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Joe Biden, 77, und Barack Obama, 58, in Obamas Washingtoner Büro. screenshot/twitter

4 Punkte, warum Obamas neuer Videoauftritt Biden einen Bärendienst erweist

Eigentlich wollte Obama seinem einstigen Vize nur helfen. Mit der jüngsten Werbeaktion aber entlarvt der Superstar der US-Demokraten seinen potenziellen Nachfolger als schwache Figur. Vier Erkenntnisse zum missglückten PR-Auftritt.

Samuel Schumacher / CH Media



Kryptisch war die Ankündigung: «44 + 46. 7.23.20» schreib Biden am Mittwoch auf Twitter.

Am Donnerstag dann folgte die Auflösung: Über die Videoplattform Periscope veröffentlichte das Kampagnenteam des 77-jährigen demokratischen Präsidentschaftskandidaten ein knapp 16-minütiges Video, das Biden (den möglicherweise 46. Präsidenten der USA) im Gespräch mit Barack Obama (dem 44. Präsidenten der USA) zeigt.

Beide steigen mit schwarzer Maske aus ihren gepanzerten Gefährten und treffen sich in einem Konferenzraum. Muhammed Alis Boxhandschuhe in einer Glasvitrine im Hintergrund verraten, wo wir sind: In Obamas Washingtoner Büro. Die angeschlagene Box-Legende hatte Obama die «Händsche» einst geschenkt. Wie schwierig es Obama selber nun fällt, für seinen «guten Freund Joe» in den politischen Ring zu steigen, zeigten die zuweilen fast schmerzhaften 16 Minuten danach.

Biden will uns glauben machen: Zuhören reicht, um ein guter Präsident zu sein

Joe Biden, der über das gesamte Video deutlich weniger Redezeit erhielt als Barack Obama, inszenierte sich als Zuhörer-in-Chief, als Sorgenvater der Nation, der für die Ängste und Probleme der Nation immer ein offenes Ohr haben werde. Um einen maximalen Kontrast zum lauten Dauersender Donald Trump (74) zu schaffen, sagte Biden:

«Ich verstehe nicht, wie er so unfähig sein kann, sich in andere hineinzuversetzen.»

Obama betonte, was für ein guter Zuhörer Joe sei und wie sehr die Amerikaner «hungrig nach dieser grundsätzlichen Bescheidenheit» seien, die Joe verkörpere. Er habe keinen Zweifel, dass Biden auf Experten hören werde. «Was ich an dir immer bewundert habe, Joe, ist deine Bereitschaft, zuzuhören und zu lernen. Es ist ein Zeichen von Leadership, wenn man bereit ist, anderen zuzuhören», sagte Obama. Eine reichlich tief gesetzte Latte für einen Aspiranten aufs mächtigste Amt der Welt.

Biden schmückt sich mit fremden Federn – weil ihm nicht viel anderes bleibt

Um den Zuschauern – während der Liveübertragung waren es gerade mal rund 7000 – aufzuzeigen, was er als Präsident alles erreichen könnte, blickte Biden weit zurück und zählte auf, was die Obama-Administration in ihren acht Jahren alles zustande gebracht habe: Gesundheitsreform, Aufschwung nach der Wirtschaftskrise, Ausbau der internationalen Beziehungen. «You and I», du und ich, sagte Biden immer wieder – als ob er selber an den Hebeln der Macht gesessen hätte.

Als Vizepräsident war Biden zwar tatsächlich «in the room» bei schwierigen Entscheidungen. Aber er war stets die Nummer 2, nie der Verantwortungsträger. Sein sicher nicht böse gemeinter Versuch, Obamas Verdienste für sein eigenes politisches Erbe zu kapern, wirkte reichlich hilflos.

Das ganze Gespräch zwischen Obama und Biden:

Ein Präsident Biden wäre anstrengend für die Ohren

Biden ist ein Stotterer seit Schulzeiten. Der 77-Jährige hat offen über seine Sprachfehler gesprochen und sie in seinen Jahren als Vizepräsident gut im Griff gehabt. Jetzt aber scheint ihn die alte Schwäche wieder einzuholen. An mehreren Stellen des Videos ist kaum zu verstehen, was er sagt. Er verspricht sich mehrfach, antwortet auf Steilpässe von Obama zweimal schlicht mit dem deplatziert wirkenden Zweisilber «Bingo!» und wirkt selbst bei den gescripteten Antworten zuweilen äusserst unsicher.

Dieses unsichere Auftreten ist auch seinen Beratern aufgefallen. Mehrere sagen hinter vorgehaltener Hand, dass sie darauf hoffen, dass es nicht zu einem direkten Fernsehduell zwischen Biden und Trump kommen wird. Biden würde der rasanten, griffigen Sprache seines strittigen Gegenübers kaum gewachsen sein.

