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epa07677813 Sea-Watch 3 captain Carola Rackete on board the vessel at sea in the Mediterranean, 27 June 2019. Sea-Watch 3 captain Carola Rackete told journalists on 27 June that she had been promised 'a rapid solution' for the 42 desperate migrants on board the Dutch-flagged German NGO run rescue ship standing one mile off Lampedusa.  EPA/MATTEO GUIDELLI

Die italienische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Kapitänin Rackete eingeleitet. Bild: EPA

«Sea-Watch 3» bringt 40 Flüchtlinge sicher an Land – und die Kapitänin wird verhaftet



Die 40 Flüchtlinge, die 16 Tage lang an Bord des Rettungsschiffes «Sea-Watch 3» verbracht haben, sind auf Lampedusa gelandet. Sie wurden registriert und in ein Flüchtlingslager der süditalienischen Insel untergebracht.

Dies berichtete die öffentlich-rechtliche TV-Anstalt RAI am Samstag. Die Flüchtlinge stiegen in Fahrzeuge ein, die sie zum Flüchtlingslager brachten. Vor der Landung umarmten sie die Crewmitglieder des Rettungsschiffes der deutschen NGO Sea-Watch, mit denen sie 16 Tage lang an Bord verbrachten. An Bord des Schiffes ging die Polizei, die die «Sea-Watch 3» beschlagnahmte.

Aktivisten von Menschenrechtsorganisationen feierten im Hafen von Lampedusa die Landung der Migranten. Eine Gruppe von Anrainern beschimpften die Crewmitglieder der «Sea-Watch 3». Parlamentarier der oppositionellen Demokratischen Partei (PD) attackierten die italienische Regierung, die dem Rettungsschiff mehr als zwei Wochen verweigert hatten, in einen Hafen einzulaufen.

Noch unklar ist, was im Weiteren mit den Migranten geschieht. Fünf Länder – Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Finnland und Portugal – haben sich laut Angaben des italienischen Aussenministeriums bereit erklärt, jeweils ein paar der Migranten aufzunehmen.

31-jährige Kapitänin verhaftet

Die Kapitänin der «Sea Watch 3», Carola Rackete, wurde nach dem Anlegen von der italienischen Polizei festgenommen. Die 31-Jährige hatte am Mittwoch trotz eines Verbots Italiens Kurs auf die italienischen Hoheitsgewässer genommen und Lampedusa angesteuert. Auf Anweisung der Polizei musste das Schiff aber rund eine Seemeile vor dem Hafen stoppen. Rackete gab an, sie wisse, was sie riskiere, und sei bereit, für ihre Entscheidungen ins Gefängnis zu gehen.

Hier wird die «Sea-Watch-3»-Kapitänin verhaftet:

Video: kaltura.com

Der Streit über die Aufnahme der aus Seenot geretteten Flüchtlinge der «Sea-Watch 3» entwickelt sich immer mehr zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen Rackete und dem rechtspopulistischen Innenminister Matteo Salvini. «Die Gesetzlose verhaftet. Piratenschiff beschlagnahmt. Grosse Strafe für ausländische Nicht-Regierungsorganisation. Flüchtlinge alle auf andere europäische Länder verteilt. Mission erfüllt», twitterte Salvini am Samstag.

Salvini warf Rackete «kriminelles Verhalten» vor. Sie habe unter anderem das Leben von Zollpolizisten aufs Spiel gesetzt. Das italienische Zollboot habe versucht, das Rettungsschiff vom Anlegen abzuhalten, es hatte dann aber ausweichen müssen. Dabei sei knapp ein Zusammenstoss mit der «Sea-Watch 3» abgewendet worden, das Motorboot wurde leicht beschädigt, berichteten italienische Medien.

epa07676747 A handout photo made available by Sea-Watch on 27 June 2019 shows Sea-Watch 3 captain Carola Rackete on board the vessel at sea in the Mediterranean, 20 June 2019. Migrant rescue ship Sea-Watch 3, despite the threat of a fine by the Italian government, decided on 26 June 2019 to enter Italian territorial waters near the island of Lampedusa with dozens of migrants on board waiting to disembark.  EPA/TILL M. EGEN/SEA-WATCH HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Rackete gab an, sie sei bereit, für ihre Entscheidungen ins Gefängnis zu gehen. Bild: EPA

«Rackete hat dies alles getan, während Parlamentarier der Opposition, darunter Ex-Verkehrsminister Graziano Delrio, an Bord des Schiffes waren. Unglaublich», kommentierte der rechte Politiker Salvini laut Medienangaben.

Salvini äusserte sich in einem Telefoninterview mit dem Radio Rai 1 zu der Situation auf Lampedusa.

Sea-Watch-Geschäftsführer Johannes Bayer erklärte im Kurzmitteilungsdienst Twitter, die Kapitänin habe «genau das Richtige getan». Rackete habe das Seerecht eingehalten und die Flüchtlinge in Sicherheit gebracht.

Am Freitag hatte die italienische Staatsanwaltschaft gegen Rackete Ermittlungen eingeleitet. Vorgeworfen werden ihr unter anderem Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Verletzung des Seerechts. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die Deutsche soll jetzt nach Sizilien gebracht werden. Sie soll in der Stadt Agrigent inhaftiert werden. Laut italienischen Medien könnte es zu einem Schnellverfahren kommen.

Das Schiff hatte am 12. Juni insgesamt 53 Menschen vor der Küste Libyens von einem Schlauchboot gerettet. 13 von ihnen, darunter Frauen, Kranke und Kinder, waren in den vergangenen Tagen an Land gebracht worden. (viw/sda/afp/dpa/reu)

Lampedusa Flüchtlinge

Twitter half dieser 18-jährigen Frau bei der Flucht

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237Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • No Mercury 30.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Wir sitzen hier, fett und zufrieden. Der Kühlschrank prall gefüllt. Sauberes Wasser jederzeit verfügbar. Probleme treiben uns um, wie die angefressenen Pfunden wieder los werden? Wohin die nächsten Ferien buchen?Und maßen uns an zu beurteilen, wer es wert ist, gerettet zu werden? Aus Kriegsländern.

    Mir wird schlecht.

