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Mourners attend a funeral ceremony for Iranian Gen. Qassem Soleimani and his comrades, who were killed in Iraq in a U.S. drone strike on Friday, in the city of Kerman, Iran, Tuesday, Jan. 7, 2020. The leader of Iran's Revolutionary Guard threatened on Tuesday to

Beerdigung von Ghassem Soleimani in Kerman. Der General war der Architekt der iranischen Aussenpolitik. Bild: AP

Das sind Irans Freunde und Feinde im Nahen Osten



Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch das US-Militär ist die Lage im Nahen Osten angespannt wie seit Jahren nicht mehr. Die Frage ist vermutlich weniger, ob der Iran zurückschlagen wird, als wann und wie er dies tun wird.

Teheran steht in diesem Konflikt nicht allein da. Der Islamischen Republik ist es im Laufe der Jahre gelungen, ihren aussenpolitischen Einfluss in der Region deutlich zu verstärken. Als Vormacht der Schiiten hat sie sich dabei vornehmlich auf den sogenannten Schiitischen Halbmond konzentriert, also die Staaten mit einer schiitischen Mehrheit oder starken Minderheit.

Dies gilt insbesondere für den Irak, der nach der amerikanischen Invasion im Jahr 2003 zu einem wichtigen Verbündeten Teherans wurde. In Syrien verhinderte der Iran nach dem Beginn des Bürgerkriegs 2011 gemeinsam mit Russland den Sturz des Assad-Regimes, unter anderem durch den Einsatz der libanesischen Hisbollah-Miliz. Diese wiederum war in ihrem Ursprungsland bereits zuvor zu einem gefürchteten Gegner der israelischen Armee geworden und entwickelte sich dank iranischer Unterstützung zu einem Staat im Staate.

Geostrategisch gesehen bilden die drei genannten Länder eine Landbrücke vom Iran bis zum Mittelmeer – und bis zur israelischen Grenze. Israel, das sich vom Iran existenziell bedroht sieht, ist denn auch einer der entschlossensten Gegner Teherans. Das iranische Vordringen hat jedoch auch den Widerstand Saudi-Arabiens hervorgerufen. Das sunnitische Königreich konkurriert mit dem Iran um die Rolle einer regionalen Hegemonialmacht und sucht den Einfluss Teherans nach Kräften zurückzudrängen. Dazu geht Saudi-Arabien sogar ein informelles Bündnis mit Israel ein.

Saudi-Arabien versucht zudem, die Golfstaaten auf Linie gegen den Iran zu bringen – mit unterschiedlichem Erfolg. Im Jemen führt eine Allianz unter saudi-arabischer Führung einen blutigen und bisher ergebnislosen Krieg gegen die vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen.

Gegner und Verbündete des Irans auf einen Blick zeigt diese Karte:

Verbündete im Iran-Konflikt 2020

Bild: watson/lea

Iraner trauern um ihren General

Video: srf

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jättelattejaterö 07.01.2020 23:46
    Highlight Highlight Russische Militärbasen, ich sehe nur eine. Der Rest ist bekannt.
  • Hipster mit Leggins 07.01.2020 22:25
    Highlight Highlight Irak und Syrien sind besetzt. Die Mehrheit der Bevölkerung wünscht die iranischen Milizen zum Teufel. Auch in Palästina. Entscheidend sind nicht Landesgrenzen, sondern Religion: Sunniten, Schiiten, Alewiten, Jesiden...
  • RatioRegat 07.01.2020 19:49
    Highlight Highlight Danke für die wichtigen Hintergrundinformationen, die dazu beitragen, die Situation im nahen Osten einzuschätzen.

    Ich frage mich allerdings, weshalb Jordanien als neutral eingestuft wird. Soweit ersichtlich gibt es in Jordanien, insbesondere in den Jordanischen Streitkräften, starke anti-iranische Strömungen.
    • MartinZH 07.01.2020 21:17
      Highlight Highlight In einem Interview mit der Washington Post am 6. April 2017 hat König Abdullah II. von Jordanien erklärt, der Iran schaffe "strategische Probleme" im Nahen Osten und versuche, "eine geografische Verbindung zwischen dem Irak, Syrien und der Hisbollah im Libanon" herzustellen.

