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Trumps Klima des Hasses richtet sich jetzt gegen Journalisten

29.06.18, 12:07 30.06.18, 08:27


epa06848938 Police and first responders are seen outside the scene of a shooting at the Capital Gazette building (seen in the back right of the image) in Annapolis, Maryland, USA, 28 June 2018. Five were killed and several injured in the shooting. Authorities have taken a suspect into custody.  EPA/TONY LEWIS JR.epa06848938 Police and first responders are seen outside the scene of a shooting at the Capital Gazette building (seen in the back right of the image) in Annapolis, Maryland, USA, 28 June 2018. Five were killed and several injured in the shooting. Authorities have taken a suspect into custody.  EPA/TONY LEWIS JR.epa06848938 Police and first responders are seen outside the scene of a shooting at the Capital Gazette building (seen in the back right of the image) in Annapolis, Maryland, USA, 28 June 2018. Five were killed and several injured in the shooting. Authorities have taken a suspect into custody.  EPA/TONY LEWIS JR.epa06848938 Police and first responders are seen outside the scene of a shooting at the Capital Gazette building (seen in the back right of the image) in Annapolis, Maryland, USA, 28 June 2018. Five were killed and several injured in the shooting. Authorities have taken a suspect into custody.  EPA/TONY LEWIS JR.

Der Tatort in Annapolis. Bild: EPA/EPA

Der 38-Jährige, der am Dienstag in der Redaktion des «Capital Gazette» ein Massaker anrichtete, war auf einem persönlichen Rachefeldzug, die Ermordung von fünf Redaktionsmitarbeitern der traurige Höhepunkt eines jahrelangen Streits gegen die Zeitung. 

Soweit bekannt, hat die Tat keinerlei politische Hintergründe. Nichts deutet darauf hin, dass die Tat des Mannes gesteuert war von anderen Motiven als Verzweiflung, Sorge um seinen Ruf und seine Ehre. Schiessereien und Amokläufe sind Teil dieses Landes, seit die ersten europäischen Auswanderer Fuss auf dem Kontinent fassten. Auch sind Angriffe auf die Pressefreiheit keine Erfindung des aktuellen Präsidenten. Der Patriot Act von George W. Bush beschnitt 2001 die Rechte und Freiheiten der Journalisten in nie gesehenem Ausmass, und auch unter Obama wurden Dokumente von Journalisten sichergestellt und Whistleblower verfolgt.

Donald Trump hingegen geht einen Schritt weiter. Sein Kampf gegen die Presse ist persönlich motiviert, ihn interessieren nicht Abwägungen zwischen der Sicherheit des Landes und der öffentlichen Berichterstattung. Sein Gradmesser ist derjenige des totalen Opportunisten: Nützt es mir, oder schadet es mir. Die Presse, zumindest die liberale, so hat Trump für sich entschieden, schadet ihm.

President Donald Trump speaks during a graduation and commissioning ceremony at the U.S. Naval Academy, Friday, May 25, 2018, in Annapolis, Md. (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

Trump bezeichnete die Medien deshalb als «Enemy of the People», Feinde des Volks. Seine Anhänger wüten unablässig gegen die Fake News der Presse. Der rechte Agitator Milo Yiannopolous, Trump-Fan durch und durch, sagte vor drei Tagen, er könne es nicht erwarten, dass Journalisten niedergeschossen werden. Rhetorische Giftpfeile, die seit Trumps Wahlkampf auf das Land niederhageln.

Yiannopolous ruderte wenig später zurück, seine Aussage sei ein «Witz» gewesen. Die meisten Trump-Unterstützer lesen nach wie vor Zeitung oder schauen News im Fernsehen. Und Trump selber würde sich lautstark dagegen verwehren, seine Aussage als Kriegserklärung verstanden zu wissen. Zurecht, er hat ja nicht explizit zur Gewalt gegen Journalisten aufgerufen. 

Aber wer behauptet, dass Worte keine Wirkung haben, der stellt sich entweder dumm, oder er verfolgt eine Agenda. Trump verschiebt mit seiner Wortwahl und seiner permanenten Dämonisierung der Presse nicht nur die Grenze des Sagbaren, er bereitet auch den Boden für ein Klima des Misstrauens und Hasses gegenüber eines ganzen Berufsstands.

Das bekommen nun diejenigen zu spüren, deren Aufgabe es ist, Transparenz herzustellen, Missstände aufzudecken, und Menschen, auch und vor allem solche mit Einfluss und Macht, vor den Kopf zu stossen: die Journalisten.