Man wünscht sich, es wäre andersrum: Biden wäre der Ratgeber, Obama der aufmerksame Zuhörer

Sieben von zehn Amerikanern sind laut jüngsten Umfragen unzufrieden mit Donald Trumps derzeitiger Amtsführung. Dass eine Alternative her muss, scheint für viele klar. Das neue PR-Video dürfte allenfalls in manch einem genau das ausgelöst haben, was Biden eigentlich dringend vergessen machen sollte. Nämlich, dass sein einstiger Chef noch immer vielfach besser geeignet wäre für das Amt als er selber.

Für komplett uninformierte Betrachter des Videos wäre zweifelsohne klar: Der sympathische alte Mann, der nickend in seinem Stuhl sitzt und dem eloquenten 58-Jährigen im Stuhl gegenüber zuhört, das muss der frühere Präsident sein, der seinem dynamischen Nachfolger Tipps gibt. Doch die Welt ist verkehrt und Obama der Ex, der die Tipps gibt. Einst hat er seinem «guten Freund Joe» gar geraten, nicht für das höchste Amt des Landes zu kandidieren. Doch das mit dem Gut-Zuhören, das hatte Biden damals offenbar noch nicht so drauf.

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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.07.2020 08:02
    Highlight Highlight Noch hätten sie knapp Zeit, um Bernie zur Wahl zu stellen. Joe wird's nicht bringen. Aber vielleicht ist das ja auch der geniale Plan... 🙄 Der kriegt doch noch vor den Wahlen ein Herzchriesi, wenn Trump ihn dann persönlich angreift.

    Einmal mehr stehen zwei unwählbare Kandidaten zur Wahl... Nur möglich in den USA.
  • Mijasma 25.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Biden ist 77, Trump ist 74, warum sollte 74 besser sein. Lasst mich raten. Weil er sich wie ein verzogenes, narzistisches, asoziales Göhr benimmt? Darum merkt ihr gar nicht dass er fast genauso alt ist.
  • Kaffeesatz 25.07.2020 03:43
    Highlight Highlight Ich hätte Michele Obama als gute Wahl gesehen. In die Führungspositionen schaffen es oft Dummschwätzer und Blender. Ich denke ein Biden richtet weniger Schaden an als Trump. Ein Stotterer, oder ein anders Beeinträchtigter ist genau so wählbar und kein Ausschlusskriterium. Solange die Beeinträchtigung bei der Ausführung des Amtes nicht hinderlich ist. Das wiederum ist bei Trump leider der Fall.
  • icewolf 25.07.2020 01:17
    Highlight Highlight Auch dies wird wieder eine Entscheidung "gegen" und nicht "für"...eigentlich traurig...Die USA bräuchte einen Kandidaten der positiv begeistern kann.
  • Hans_Wurst 24.07.2020 23:05
    Highlight Highlight Ich habe mir vor ein paar Tagen kurz den Trailer angeschaut und mir bereits nach ein paar Sekunden gedacht: Wie gut ist es für Biden, dass Obama so viel staatsmännischer, überzeugender und selbstsicherer rüberkommt als er selbst? Irgendwie wünschte ich mir eine Person vom Kaliber Obamas zurück - Biden kann dies leider nicht bieten...
  • JackMac 24.07.2020 22:36
    Highlight Highlight Nun ja, dass viele der Watson Leser lieber Sanders in der Pole gesehen hätten verwundert nicht wirklich.
    Über das Alter von Biden kann man geteilter Meinung sein, das Russische KP hat viele Jahre mit einem Rentnerkabinett funktioniert.
    Vorstellbar wäre eine jüngere farbige Vizepräsidentin, die Biden beerben kann (auf natürliche Weise oder vielleicht hilft jemand nach). Auf jeden Fall ist alles besser als weiter vier Jahre Orangenhaft!
  • circumspectat animo 24.07.2020 21:50
    Highlight Highlight Die Fähigkeit zuzuhören und zu seinen eigenen Unsicherheiten zu stehen statt wie Obama einen auf Cool zu machen macht einen guten Führer aus.
  • Kusi N. 24.07.2020 19:16
    Highlight Highlight Dass Pelosi und Biden die Aushängeschilder der Demokraten sind, sagt so ziemlich alles über den desaströsen Zustand dieser Partei aus. Ich habe eine demenzkranke Grossmutter, die in einem wesentlich besseren gesundheitlichen Zustand ist als die Beiden, die bei öffentlichen Auftritten zittern und stottern, wie das Personen in diesem Alter halt nun einmal tun. Aber die Gier nach Macht hindert beide daran einzusehen, dass sie den Zeitpunkt für Ihren Abgang schon vor mindestens 10 Jahren verpasst haben.
  • leverage 24.07.2020 17:52
    Highlight Highlight Dürfte eigentlich Obama der Vize von Biden werden? Nicht das dass sinvoll wäre aber ginge das? Und was würde passieren wenn Biden ausfällt?
    • -thomi- 24.07.2020 19:45
      Highlight Highlight Obama könnte sich sogar - glaub ich - nochmal aufstellen lassen. Grover Cleveland hat das getan. Weiss allerdings nicht, ob das heute noch ginge. Besser wär's.
    • _stefan 24.07.2020 21:50
      Highlight Highlight @leverage: Das kommt auf die Interpretation der US-Verfassung drauf an. Juristisch scheint es ein Hintertürchen für Barack Obama zu geben. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Barack "First Lady" wird ist deutlich grösser.