    Jedem der so denkt schlage ich vor, die nächsten Ferien in Syrien oder dem Sudan zu verbringen. Oder ist es da etwa nicht sicher genug?
    • RETO1 30.06.2019 23:09
      Highlight Highlight Es wurde niemand gerettet, es wurde nur geschleppt
  • Toni.Stark 30.06.2019 09:19
    Highlight Highlight "Gemäß internationalem Seerecht, unter anderem festgehalten im Seerechtsübereinkommen, den SOLAS-Abkommen und dem Internationalen Übereinkommen von 1979 zur Seenotrettung sind alle Küstenstaaten verpflichtet, in ihrem Seegebiet die Rettung Schiffbrüchiger durch geeignete Mittel sicherzustellen, wobei die Rettung hilfsbedürftiger Menschen auf See eine Verpflichtung an alle Schiffe und Besatzungen darstellt." Aus Wikipedia. Wenn jemand verurteilt soll werden, dann die italienische Regierung!
  • Bruno Meier (1) 30.06.2019 06:51
    Highlight Highlight Ändern könnten wir das nur, wenn wir bereit sind auf sehr viel zu verzichten. Meerfisch, Bananen, etc. werden viel teurer, wir geben wieder 30% unseres Einkommens für Lebensmittel aus. Reisen: z.B. 4 Wochen Ferien in den USA sind ein einmaliges Erlebnis im Leben. Billigimporte / Produkte die nicht unseren Vorgaben entsprechen (Lohn Umweltschutz etc.) werden mit Steuern so hoch belastet, damit sie gleich teuer wie "nachhaltige" CH-Produkte sind. Das wäre dann etwa der Stand der 50-70er Jahre. Nun seid ehrlich gegenüber euch selbst, wollt ihr das? Aber es wird dann nicht die gute alte Zeit.
  • Jong & Hässig 30.06.2019 02:04
    Highlight Highlight https://www.leetchi.com/c/leben-retten-ist-kein-verbrechen-lasst-uns-die-seenotretter-retten
  • nick11 29.06.2019 23:09
    Highlight Highlight Unglaublich, wenn ich hier so die Kommentare lese. Statt das wir hier wirklich über das Problem diskutieren, wird nur Polemik betrieben.
    Jeder der sie nicht 100% unterstützt wird als Mörder bezeichnet, jeder der sie unterstützt als Linker abgestempelt.
    Sie hat wohl zig Menschenleben gerettet, man kann die nicht einfach ersaufen lassen! Aber natürlich ist es problematisch, wenn sie diese dann in Italien absetzt, aus diversen Gründen.
    Es ist eine Zwickmühle, man kann es nicht "richtig" machen. Es gibt keine einfache Lösung. Also hört doch auf mit der Polemik und diskutiert Lösungen.
  • Do not lie to mE 29.06.2019 22:05
    Highlight Highlight Sea Watch 3 rammtdas Zollboot und gefährted mit dieser Aktion die Besatzungsmitglieder.
    Play Icon
  • Quiiebong 29.06.2019 21:12
    Highlight Highlight https://www.offene-kirche.ch/angebote-veranstaltungen/beim-namen-nennen-die-aktion-geht-weiter/
    Benutzer Bild
  • Geo1 29.06.2019 21:12
    Highlight Highlight Eigentlich seltsam, dass sich so viele Leute über etwas aufregen, dass lediglich Symptom eines viel grösseren Problems ist. Wo sind all die wütenden Stimmen, wenn die EU (und andere) mit ihren Agrarsubventionen die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern zum erliegen bringt, die Meere vor diesen leerfischt, ihr Steuersubstrat abschöpft, ihre Rohstoffe ausbeutet, diktatorische Regimes stützt usw., und damit aktiv die Ursachen für das verstärkt, was ihnen Angst macht?
    • Doppelpass 29.06.2019 22:22
      Highlight Highlight Sehr gut auf den Punkt gebracht. Offensichtlich lässt sich mit Angst sehr einfach politisches Kapital schlagen.
  • just sayin' 29.06.2019 20:32
    Highlight Highlight „Dabei sei knapp ein Zusammenstoss mit der «Sea-Watch 3» abgewendet worden, das Motorboot wurde leicht beschädigt“

    wenn der zusammenstoss „knapp verhindert wurde“, wie wurde dann das zollboot beschädigt?

    andere medien berichteten, dass das zollboot gerammt und ans peer gedrückt wurde.
  • Garp 29.06.2019 19:21
    Highlight Highlight Viele reagieren hier nach dem Motto: Das Boot ist voll. Es sind oft fadenscheinige Argumente, die angeführt werden, damit man sich selber nicht unmenschlich fühlen muss und nicht so dasteht. Ähnliche Argumente gab es auch im 2. Weltkrieg. Lieber die Leute ersaufen, foltern lassen und in die Sklaverei verdammen, als zu teilen.
  • Glücksbringer 29.06.2019 19:12
    Highlight Highlight Es liegt in der menschlichen Natur, in Not Geratenen beizustehen.
    Menschen helfen eigentlich immer. Darin liegt eine eurer Stärken. Das Gefühl von Sicherheit
    und Vertrauen, welches die einzelnen Menschen dadurch erleben, trägt viel zum Glück bei.
    Affen, Hunde, Elefanten, andere höhere Tiere, sogar die Ameisen helfen sich manchmal.
    Nur Würmer, Parasiten und anderes Getier hilft nie.
    Du entscheidest selber, ob du ein Mensch bist oder zu einer der beiden anderen Gruppen gehörst.
    Aus: „Ewigkeit Universum Mensch“
    • zeromaster80 29.06.2019 19:37
      Highlight Highlight Dass man jemand in Not hilft heisst noch lange nicht, dass man die Person und deren Familien dann gleich bei sich aufnehmen will und ganz sicher muss man das nicht.
  • RemoAchilles 29.06.2019 19:11
    Highlight Highlight Deutsche Kapitänin unter holländischer Flagge auf See. Warum brachte sie die flüchtlinge nicht nach Hamburg/Amsterdam?
    Achja.. dort sind sie ja genau so willkommen....

    Menschen auf seenot retten ist ja super und keine straftat.. aber dann retten und zurück woher die kamen
    • Räuber&Liebhaber 29.06.2019 21:19
      Highlight Highlight Dich sollte man mal dorthin bringen wo sie herkamen.
  • Sherlock_Holmes 29.06.2019 18:57
    Highlight Highlight Ethik, Geradlinigkeit, Mut und wahrhaftige Nächstenliebe, ungeachtet der der eigenen Person, wird verspottet, verhöhnt, verachtet und ins Gegenteil verkehrt, bekämpft, verfolgt und drakonisch bestraft.

    So weit waren wir in Europa schon mehrfach.

    Nie wieder haben sie damals nach der Schreckensherrschaft gesagt.

    Wie konnte es nur soweit kommen haben sie sich gefragt.

    Heute breitet sich das Gedankengut wieder aus, setzt sich in den Köpfen und Herzen fest.

    Recht pervertiert zu Unrecht, erhebt die Stimme und Hand.

    Sie können euch alles nehmen – nicht jedoch die Seele!

    Freiheit für Carola!
    • Funboy 29.06.2019 20:01
      Highlight Highlight Vielen Dank für dein Statement Sherlock. Dem kann ich mich nur anschliessen. Und noch eine Meinung die ich teile:
      Kein Gesetz kann über der Rettung eines Menschenlebens stehen, dies ist eine absolute Wahrheit, die durch keinerlei staatliche Gewalt angetastet werden darf (Wer dies anzweifelt erleidet bösesten Radbruch 🧐). Und dies zu befolgen ist keine Heldentat, sondern eine der grundsätzlichsten Säulen des Zusammenlebens in unseren Gesellschaften.
  • David Marti 29.06.2019 18:40
    Highlight Highlight Viele Leute vermischen hier zwei Dinge. Die Frau ist eine Heldin weil sie Menschen in Seenot geholfen hat. Danach hat sie die Leute aber nicht in den nächsten Hafen nach Lybien sondern nach Lampedusa (Italien) gebracht. Man kann davon halten was man will, aber nach europäischem Recht ist sie eine Schlepperin. Denkt ihr ihr handeln war korrekt? Kommentiert doch bitte was ihr davon haltet!
    • lilie 29.06.2019 20:09
      Highlight Highlight @David: Schlepper schleusen Migrationswillige gegen Entgelt illegal in ein Land ein.

      Frau Rackete hat aber weder Geld von den Flüchtlingen verlangt noch hat sie versucht, sie heimlich an Land zu bringen.