Trumps Rufe werden gehört. Der überwiegende Teil der Bevölkerung kann sie als das identifizieren, was sie zu sein vorgeben: Wahlkampfgetöse, rhetorische Ablenkungsmanöver, populistisches Gezeter. Aber es wird auch andere geben. Solche, die angestachelt werden von den auf Twitter, Social Media und obskuren Radiosendern hereintröpfelnden Botschaften des Hasses. Und die sich schlussendlich vielleicht sogar dazu verleiten lassen, physische Gewalt anzuwenden

Dass es zu einer solchen Tat kommen konnte, daran ist nicht Trump Schuld. Er hat die Tat aufs Schärfste verurteilt und den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen. Aber er hat dazu beigetragen, ein Klima zu schaffen, in dem eine solche Tat nicht mehr als unwahrscheinlich und realitätsfremd gilt, sondern als fast schon erwartbar.

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Video: srf

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 01.07.2018 10:12
    Highlight Der Satz "wer glaubt dass Worte keine Wirkung haben...", trifft den Punkt.
    Sind es nicht die Medien die mittels Vorverurteilungen ganze Länder destabilisieren?
    Sind es nicht die Medien die nur einseitige Berichte bringen statt der Bevölkerung Stimme und Gegenstimme anzubieten?
    So nebenbei erfahren wir dass Obama und Bush die Pressefreiheit einschränkten, da sie aber "MSM-Lieblinge" waren, war das natürlich nicht so schlimm, wie unverschämt wenn der Trumpel nun über Twitter rumpelt.
    2 4 Melden
  • Roterriese 01.07.2018 09:24
    Highlight Trump ist das Opium der linken Empörungskultur😂
    3 4 Melden
  • blueberry muffin 30.06.2018 23:27
    Highlight Jetzt? Das war schon vor der Wahl so. Er sperrte Journalisten schon an seinen Rallies in Käfige.
    2 1 Melden
  • Gregor Hast 30.06.2018 18:12
    Highlight Mir fällt auf, dass diejenigen, die in diesem Forum eine andere Meinung über den US- Präsidenten, Donald J Trump haben, von den anderen gerne ins Lächerliche gezogen werden. Und es spielt nicht einmal eine Rolle, ob diejenigen mit einer anderen Ansicht über Trump mit Behauptungen oder mit Fakten daherkommen. Da die Schweiz ein Land der freien Meinungsäusserung sein müsste, sollte doch jeder die Meinung des anderen akzeptieren, und nicht versuchen den anderen, die das ganze anders sehen, seine Ansichten aufzuzwingen.
    11 18 Melden
    • blueberry muffin 01.07.2018 01:42
      Highlight Er darf seine Meinung äussern, andere dürfen ihn aber auch dafür auslachen. Beides freie Meinungsäusserungen.

      Trump ist ein Idiot. Das wissen sogar Republikaner:


      "Trump ist eine böse und dümmere Version von Forrest Gump"
      9 4 Melden
    • nödganz.klar 01.07.2018 10:23
      Highlight Die Meinungsfreiheit bedeutet auch, dass ich deine Meinung scheisse finden kann, und dir das auch mitteilen darf. Aber ja, in gewissen rechten Kreisen funktioniert die freie Meinungsäusserung nur in eine Richtung, kennt man ja von der Volchspartei.
      4 2 Melden
  • Gregor Hast 30.06.2018 18:11
    Highlight Die Tat an sich ist sehr traurig. Warum und weshalb der Mann fünf Journalisten erschossen hatte, ist bisher noch unklar. Es können einige Tatmotive in Betracht gezogen werden – doch möchte ich hier keine Spekulationen verstreuen, da ich keine falschen Gerüchte in die Welt setzen möchte, sondern lieber die Fakten erst einmal abwarte.
    8 4 Melden
  • rodolofo 30.06.2018 10:10
    Highlight Wenn ich jetzt Parallelen zum "Islamischen Staat" aufzeige, dann werden sie bestimmt wieder zensuriert.
    Solche Dinge darf man nicht sagen, denn sie würden das, was der Islamische Staat verbrochen hat, verharmlosen.
    Darum lasse ich diesen Vergleich, wie ich auch nicht mit Parallelen zur beginnenden Nazi-Herrschaft kommen werde.
    Ein solcher Vergleich würde ja die Nazi-Herrschaft verharmlosen.
    19 4 Melden
  • swisskiss 29.06.2018 18:19
    Highlight Trump hat seit 40 Jahren ein gespanntes Verhältnis mit Menschen, die seine "Wahrheit" in Frage stellen und seine Lügen entlarven. Seien es Journalisten, Geschäftspartner, Bankanalysten,Ghostwriters, Sachbuchautoren samt Verlag oder Fachmagazine.

    Da sind seine Angriffe gegen die Presse nur die Fortsetzung seines Verhaltens der letzten Jahrzehnte.