      Klarer Fall, wie er die Lage beurteilt. Ich denke, der König von Jordanien schaut ganz gut zu seinem Volk. Er will keine politischen Konfrontationen und machtpolitische Verstrickungen, einfach ein prosperierendes Land mit möglichst wenig Feinden im Nahen Osten.

      Das ist uns in der Schweiz, inmitten der EU, ja nicht fremd.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 08.01.2020 11:47
      Highlight Highlight @Bujar

      das stimmt. jordanien ist grösstenteils eine löbliche ausnahme in der region.

      jordanien hat (z.b. nach zwei von ihnen mit-angezettelten kriegen gegen israel) gelernt, dass man anstatt kriege zu führen, mal das eigene land aufbauen kann.

      oder dass es schlau ist (im gegensatz zu diversen arabischen staaten inkl. dem iran) keine terrormilizen auszubilden und zu finanzieren, welche in der region gewalt und unruhe säen.
  • Sandro Kifer 07.01.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich wäre dafür dass sich der Iran der EU anschliesst. Jetzt gibts ja Platz wenn GB geht.
  • MartinZH 07.01.2020 15:20
    Highlight Highlight Hier sieht man die Verteilung wunderbar. (Bild: gemeinfrei)
    Benutzer Bild
    • RatioRegat 08.01.2020 00:29
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass die Karte die Anteile der Sunniten (grün) und Schiiten (rot) an der muslimischen Bevölkerung darstellt.

      Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten ist für das Verständnis der Verhältnisse im nahen Osten durchaus wichtig. Doch aus der Zusammensetzung der Bevölkerung lässt sich die politische Haltung eines Landes nicht ohne weiteres ableiten. Beispiel: Syrien ist auf der Karte eher grün gefärbt, steht aber klar hinter dem Iran - die sunnitische Mehrheit hat dort schlicht nichts zu melden.
    • MartinZH 08.01.2020 17:59
      Highlight Highlight Diese Karte illustriert die Bevölkerungsanteile nach Glaubensrichtungen. Die politischen Machtverhältnisse sind nicht dargestellt.
  • MartinZH 07.01.2020 15:13
    Highlight Highlight Man sollte sich von Landkarten nicht täuschen lassen: In Wüsten-Regionen spielt die Fläche nicht so eine grosse Rolle. Viel sinnvoller ist es, die Bevölkerungsanteile zu betrachten.

    Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass rund 90%, unter den Gruppen, die Muslime weltweit bilden, die der Sunniten mit Abstand die grösste ist.

    Wie andernorts bereits festgehalten: Das iranische Regime (Schiiten) ist heute "absolut" der zweitgrösste Sponsor des weltweiten islamistischen Terrors, "relativ" (nach % gewichtet) jedoch der grösste.

    Ob Schiiten oder Sunniten – keiner soll je "die Bombe" haben..!
    • Kruk 07.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Ob schiiten oder sunniten keiner soll je die Bombe haben?

      Kennst du Pakistan?
    • MartinZH 07.01.2020 16:08
      Highlight Highlight Ja, klar. Die Islamische Republik Pakistan ist natürlich ein Problem, inkl. dem andauernden Kaschmir-Konflikt mit Indien. Zudem haben sie die sechstgrösste Armee der Welt, sind aber einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Staaten Asiens... 😔

      Ein absolutes Pulverfass..! Problematisch auch, weil Pakistan und Indien lediglich faktische und keine offiziellen Atommächte sind. Das macht die Kontrollen natürlich noch schwieriger.

      Bedingt durch das Gleichgewicht zwischen Pakistan und Indien, ist die Situation einigermassen stabil. Aber was passiert, wenn die sich einst auch radikalisieren?
    • Dong 07.01.2020 16:45
      Highlight Highlight @MartinZH: Welche Terror-Aktivitäten schreibst Du dem Iran zu?