      Damit trifft die Bezeichnung "Schlepperin" nicht zu.
    • Räuber&Liebhaber 29.06.2019 21:21
      Highlight Highlight Zudem verlangt das Seerecht einen „sicheren Hafen“
    • Jacky Treehorn 29.06.2019 21:41
      Highlight Highlight Sie hat ausländische Staatsbürger ohne ohne Einwilligung Italiens auf dessen Staatsgebiet gebracht. Was ausser Beihilfe zu illegaler Migration ergo Schleppertum ist es dann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freethinker 29.06.2019 18:06
    Highlight Highlight Afrika kann nur sich selber helfen, indem es dort fairer und demokratischer zu und her geht. Es ist für den Kontinent Europa schlicht nicht möglich, auch nur einen Viertel aller Afrikaner aufzunehmen. Dazu kommt noch, dass sehr viele überfordert sind mit der Arbeit und dem Stress hier, aber zurück will man auch nicht. Es ist ein riesiges Dilemma, bei dem es nicht selten beiden Seiten schlecht geht...
    • EvilBetty 29.06.2019 19:37
      Highlight Highlight Ja, uns geht’s grausam schlecht hier.
    • Paul_Partisan 29.06.2019 21:03
      Highlight Highlight "Afrika" könnte sich schon selber helfen, würde es nich von den westlichen Mächten systematisch ausgeraubt werden...
    • Dr no 29.06.2019 23:08
      Highlight Highlight @partisan: beuten wir aus oder die afrikanischen diktatoren ihr eigenes volk?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 29.06.2019 17:52
    Highlight Highlight Keine Freien mehr in Italien solange dieser Salvini im Amt ist.
  • Miau 29.06.2019 17:26
    Highlight Highlight Ihr Zyniker: Woher nehmt ihr Euch das Recht heraus, Menschen in Klassen einzuteilen? In solche, die es verdient haben, gerettet zu werden und die Anderen? Ihr Zyniker: Wenn ihr es schon tut, mit welcher Begründung ordnet ihr euch selber der zu rettenden Klasse zu? Ihr Zyniker, diese Doku solltet ihr euch anschauen.
    https://www.spiegel.de/video/fluechtlinge-new-york-times-ueber-rettungsaktion-video-99024503.html
    • Freethinker 29.06.2019 18:08
      Highlight Highlight Richtig, im Moment kommen so nämlich tendenziell diejenigen, die über Leichen gehen um nach Europa zu kommen... So gesehen gäbe es sicher andere, die man eher aufnehmen sollte...
  • Der Kaktuszüchter 29.06.2019 17:11
    Highlight Highlight Aktivistin
  • Der Soziale 29.06.2019 16:28
    Highlight Highlight Ich bin schockiert über so viele rechts orientierte Kommentarschreiber und Blitzer.
    Wieso freuen sich solche Menschen wenn Flüchtlinge versaufen und verteufeln deren Rettung.
    Hoffentlich kommt die Helferin schnell wieder auf freien Fuss.
    15 Jahre Gefängnis für Menschenleben retten. 🙄
    Ohne Worte...
  • RAZZORBACK 29.06.2019 15:30
    Highlight Highlight Sorry dass sie verhaftet wurde. Ist aber auch recht so.
    Helfen tut man kurzfristig nur ein paar Flüchtlingen, schürt aber somit das vermehrte Aufkommen der verbrecherischen Schlepperbanden.

    Besser wäre es an Ort den Leuten zu helfen und die Boote im Lande zu zerstören.
    • Jong & Hässig 29.06.2019 16:08
      Highlight Highlight „nur ein paar Flüchtlingen“

      was sind sie für ein Mensch? Es geht um hunderte Menschenleben.
    • Nurmalso 29.06.2019 17:07
      Highlight Highlight Ja verehrter RAZZORBACK wenn Sie dann mal auf einem löchrigen Gummiboot sitzen sind warscheinlich alle welche helfen klnnten bereits im Knast...

      Ich hoffe sie sind gut im Schöpfen.
    • Mimimi_und_wow 29.06.2019 20:53
      Highlight Highlight Ich habe das Buch von Dr. Umes nicht gelesen, aber seine Geschichte in der NDR-Talkshow gehört. Natürlich sind die Schlepper die grossen Geldmacher. Aber sie ermöglichen, schlussendlich, auch Familien in ihrem Heimatort zu bleiben, weil ein Jugendlicher mit einem Schlepper nach Mitteleuropa kommt und dort seinen Weg macht. Und das ist einer, von dem man hört, es gibt aber sicher genau so viele die ihren Weg in die Normalität und die Gesellschaft machen, wie es Schmarotzer gibt.
      Wer einem Menschen hilft, hilft der Gesellschaft.
  • Heinzbond 29.06.2019 15:24
    Highlight Highlight Interessant wie geölt die Maschine der Populisten läuft, Menschen die etwas Gutes tun und das nicht in ihrem Sinn ist als die schlechten darzustellen. Aber Vorsicht auch eure Zeit läuft ab und alles kehrt zu einem zurück.
    Ach und an alle blitzer bots und trolle, ich hoffe ihr benutzt wenigstens okostrom....
  • Matti_St 29.06.2019 15:08
    Highlight Highlight Wenn ich das nächste mal an einen Autounfall heranfahre und sehe, der hat ein SVP Aufkleber am Auto, unterlasse ich die Hilfeleistung. Denn der ist sicher selber Schuld.
    Und nein, der Vergleich hinkt nicht.
    • Cédric Wermutstropfen 29.06.2019 15:16
      Highlight Highlight Doch, der Vergleich hinkt gewaltig. Die Konsequenzen der Hilfeleistung sind nämlich komplett andere.
    • Lolus 29.06.2019 16:02
      Highlight Highlight @Cedric, stimmt du hast völlig recht. Beim vom Matti beschriebenen Autounfall sterben durch die Unterlassene Hilfeleistung definitiv weniger Menschen als auf dem Mitelmeer.
    • Jong & Hässig 29.06.2019 16:09
      Highlight Highlight @Tropfen: einmal rettet man eine Leben und das andere mal hunderte. Beide zählen gleich viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hämpii 29.06.2019 14:47
    Highlight Highlight Salvini ab in die Küche, die Spaghetti warten darauf das sie gekocht werden...
  • manolo 29.06.2019 14:26
    Highlight Highlight das ist absolut richtig das sie verhaftet wurde! Es ist falsch, sie jetzt als Heldin zu feiern , den sie ist eine Schlepperin.
    • äti 29.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Falsch, sie ist eine Heldin der Retter. Man muss die ganze Geschichte kennen.
    • manolo 30.06.2019 10:03
      Highlight Highlight @äti-kennst du die Geschichte
  • Medikus 29.06.2019 14:09
    Highlight Highlight Jedem einzelnen der diese Aktion verurteilt sollten die Zustände im Mittelmeer gezeigt werden. Die Gründe weshalb Menschen nach Europa kommen mögen nicht immer als ‚Flucht‘ qualifizieren, aber die Menschen kommen nach Europa, ob man das will oder nicht. Menschen in Not, die nur ein besseres Leben wollen, sterben weil wir uns zu schade sind sie zu retten, weil Herr und Frau Bünzli Angst haben, die Migranten würden Probleme verursachen, die ihnen schaden.