      @-thomi-: Cleveland hatte auch nur zwei Amtszeiten, jedoch im Abstand von vier Jahren. Seit 1951 kann ein POTUS nur noch höchstens zweimal gewählt werden.
    • swisskiss 24.07.2020 22:00
      Highlight Highlight leverage/thomi-: Nein und nein. Die Verfassung vebietet einem EX Präsidenten das Amt des Vize zu übernehmen, da im Notfall der Vize als Präsident ad interim bis zu den nächsten regulären Wahlen nachrückt. Die Amtszeit eines Präsidenten ist seit Mitte des 20 Jhr. auf 2 beschränkt, also 8 Jahre.
  • Nicosinho 24.07.2020 17:06
    Highlight Highlight sleepy joe...
  • Mijasma 24.07.2020 16:36
    Highlight Highlight Meine Erfahrung ist, dass es meistens nicht die lauten Schreier wie Trump sind die etwas erreichen. Sie können sich nur mit den Federn der anderen Schmücken.

    Die ruhigen die an den Zielen Arbeiten bringen die Leistung. Was hier alle an dem Biden schlecht finden ist für mich ein Top Argumente für ihn.
  • Pinguin Cl 24.07.2020 16:08
    Highlight Highlight Besser einen Präsidenten zwar mit Sprachstörung jedoch mit Herz als weiterhin für 4 Jahre einen Narzisten und
    Soziopath zu wählen...
  • Kaspar Floigen 24.07.2020 14:45
    Highlight Highlight Für Biden zu stimmen, schadet nur der Kanye-Kandidatur. Das kann niemand wollen.
  • tony.ton 24.07.2020 14:45
    Highlight Highlight traurig aber wahr. Obama sollte keine öffentlichen Auftritte mit Biden haben. Er hilft ihm nicht wirklich....
  • twentynine 24.07.2020 13:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Therealmonti 24.07.2020 13:24
    Highlight Highlight Bei all den Diskussionen wird vergessen, dass alle besser sind als Trump. Na ja, vielleicht ausser Kanye West.
    • SUV-Fahrer 25.07.2020 08:50
      Highlight Highlight First Lady Kim Kardashian, was für einen Horror Vorstellung, aber in den USA ist wohl alles möglich.
  • DieFeuerlilie 24.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Das Wichtigste, Matchentscheidende für Biden wird sein, die perfekte Vizepräsidentin aufzustellen.

    Denn diese wird in wohl weniger als zwei Jahren Bidens Job übernehmen, weil er aus Altersgründen wird zurücktreten müssen.

    Biden und sein Beraterstab wissen das..
  • swisskiss 24.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Wenn man Biden mit Obama vergleicht und dann Biden mit Trump vergleicht, realtivieren sich die Schwächen Bidens.
    "tief gesetzte Latte." Das ist absurd, wenn man die Leistung des amtierenden Präsidenten betrachtet.

    Offensichtlich kommt Onkel Joe, der zuhören kann, besser an, als der markige Trump, der beratungsresistent ist und dessen Stärke das Schwätzen ist