      „Terrorismus“ ist auch eine doofe Kategorie, Terroristen sind in der Praxis immer die andern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Nötzli 07.01.2020 14:57
    Highlight Highlight Interessanterweise ist Saudia Arabien als Gegner im Iran überhaupt nicht bekannt sondern eher nur Israel und USA...
    • G. Nötzli 08.01.2020 05:50
      Highlight Highlight Bin vor Ort...
      Propaganda zielt nur auf Israel und USA interessanterweise. Spricht man mit den Leuten, so wird Saudia Arabien bei der breiten Bevölkerung nicht als Gegner gesehen (Hat wahrscheinlich auch damit zu tun das Mekka noch in SA liegt)
    • Ueli der Knecht 08.01.2020 14:19
      Highlight Highlight "Spricht man mit den Leuten, so wird Saudia Arabien bei der breiten Bevölkerung nicht als Gegner gesehen (Hat wahrscheinlich auch damit zu tun das Mekka noch in SA liegt)"

      Mohammed war Araber; Bürger von Mekka.

      Die Mullahs, die im Iran mit schwarzem Turban herumstolzieren, zeigen damit eine Abstammung von Mohammeds Familie. Daher tragen die obersten geistlichen Führer bei Schiiten ausschliesslich schwarze Turbane.

      Somit sind die Mullahs, die den Iran regieren, gar keine Perser sondern Araber. Das gilt im Iran sehr wohl als regimekritisches Fakt.
  • Dong 07.01.2020 14:44
    Highlight Highlight Irak würde ich neutral zeichnen, hier gibt es genausoviele Verflechtungen mit den USA wie mit dem Iran.
  • Bruno S.1988 07.01.2020 14:15
    Highlight Highlight Es besteht die Gefahr von USA/Israel/Saudi Arabien gegen Iran/Russland/China.
    Das gibt mir zu denken. Insbesondere darum weil die USA ein Nato staat ist und somit auch uns Europäer mit reinziehen würde.
    • Fritz N 07.01.2020 14:28
      Highlight Highlight Ja dieser Vertrag würde dann wahrscheinlich als erstes in Frage gestellt..
    • Basti Spiesser 07.01.2020 14:35
      Highlight Highlight Aber Trump ist doch ne Russen-Marionette 🤷🏼‍♂️
    • Dong 07.01.2020 14:42
      Highlight Highlight Exakt! Das war ja (ohne China, dafür mit der Türkei) schon in Syrien der Fall und der Grund, weshalb dieser Konflikt so gefährlich war (und immer noch ist). Aus meiner Sicht ist die Lage mit dem Iran allerdings bislang noch ungefährlicher als vor vier Jahren mit Syrien.

      Das andere Problem ist, dass die USA halt sehr weit weg vom Schlachtfeld oft zu leichtfertig agieren, während die EU von den Flüchtlingsströmen politisch beschädigt wird (mal ganz abgesehen vom menschlichen Elend, das verursacht wird).
  • AdiB 07.01.2020 13:54
    Highlight Highlight Mehr als bestimmt 90% der bevölkerung, denn die karte mit den ländern hier täuscht, wollen dass die usa entlich den schiiten den gar aus machen.
    • Kruk 07.01.2020 16:54
      Highlight Highlight Denke nicht dass das stimmt.

      Oder wie kommst du darauf?

      Falls du die sunnitische Mehrheit ansprichst, so sympathisieren viele eher mit der Aussenpokitik des Irans als der z. B. des KSA, gerade in Bezug auf den Zionismus und die USA, auch wenn sie die schiitische Theologie natürlich ablehnen.
      Die libanesische Hisbollah z.B. ist in Nordafrika relativ populär.
    • AdiB 08.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Ja sprich die sunnitische mehrheit an. Der schein trügt das sie hisbollah beliebt ist.
      Glaub mir über 1000 jahre hass und krieg, da schafft es nicht mal israel und der zionismus mehr hass auf sich zu lenken.

      Denn hass auf juden haben die schiiten mit propaganda geschürt.
      Iran ist verantwortlich dass es im palastina konflikt keinen frieden gibt. Die hamas ist mitlerweile eine schiitische organisation die nur die interessen des irans vertritt. Leiden müssen sunniten.
      In libanon haben schiiten, die palästinensischen sunniten hintergangen und einem genozid ausgesetzt.