    Die Verbrecher sind nicht die Hilfeleistenden, sondern jene die hinnehmen, dass Unschuldige sterben.
    • Rabbi Jussuf 29.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Medikus
      Wo sind da Unschuldige? Ich sehe keine.
    • Medikus 29.06.2019 21:58
      Highlight Highlight Sollen Migranten eine Schuld an ihrem eigenen Tod haben?
  • Altruide 29.06.2019 13:55
    Highlight Highlight Gedankenspiel:
    Angenommen jemand macht mit einem Bergführer eine Bergtour und kommt dabei zum Beispiel aufgrund Wetter oder sonstiger Gegebenheit in Not. Soll derjenige vom Rettungsdienst stehen gelassen werden oder sogar aufgenommen und zurück auf den Gipfel gebracht werden anstatt ins nächste Spital?
    Und wenn man derjenige selber ist oder jemand der einem sehr nahe steht, wäre man da nicht froh um eine Rettung, egal wie und aufgrund welcher rechtlichen Lage?
    • ghawdex 29.06.2019 14:16
      Highlight Highlight Dein Gedankenspiel passt aber erst wenn der Tourengänger mit Flopflops, nur kurzen Hosen, T-Shirt, keine Jacke, 0.5l Eistee und einem halben Snickers unterwegs ist.
    • poesie_vivante 29.06.2019 14:21
      Highlight Highlight Ein sehr unpassendes Gedankenspiel!
    • Altruide 29.06.2019 14:31
      Highlight Highlight @ghawdex: Und wenn es so wäre? Zur Rettung dessen ist es egal. Ob man dann ihm/ihr im Nachhinein einen Vorwurf macht ist zum Zeitpunkt der Rettung egal, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 29.06.2019 13:52
    Highlight Highlight Heutzutage würde sogar Moses als Schlepper verurteilt werden. Der ging sogar durchs Meer ohne Boot.
    Christliche Werte sagen sie immer die Braunen.
    • Cédric Wermutstropfen 29.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Und was haben Moses und seine Gefolgsleute am Ziel ihrer Flucht getan? Kennst Du diesen Teil der Geschichte auch?
    • Armend Shala 29.06.2019 19:05
      Highlight Highlight Und ich finde es einfach nur lächerlich, dass die Linken, welche die Christen verteufeln, Christen exekutiert haben, Kirchen niedergebrannt, Priester gehängt, seit es sozialistische Parteien gibt, sich heutzutage aufspielen als grosse Christen und Bibelgelehrten, um anderen aufzeigen zu wollen was Christentum ist. Christentum kennt keine Namen oder Farben. Ihr seit nicht besser als alle Rechtspopulisten, die auch Religion missbrauchen wie ihr es für eure Zwecke tut.
  • landre 29.06.2019 13:36
    Highlight Highlight Indem sie nicht nach Tunesien fuhr, hat sie sich selber und ihrer Causa keine Gefallen getan, aber umso mehr dem Missbrauch von Populismus, unabhängig von welcher Seite dieser nun getätigt wird.
  • andrew1 29.06.2019 13:21
    Highlight Highlight Man muss mit den flüchtlingen auch nicht quer über das mittelmeer schippern um sie in sicherheit zu bringen. Das fördert höchstens die gefährlichen überfahrten und es werden es noch mehr versuchen und dabei umkommen. Statt 2 wochen herumzufahren um medienaufmerksamkeit zu erhalten hätte man die leute auch in libyen absetzen können. Dort sind sie genauso aus der seenot gerettet. Abgesehen davon ist es mit etwas böötlifahren nicht gemacht. Viele der flüchtlinge brauchen jahrzehntelange ünterstützung im finanziellen bereich sowie bei der integration. Die hauptaufgabe wird noch dolgen.
    • Caerulea 29.06.2019 14:34
      Highlight Highlight https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/libyen/reisehinweise-fuerlibyen.html
      Sehr sicher ist man dort ja.
    • Matti_St 29.06.2019 15:18
      Highlight Highlight Ich gebe dir gerne Geographieunterricht. Nur damit du weißt, wo Lampedusa liegt. Alternativ kannst du es auch auf diversen Apps direkt auf dem Handy suchen.
    • Leon1 29.06.2019 16:01
      Highlight Highlight @Careulea
      Da ist man auf jeden Fall sicher vor Ertrinken im Meer. Darum geht's im Seenotrecht. Der Rest ist Migration oder Asyl, aber das hat mit dem Recht, an einem italienischen Hafen an Land gehen z dürfen, überhaupt nichts zu tun.

      Übrigens hätte sie in den 2 Wochen auch nach Amsterdam fahren können, da darf das Schiff immer anlegen (Heimathafen).

      Salvini ist mit Rechtspopulist noch freundlich umschrieben, er ist ein Neonazi. Aber genau solche Trotzaktionen einer Deutschen, die unter holländischer Flagge Migranten nach Italien transportiert, sorgt in Italien für die Popularität Salvinis.
  • Bacchus75 29.06.2019 12:51
    Highlight Highlight Flüchtlingen zu helfen und somit Menschen in Not zu helfen war von 1933 bis 1945 in Deutschland eine Straftat.

    Und dann fragen wir uns wie das damals passieren konnte...
    • PeteZahad 29.06.2019 15:05
      Highlight Highlight Und warum hilft man ihnen nur, wenn man sie nach Europa bringt? Kann auf Dauer auch nicht die Lösung sein. Nur weil aus meiner Sicht mit der jetztigen Situation (Lösung?) die Schlepper geradezu angefeuert werden die Flüchtlinge in kaum seetüchtige Gummiboote zu setzen
      und ich nicht damit einverstanden bin, bin ich ein Nazi oder was?
    • Rabbi Jussuf 29.06.2019 18:33
      Highlight Highlight So geht das:
      Play Icon
    • Kupetzky 29.06.2019 23:10
      Highlight Highlight Bacchus - schuld war die europäische Feigheit - die appeasement Politik unter Führung chamberlain. Und Pete - du scheinst mir wütend. Redest von Lösung und hast keine empathie für das leid dieser Menschen. Sag du mir was du bist.
  • Charivari 29.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Ich habe mit der ganzen Migrationsthematik meine Probleme. Vieles läuft schief. Jedoch kann man diese Menschen nicht einfach absaufen lassen. Und der Kapitänin drohen 15 Jahre Gefängnis? Raser lachen sich tot. Klar die Logik dahinter ist Abschreckung. Die Migranten werden aber trotzdem kommen, egal wie viele im Massengrab Mittelmeer landen. Es bräuchte endlich eine gesamteuropäische Strategie, um das Problem zu lösen.
    • PeteZahad 29.06.2019 15:07
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge in einen europäischen Hafen zu bringen ist nicht die einzige Option welche der Kapitänin zur Verfügung stand, wäre aber bei weiteren weniger medial aufgearbeitet worden.
    • Joe Frangelico 29.06.2019 15:38
      Highlight Highlight Ein EU Konselat in Libyen
  • Menel 29.06.2019 12:47
    Highlight Highlight Wer Kriegsmaterial verkauft und Rohstoffe aus anderen Ländern bezieht, abbaut und verkauft, der hat die Verantwortung für die Menschen übernommen, die in diesen Gebieten leben. Punkt! Aus!
    • poesie_vivante 29.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Ich wünschte mir mein Weltbild wäre auch so simpel.
    • Ale Ice 29.06.2019 14:44
      Highlight Highlight Ich wünschte mir, dass sich dieses "simple Weltbild" endlich durchsetzt.
    • PeteZahad 29.06.2019 15:08
      Highlight Highlight Wie wäre es mit: Wer Kriegsmaterial kauft hat für den damit angerichteten Schaden aufzukommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 29.06.2019 12:38
    Highlight Highlight Alle die davon sprechen, dass man auch tunesische Häfen ansteuern könnte: Das Seerecht schreibt nicht vor, dass man nicht weiter entfernte Häfen ansteuern darf. Es verlangt, IM MINIMUM die geretteten zum nächsten sicheren Hafen zu bringen. Wenn bei der Einreise ein Asylgesuch gestellt wird, ist die Einreise legal. Also kann es auch keine Beihilfe zur illegalen Einreise sein.

    Nur ein weiteres Beispiel, wie die Rechten versuchen, das Recht umzuinterpretieren. - Leider mit Erfolg. Grosse Teile der Bevölkerung glauben den Quatsch. - Vermutlich ohne jemals eine der Rechtsquellen gesehen zu haben.
    • PeteZahad 29.06.2019 15:12
      Highlight Highlight Das Seerecht schreibt es nicht vor aber die Regeln von PR und medialer Aufmerksamkeit sagen dass es viel mehr Aufmerksamkeit bringt einen europäischen Hafen anzusteuern.
  • Papa Swappa 29.06.2019 12:34
    Highlight Highlight Wenn wir alle keine Ferien mehr machen in Italien, bis Frau Rakete wieder frei ist, dürfte sie schon bald wieder auf freiem Fuss sein - und Salvini wäre dann wohl auch weg. Es liegt also in unserer Hand.
    • PeteZahad 29.06.2019 15:13
      Highlight Highlight Nö, keine Lust auf meine Ferien zu verzichten.
    • Crissie 29.06.2019 15:19
      Highlight Highlight Blödsinn!
    • Gigi,Gigi 29.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Ich mache schon länger keine Ferien mehr oder auch gar nie in der Türkei, Ungarn, Polen, der USA, Iran, Irak, Saudiarabien, Israel, der Innerschweiz und neu auch in Italien (solange Salvini an der Macht ist). ZumGlück gefällt mir Skandinavien ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Frangelico 29.06.2019 12:29
    Highlight Highlight Was mich verwundert.Tunesien wäre näher als Lampedusa.
    • Matti_St 29.06.2019 15:22
      Highlight Highlight Nein, nicht unbedingt. Syrien hat eine Länge Küste und das Boot war Richtung Europa unterwegs in internationalen Gewässer. Kann sehr gut möglich sein, dass Lampedusa der nächste Hafen war.
    • Crissie 29.06.2019 18:48
      Highlight Highlight @Matti Syrien??
  • Peter R. 29.06.2019 12:10
    Highlight Highlight Wohl muss man sagen, dass diese Kapitänin sehr mutig ist und ihres Wohl hinter die Flüchtlinge stellt. Da sie eine Schlepperin ist und den Behörden nicht Folge geleistet hat, wird sie mit den Konsenquenzen leben müssen - sie hat es gewusst und auch in Kauf genommen.
    Dass nicht jeder die Sache auf seine Weise ausführen kann ist nun einmal so.
    • RicoH 29.06.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich kann im Artikel nicht nachlesen, dass sie sich an den Flüchtlingen bereichert haben soll. Also erst den Begriff "Schlepper" googeln, bevor hier Fake News verbreitet werden.
  • Rechthaberwoman 29.06.2019 12:04
    Highlight Highlight 15 Jahre? Dafür, dass sie ein paar Menschen das Leben gerettet hat? Da hätte die Kapitänin besser mal ein paar Kinder missbraucht, dann wäre die Strafe eklatant niedriger...
    • PeteZahad 29.06.2019 15:14
      Highlight Highlight Das Leben wäre auch in Tunesien gerettet. Wurde bewusst medial ausgeschlachtet, dass die Kapitänin dies in Kauft nimmt. Auch in Kauf nahm sie dadurch, dass es medizinische Notfälle an Bord gab.
    • Crissie 29.06.2019 15:20
      Highlight Highlight Meine Güte, was für ein Kommentar!! :(
  • Posersalami 29.06.2019 11:47
    Highlight Highlight Heldin! Diese Frau verkörpert mehr westliche Werte als alle Regierungen in Europa zusammen!