    Das Trump nicht mehr der mauschelnde Immonilienhai mit fragwürdigen Kontakten bis in die Unterwelt ist, sondern der Präsident der USA, der eine etwas grössere Verantwortung hat, was er sagt und macht, ist offensichlich bei ihm noch nicht angekommen.
    41 5 Melden
  • reconquista's creed 29.06.2018 17:53
    Highlight Ein Land mit einem Präsidenten mit einer Niveaulosigkeit eines Dorfsäufers, einem landesweiten TV-Sender mit der Qualität von Tele Blocher und einer Politik mit mehr Bibel-basierenden Entscheidungen als ein Kloster ist gesellschaftlich und kulturell am Boden!
    54 6 Melden
    • Steimolo 01.07.2018 10:35
      Highlight Trump trinkt keinen alkohol..
      0 4 Melden
  • zombie woof 29.06.2018 17:49
    Highlight Immer wenn ich Trump sehe, oder noch schlimmer, ihn vor seinen Anhängern geifern sehe, kommt mir der kleine, Klumpfüssige Göbbels während seiner Rede im Sportpalast, in den Sinn. Ich bin sicher, viele der Trumpanhänger sind mittlerweile dermassen brain washed, dass sie ohne weiteres zur Waffe greifen wenn sie Trump dazu auffordern würde.
    38 8 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 10:41
      Highlight Die sprechen ja auch schon vom Bürgerkrieg, der im Gang sei!
      War hier kürzlich in einem Artikel auf Watson über eine Veranstaltung, in der ein Reporter von CNN beschimpft und verhöhnt wurde und eine "Besorgte Bürgerin" sich in den Vordergrund drängte.
      Vor die Kamera wollen diese Rechtsnational-Evangelikalen AmerikanerInnen dann doch!
      Da sind sie immer noch voll und ganz der Show verpflichtet...
      14 2 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 29.06.2018 14:56
    Highlight Also am Image der Medien, sind die Medien vorallem selber Schuld... nicht Trump.
    47 109 Melden
    • Fabio74 29.06.2018 16:09
      Highlight Falsch. Es ist Trump der gegrn den Journalismus schiesst und jeden attackiert der ihm nicht hörig ist
      59 26 Melden
    • swisskiss 29.06.2018 16:12
      Highlight Sebastian Wendelspiess: Und genau hier entpuppt sich mit einem Satz der typische Feindbildmanipulierte.

      Schon die Prämisse, dass die Medien generell einen schlechten Ruf haben und ihren Auftrag der Informationsvermittlung schelcht machen, zeigt die typische Denkweise eines durch Antimedienpropaganda Manipulierten. Wer "Schuld" statt "Verantwortung" benutzt, zeigt seine Unfähigkeit der faktenbasierten Meinungsbildung.

      Danke Sebastian für dieses Beispiel.
      70 23 Melden
    • Erba 29.06.2018 16:41
      Highlight Und wieso genau sind die Medien schuld? Vor allem,ist das Image der Medien nicht schlecht, sondern wird von ein paar Verwirrten schlecht gemacht.
      47 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 29.06.2018 14:23
    Highlight Trump senkt die Hemmschwelle was Lügen, Hetze und Verleumdung betrifft massiv.

    So wie es seine rechtspopulisrischen Groupies und Geschwister im Geiste von der SVP seit Jahren tun. Allerding ist es um diese in letzter Zeit sehr ruhig geworden.
    123 45 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 29.06.2018 14:57
      Highlight Das macht die Presse ganz ohne Trump..
      27 66 Melden
    • banda69 29.06.2018 17:37
      Highlight @Wendelspiess