      Die region ist pro USA
  • Tobias W. 07.01.2020 13:47
    Highlight Highlight Der Iran unterstützt Terroristen, wo es nur geht. Ich frage mich schon lange, warum da zugesehen und nichts dagegen getan wird. Vor 75 Jahren haben Abertausende mit ihrem Leben bezahlt, um uns und unsere Länder aus den Händen von Extremisten zu befreien. Das darf nie mehr passieren.

    Die UNO kann uns gegen sowas nicht schützen, da einige Länder dagegen ihr Veto einlegen. Wir können nur hoffen, dass die USA noch lange so mächtig bleiben.

    Und die übelsten Kriege haben nicht die Ami‘s angezettelt, sondern wir Europäer. Einfach dass es gesagt ist! Ist nicht lange her. 75 Jahre sind nichts..!
    • Sandro Lightwood 07.01.2020 14:30
      Highlight Highlight Die Saudis unterstützen angeblich ebenfalls den Terrorismus (finanziell im grossen Mass) sind aber verbündete der USA. 🤷‍♂️
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 07.01.2020 14:50
      Highlight Highlight @Tobias W.

      wahre worte (welche hier nicht so gern gehört werden).

      bin gespannt ob die blitzli-anzahl im dreistelligen bereich bleibt ;-)
    • Forest 07.01.2020 15:01
      Highlight Highlight Grössere Terroristen als die USA gibt es nicht. 72mio Liter Giftgas wurde über Vietnam versprüht, die Auswirkungen sind noch heute auf Mensch und Natur zu spüren. Durch die Drohnen Angriffe starben mehrere zehntausende Zivilisten. Wann wurde der letzte Krieg in West Europa oder USA geführt?? Jaja, aber der böse Putin, Iran, Assad oder damals Gaddafi. Libyen war einst der fortschrittlichen Staaten Afrikas und heute Herrschaftlos. Danke USA, danke Nato sie retten uns vor Armut, Krieg und Terroristen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spüdlifalt 07.01.2020 13:30
    Highlight Highlight Den Regierungen geht es nicht um Religion, sondern um Macht. Religion hingegen verbindet (oder spaltet) das Volk, schafft Identifikation und Hoffnung, setzt den Menschen aber dennoch (harte) Grenzen.
    Religion ist perfekt, um von Regierungen instrumentalisiert zu werden. Und das beschränkt sich keinesfalls nur auf den Islam – die USA sind ein genauso gutes Bespiel.
    Religion und Staat gehören getrennt!
    • rburri38 07.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Religion gehört im Jahr 2020 abgeschafft.
    • René Obi (1) 07.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Ich bin klar für Religionsfreiheit. Also, eine Welt frei von Religionen. Zumindest im öffentlichen Raum und in der Politik.
    • naherrawan 07.01.2020 14:10
      Highlight Highlight Danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 07.01.2020 13:16
    Highlight Highlight Ich stelle mir grad vor wie es wäre wenn in all diesen Ländern Frauen an der Macht wären...
    • Oigen 07.01.2020 13:55
      Highlight Highlight wie LePenn oder Weidel?
    • Froggr 07.01.2020 14:06
      Highlight Highlight Dies wäre nur möglich, wenn es dort keinen Islam geben würde. Die Frage also: Was wäre ohne Islam?
    • naherrawan 07.01.2020 14:11
      Highlight Highlight WWIIII
    Weitere Antworten anzeigen
  • willi22 07.01.2020 13:05
    Highlight Highlight Man beachte die neue Sprachregelung in diesem Artikel: "nach der amerikanischen Invasion im Jahr 2003" Invasion?? Jetzt haben doch die Medien 17 Jahre lang von "Befreiung", völkerrechtlich legitimiert bla bla bla... gefaselt. War das jetzt alles Fake news?
    • m:k: 07.01.2020 14:16
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe die vergangenen 17 Jahre mehrheitlich kritische Berichte über den Irakkrieg gelesen und nie einen Narrativ der von "Befreiung" oder "völkerrechtlich" dominiert gewesen wäre, festgestellt. Hier ein Screenshot von einem BBC Bericht von 2003:
      Benutzer Bild
    • corsin.manser 07.01.2020 15:14
      Highlight Highlight watson gibt's sowieso erst seit 2014 ;)
    • Aithria 07.01.2020 15:20
      Highlight Highlight Haha kommen Sie willi22, war doch alles nur ein kleiner Scherz vom Onkel aus Amerika🥳.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 07.01.2020 13:03
    Highlight Highlight Putin lacht sich irgendwann noch kaputt. Mit Sicherheit ist er interessiert an einer Schwächung des US-Einflusses in der Region, aber auch an einer Schwächung des Irans. Beides hat er schon erreicht, oder erreicht es, wenn Iran und USA aufeinander losgehen. Er kann sich zurücklehnen, als alleinige Schutzmacht anpreisen, oder gar als Vermittler aufspielen. Ausser vielleicht Erdogan, spuckt ihm bald niemand mehr in die Suppe.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 07.01.2020 13:18
      Highlight Highlight @Bert