    Falls es eine Spendenaktion gibt um ihre Anwaltskosten zu bezahlen, bitte lasst es uns wissen!
    • saihttam 29.06.2019 12:20
      Highlight Highlight https://sea-watch.org/
    • Roterriese #DefendEurope 29.06.2019 12:30
      Highlight Highlight Die Anwaltskosten werden wohl ihr kleinstes Problem sein. Ich hoffe, dass die Gerichte das Strafmass ausschöpfen werden.
    • Gender Bender 29.06.2019 12:47
      Highlight Highlight @Roterriese: Weshalb wünschen sie sich diese Strafe? Sie ist wohl nicht vorbestraft, niemand ist direkt zu schaden gekommen und sie wollen so jemanden 15 Jahre im Bau sehen? Wie kommt das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blubber 29.06.2019 11:25
    Highlight Highlight Was für eine mutige Frau! Ich bin entrüstet ab den vielen Blitzen hier. Wenn etwas nicht passt, dann diskutiert doch mit. Mich würden die Gründe für die Blitze interessieren.
    • Daniel Caduff 29.06.2019 12:02
      Highlight Highlight Fremdenfeindlichkeit, Selbstgerechtigkeit, Hass auf die EU, Verachtung für die Genfer Flüchtlingskonvention, Verachtung für die EMRK, Verachtung für das Dublinabkommen, Angst, Unfähigkeit zur Empathie, Freude am Provozieren und Trollen...
    • ghawdex 29.06.2019 12:40
      Highlight Highlight Man muss gerettet werden aus Seenot weil man in einem Hochseetauglichen Boot bei schönstem Wetter...
      https://mobile.twitter.com/Frontex/status/1142373165076766720
    • Basti Spiesser 29.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Keine zusätzliche Human Ausbeutung Afrikas, keine illegalen Grenzüberschreitungen, keine un-nachhaltige Migrationspolitik, Sicherheit der Aussengrenzen, keine Überbelastung der Willkomenskuktur, keine Lohndumpung durch Einwanderung, falscher Ansatz, der Bekämpfung der Überalterung Europas...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lina910 29.06.2019 11:20
    Highlight Highlight Das bricht mir das Herz. Meine Hochachtung für diese mutige Frau, die sich den Behörden widersetzt, um tausende Menschenleben zu retten.
    • balabala 29.06.2019 12:20
      Highlight Highlight Mir fehlen Beweise, dass auch nur einer der nun an Land gebrachten sonst gestorben wäre... Durch so ein Verhalten werden nur noch weitere Zehntausende dazu animiert in völlig unzureichenden Booten den weg übers Meer anzutreten. Davon ertrinken dann wieder ein paar Prozente. Mit Leben retten hat das rein gar nichts zu tun.
    • You will not be able to use your remote control. 29.06.2019 17:23
      Highlight Highlight > Mir fehlen Beweise, dass auch nur einer der nun an Land gebrachten sonst gestorben wäre.

      So Hexenprozessmässig? Schicken wir alle nach Libyen, die die sterben hätten gerettet werden sollen, den anderen geht es offenbar gut.

      Ist es nicht genug, dass sie schon vor dem Zurückbringen vergewaltigt wurden?
    • Rabbi Jussuf 29.06.2019 18:46
      Highlight Highlight Wer hat denn die "Geretteten überhaupt gezwungen erst nach Libyen zu reisen?
      Das war doch total freiwillig. Man soll doch bitte nicht so tun, als wäre die Gummibootreise nicht auch total freiwillig gewesen.
      Hier handelt es sich um einen krassen Missbrauch des Seenotrechts. Und später um einen Missbrauch des Asylrechts um Zugang zu Europa zu bekommen.
      Wer solches Handeln unterstützt, gar fördert, ist kriminell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 29.06.2019 11:20
    Highlight Highlight Ist das jetzt böse, wenn man Salvini auf die Sea Watch3 setzen würde und draussen auf dem Meer den Zapfen ziehen würde?
    • Posersalami 29.06.2019 11:48
      Highlight Highlight Wäre eine Verschwendung eines wertvollen Bootes.

      Lieber den salvini an der lybischen Küste absetzen. Ist ja angeblich sicher!
    • Scalina58 29.06.2019 16:51
      Highlight Highlight wäre das jetzt böse, wenn man alle Flüchtlinge, die in Italien via solchen Sea Watch Booten ankommen, jetzt in die Schweiz bringen würde?
  • DogiDog 29.06.2019 11:17
    Highlight Highlight Schön zu sehen das nun auch die „politisch eher Rechtsgesinnten“ die News auf Watson lesen😂😂. #mehrblitzealseingewitter
    • Armend Shala 29.06.2019 12:00
      Highlight Highlight aka „ich lebe in einer Blase und es ist erschreckend, dass nicht alle 7 Mia. Menschen meine Meinungen und Werte teilen.“
    • DogiDog 29.06.2019 16:30
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit ja, rechte Hetze nein, ziemlich einfach🤷🏽‍♂️
    • Rabbi Jussuf 29.06.2019 18:56
      Highlight Highlight Dogi
      Wobei natürlich alles rechte Hetze ist, was nicht deiner Meinung entspricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wine Spectator 29.06.2019 11:10
    Highlight Highlight Genauso wie die Menschen die ständig meinen, ein Brunnen in Nigeria zu bauen bringt das Menschenwohl für die Ewigkeit und Ihr Ego wird in die nächste Ebene gehoben. Diese Hilfe schadet Nachweislich massivst. Diese Schlepperin wird gerade durch die Medienpräsenz nochmals tausende dazu verleiten übers Meer zu kommen, und etliche werden beim versuch sterben. Gratulation, aber um den Lebenslauf aufzuhübschen wirds reichen.
    • Momol 29.06.2019 12:07
      Highlight Highlight Es hat sich in unterschiedlichen Untersuchungen gezeigt, dass es keinen Zusammenhang gibt, zwischen der Anzahl Flüchtenden über die Mittelmeerroute und der Anwesenheit von Rettungschiffen.
      So auf die Schnelle habe ich dir hier leider nur eine italienische Studie, welche aber in Zusammenarbeit mit der IOM gemacht wurde. (https://www.ispionline.it/it/pubblicazione/fact-checking-migrazioni-2018-20415)
    • Daniel Caduff 29.06.2019 12:14
      Highlight Highlight Als ob es Dich interessieren würde, ob die Leute in Afrika sterben, oder im Mittelmeer.

