesundheit sei allerdings Sache der Bundesstaaten, und da gebe es auch positive Meldungen. Aus West-Bengalen, zum Beispiel, wo jetzt ein ganzes Spital leer geräumt und zu einem Coronanotfallzentrum umfunktioniert werden soll.

Davon profitieren werden in erster Linie wohlhabende Bevölkerungskreise. Schlimm steht es um die 1.8 Millionen Obdachlosen. Indologe Nicolas Martin warnt: «Wenn alle Restaurants zu sind und niemand mehr auf den Strassen ist, werden sie nichts mehr zu Essen finden. Ihnen droht der Hungertod.»

Indische Medien schreiben von der Gefahr einer «sozialen Revolte», die sich nach der ersten Pandemiewelle bilden könnte. Neun von zehn Indern arbeiten im informellen Sektor, oft als Tagelöhner, ohne Ersparnisse oder sonstige Absicherungen. Auch für sie droht der Stillstand der indischen Wirtschaft zur tödlichen Falle zu werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 28.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Tragisch. Zumal die Inder die Wahl hätten, da Indien die grösste Demokratie der Welt ist und es mehrere Parteien gibt, welche sich für soziale Anliegen einsetzen. So könnte auch zumindest das kleinere Elend verhindert werden. Aber man beruft sich lieber auf die Religion und den Nationalismus. Man kann nur hoffen, dass diese mutmassliche Katastrophe einigen die Augen öffnet.
  • Blue666 27.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Ich habe übrigens andere Informationen aus Indien von Freunden, die da leben, was auch durch diverse Videos in Internet belegt wird. Die dürfen alle jeden Tag kurz raus um essen zu besorgen. Am schlimmsten haben übrigens dort jetzt die Touristen oder alle Ausländer, die für diese Situation verantwortlich gemacht werden und von Bevölkerung geächtet und beschimpft werden.
  • Crazy Cycler 26.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich hatte gerade Kontakt mit Freunden ganz im Süden von Indien in Tamil Nadu. In ihrer Stadt (so gross wie Zürich) wurden fast per sofort alle Geschäfte geschlossen. Die Polizei patrouilliert auf den Strassen und schickt alle nach Hause welche nicht in Krankenhaus wollen. Sie hoffen das sich die Lage etwas entspannt und die Lebensmittel-Geschäfte wieder geöffnet werden können. Aber ohne Lohn (mehrheitlich Tagelöhner) kann man auch keine Nahrungsmittel kaufen.
  • Swen Goldpreis 26.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Das Krasse ist ja, dass ein grosser Teil der Inder diese Massnahmen gutheissen wird - auch wenn Millionen von Menschen drunter leiden und Leute verhungern. Das habe ich damals bei der Währungsreform mitbekommen, die auch so überhastet und ohne Planung eingeführt wurde. Da konnten viele der Ärmsten mit ihrem wenigen Bargeld nichts mehr anfangen, während die Kriminellen ihre Schwarzkohle in Fremdwährungen angelegt hatten und sich einen runterlachten. Mich hat auf meinen Reisen durch Indien (immerhin inzwischen vier) immer irritiert, wie wenig Mitgefühl die Menschen dort haben.
  • Super8 26.03.2020 09:59
    Highlight Highlight Die indische Gesellschaft ist vollkommen krank. Ich hoffe, die Millionen Armen und diskriminierten stehen endlich auf und wehren sich.
    • SwissWitchBitch 26.03.2020 11:46
      Highlight Highlight Und dann? Mord und Totschlag, ausgeführt von Leuten die weder lesen noch schreiben können und glauben, jeder dem Unrecht geschehe habe es verdient (Stichwort Vergewaltigung?). Ja, moll, tolle Aussicht. Wenn es soweit kommt katapultiert sich Indien noch weiter zurück in vorzivilisatorische Zeiten.
  • Dr no 26.03.2020 09:44
    Highlight Highlight Tönt alles schrecklich. ABER man muss sich halt auch mal die Bevölkerungsexplosion in Indien anschauen. Einwohnerzahl von 1.3 Mrd (!). Der Mensch kann sich nicht unendlich vermehren. Wir leben in einem System endlicher Ressourcen.
    • SwissWitchBitch 26.03.2020 11:29
      Highlight Highlight Und warum gibt es dort so viele Menschen? Weil einige wenige den Bildungsstandard tief halten. Es ist erwiesen dass je höher die Bildung, desto weniger Zuwachs.
    • weissauchnicht 26.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Auch die Schweiz hat übrigens etwa konstant seit 150 Jahren einen Geburtenüberschuss von 20'000 Personen pro Jahr. Einzige Ausnahme 1918, wo aufgrund der Spanischen Grippe mit 25'000 Opfer ein Geburtendefizit von 3'000 Personen verzeichnet wurde und die Boomerjahre, wo der Geburtenüberschuss gar 40'000 Personen betrug. Auch 2019 war der Geburtenüberschuss in der Schweiz noch 16'000. Nicht nur Indien, auch wir tragen weiterhin fröhlich zum Bevölkerungswachstum bei, trotz endlicher Ressourcen.