    Gegen den charismatischen Obama, sieht mancher Politiker blass aus, nicht nur Biden. Aber die Demokraten müssen sich vorwerfen lassen, in den letzten 3 Jahren ihren Fokus auf Trump gelegt zu haben, statt auf einen starken Herausforderer
    • -thomi- 25.07.2020 07:53
      Highlight Highlight Da haben Sie wohl recht! Ist aber auch Obamas Fehler. Er hätte schon während seiner Amtszeit auf Nachfolgersuche gehen sollen. Clinton war nie eine gute Wahl und die Dems müssen sich nun den Vorwurf gefallen lassen, nur ihr Parteiestablishment zu fördern, statt ihren Nachwuchs. Charismatiker hätten sie ja genug (s. AOC, Harris, etc...). Immerhin machen's die GOP auch nicht besser.
  • Paddiesli 24.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Lieber ein Stotterer, als einer mit dem Wortschatz eines Fünfjährigen.
  • Bert der Geologe 24.07.2020 11:05
    Highlight Highlight Die Präsidentschaftswahl wird nur um Trump und die momentane persönliche Situation der Wähler gehen. Entweder man ist zufrieden mit der Situation oder nicht. Wenn nicht, wird man seinen Gegner wählen, oder man geht gar nicht wählen. Da genügte als Gegner auch eine ausgestopfte Amsel. Meine Prognose ist die, dass die Nicht-Wähler und Nevertrumper die Evertrumper bei weitem in den Schatten stellen werden. Zuviel hat der aufgeblasene Hamster verkachelt.
    • Bert der Geologe 24.07.2020 16:22
      Highlight Highlight An alle Blitzer: habt ihr echt das Gefühl, Trump wird das noch aufholen? Wenn ja, wie? https://www.realclearpolitics.com/epolls/latest_polls/
      Bei den meisten Swing-states ist Biden weit vorne, sogar in einigen strammen Rep-Staaten ist er gleichauf wie Trump. Auf Last-minute-Protestwähler kann Trump dieses Mal nicht hoffen, er ist ja der Präsident, die Macht, der Verantwortliche. Biden müsste sich öffentlich in die Hose machen oder sowas ähnliches, damit das noch kippt. Macht er nicht, hoffentlich.

    • Basti Spiesser 24.07.2020 18:20
      Highlight Highlight Vergiss nicht, es ist Trump...
  • Silent_Revolution 24.07.2020 11:03
    Highlight Highlight In dem senilen Zustand bleiben ihm kaum Alternativen zum Zuhören übrig.

    Biden kann zuhören, Biden wird zuhören. Nicht aber den Menschen am Rande oder in der Mitte der Gesellschaft, sondern den Lobbygruppen welche das Dem-Establishement um sich geschart hat.

    Da kann man nur noch hoffen, dass Kanye Präsident wird. Der hat so viele eigene Probleme, der kommt gar nicht dazu Schaden anzurichten.
  • Matthias Jano Meyer 24.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Es ist halt wirklich traurig. Mit Bernie Sanders wäre ein eloquenter, wacher und intelligenter Kandidat bereitgestanden. Kein Kriegstreiber, kein Wallstreetkuschler - ein Mensch!

    Aber den Milliardären hat's nicht gepasst - die hätten ja Steuern bezahlen müssen.

    Und plötzlich nach Nevada(?) an einem Tag alle verbleibenden Kandidaten aus dem Rennen und fanden Biden super toll, obwohl sie ihn in den Debatten zuvor aufs Stärkste kritisierten. Und jetzt haben sie Not gegen Elend und fragen sich wie es so weit kommen konnte.
    • Therealmonti 24.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Es wären auch zwei oder drei Frauen bereit gestanden...
    • Shabbazz 24.07.2020 13:59
      Highlight Highlight Mein Tipp, frag mal bei Obama nach ;)
      Offiziell hat er ja während den Primaries nie einen Kandidaten unterstützen, nicht mal seinen ehemaligen Vize Biden. Aber interessanterweise hatte er scheinbar konstant Kontakt mit allen Kandidaten und hat öffentlich oft betont das 2 Dinge Priorität haben:
      - Geeintes Auftreten der Demokraten
      - Trump loswerden

      Fand dazu noch einen coolen Artikel auf politico.com vom April 2020. Damals schon sagte man voraus, bald wird Obama Biden öffentlich unterstützen müssen, da Biden selber zu schwach ist...genau das passiert jetzt.
    • Chrisixx 24.07.2020 14:03
      Highlight Highlight Die anderen Kandidaten traten aus dem Rennen weil sie wussten, dass sie näher bei Biden liegen als Sanders und wenn alle im Rennen bleiben, Sanders gewinnen würde. Macht doch sinn, dass man dann austritt? Und wer bei Biden von „Not“ redet hat einfach keine Ahnung. Er ist einfach ziemlich langweilig als Kandidat und richtet sich nach dem Zentrum seiner Partei aus (macht er seit Jahrzehnten schon). Karrierepolitik halt. Jetzt arbeitet er auch noch mit Sanders zusammen an der Party Platform.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boogie 24.07.2020 10:48
    Highlight Highlight Zu Biden's Verteidigung muss man aber auch sagen, dass wohl so ziemlich jeder Politiker auf der Welt schlecht aussieht neben Obama. Der Typ ist einfach sympatisch und findet immer die richtigen Worte. Deshalb hört man ihm gerne zu. Das trifft auf die allermeisten anderen Politiker nicht zu.
    • Toni.Stark 24.07.2020 12:37
      Highlight Highlight Ein eloquenter Blender halt.
  • Amarillo 24.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Man hat sich zu sehr in einen Kleinkrieg mit Trump eingelassen, und auf dessen "Entfernung" aus dem Amt auf juristischem Weg, und ähnliche Manöver. Als dann die ersten Newcomer-Kandidaten präsentiert wurden, war vor allem zu vernehmen, dass diese entweder progressiv links, nicht hetero, nicht christlich oder auf eine andere Weise "das Gegenteil von Trump" seien. Was erwartungsgemäss selbst innerhalb der Dem-Partei nicht reichte. Und nun bleibt ein weiteres Mal ein Kandidat, welcher nicht wirklich zu begeistern vermag, und der primär auf weitere Fehler Trumps angewiesen ist.
  • De-Saint-Ex 24.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Ja, so kann es kommen... die Wahl zwischen mad Donald, sleepy Joe und weeping Kanye... hört sich an wie ein schlechtes Remake von the good, the bad and the ugly. Ist offensichtlich das Resultat von Arroganz und damit eingehender Dekadenz. Wenn man daran denkt, dass die USA bis vor rund 100 Jahren ein ziemlich diskretes Auftreten auf der Weltbühne hatten... schnell ist‘s gegangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisixx 24.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Biden wird die Debatten schon meistern (er und sein Team wollen ja die Debatten). Nicht vergessen darf man, dass Biden schon 11 Debatten während den Vorwahlen hatte und sich ganz gut schlug. Besonders bei den letzteren, wo weniger Kandidaten gleichzeitig auf dem Podium waren, hatte er gute Auftritte.