      Du versuchst, Deine unterlassene Hilfeleistung noch als "gute Tat" zu verkaufen.

      Dabei versucht die ganze Europäische Rechte seit Jahren, das Asylrecht so umzuinterpretieren, dass defacto niemand Asyl erhält.

      Die Todesfalle Mittelmeer ist gewollte Abschreckung. Ansonsten hätte man nicht das Botschaftsasyl abschaffen müssen oder könnte legale und sichere Fluchtrouten schaffen. Mann kann es nicht schönreden: Salvini & Co. finden tote Migranten weniger schlimm als Migranten, für die sie zahlen müssen.
    • Amadeus 29.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Sie meinen die Menschen lesen watson.ch in Syrien und Afrika?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tattooed_firefighter 29.06.2019 11:02
    Highlight Highlight nun sollte man ihr Schiff verkaufen oder für ein künstliches Riff versenken!
    die Unkosten muss die Verursacherin tragen und während mehreren Jahren Haftstrafe kann sie darüber nachdenken was für Mist sie gemacht hat!!!
    • borael 29.06.2019 11:27
      Highlight Highlight Menschen retten ist wirklich ein Mist... traurig, dass sie das ernst meinen
    • Büetzer 29.06.2019 11:59
      Highlight Highlight Wenn du das wirklich ernst meinst machst du deinem nick nichts anderes als schande!!! Als Feuerwehrmann helfe ich Mensch und Tier aus missligen Lagen. Ich werte nicht wie sie da reingekommen ist , oder woher jemand ist.
      Ich fahre selber Einsätze als FW und in diesen Momenten intressiert mich weder Farbe, noch Herkunft oder die Politische Einstellung meiner Kamaraden oder des Hilfe-brauchendes.....wir helfen/ retten.
  • Büetzer 29.06.2019 10:58
    Highlight Highlight Übel wie die braune Masse in den anderen Medien jubelt.
    FLÜCHTLINGE sind MENSCHEN!!!! Menschen die auf der flucht sind. Erschreckend wieviele das vergessen.
    • Roterriese #DefendEurope 29.06.2019 12:33
      Highlight Highlight Was FLÜCHTLINGE sind steht in der Genfer Flüchtlingskonfention. Vorliegend handelt es sich aber im illegale Migranten.
    • Büetzer 29.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Und auch illegale Migranten sind Menschen!!!
    • Daniel Caduff 29.06.2019 13:03
      Highlight Highlight @Roterriese

      Ich kenne mich mit dieser Flüchtlingskonvention zufällig ein Bisschen aus. Du hingegen verwechselst ein paar Dinge:

      1. "Migrant" ist ein Überbegriff. Es gibt Arbeitsmigration (zB über PFZ), Liebesmigration (Heirat mit ausländischem Partner) oder auch Asylmigration. "Asylsuchender" und "Migrant" schliesst sich also nicht aus. Das eine ist eine Teilmenge des anderen.

      2. Eine Einreise ist niemals illegal, wenn bei der Einreise ein Asylgesuch gestellt wird. Das gilt auch dann, wenn Du zuvor andere Länder durchquert hast. Darfst Du gerne in der Flüchtlingskonvention nachlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • monekex 29.06.2019 10:54
    Highlight Highlight Die ganzen Blitze stammen höchstwahrscheinlich von der herrliberger Wutbürgerbande.
    • Kanischti 29.06.2019 13:36
      Highlight Highlight Wie bitte?
      Wenn ihr hier nur unter Gleichgesinnten sein wollt und Kommentare die euch nicht in den Kram passen hier nicht lesen wollt, dann kann ich eure Denkweise bestenfalls als armselig bezeichnen.
    • Kanischti 29.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Und falls alle diese Blitze doch nicht von der Herrliberger Wutbürgerbande kommen? Was wenn es tatsächlich viele Watsonleser geben würde, die sich nicht in diese Ecke stellen lassen und dieser Käptänin nicht einfach unkritisch hinterherjubeln, so wie Sie beide es sich vielleicht tun?
    • monekex 29.06.2019 14:58
      Highlight Highlight @Kanischti Mir geht es nicht um ein Watson nur mit Gleichgesinnten. Ich finde es einfach auffällig dass Themen wie die Flüchtlingskrise oder der Klimastreik ausgerechnet auf diesem Portal oft mit Hasskommentaren überflutet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dreamtraveller 29.06.2019 10:52
    Highlight Highlight In dieser Welt regiertert das Geld und der Egoismus. Hier haben wir keinen Platz für Heldinnen wie Carola oder Greta. Keinen Platz für Humanismus, Menschnrechte oder Nächstenliebe. Wir verschliessen lieber die Augen und wollen nichts wissen von ertrinkenden Kindern, Armut oder Naturkatastrophen. Wir schirmen uns lieber ab und fühlen uns geborgen und sicher in unserer kleinen Kapsel des "Wohlstands". Bis wir eines Tages aufwachen und realisieren. Oder auch nicht.
    • Menel 29.06.2019 12:42
      Highlight Highlight Aber dann Angst haben, dass der böse Islam unsere Werte kaputt macht, wo man sie doch freiwillig über Bord schmeisst, sobald sie benötigt werden.
      Ich verstehe es auch nicht....
    • Gipfeligeist 29.06.2019 13:35
      Highlight Highlight @Dream
      Der Flüchtlingshass in diesen Kommentaren macht mich traurig. Unsere Gesellschaft will sich abriegeln und vor der Tür Europa ertrinken Menschen. Und nur weil es Alltag geworden ist, ist es noch lange nicht normal.
  • Butschina 29.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Die Flüchtlinge wurden in Internationalen Gewässern aus Seenot gerettet. Lybien ist kein sicheres Land. Somit wurde schlicht und einfach das Seerecht eingehalten indem sie in den nächsten sicheren Hafen gebracht wurden. Hätte die Italienische Marine die Migranten retten müssen (auch die Marine wäre gesetzlich dazu verpflichtet gewesen) , hätten sie genau gleich verfahren müssen. Eigentlich müsste man Italien für sein Handeln anklagen. Zum Glück steht die EU auf der Seite der Kapitänin. Italien wurde von der EU gewarnt, dass es Konsequenzen habe, würden die Gesetze nicht befolgt.
    • inmi 29.06.2019 10:57
      Highlight Highlight Du weisst haargenau dass das Blödsinn ist

      Hier wurde niemand gerettet, das ist ein Migrationstransport. Hochprofitabel und enorm verlogen.
    • Roman h 29.06.2019 12:00
      Highlight Highlight Immer der selbe Blödsinn, sorry aber jeder weiss doch das man laut Seerecht den nächsten sicheren Hafen anlaufen muss.
      Ich glaube jetzt weniger das sie in einem Syrischen Hafen gleich angegriffen werden oder sicher nicht in einem Tunesischen.
      Sie wollte aber nach Europa.
      Bei Seenot geht es nicht darum wo die geretteten anschliessend das beste leben haben sondern wo sie einfach sicher an Land können.
      Es geht darum das man nicht ertrinkt nicht wo man die nächsten x Jahre bleiben kann.
    • Johannes F 29.06.2019 12:12
      Highlight Highlight @inmi: Entschuldigung, aber was genau ist daran für die Beteiligten profitabel, wenn man dafür 15 Jahre Gefängnis riskiert?? Was ist das für eine Logik? Und warum ist es verlogen, Menschen vor dem Tod zu bewahren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 29.06.2019 10:41
    Highlight Highlight Wenn die Welt doch so einfach wäre und alles in Gut und Böse unterteilt werden kann. Wir könnten viel einfacher und schneller urteilen. Die Welt ist aber nicht einfach schwarz/weiss. Da sind unzählige Schattierungen, die uns das Urteil schwer machen. Aber schlussendlich brauchen wir Lösungen, pragmatische Lösungen.