    • Dr no 26.03.2020 16:40
      Highlight Highlight @SwissWB: genau immer sind die anderen dran schuld.
      @ Weissauchnicht: Hast du Belege für deine Behauptungen ? Es heisst doch sonst immer, dass wir Europäer am Überaltern sind und aussterben werden, wenn es keine Migration gibt ?!
      übrigens braucht es einfach Einschnitte in das Bevölkerungswachstum, sei es durch Krankheiten, Kriege, was weiss ich. Jetzt ist es halt Corona. Wir haben schon lange das dynamische natürliche Gleichgewicht verloren.
  • K1aerer 26.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Vielleicht will die Regierung ja, dass es die Armen nimmt. Dieser Hindunationalistische Regierung ist alles recht.
    • DeeMind 26.03.2020 10:53
      Highlight Highlight Erkannt, es ist nicht eine Gesellschaft, sondern nur der Anteil der herrschen soll. Das ist in der ganzen Welt so...
  • Blitzesammler 26.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Die einzge Hoffnung ist ein Impfstoff! Und dieser, wenn es dann einen geben würde, wird die meisten Menschen dort nie erreichen. Ich mag mir garnicht vorstellen welch ein Elend dort bald herschen wird. Da werden zehntausende sterben. Einfach nur schrecklich dieses Virus. Und wir denken, wir hätten Probleme. Ich schäme mich für all die Menschen hier die sich aufregen weil sie nicht ans Bellvue dürfen oder einmal nur noch Reis statt Nudeln kaufen konnten. Jetzt zeigen sich viele solidarisch, sobald es durch sein wird, ist Egoismuss wieder an ERSTER Stelle. schade!!!
  • THEOne 26.03.2020 09:17
    Highlight Highlight wäre die lage nicht so katastrophal, ich würd mich ab dessen ironie totlachen.
    und hier horten sie klopapier und plündern supermärkte im wahn, es gehe ums nackte überleben. die welt ist und bleibt ein irrenhaus, auch ohne corona
  • Fairness 26.03.2020 09:10
    Highlight Highlight Der richtige Weg wäre es - theoretisch.
    • SwissWitchBitch 26.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Ich schätze in dieser Situation gibt es für Indien kein "richtig" oder "falsch", sondern nur die Katastrophe. Ich hoffe wir werden bis dahin genug fit sein um helfen zu können.
    • DeeMind 26.03.2020 10:56
      Highlight Highlight In solchen Zeiten zeigt sich vielleicht was es wirklich heisst, 'survival of the fittest'. Ist nicht schön, aber die Wahrheit ist wahr, nicht schön, sonst hiesse sie Schönheit. Und diese vergeht ja bekanntlich...
    • Deckardcain 26.03.2020 13:59
      Highlight Highlight @DeeMind eher "survival of the richest".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cerulean 26.03.2020 08:58
    Highlight Highlight Eine deprimierende Morgenlektüre. Die indisches Behörden treffen Massnahmen, die Millionen das Leben retten aber auch Millionen das Leben kosten können. Die humanitäre Katastrophe, die sich abzeichnet ist kaum auszumalen.
  • facepalm 26.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Bin in zurzeit in Süd-Indien und alle Gemüsehändler sind offen, Grundnahrungsmittel verfügbar, Panikkäufe gibt es nicht, und WC-Papier braucht hier zum Glück niemand. Eventuell ist es in anderen Teilen des Landes ein bisschen anders, aber so schlimm wie hier dargestellt ist es zumindest hier nicht. Trotzdem bin ich sehr besorgt um die Tagelöhner und die wirtschaftlich Benachteiligten. Die Arbeitslosigkeit bewegte sich bereits vor der Krise um die 25% und die staatliche Unterstützung ist sehr beschränkt.
  • Rüebliraupe 26.03.2020 08:38
    Highlight Highlight Wie schlimm muss es sich anfühlen, wenn man in der untersten Gesellschaftsschicht in Indien lebt und der eigene Hungertod eher in Kauf genommen wird als der Tod durch ein Virus, der alle Gesellschaftsschichten - auch die Reichen - treffen kann.

    Und hier machen sich welche Sorgen, sie kriegen zu wenig Essen in dieser Zet.
    • THEOne 26.03.2020 09:10
      Highlight Highlight und zu wenig klopapier
    • Fairness 26.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Die leben dort auch in normalen Zeiten nahe am Hungertod.
    • weissauchnicht 26.03.2020 12:10
      Highlight Highlight @Fairness. Was kümmert's uns? Die billigen Kleider aus Indien nehmen wir auch in Zukunft gerne. Wetten?

