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Maduro will offenbar Neuwahlen



epa07319367 Venezuelan president, Nicolas Maduro, speaks during a press conference from Miraflores Palace, in Caracas, Venezuela, 25 January 2019. Maduro said that the international media that have covered the crisis in the country have 'invisibilized' the Chavista 'force' that has supported him in what he considers a 'coup d'état' led by the president of Parliament, Juan Guaido -who has clained the interim Presidency of the country - and who he said is an 'agent of the yankees'.  EPA/Cristian Hernandez

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro. Bild: EPA/EFE

Im Machtkampf mit der Opposition hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sich nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti vom Mittwoch für Neuwahlen ausgesprochen.

«Es wäre sehr gut, Parlamentswahlen zu einem früheren Zeitpunkt abzuhalten, das wäre eine gute Form der politischen Diskussion», sagte Maduro in einem Interview mit der staatlichen russischen Agentur in Caracas. «Ich bin bereit, mich mit der Opposition an den Verhandlungstisch zu setzen, damit wir über das Wohl Venezuelas sprechen können.»

Laut DPA sagte er der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti: «Wir lassen uns von niemandem in der Welt ein Ultimatum stellen oder erpressen.»

epa07329770 The president of the Venezuelan National Assembly Juan Guaido (C), arrives at the Parliament headquarters, in the Federal Legislative Palace, in Caracas, Venezuela, 29 January 2019. The Parliament, with an opposition majority, is debating a bill for a possible transitional government, an agreement for the 'rescue' of the country and on 'free' elections.  EPA/LEONARDO MUNOZ

Juan Guaidó Bild: EPA/EFE

Am Dienstag hatte der regierungstreue Oberste Gerichtshof ein Ausreiseverbot gegen den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó verhängt und dessen Konten eingefroren. Zudem wurde Ermittlungen gegen den oppositionellen Parlamentspräsidenten eingeleitet. Guaidó hat für Mittwoch zu neuen Massenprotesten aufgerufen.

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen dem linksnationalistischen Staatschef Maduro und Parlamentspräsident Guaidó, der sich vor einer Woche zum Übergangspräsidenten erklärt hatte. Die USA und mehrere andere Staaten erkannten Guaidó an. Russland und China unterstützen aber weiterhin Maduro. Der Präsident kann sich bislang auch auf den Rückhalt der Armee und der Justiz verlassen.

Am Sonntag läuft ein Ultimatum aus, das Deutschland und mehrere andere EU-Länder Maduro gestellt haben. Wenn der Staatschef bis dahin keine Neuwahlen ausgerufen hat, wollen die Regierungen Guaidó als Übergangspräsidenten anerkennen. (aeg/sda/afp/dpa)

John Boltons Notiz sorgt für Spekulationen

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Video: srf

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Limpleg 30.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Maduro spricht von Parlamentswahlen, nicht von Präsidentwahlen… Somit will er wohl versuchen das eigentlich einzige legitime Parlament (und nicht sein Verfassungsgebendes Parlament) komplett auszuschalten
  • aglio e olio 30.01.2019 10:22
    Highlight Highlight Mich nervt die Doppelmoral der EU.
    • Herr Ole 30.01.2019 11:21
      Highlight Highlight Was hat die böse EU denn jetzt schon wieder angestellt?
    • aglio e olio 30.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Je nach Interessenlage wird entschieden welcher Putsch oder informeller Regierungswechsel anerkannt oder abgelehnt wird. Eine klare Haltung, zum Beispiel gegenüber demokratischen Prozessen existiert bei dem Thema nicht.
      Doppelmoral eben.
      Du denkst vermutlich ich sein ein Anti-EU-Eiferer, zumindest lässt "böse EU" darauf schliessen. Dem ist nicht so.
  • es isch wies isch (AUTsch!-Edition) 30.01.2019 09:58
    Highlight Highlight Hat er inzwischen wohl sein Plätzchen fürs Asyl und seine 'Ersparnisse' gesichert.
  • RandomNicknameGenerator 30.01.2019 09:27
    Highlight Highlight Diese Nachricht kommt um 4 Uhr morgens in Venezuela. Von der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Interessant 🤔

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