      jep
    • Dong 07.01.2020 13:59
      Highlight Highlight RU hat das Assad-Regime gerettet und damit dem Iran den A...ch gerettet. Ich gehe davon aus, dass RU (und China) den Iran momentan als attraktiven Partner in der Region und als Gegenstück zu Saudiarabien sehen.
    • Sandro Lightwood 07.01.2020 16:42
      Highlight Highlight Inwiefern hat Putin Interesse an einer Schwächung des Irans?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Royeti 07.01.2020 13:01
    Highlight Highlight Schaut mal die Grössenverhältnisse an. Israel ist ja winzig und so ziemlich umzingelt. Aber ja, die pösen Israelis....
    Das Grossreich Iran inkl. Irak, Syrien und Südlibanon wäre genug gross, um all den Palästinensern Platz zu bieten.

    Aber ja, kann nachvollziehen, dass so ein kleiner Schönheitsfleck (Israel) die Landkarte der islamischen Mächte, insbesondere der Schiiten, mächtig nervt.
    • giguu 07.01.2020 13:07
      Highlight Highlight In den USA ubd Kanada hätte es auch genug Platz für alle Europäer, wenn Europa dann fertig islamisiert ist. Merksch öppis du Härdöpfel?
    • Ribosom 07.01.2020 13:18
      Highlight Highlight Israel als kleiner Schönheitsfleck zu bezeichnen ist für die Vertriebenen ein blanker Hohn.
      Wie Israel entstanden ist, die nicht-jüdischen Bevölkerung vertrieben wurden und noch heute mehr und mehr Land illegal besetzt wird, finde ich unter aller Sau.
      Israel ist kein Stück besser als andere Terrororganisationen. Das gilt auch für die USA.
    • äti 07.01.2020 13:20
      Highlight Highlight Fläche hat mit Macht und Reichtum nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 07.01.2020 12:58
    Highlight Highlight Neutral mit US Military Bases 🤪
    • mänu49 07.01.2020 13:29
      Highlight Highlight Genau wie die Schweiz.
      Wir sind neutral aber unsere Staatliche Postfinance respektiert die amerikanischen Sanktionen gegen das kleine Kuba.
      Ein Zeichen der Schwäche!
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 07.01.2020 13:45
      Highlight Highlight So wie in Deutschland! Deshalb müssen die weg.
    • Hades69 07.01.2020 15:12
      Highlight Highlight Man sieht an der Grafik herrlich wer das Imperium ist.
  • sweeneytodd 07.01.2020 12:53
    Highlight Highlight Die grösste Gefahr für den Iran lauert im Königreich Saudi-Arabien. Die Saudis haben mit Abstand die stärksten Streitkräfte im Golfgebiet. Skrupellos sind sie ebenfall, siehe Jemen.
    • AdiB 07.01.2020 13:51
      Highlight Highlight Eine frage, wieso soll saudi arabien anderen arabern gegen terroristen wie die huthi rebbelen helfen.
      Die schiiten sind im irak, jemen so wie syrien eine minderheit doch haben sie in diesen ländern regierung oder "rebellen" truppen die durch uran finsnziert werden.
    • Raphael Stein 07.01.2020 14:25
      Highlight Highlight Mag sein, bloss haben die kein passendes Personal. Die Saudis würden gern etwas Krieg führen, bloss soll da die USA ran.
    • Ana64 07.01.2020 16:18
      Highlight Highlight Saudis sind in Jemen " skrupellos" und Iran ein Friedenstäubchen?
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