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Diebstahl-Verdacht: Italienischer Kultur-Staatssekretär tritt zurück

Diebstahl-Verdacht: Italienischer Kultur-Staatssekretär tritt zurück

02.02.2024, 21:2602.02.2024, 21:26

Der italienische Kultur-Staatssekretär Vittorio Sgarbi hat in Zusammenhang mit Affären um Kunstwerke aus seinem Privatbesitz seinen Rücktritt erklärt. Der 71-Jährige gab am Freitag seinen Abschied aus der Rechtsregierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bekannt.

epa10281200 Italian Undersecretary for Culture Vittorio Sgarbi (L) and Italian Prime Minister Giorgia Meloni during the swearing-in of undersecretaries of the Italian Government at Chigi Palace in Rom ...
Ein Bild aus besseren Zeiten: Sgarbi und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.Bild: keystone

Der studierte Kunsthistoriker steht insbesondere im Verdacht, ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert illegal in seinen Besitz gebracht zu haben. Zudem gibt es Vorwürfe, dass er sich Vorträge teuer bezahlen lassen habe, als er bereits in der Regierung sass.

Die Justiz ermittelt gegen den rechten Politiker bereits seit mehreren Wochen wegen Diebstahls von Kulturgut. Dabei geht es um das Gemälde «Die Gefangennahme des Heiligen Petrus» des italienischen Malers Rutilio Manetti (1571-1639), das 2013 aus einem Schloss gestohlen wurde und dann bei einer Ausstellung in der Toskana als angebliches Eigentum von Sgarbi wieder auftauchte. Zudem laufen Ermittlungen wegen illegaler Ausfuhr eines Gemäldes des französischen Malers Valentin de Boulogne (1591-1632). In diesem Fall soll er versucht haben, das Bild im Ausland zu verkaufen. (sda/dpa)

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