    2012 hat er Paul Ryan bei der Vize-Debatte auch regelrecht zerlegt.
  • Quo Vadis 24.07.2020 09:45
    Highlight Highlight Genau wie ich vor 2 Wochen schrieb: "Dieses unsichere Auftreten ist auch seinen Beratern aufgefallen. Mehrere sagen hinter vorgehaltener Hand, dass sie darauf hoffen, dass es nicht zu einem direkten Fernsehduell zwischen Biden und Trump kommen wird."

    Und Trump wird genau auf DIESES Duell warten. 2 Minuten sollten genügen, da Trump keine Sekunde über Politik sprechen wird, sondern nur auf den armen Biden losgehen wird.

    ...was bin ich froh bin ich kein Ami und muss im November zwischen Trump oder Biden entscheiden...
    • Chamael 24.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Die Entscheidung fiele mir leicht. Lieber einen ‚normalen‘ Präsidenten mit Sprachfehler, als einen narzisstischen ohne Sprachfehler...
    • Quo Vadis 24.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Chamael.. wenn's denn 'nur' ein Sprachfehler wäre. Joe Biden erinnert mich sehr an meinen Grossvater der ein äusserst intelligenter Mensch war und Schritt für Schritt seine geistigen Kräfte verlor.

      Ein trauriges Bild, was ich jedem ersparen möchte.
    • Silent_Revolution 24.07.2020 10:54
      Highlight Highlight Biden ist ein korrupter, ständig rumgrapschender Rassist mit Alzheimer.

      Auch wenn er für letzteres nichts kann; Wenn dass das neue "normal" ist, dann gute Nacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 24.07.2020 09:45
    Highlight Highlight Die Demokraten hatten 4 Jahre Zeit, eine Kampagne und einen Kandidaten aufzubauen. Nun das Ergebnis: bei der kommenden Wahl trifft Not auf Elend.
    Da bestätigt sich meine Meinung zu Politikern im allgemeinen. Personen, mit Drang zur Selbstdartellung, ausgeprägtem Selbstwertgefühl aber NULL Ahnung von der Materie des jeweiligen Themas über welches sie debattieren und Entscheide fällen, welche wiederum Auswirkungen auf uns alle haben.
    • Ogden 24.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Nun, ich denke, jeder einigermassen vernünftige Mensch mit Aspirationen aufs Präsidentenamt hat wohl eher vorgezogen, sich noch 4 Jahre zurückzuhalten. So kann er/sie sich dann 2024 in einen Wahlkampf ohne Trump einbringen.
    • Bruno Meier (1) 24.07.2020 12:59
      Highlight Highlight Ich würde sogar noch weiter gehen. Jeder einigermassen vernüftige Mensch wird nie Ambitionen haben auf dieses Amt.
    • swisskiss 24.07.2020 22:16
      Highlight Highlight Ogden: Ein amtierender Präsident wird NICHT von der eigenen Partei nach der ersten Amtszeit angeriffen. "Wilde" Kandidaturen von Demokraten, kriegen keine Unterstützung. Nur wenn Biden nach 4 Jahren abgibt oder aus anderen Gründen nicht mehr antreten kann, ist 2024 der nächste demokratische Kandidat zu suchen. Sonst wirds 2028.
  • Vernunft wo bisch 24.07.2020 09:12
    Highlight Highlight Bitte? 7/10 sind zufrieden mit trump????

