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Iran

Donald Trump: US-Präsident im Interview mit Fox News zum Iran-Krieg

Donald Trump spricht mit Fox News über den Krieg im Iran

15.04.2026, 17:0715.04.2026, 17:07

Der US-Präsident Donald Trump war beim amerikanischen Fernsehsender Fox News im Interview zu Gast. Im Rahmen der morgendlichen Sendung «Mornings with Maria» sprach er mit der Moderatorin Maria Bartiromo über den Iran-Krieg und innenpolitische Themen.

Auf die Frage, wie der Konflikt im Iran laufe und was die aktuelle Lage sei, sagt Trump, dass er glaube, der Krieg sei bald zu Ende.

Video: watson/nina bürge

Auch kommt der US-Präsident auf die nuklearen Waffen des Nahen Ostens zu sprechen und die Zerstörung, die die amerikanischen Truppen im Iran angerichtet hätten. Diese sei für das Land verheerend, jedoch noch nicht beendet. Weiter spricht Trump über den Regimewechsel nach dem Tod des ehemaligen obersten Führers des Irans, Ali Chamenei.

Video: watson/nina bürge

Trump wird auch gefragt, ob die Beziehungen der USA zu den europäischen Ländern seit dem Start des Iran-Kriegs gleich geblieben seien. Dies verneint Trump. Die Beziehungen zu allen Ländern, die den USA nicht helfen wollten, den Iran zu bekämpfen, hätten sich verschlechtert. Dabei sagt Trump weiter, dass auch die Nato im Konflikt keine Hilfe gewesen sei. Er behauptet, dass die USA immer zur Stelle sei, wenn die Nato Hilfe brauchen würde, die Nato im Iran-Krieg jedoch nicht dasselbe für die USA getan hätte.

Donald Trump spricht mit der Moderatorin Maria Bartiromo auch über die Beziehung zwischen dem Iran, China und den USA. Der US-Präsident hat laut eigenen Aussagen dem Staatspräsidenten von China, Xi Jinping, einen Brief geschrieben. In diesem habe er China gebeten, keine Waffen mehr an den Iran zu liefern, sofern China das tun würde. Trump sagt darauf, China habe brieflich geantwortet und verneint, Waffen an Teheran zu liefern. Ob dies stimmt, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

In Bezug auf die Politik in den USA erzählte Trump im Interview mit FOX, dass sich die Benzinpreise bald erholen und entsprechend sinken würden. Der US-Präsident sagte auch, dass – falls der US-Notenbank-Chef Jerome Powell nicht von allein zurücktreten werde – er plane, diesen zu entlassen.

February 5, 2021, Los Angeles, California, USA: FOX Business News anchor, Maria Bartiromo, among the air-hosts sued in a $2.7 billion lawsuit by Smartmatic, the voting software company for being false ...
Die Moderatorin der Sendung «Mornings with Maria», Maria Bartiromo.Bild: www.imago-images.de

Das gesamte Interview wurde am Dienstag, dem 14. April, im Weissen Haus aufgenommen. Ausgestrahlt wurde es am Mittwochmorgen auf dem Sender Fox Business in der Sendung «Mornings with Maria». Diese wird von der amerikanischen Schriftstellerin und Moderatorin Maria Bartiromo moderiert. Sie arbeitet seit 2014 beim Fernsehsender. (nib)

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19 Kommentare
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Tomtschi
15.04.2026 17:39registriert März 2019
Wenn man ein "Interview" macht, sollte man auch bei komischen Antworten mal nachhaken.

Sonst ist es nur ein Monolog.
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butlerparker
15.04.2026 17:30registriert März 2022
Ja, der Krieg wird bald vorbei sein und die USA werden ihn verloren haben. Die Welt wird danach eine gefährlichere Welt sein als vorher.

Vance prahlt damit, die UA Hilfe auf nahezu null zurückgefahren zu haben. Damit ist klar, was Sicherheitsgarantien der USA noch wert sind, nämlich nicht mal das Papier auf dem sie geschrieben sind. Auch in den arabischen Staaten wird man sich erinnern, in welchen Schlamassel die USA sie hinein gezogen haben.

Fazit für US Verbündete für die Zukunft ist: Die USA sind ein unsicherer Kantonist + Verbündeter + auf ihren Schutz darf man sich nicht verlassen !
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Verbesserer
15.04.2026 17:37registriert Mai 2020
Es ist halt schon ein Unterschied ob man einen Krieg vom Zaun bricht, und dann Hilfe von der NATO erwartet. "Im Bündnisfall gemäß Artikel 5 des Nordatlantikvertrags ausgerufen wird. Dies geschieht, wenn ein oder mehrere Mitgliedsstaaten in Europa oder Nordamerika bewaffnet angegriffen werden. Ein solcher Angriff auf einen Partner gilt als Angriff auf alle, was eine gemeinsame Verteidigung auslöst."
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