    Es ist zu einfach von einem Bürosessel in Brüssel aus Italien zu sagen, wie sie mit dieser Situation umzugehen haben. Italien fühlt sich in der Flüchtlingspolitik von der EU im Stich gelassen. Darum verstehe ich die Haltung der Italiener.
    Eine Lösung ist es aber nicht.
    • Menel 29.06.2019 12:45
      Highlight Highlight Es ist noch viel einfach; beinhaltet die Lösung den Tod von Menschen? Ja? Dann ist die Lösung schlecht.
    • PeteZahad 29.06.2019 15:45
      Highlight Highlight @Menel Rettung in Seenot bedeutet nicht, dass diese medienwirksam nach Lampedusa statt zum Beispiel nach Tunesien gebracht werden müssen. Man kann auch argumentieren, dass die Kapitänin mit den Ausharren vor der Küsste Italiens bewusst medizinische Notfälle in Kauf genommen hat um eine Anlegeerlaubnis zu provozieren. Deine Argumentationen hier in den Kommentarspalten verfangen bei mir nicht und sind zu einfach. Es ist keine Frage ob diese Menschen gerettet werden (dies muss eindeutig geschehen) sondern was danach passiert und welche Hintergedanken im Spiel sind...
  • Martin68 29.06.2019 10:40
    Highlight Highlight Je mehr solche Schiffe es gibt, je mehr Gummiboote kommen. Man hilft nicht den Flüchtlingen die dann wieder zurückgeschafft werden sondern den Schleppern! Wiso gibt es keine Zentren auf der anderen Seite des Meeres, wo man abklären kann, wer Asyl erhält und wer nicht und dann bringen wir die wirklichen Flüchtlinge sicher nach Europa? Wäre sicherer und billiger...
    • Momol 29.06.2019 12:20
      Highlight Highlight Es gab tatsächlich mal das Botdchaftsasyl (man konnte auf der entsprechenden Botschaft um Asyl in einem Land Antrag stellen). Dieses wurde aber abgeschafft, wedhalb jetzt die einzige Möglichkeit ist, in ein Land zu flüchten, um Asyl zu beantragen.
      Und doch, man hilft den Flüchtenden, nämlich indem man sie vor dem Ertrinken auf dem Meer rettet. Denn sie flüchten sowieso (egal ob NGOs unterwegs sind) und die Schlepper werden genau gleich untaugliche Schiffe auf's Meer schicken.
    • Johannes F 29.06.2019 12:20
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, dass die Anzahl der Schiffe einen fühlbaren Einfluss auf die Anzahl Gummiboote hat. Ohne gründlich recherchiert zu haben, wage ich die These, dass das Mittelmeer für weitaus mehr Flüchtlinge die letzte Ruhestätte als die zufällige Rettung durch ein Schiff bedeutet. Leute, die den Gang aufs Gummiboot wagen, sind verzweifelt. Und da dann die Echtheit der Fluchtmotive anzuzweifeln, ist einfach nur zynisch.
    • Daniel Caduff 29.06.2019 12:27
      Highlight Highlight Das gabs mal. Das hiess "Botschaftsasyl". Man konnte auf jeder Botschaft im Ausland ein Asylgesuch stellen. Hat man abgeschafft. Auch die Schweiz. Stattdessen hat man angefangen, Fluggesellschaften zu bestrafen, wenn diese Asylsuchende ohne Einreisebewilligung nach Europa transportierten. - Selbst dann, wenn bei der Einreise legal ein Asylgesuch gestellt wurde.

      Man will nicht helfen. Man will ein Asylrecht, dass die Abwehr von Asylsuchenden legalisiert und möglichst abschreckend ist.

      Seit 30 Jahren zerstört die Europäische Rechte das Asylrecht. Immer unter dem Deckmantel der "Vernunft".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 29.06.2019 10:36
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass Europa den Friedensnobelpreis wieder abgibt.
  • Delisa06 29.06.2019 10:15
    Highlight Highlight Diese Frau ist ein Vorbild und ich bewundere sie sehr. Es braucht sehr viel Mut nach seinem Gewissen zu handeln. Hoffentlich bekommt SIE jetzt die Hilfe die sie verdient hat
    • Cédric Wermutstropfen 29.06.2019 15:43
      Highlight Highlight Ich hoffe, sie bekommt, was sie verdient: Viel Zeit zum Nachdenken, über den Blödsinn, den sie da angerichtet hat.
  • AquaeHelveticae 29.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Seenotrettung in Ehre. Aber eine Deutsche Kapitänin wartet auf einem in der Niederlande registrierten Schiff 16 Tage lang vor Lampedusa?
    In dieser Zeit hätte man mehrmals Hamburg oder Rotterdam erreichen können. Somit bleibt leider der Nebengeschmack einer politischen Aktion auf Kosten der Migranten.
    Btw: der nächste sichere Hafen wäre übrigens in Tunesien gewesen. Da halten selbst Kreuzfahrtschiffe. Bei Anlaufen Tunesischer Häfen könnte man wohl die Todesopfer auf null reduzieren.
    • AquaeHelveticae 29.06.2019 15:39
      Highlight Highlight Und wie wird im Seenotrech ein sicherer Hafen definiert?
      Ich denke Urlaubsdestinationen kann man ohne gross zu überlegen als sicher bezeichnen.
  • grandvlad 29.06.2019 10:03
    Highlight Highlight Und immer gut, wenn man einen einzelnen Menschen an den Pranger stellen kann, die sich dann nicht wehren können. Hoffe auf viel Solidarität für sie.
    • Gipfeligeist 29.06.2019 13:30
      Highlight Highlight Jep, Symptombekämpfung anstatt tatsächlich gegen Fluchtursachen vorzugehen. So dümpeln wir schon die letzten 3 Jahre umher, und hoffen dass es vorbei geht...
  • m. benedetti 29.06.2019 09:51
    Highlight Highlight Eigentlich sollten die USA, Frankreich und GB die Häfen für Flüchtlinge öffnen, waren es doch sie, unter Führung Obama/Hillary, welche Lybien für die Warlords und Schlepper freigebombt haben. Dass Italien keine Lust hat die Folgen des Kriegs, den sie nicht verursacht hat, zu tragen, leuchtet mir irgendwie ein.
    • ingmarbergman 29.06.2019 11:58
      Highlight Highlight Ehm, du weisst schon, dass sich Italien 2011 aktiv ab der NATO-Bombardierung von Libyen beteiligt hat?


      Im Bombardieren und Ausbeuten der dritten Welt sind wir Europäer spitze. Aber wenn dann Flüchtlinge kommen, die wir selber verursacht haben, wundern wir uns dann. 🤦🏻‍♂️
  • pun 29.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Freiheit für Carola! Knast für die zynischen Rettungsverweigerer!
    • Wine Spectator 29.06.2019 11:18
      Highlight Highlight Sie ist eine Schlepperin, jetzt in Nordafrika Hoffnung zu streuen, dass eine überfahrt doch ganz gut gehen kann und von den Medien bejubelt wird, wird tausende dazu verleiten sich auf den Weg zu machen und etliche werden beim versuch sterben. Hauptsache wir haben eine neue Heldin, was nachher kommt passt dann schon, irgendwie.
  • Alex_Phil 29.06.2019 09:38
    Highlight Highlight Die Steuerzahler in Italien freuts. Endlich wird ein Riegel gegen Menschenschmuggel geschoben. Das Boot sollte konfisziert werden und die Kapitänin zu mindestens 5 Jahre ins Gefängnis.
    • Momol 29.06.2019 12:23
      Highlight Highlight Es wird kein Riegel gegen Menschenschmuggel geschoben. Flüchtende flüchten sowieso, Schlepper schleppen sowieso. Der einzige Unterschied ist, dass dank NGOs weniger Menschen im Meer ertrinken.
  • Bene86 29.06.2019 09:35
    Highlight Highlight Richtig so.
  • Firefly 29.06.2019 09:35
    Highlight Highlight Die Wirtschafsverbrechen werden vergessen - siehe Panama Papers - und wer Menschen hilft wird verhaftet.

    Bei den Wirtschaftsverbrechen geht es um Milliarden und sie schaffen Armut.
    Bei den Flüchtlingen geht es nur um Hoffnung und ums nackte Überleben.