    BITTE??

    Sorry ich "has grad echli verlore"
    • Patrini 24.07.2020 11:32
      Highlight Highlight "...sind unzufrieden mit trump..."
    • RicoH 24.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Ja iss so...
      Die aktuellen Umfragewerte besagen, dass rund 40% mit Trump zufrieden sind. Also eher 4/10.
      Sie besagen aber auch, dass ca. 55% mit ihm nicht zufrieden sind. Damit bewegt sich Trump ungefähr in den Sphären von Jimmy Carter, der nicht wieder gewählt wurde.
  • drjayvargas 24.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Das wird in die Hose gehen. Nicht wegen dem Video, sondern weil Donnie nun die "richtigen" PR-Aktionen startet.
    • Hansdamp_f 24.07.2020 09:23
      Highlight Highlight Ja, klar.

      Person, Woman, Man, Camera, TV
    • Varanasi 24.07.2020 09:58
      Highlight Highlight Vielleicht wird er das, aber ob das Wahlvolk dieser „richtigen“ PR Aktionen nicht satt ist, ist eine andere Frage.
      Wen erreicht er denn mit seiner Hetze und Diffamierung? Nur seine Stammwählerschaft, der es egal ist was er macht und sagt.
      Und ob das reicht, das wage ich wirklich zu bezweifeln.
  • Peter Vogel 24.07.2020 09:04
    Highlight Highlight Die Demokraten hätten es in der Hand gehabt einen vernünftigen Kandidaten aufzustellen. Es gab sogar ein paar brauchbare wie z.B. Sanders. Sogar Bloomberg wäre besser gewesen der hätte die Stimmen der Republikaner im Handumdrehen eingesammelt.
  • Varanasi 24.07.2020 08:56
    Highlight Highlight Trump ist auch kein guter Redner. Ich sag nur: person, woman, man, camera, tv. Er wiederholt sich dauernd und sein Wortschatz ist der eines Kleinkindes.

    Ein ruhiger, eher langweiliger
    Präsident, wäre nach Trump eine Wohltat.
    • Quo Vadis 24.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Richtig! Trump ist ein miserabler Redner, ausser er hat den Teleprompter vor sich, dann macht er seinen Job vor der Kamera ordentlich.
    • Chrisixx 24.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Er war auch schon bei den Debatten 2016 einfach schlecht, nur war das den meisten einfach egal.

      p.s. Biden hatte schon 11 Debatten während den Vorwahlen und schlug sich ganz gut. Besonders bei den letzteren, wo weniger Kandidaten gleichzeitig auf dem Podium waren, schlug er sich sehr gut. Und in 2012 hat er Paul Ryan bei der Vize-Debatte regelrecht zerlegt.
    • Quo Vadis 24.07.2020 10:00
      Highlight Highlight Chrisi: "Biden hatte schon 11 Debatten während den Vorwahlen und schlug sich ganz gut. Besonders bei den letzteren, wo weniger Kandidaten gleichzeitig auf dem Podium waren, schlug er sich sehr gut. Und in 2012 hat er Paul Ryan bei der Vize-Debatte regelrecht zerlegt."

      Also ein bisschen ehrlich sollten wir hier schon sein - Biden wurde komplett mit Samthandschüchen angefasst. Es war ja teilweise lachhaft wie man mit ihm umgegangen ist, quasi sich fast schützend vor ihn aufgestellt hatte.

      Dafür ist man ist auf Sanders und andere losgegangen.. War klar wen die Medien von Anfang an pushten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 24.07.2020 08:49
    Highlight Highlight Ein Präsident Trump ist nicht anstrengend für die Ohren?
  • Saerd neute 24.07.2020 08:49
    Highlight Highlight Na ja, Biden könnt ihr vergessen.
    • Flo231 24.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Trump ist ja soooviel intelligenter, eloquenter und menschlicher, oder nicht? ;)
  • Oberon 24.07.2020 08:42
    Highlight Highlight Ich finde die USA sollte auch mal über eine Obergrenze des Alters nachdenken.
    • BVB 24.07.2020 08:48
      Highlight Highlight Ich finde man sollte über die mentale Gesundheit beurteilen, denn das Alter ist kein guter Bestimmungsfaktor.
    • Mareko 24.07.2020 10:42
      Highlight Highlight An Oberon: Ich finde, nicht der Staat sollte so etwas regeln, sondern die Parteien. Beispielsweise ist der Amerikanische Präsident in seiner zweiten Amtszeit eine lahme Ente, übersetzt, weil er kein drittes Mal gewählt werden kann. Aber nicht nur in den USA, auch in der Schweiz oder in Europa würde ich mir manchmal wünschen, die Parteien würden manche Sesselkleber in Parlamenten oder Regierungen nicht nochmals zur Wiederwahl aufstellen. Denn in der Demokratie sollte es ein politisches Engagement auf Zeit und nicht "auf Ewigkeit" sein, ganz nach dem Motto: Jeder ist ersetzbar.
    • Vinu 24.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Absolut, ich verstehe nicht wie ein der einflussreichsten Länder der Welt von jemandem regiert werden kann, der ein alter Hase ist und sehr wahrscheinlich kein iPhone bedienen kann. Ein jüngerer Präsident wäre attraktiver, der die Digitalisierung etc. vorantreibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 24.07.2020 08:39
    Highlight Highlight Das Format hätte Sinn gemacht, wenn Biden direkt nach Obama kandidiert hätte. "Schaut wir sind ein Team, alles läuft nahtlos weiter wie gewohnt!"