      Sie haben recht. Die Presse ist nicht ganz unschuldig, da sie den ganzen Müll von Trump, SVP und Konsorten verbreitet.
      26 7 Melden
    • Fabio74 29.06.2018 18:23
      Highlight @wendelspiess Menschen wie dich braucht jedes totalitäre Regime.
      24 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 29.06.2018 13:56
    Highlight Die wichtigste Aussage im Text von William ist:"Aber wer behauptet, dass Worte keine Wirkung haben, der stellt sich entweder dumm, oder er verfolgt eine Agenda."
    Jede Gewalttat mit ideologischem Hintergrund beruht auf dieser Tatsache. Sei es ein durchgeknallter Trumpfan, ein islamistischer Terrorist oder ein fanatischer Tierrechtler.
    57 6 Melden
  • religionkills 29.06.2018 13:25
    Highlight haters gonna hate… die hasserfüllten Artikel gegen trump sind einfach nur widerlich.
    35 123 Melden
    • Gähn 29.06.2018 15:10
      Highlight Drei Möglichkeiten:
      1. Du spielst de Advocatus Diaboli weil du Stimmung machen willst.
      2. Du bist ein prinzipiell blinder und tauber Anhänger von Trump und/oder Protestwähler.
      3. Du bist ein Troll.
      82 22 Melden
    • mbr72 29.06.2018 15:28
      Highlight Widerlich ist einzig ihre ignorante Haltung angesichts der Sachlage (Trump ist nichts weiter als ein faschistoider Hetzer)... einfach nur zum Kotzen.
      68 24 Melden
    • Fabio74 29.06.2018 17:06
      Highlight Wer die Presse zum Feind des Volkes stilisiert, schürt Hass und gibt sie zum Abschuss frei.
      Die Sprache Trumps gehört in die 1930er Jahre
      44 16 Melden
  • Waedliman 29.06.2018 13:00
    Highlight Auch wenn die Welt sicherer geworden ist, die Anzahl von Flugzeugabstürzen gen Null geht, haben die Menschen das subjektive Gefühl, alles sei gefährlicher und schlimmer als früher. Wir werden seit Jahren täglich überflutet mit Negativmeldungen. Diese sind meist Bagatellen, die uns früher nicht erreicht hätten, nun aber allgegenwärtig sind. Dazu kommt, dass Menschen alles kommentieren müssen, wie einem inneren Zwang folgend lassen sie überall ihre Kommentare ab. Und sehr häufig sind diese negativ, da ein Lob schwerer fällt und nicht cool ist. Wir sind selbst Schuld, wenn wir durchdrehen.
    40 11 Melden
    • häxxebäse 29.06.2018 16:49
      Highlight Sehr guter kommentar danke ❤ man stelle sich nur mal eoine zeitung vor 100 jahren vor mit meldungen, wieviele babys oder frauen bei der geburt täglich starben... das wären bücher und keine zeitungen
      17 0 Melden
  • swisskiss 29.06.2018 12:48
    Highlight Solange Trump ungeteile Macht geniesst, mit einem republkanischen Kongress, freie Handhabe hat seine Politik durchzubringen und der Sonderermittler Mueller keine handfesten Beweise gegen Trump vorlegt, sind diese Aufgestachelten noch nicht an dem Punkt, an dem sie glauben selbst handeln zu müssen.

    Das könnte im November schlagartig ändern, wenn die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit erhalten und die ersten Berichte von Mueller veröffentlich werden. Dann, wenn Trump in seinem Handeln beschränkt wird, dann wirds heiss!
    30 13 Melden
  • Ökonometriker 29.06.2018 12:39
    Highlight Das Problem greift sogar noch weiter, Trump ist auch nur ein Symptom - weltweit vergiftet sich die politische Kultur, der gegenseitige Respekt geht verloren. Jedes Mal wenn das bisher in der Geschichte der Menschheit passierte brauchte es einen Krieg damit die Leute wieder lernten, dass wir alle unter demselben Himmel leben. Hoffentlich geht's diesmal ohne...
    201 23 Melden
    • ThomasHiller 29.06.2018 15:51
      Highlight Nein, wird's nicht. Ginge es ohne, erforderte das ja Lernfähigkeit der Menschen. Gerade Lernfähigkeit kann ich aber immer weniger erkennen. Stattdessen wird der gleiche Hass verbreitet wie schon in früheren Zeiten, nur, weil das eigene Leben nicht perfekt ist.
      Am Ende klappt es erst, wenn - wie von dir beschrieben - die Menschen durch Krieg lernen, daß sie doch auf der gleichen Welt rumlaufen.
      18 3 Melden
    • ThomasHiller 29.06.2018 15:53
      Highlight Der Schmerz des Krieges ist aber offenkundig nicht von Generation zu Generation vererbbar, der Verlust muß selbst erlitten werden um zu erkennen, daß man auch gut leben kann, wenn der Nachbar eventuell ein oder zwei Dinge des Lebens für sich anders regeln will...
      22 1 Melden
    • redeye70 29.06.2018 22:42
      Highlight Schön wär‘s aber es läuft nun mal Richtung grosser Krieg. Alle Indizien weisen in diese Richtung. Auch der beginnende Handelskrieg ist sehr typisch. Dazu gesellen sich die Radikalisierung der Menschen und die massive Aufrüstung weltweit. Fehlt nur noch der Beginn erster Auswirkungen der kommenden Ressourcenverknappung.
      5 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 29.06.2018 12:31
    Highlight Trump hat die Hemmschwelle gesenkt. Wenn der Präsident selbst sagt, die Presse sei der Feind, dann ist es eben für einen Irren nur ein weiterer Punkt auf seiner "Pro-Liste". Damit wird jemand, der sonst schon labil ist in seiner konfusen Meinung bestärkt.
    215 45 Melden
    • rodolofo 30.06.2018 10:11
      Highlight Du meinst, er erhält dann für sein Massaker die Erlaubnis von Ganz Oben?
      4 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 30.06.2018 10:42
      Highlight Grundsätzlich schon, ja... zumindest in seiner Welt. Manche töten für ihren Gott, anderen reicht ein Präsident.
      5 1 Melden

Von Waffen, Worten und Werten – so verraten CVP, FDP und SVP ihr Parteiprogramm

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