    Ist das die Bürgerliche Liberale Welt die man sich wünscht?
  • äti 29.06.2019 09:34
    Highlight Highlight Ich dachte, Salvini gehe gegen die Mafia vor. Hat er lauthals verkündet. Nullnummer. Also, lieber mit dem kaputten Staatsapparat gegen eine Frau. Mutige Männer braucht die Welt.
  • nicolalebowski 29.06.2019 09:33
    Highlight Highlight Was ist den nur los mit unserer Gesellschaft, wenn eine solche Heldentat nicht goutiert wird.
    Es geht hier um Lebewesen, um Menschen, welche sonst ertrunken wären. Die paar Franken für das Asylwesen sollten hier in der Schweiz keinem weh tun.
    • ghawdex 29.06.2019 12:25
      Highlight Highlight Das Risiko des ertrinkens könnte auf Null reduziert werden mit einer kostenlosen Fährverbindung Afrika-Europa für alle. Kostenmässig bestimmt günstiger als die ganzen "Rettungsmissionen". Warum bloss gibt es also diese Möglichkeit nicht?
    • Daniel Caduff 29.06.2019 12:53
      Highlight Highlight @ghawdex

      Du bringst es auf den Punkt! Sichere Fluchtrouten wären eine gute Lösung. Die Tatsache, dass man darüber gar nicht mehr spricht, zeigt die ganze Verlogenheit der europäischen Politik, inkl. der Schweiz. Man versteckt sich hinter Scheindiskussionen, um den eigenen moralischen Verfall zu kaschieren.

      "Lieber mehr Tote in Afrika und im Mittelmeer, als mehr Ausgaben für Neger bei uns" ist die Antwort auf Deine Frage.
    • Cédric Wermutstropfen 29.06.2019 15:48
      Highlight Highlight @Daniel: „Sichere Fluchtrouten wären eine gute Lösung.„

      Ah, Du meinst also wie bei einem Marathon. Kann man denn da neben der sicheren Fluchtroute stehen und die Läufer anfeuern? Und am Schluss gibt es einen lustigen Luftballon und ein Klatschkonzert für die, welche nicht vor dem Ziel zusammengeklappt sind? Sollen wir an der Route vielleicht noch Verpflegungsstände aufbauen? Bitte mehr solche guten Vorschläge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caissa15 29.06.2019 09:25
    Highlight Highlight
    „Kriminalisierung der Seenotretter muss ein Ende haben“
    Zwei Lügen in einem Satz.

    Kriminelle kann man nicht kriminalisieren.
    Sie s i n d kriminell.
    Lüge 2:
    „Seenotretter“ statt „Kriminelle Schleuser“.
  • Nonkonformist 29.06.2019 09:25
    Highlight Highlight 15 Jahre sind noch zuwenig. Es muss abschreckend wirken, um diese Schlepperei der NGOs zu stoppen.
    • ingmarbergman 29.06.2019 12:01
      Highlight Highlight Jap, Salvini sollte lebenslänglich erhalten!
  • Do not lie to mE 29.06.2019 09:18
    Highlight Highlight Natürlich könnte die Sea Watch 3 nach Tunesien zu einem sicheren Hafen fahren und jetzt weiter Leben retten. Es geht aber darum aus narzisstischen und propagandistischen Motiven die Konfrontation mit der rechtsgerichteten italienischen Regierung zu suchen. Und sich dabei als eine einfache Organisation über das Recht / die Rechtsprechung eine Staates und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hinwegzusetzen, der ja doch sonst immer so gerne bemüht und zitiert wird.
  • Bloechi_92 29.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Wollen wir im Jahre 2019 wirklich ein solches Europa? Fakt ist, dass ohne Rackete und ihrer Crew diese 53 Menschen jetzt tot wären. Ich verstehe auch die Argumente von Salvini. Aber will man wirklich mit dem Argument weiterleben, dass man evtl. die nächsten 53 Menschenleben retten kann, indem man Menschen als Abschreckung vor den Toren Europas absaufen lässt?
    • Altruide 29.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Danke, genau das kann es ja nicht sein.
  • Miikee 29.06.2019 09:10
    Highlight Highlight Ertrinken lassen kann man sie natürlich nicht. Taxi Service in ein anderes Land ist halt aber auch nicht richtig.

    Nur das wir mit offenen Karten spielen, Frontex hat ein Video gemacht wie es zu dieser "Seenot" kommt, es ist eine Frechheit. Das Problem muss an der Quelle gelöst werden alles andere bringt einfach nichts.

    https://twitter.com/Frontex/status/1142373165076766720
  • sherpa 29.06.2019 09:03
    Highlight Highlight Salvini zeigt sein wahres Gesicht und bezeugt einmal mehr seine Zugehörigkeit zu jenen Kreisen, welchen das Wohl und der eigene Profit wichtiger ist, als das Leben von Menschen in Not
  • unverbesserlich 29.06.2019 09:01
    Highlight Highlight Ich verneige mich vor dieser Frau. Stark bleiben!
  • mAJORtOM95 29.06.2019 08:50
    Highlight Highlight ich versteh denn scheiss einfach nicht!...
    wie kann man so herzlos sein?
    frauen, männer und kinder ertrinken auf dem meer und wer ihnen dabri hilft kommt ins gefängnis!?

    wir haben ein gesetz das den umgekehrten fall regelt, unterlassene hilfeleistung.

    uns geht es so gut in europa...
  • Roterriese #DefendEurope 29.06.2019 08:42
    Highlight Highlight Hoffentlich lässt Italien das Schiff nun verschrotten. Flüchtling ist übrigens kein Synonym für Migrant.
  • Altruide 29.06.2019 08:41
    Highlight Highlight Es ist schwer zu hoffen, dass es zur Rettung von Menschenleben keine empfindliche bzw. keine Haftstrafe absetzt.

    15 Jahre im Vergleich zu anderen Taten, das Menschenleben teilweise zerstört? WTF 😱
    • Diavolino666 29.06.2019 09:03
      Highlight Highlight Was sie falsch gemacht hat ist nicht die "Rettung von Menschenleben", sondern "Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Verletzung des Seerechts". Klingt für dich wohl nicht so dramatisch, aber das grosse Ganze ist das Chaos, das seit 2015 immer noch auf eine Lösung wartet.
    • The Destiny // Team Telegram 29.06.2019 09:35
      Highlight Highlight Kann man auch sagen bei Filmpiraterie.
    • Tisch 29.06.2019 10:33
      Highlight Highlight Wie steht es um unsere Welt und um unsere Solidarität mit den Ärmsten, mit denen ja keiner von uns tauschen möchte, wenn bei diesem Kommentar so viel geblitzt wird? Unfassbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Polaroid 29.06.2019 08:31
    Highlight Highlight Ich verneige mich!
    • Fichtenknick 29.06.2019 11:06
      Highlight Highlight Die Anzahl Blitze schockiert und beunruhigt mich.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 29.06.2019 11:47
      Highlight Highlight Wow. 180 Menschen finden es also lässig, falls ander Menschen ersaufen. Yay.
    • Polaroid 29.06.2019 12:37
      Highlight Highlight Wow so viele Blitze, schön das wir Privilegierten, so über Menschenleben denken. Hoffe echt der nächste Meteorit kommt

Keller-Sutter gibt Deutschland einen Korb

Die Schweiz wird bei der Verteilung von Bootsmigranten nicht mitmachen. Das System sei nicht nachhaltig, sagt die Bundesrätin.

«Wir möchten, dass die Schweizer dabei sind», sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer kürzlich im Zusammenhang mit dem neuen Verteilmechanismus, den er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen angestossen hat. Dieser sieht vor, dass in Italien und Malta ankommende Bootsmigranten mit einem festen Schlüssel in europäische Länder verteilt werden.

Doch Seehofers Aufruf war vergeblich: Mit einer Schweizer Beteiligung wird es vorerst nichts. Das System sei «nicht wirklich überzeugend», …

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