    Jetzt wirkt es einfach verzweifelt. "Ich hab keinen Plan, aber kann immer Buddy Barak anrufen!"

    Wenn es möglich wäre, würde er Obama wohl noch als Vize nominieren...
    • MarGo 24.07.2020 08:52
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke, dass es zwar sicher clever war, dass Obama mal seine Unterstützung für ihn kundtat, aber es doch etwas hilflos erscheint, wenn Biden nun schon wieder mit Barak "ein Ding dreht"... langsam sollte er "auf eigenen Beinen stehen".
    • K1aerer 24.07.2020 09:36
      Highlight Highlight Theoretisch besteht sogar eine Lücke im Verfassungsartikel, was sogar erlaubt, dass Obama als running mate nominiert werden kann.
  • Steimolo 24.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Bingo 😂
    • poety 24.07.2020 11:37
      Highlight Highlight so a la putin damals?
  • Lutz Pfannenstiel 24.07.2020 08:36
    Highlight Highlight In der jetzigen Situation ist sicherlich JEDER besser als Trump. Aber dennoch geht mir etwas nicht in den Kopf: Wieso um alles in der Welt kommt man auf die Idee - in einem Land mit 330 Millionen Einwohnern und einigen ausgezeichneten Universitäten - einen Mann ins Rennen zu schicken und dann auch zu nominieren, der bei Amtsantritt fast 80 ist? Kann mir das jemand erklären?
    • maylander 24.07.2020 11:35
      Highlight Highlight Man probiert es halt nochmal obwohl es mit Hillary nicht geklappt hat. Und Hillary Clinton ist Biden in allen Belangen Haushoch überlegenen.

      Sollte es mit Boden nicht klappen und Trump gewinnt wieder, wird es hoffentlich die Dems zerreissen und eine neue Partei entstehen.
  • N. Y. P. 24.07.2020 08:28
    Highlight Highlight Ich denke, sorry Joe, es geht bei der Wahl um das höchste Amt der Welt, nicht darum, ob man Joe Biden oder Donald Trump wählt, sondern rein nur darum, ist man für Trump oder ist man gegen Trump. Ist man gegen Trump, wählt man gezwungenermassen Biden.
    • Turi 24.07.2020 08:35
      Highlight Highlight "sondern rein nur darum, ist man für Trump oder ist man gegen Trump."

      Klingt wie damals George Bush: Du bist gegen mich oder für mich. Feind oder Freund. Wie einfältig sind Menschen, die sowas propagieren. Nein, danke. Will niemand.
    • Super8 24.07.2020 08:56
      Highlight Highlight Trump wurde ja auch nur gewählt, weil viele partout Clinton nicht wollten. Nun ereilt Trump das gleiche Schicksal. Es sollte einem Land zu denken geben, wenn ihre Präsidenten so gewählt werden.
    • Levi Vodica 24.07.2020 09:01
      Highlight Highlight Eben nicht. Es geht nicht um für oder gegen Trump, sondern die Frage ist: Trump oder Biden? Und wenn jemand darauf Trump antwortet, mach ich ihm keine Vorwürfe. Noch nie hat "Pest oder Cholera" besser auf eine Wahl gepasst.
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  • Donny Drumpf 24.07.2020 08:20
    Highlight Highlight Das äusserst raffinierte und durchdachte Wahlsystem konnte auf geniale Art und Weise ausmachen, dass Biden der beste demokratische Kandidat ist. 'mmurrica at his finest.
  • felixJongleur 24.07.2020 08:16
    Highlight Highlight Seine Einsilbigkeit alleine auf einen Sprachfehler zurück zu führen ist sehr wohlwollend ausgelegt.
    • felixJongleur 24.07.2020 10:06
      Highlight Highlight 1986 hatte er ihn auf jeden Fall noch nicht:
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  • Wiedergabe 24.07.2020 08:15
    Highlight Highlight Biden sollte seinen grössten Trumpf gleich zum Slogan machen.
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    • BVB 24.07.2020 08:51
      Highlight Highlight Biden ist auch mental nicht mehr auf der Höhe.
  • maylander 24.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Falls Biden gewählt wird, dann sicher nicht weil er so überzeugend ist.
    • Turi 24.07.2020 08:44
      Highlight Highlight Das einzige Argument pro Biden ist dass er nicht Trump ist.
      Omg.
    • Asmodeus 24.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Biden wird gewählt damit Trump weg kommt.