      Es ist Zeit umzudenken, es braucht mehr als nur ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative! Es braucht echte globale Fairness.
  • Real John Doe 26.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Wobei es unterschiedliche Auffassungen der Ausgangssperre zu geben scheint. Ein Indischer Kollege mit welchem ich gerade gestern noch Kontakt hatte meint, dass sie nach wie vor unter Einhaltung der Vorschriften für den täglichen Bedarf einkaufen gehen dürfen.

    Wenn man die Zustände in Indien und den Grossstädten kennt, konnte man erahnen, dass Corona da zu einem riesigen Problem werden dürfte. Zudem kommt hinzu, dass meist mehrere Generationen auf engstem Raum zusammenwohnen und viele Inder wohl in die Risikogruppe fallen...

    Begrüsse Modis rigorose Ausgangssperre
    • SwissWitchBitch 26.03.2020 09:32
      Highlight Highlight Dein letzter Satz zeigt dass du kein Mitgefühl hast, sorry. Ausgangssperre, in einem Land in dem so viele noch nicht mal ein Zuhause haben? Wie soll das gehen? Wie viele Frauen und Kinder und Männer der unteren Kasten werden verhungern, ersticken, elend verenden auf den Strassen? Und die Elite wird es hinnehmen und nichts lernen. Genau wie beim Thema Wasserschutz. Zum Kotzen.
    • Blue666 27.03.2020 08:44
      Highlight Highlight Als hätten die schweizer Obdachlosen viel besser. Die verenden jeden Tag vor unseren Augen, hier, in reichen Schweiz und wir sehen tatenlos zu. Ich bin überzeugt, dass in Indien mehr Zusammenhalt von Bevölkerung zu erwarten ist als in Europa.
  • lilie 26.03.2020 08:22
    Highlight Highlight 😳😳😳

    Da ist man wirklich sprachlos ab der sich abzeichnenden Katastrophe.

    Leute werden verhungern, verdursten, am Virus sterben oder die Gefängnisse überfüllen (als mittelloser Mensch klänge für mich 1 Jahr auf Staatskosten durchgefüttert werden wie das Paradies auf Erden - bis das Paradies eben wegen Überfüllung zur Hölle wird).
    • Leider Geil 26.03.2020 09:14
      Highlight Highlight 🙈 gefängnis in Indien ein Paradies? Denke eher nicht. Und überfüllt ziemlich sicher schon ohne Viruskriese.
  • Antinatalist 26.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Das gilt wohl nur für die niederen Kasten. Die reichen Inder dürfen die 21 Tage wohl uneingeschränkt weiter leben wie bisher.
  • maude 26.03.2020 08:02
    Highlight Highlight Die Vorstellung bricht mir das Herz. Und wir nölen wegen schlechtem Internetempfang und homeschooling...ich mag ja die Zeitungen z.Z nicht mehr sonderlich, all das Trara, aber diese morgendliche Ohrfeige find zur Abwechslung mal richtig gut. Danke.
  • Knut Knallmann 26.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Nach dem Lesen dieses Artikels schätze ich es nochmals ein gutes Stück mehr in der Schweiz aufgewachsen zu sein und hier zu leben. Dass praktisch alles funktioniert, auch in dieser Situation, ist nicht selbstverständlich...
    • Blue666 27.03.2020 08:25
      Highlight Highlight Sie wären in der Schweiz als obdachlose nicht viel besser dran in Moment. Denen gibt jetzt auch niemand was zum Essen.
  • Plaperli 26.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Da merkt man gleich wieder wie gut wir es in der Schweiz haben...
  • Rundlauf 26.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Als InderIn der Unterschicht würde ich dann lieber das Coronarisiko wählen, mit einer hohen Chance, es zu überleben, statt diesen Zwangsmassnahmen ausgesetzt zu werden, mit einer hohen Chance, zu verhungern oder verdursten. Diese Leute müssen wohl einen Mittelweg finden, den ihnen niemand zeigt.

    Viel Kraft, Indien.
    • Yummy 26.03.2020 07:48
      Highlight Highlight Rundlauf, schau mal auf den einschlägigen Internetseiten die Videos an, gibt hunderte in den letzten 2 Tagen. Die werden mit langen Holzstecken verprügelt wenn sie sich draussen aufhalten. Diese Zwangsmassnahmen sind WIRKLICH Zwang
    • Blue666 27.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Bin überzeugt, dass es Schweizer Unterschicht genauso sieht. Die würden auch lieber Coronarisiko auf sich nehmen, sowie gesamte Unterschicht weltweit. Welche Mittelweg schlagen Sie denen denn vor??

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