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Geburtenrate in Italien vor historischem Tief

Mamma mia: Geburtenrate in Italien vor historischem Tief

21.10.2024, 16:1921.10.2024, 16:19

Mamma mia: Die Geburtenrate in Italien bewegt sich auf einen historischen Tiefststand zu. Im vergangenen Jahr kamen in dem EU-Land nur noch 379'890 Kinder zur Welt – im Vergleich zu 2022 ein Minus von 3,4 Prozent.

Italian Premier Giorgia Meloni, left, talks to her daughter Ginevra as they attend a mass presided by Pope Francis for the World Children Day, in St.Peter's Square at the Vatican, Sunday, May 26, ...
Die Premierministerin ist Mutter: Giorgia Meloni mit ihrer Tochter Ginevra.Bild: keystone

Die Geburtenrate sank nach Angaben des nationalen Statistikamtes auf statistisch 1,20 Kinder pro Frau. Der bisherige Minus-Rekord aus dem Jahr 1995 liegt bei 1,19. Die niedrige Geburtenrate in dem einst so kinderreichen Land gehört seit Jahrzehnten zu Italiens grossen Problemen.

Das Statistikamt veröffentlichte zugleich die alljährliche Liste der beliebtesten italienischen Kindernamen, an denen sich auch künftige deutsche Eltern gern ein Vorbild nehmen. Auf Platz eins bei den Jungen blieb wie seit 2018 Leonardo, gefolgt von Edoardo und Tommaso. Bei den Mädchen lagen wie im Vorjahr Sofia und Aurora vorn. Auf dem dritten Platz landete Ginevra. (dab/sda/dpa)

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