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Waffenruhe in Nahost – Palästinenser erklären Ende der Kämpfe



Nach israelischen Luftangriffen als Reaktion auf Beschuss aus dem Gazastreifen hat in der Nacht zum Freitag vorerst Ruhe geherrscht. Gegen Mitternacht hatten militante Palästinenser nach eigenen Angaben ein Ende der Kämpfe mit Israel erklärt.

Es sei eine Vereinbarung der gegenseitigen Ruhe unter Vermittlung von Ägypten und dem Uno-Nahostgesandten Nikolay Mladenov geschlossen worden, teilten die Widerstandskomitees im Gazastreifen mit. Diese sei nun in Kraft, unter der Bedingung, dass Israel sich daran halte.

Zu der Gruppierung gehört auch die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas. Israel bestätigte die Vereinbarung zunächst nicht.

epa06938462 A child stands in the rubble of Said al-Mishal Cultural Center building destroyed in Israeli air strike in the west of Gaza City in Gaza, 09 August 2018. According to reports, 18 Palestinians were wounded in the strike on alleged Hamas headquarters at the Al-Shati Camp.  EPA/HAITHAM IMAD

Ein Kind klettert über die Trümmer eines Hauses in Gaza-Stadt, das bei einem Bombenangriff der israelischen Streitkräfte zerstört wurde. Bild: EPA/EPA

Mehrere Tote und Verletzte

Die israelische Luftwaffe hatte schon in der Nacht zum Donnerstag Ziele der radikalislamischen Hamas angegriffen. Dabei wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums eine schwangere Frau und ihre 18 Monate alte Tochter sowie ein Mitglied des militanten Arms der Hamas getötet.

27 weitere Palästinenser wurden demnach insgesamt verletzt. In Israel wurden nach Angaben der Armee durch Beschuss aus dem Gazastreifen sieben Menschen verletzt.

Dutzende Raketen

Die israelische Armee zählte bis Donnerstagmorgen rund 150 Raketen, die aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert wurden. Das israelische Sicherheitskabinett befahl der Armee, «weiterhin hart gegen die terroristischen Elemente vorzugehen», wie ein Sprecher von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitteilte.

Mehr als 30 palästinensische Raketen wurden abgefangen, der Rest schlug meist auf freiem Gelände ein, wie die Armee mitteilte. Sie attackierte nach eigenen Angaben daraufhin mehr als 150 militärische Ziele im Gazastreifen – unter anderem Trainingscamps, Lagerstätten und eine Waffenfabrik.

Die radikalislamische Hamas wird von Israel, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahne geschrieben. (sda/dpa)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

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Video: www.explain-it.ch

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    Alle Leser-Kommentare
  • EhrenBratan. Hääää! 10.08.2018 08:57
    Highlight Highlight Wow, wie grosszügig! Ironie off
  • Smeyers 10.08.2018 08:10
    Highlight Highlight Ich kann kann Gianny nur zustimmen. Für die Hamas ist Frieden der grösste Feind. Die werden und wollen nie aufhören darum bilden Sie Kinder zu Soldaten aus anstatt das die in die Schule geschickt werden.
    Benutzer Bild
    • Astrogator 11.08.2018 07:28
      Highlight Highlight @Smeyers: Bis jetzt habe ich noch kein offizielles Statement gelesen, dass man Israelis aus humanitären Gründen erschiessen muss. Von Israel hat man das über Palästinenser gehört. Mit dem Nationalitätengesetz ist Israel offiziell ein Apartheidsstaat, der oberste Gerichtshof erlaubt ausdrücklich Folter, Israel wurde unzählige Male wegen illegaler Siedlungen und Kriegsverbrechen angeprangert- aber die Palästinenser sind böse weil sie sich gegen Terror wehren.
      Wie die Aufständischen im Warschauer Ghetto, auch böse, haben sich gegen Nazis gewehrt....
      Heute ist das Ghetto Gaza.
    • Smeyers 12.08.2018 11:16
      Highlight Highlight Den Vergleich mit dem Warschauer Ghetto zeigt, dass Du keine Ahnung hast. Der Mufti von Jerusalem hat bereits damals mit Hitler zusammengearbeitet und war ein Nazi. Interessant wer deine Vorbilder sind.
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