      Alles andere ist aktuell irrelevant.
    • Bruno S.1988 24.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Alpenstrich 24.07.2020 08:13
    Highlight Highlight Auch wenn ich Biden das Amt zutraue, befürchte ich das Schlimmste... 4 weitere Jahre DT.... -.-
  • Jein 24.07.2020 08:11
    Highlight Highlight Biden wäre ein langweiliger Präsident der auf seine Berater hören würde und keine langen Reden führen würde...klingt doch perfekt als Abwechslung nach 4 Jahre Trump!

    Und reden ist auch nicht alles, bei Obama klang das zwar staatsmännisch aber war viel heisse Luft (z.B. die rote Linie gegenüber Asads Giftgasangriffe die dann ohne Konsequenzen blieb).
    • Turi 24.07.2020 08:45
      Highlight Highlight Obama wollte auch Guantanamo schliessen. Leider auch nur heisse Luft.
    • willi202202 24.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Für die Zivilbevölkerung war das die beste Entscheidung. Luftangriffe der USA hätte nur noch mehr Leid gebracht. Und notabene sind ja dann alle chemischen Waffen internationaler Kontrolle unterstellt worden. Die USA sollten besser aufhören Terrorgruppen zu finanzieren und Deutschland hätte in den 90ern erst gar kein Giftgas exportieren sollen.
    • Jein 24.07.2020 11:59
      Highlight Highlight @Willi: Dann aber keine rote Linien ziehen, denn so hatte Asad (und seine Verbündeten) zu Recht den Eindruck das er machen kann was er will. Man hätte ja Luftschläge auf militärische Ziele machen können, nur um ihm aufzuzeigen das er für Giftgas einen Preis zahlt.

      Es stellt sich natürlich die Frage ob der Iran Deal durchgekommen wäre wenn die USA auf syrisches Gas reagiert hätten, Angriffe auf Assad hätten natürlich Iran und Russland verärgert.
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  • N. Y. P. 24.07.2020 08:09
    Highlight Highlight Biden würde der rasanten, griffigen Sprache seines strittigen Gegenübers kaum gewachsen sein.

    Das befürchte ich leider auch, dass das Raubtier Trump den guten (alten) Joe in einem tv - Duell in der Luft zerfetzen würde.

    Ich halte Trump für fähig, Joe Biden an einem einzigen Abend, in einem direkten Duell, für komplett ungeeignet erscheinen zu lassen. Leider.

    Dann hätten wir die groteske Situation, dass man keinen von beiden will.
    • CalibriLight 24.07.2020 08:34
      Highlight Highlight Man muss jeden ausser Bunker Boy wollen. Jeden.
      *seufz*
    • Real John Doe 24.07.2020 08:47
      Highlight Highlight Dann dürfte die Stunde von Kanye schlagen :) hoffentlich nicht...
    • BVB 24.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Ich will jetzt schon keinen von beiden
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  • swijew 24.07.2020 08:04
    Highlight Highlight Gibt es in diesem grossen Land wirklich niemand besseren? Vorzugsweise U65..
    • Samurai Gra 24.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Die wurden Konsequent vom DNC aus der Bahn geworfen.

      Tragisch, man hätte 3 Jahre Zeit gehabt für jemand besseren
    • Illuminaughty 24.07.2020 08:47
      Highlight Highlight Würde es schon geben, aber die Demokraten halten lieber ihre alten Tattergreise an der Macht und verhindern den Nachwuchs.
    • BVB 24.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Warum vorzugsweise U65?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MixMasterMike 24.07.2020 08:01
    Highlight Highlight Erstaunlich und traurig zugleich, dass es den Demokraten in knapp 4 Jahren nicht gelungen ist, einen besseren Kandidaten aufzustellen.
    • Turi 24.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Das zeigt ein bisschen wie demokratisch die Demokraten tatsächlich sind. Leider nicht viel. Macht und Geld ist alles in der Partei.
    • UncleHuwi 24.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Bernie Sanders?
    • Hans der Dampfer 24.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Man hat eben lieber Energie in das seltsame Unterfangen gesteckt Trump medial ins schlechte Licht zu rücken und über eine Michelle Obama als Präsidentschaftskandidatin zu sinnieren. Dabei hätten die Demokraten ein paar gute Leute aber die passen dem Establishment nicht weil in ihrer jugendlichen Art zu links.
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