DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this May 27, 2012, file photo, demonstrators hold pictures of Emanuela Orlandi reading

Emanuela Orlandi verschwand 1983 spurlos. Bild: AP/AP

Knochenfund im Vatikan: Handelt es sich um verschwundene Orlandi?



Der Fund menschlicher Knochen auf einem Grundstück des Vatikan hat Hoffnungen genährt, Licht in zwei 35-jährige Kriminalfälle zu bringen. Die Überreste wurden bei Restaurierungsarbeiten in einem Nebengebäude der diplomatischen Vertretung des Vatikan in Rom gefunden.

Die Knochen werden jetzt von der Polizei untersucht, wie der Vatikan am Dienstag mitteilte.

Die Ermittler wollen vor allem herausfinden, ob die DNA zu zwei 1983 in Rom verschwundenen Mädchen, Emanuela Orlandi und Mirella Gregori, passt. Die 15-jährige Orlandi, Tochter eines Vatikanpolizisten, war am 22. Juni 1983 verschwunden und nie wieder aufgetaucht.

Reporters film the entrance of the Vatican embassy to Italy, Tuesday, Oct. 30, 2018. The Vatican said Tuesday that human bones were found during renovation work near the embassy, reviving speculation once again about one of the most enduring Vatican mysteries: the fate of Emanuela Orlandi, the 15-year-old daughter of a Vatican employee who disappeared in 1983. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Journalisten vor der Botschaft des Vatikan. Bild: AP/AP

Eine Theorie lautet, dass sie von Mitgliedern einer Verbrecherorganisationen entführt wurde, um Druck auf Vatikanverantwortliche auszuüben, geliehenes Geld zurückzuzahlen. Einer anderen Theorie zufolge wurde sie entführt, um eine Freilassung des Türken Mehmet Ali Agca zu erzwingen, der 1981 ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübt hatte.

Mirella Gregori war 40 Tage vor Orlandi verschwunden. Die Ermittler schlossen damals nicht aus, dass beide Fälle zusammenhängen könnten. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Als die italienische Polizei den 23-jährigen Carlo Giuliani erschoss

300'000 Menschen protestierten im Juli 2001 gegen den G8-Gipfel in Genua. Danach kam es zu einer beispiellosen Gewalteskalation. Ein 23-Jähriger wurde erschossen, hunderte Aktivisten gefoltert.

Ein Toter, hunderte Verletzte und von der Polizeigewalt schwer traumatisierte Menschen war die traurige Bilanz der Proteste gegen den G8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt im Jahr 2001. Dass sich in Italien, einem demokratischen Land, ein solch beispielloser Gewaltexzess entladen kann, entsetzte ganz Europa und darüber hinaus. Später entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte: Das, was in Genua passierte, war Folter und die Verantwortung dafür trägt der italienische Staat.

Italien …

Artikel lesen
Link zum Artikel