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FILE - In this Sept. 27, 2003, file photo, Bikram Choudhury, front, founder of the Yoga College of India and creator and producer of Yoga Expo 2003, leads what organizers hope will be the world's largest yoga class at the Los Angeles Convention Center. A Los Angeles jury on Monday, Jan. 25, 2016, ordered Choudhury to pay more than $900,000 in compensatory damages after finding he had subjected a lawyer to harassment and retaliation. (AP Photo/Reed Saxon, File)

Bild: AP/AP

Der Millionen-Yogi: Was du über den Bikram-Skandal wissen musst

Ein indischer Yoga-Guru behauptet, ein Yogastil erfunden zu haben und kassiert jahrelang Millionen. Doch dann melden sich zig Frauen und werfen ihm sexuellen Missbrauch vor. Eine Netflix-Doku über die Machenschaften von Bikram Choudhury stellt derzeit die Yoga-Welt auf den Kopf.



Während sich gerade weltweit in den über 1200 Bikram-Yoga-Studios Menschen in Bikini und kurzen Hosen bei 40 Grad in Yogaposen biegen, geht ein Netflix-Dokumentarfilm durch die Decke. Er handelt vom vermeintlichen Gründer dieses sogenannten Bikram-Yogas – dem Yogastil, bei dem man in glühender Hitze exakt 26 Yogaposen und zwei Atemübungen macht. Der Film zeigt, wie Bikram Choudhury über Jahre Millionen anhäufte, Frauen missbrauchte und die Yogi-Welt zum Narren machte. Die ganze Geschichte in fünf Punkten:

Seine Anfänge

Der in Indien geborene, selbsternannte Yoga-Guru Bikram Choudhury reiste in den 70er-Jahren nach Los Angeles, um die Leute mit seinem Yogastil von jeglichen körperlichen Beschwerden zu befreien, wie er es einst erklärte. Er wurde schnell populär und löste einen regelrechten Yoga-Boom aus. Alle wollten wissen, was es mit dem Hype um den Yogi mit gebrochenem Englisch auf sich hat. Sie luden ihn in TV-Shows ein und besuchten seine Yogastunden.

Die Teilnehmenden waren hin und weg vom «gottähnlichen» Yoga-Guru. Leute mit Hüft-, Wirbelsäulen- oder Übergewichtsproblemen berichteten, wie sie dank dem Bikram-Yoga geheilt werden konnten. Er sähe in ihren Körpern ein Potenzial, das sie selber nicht erkannten. Schaute er ihnen in die Augen, hätten sie das Gefühl, er würde mit der Seele sprechen.

Später gründete er das Bikram Yoga College of India und bot eine Ausbildung zum Bikram-Yogalehrer an. Die Leute strömten von weltweit in das Studio – über 60 Leute seien jeweils in einem Saal gewesen. Wenn er diesen betrat, klatschten und kreischten die Teilnehmenden. Zuvorderst sass Bikram erhöht auf einem Sessel. Die langen Haare zu einem Dutt zusammengebunden, schwarze, knappe Badehosen und später stets mit seiner goldenen Rolex-Uhr am Handgelenk. Während sich seine Schülerinnen und Schüler klatschnass schwitzten, liess er sich jeweils von einer Klimaanlage auf seinem Sessel kühlen.

Sein Imperium

Bild

Auf Bildern auf seiner Webseite zeigt sich der Yogi von einer ganz anderen Seite. bild: bikramyogatt.com

Die Zahl der Bikram-Schülerinnen und -Schüler nahm exponentiell zu. Und der Beverly-Hills-Yogi, wie man ihn mit der Zeit nannte, gehörte langsam zu den Stars von Hollywood. Bikram posierte vor seinen glänzenden Oldtimern, Ferraris, Bentleys und Villen, kleidete sich mit Pelzjacken und Sonnenbrillen, trat in Glitzeranzügen auf.

Doch wie schaffte er es, so viel Geld mit Yoga-Unterricht zu verdienen? Sein System war ausgeklügelt und versprach, ihm ständigen Geldfluss zu garantieren. Denn es konnte nur ein lizenziertes Birkam-Yogastudio eröffnen, wer die Ausbildung bei ihm absolvierte. Er habe sogar dafür gesorgt, dass man ohne seine Genehmigung den Mietvertrag nicht erhält – denn den Bikram-Namen liess er patentieren.

Bikram: Yogi, Guru, Predator_wide shot of large class.

Während seiner Ausbildung waren bis zu 500 Teilnehmende in einem 40 Grad heissen Raum. bild: netflix.com

Die neunwöchige Bikram-Yogalehrerausbildung fand später nicht mehr nur in kleinen Räumen statt, sondern er mietete ganze Hotelanlagen dafür. Er selbst hauste in der Präsidentensuite. Bis zu 500 Leute standen aufgereiht im Saal und gehorchten den Anweisungen ihres Meisters. Während der Ausbildungsdauer war es ihnen nicht erlaubt, die Anlage zu verlassen. Die Teilnahmegebühr pro Person: 10'000 Dollar. Eine Investition, von welcher die Auszubildenden sich grossen Erfolg versprachen. Schliesslich wollten auch diese von der grossen Nachfrage und dem Yoga-Boom profitieren und mit einem eigenen Studio viel Geld verdienen.

Heute schätzt man sein Imperium auf 100 Millionen Dollar.

Seine Lügen

Im Netflix-Film werden immer wieder TV-Interviewsequenzen eingeblendet. In diesen erzählt er davon, dass er in Indien Gewichtsheber war und 1964 an der Olympiade in Tokyo teilnehmen wollte, doch dann sei ihm die Gewichtsstange mit einem Gewicht von 210 Kilogramm auf die Beine gefallen. Alles sei zersplittert und kaputt gegangen. Deshalb habe er den indischen Yogi Bishnu Charan Ghosh aufgesucht und sich von ihm durch Yogatherapie heilen lassen. Er war so begeistert, dass er «alle Beine und Knien der Welt in Ordnung bringen wollte». In Indien habe er dreimal hintereinander die Yogameisterschaft gewonnen und weil er so ungeschlagen schien, hätten ihn die Organisatoren vom Wettbewerb verbannt.

Also kreierte er den Bikram-Yogastil und wanderte in die USA aus. Dort habe er den Präsidenten Nixon von seiner Arthritis-Erkrankung geheilt und deshalb die Green Card bekommen.

In den USA schien all das niemand zu hinterfragen. Keiner ging den erzählten Geschichten nach. Stattdessen lobten ihn die Yoga-Begeisterten in den Himmel und feierten ihren «Bad-Boy-Yogi».

Als er 2013 in die Negativschlagzeilen geriet, rief seine Geschichte eine indische Journalistin auf den Plan. Sie ging seinen Erzählungen auf den Grund und merkte schnell: praktisch alles, was er behauptete, stimmte nicht. Zu der Zeit, als er die indische Yogameisterschaft bestreiten und gewonnen haben soll, gab es noch gar keinen nationalen Yoga-Wettkampf. Ausserdem war er zu dieser Zeit noch Bodybuilder und machte Stuntshows.

Doch es kam noch dicker: Seine Yogatechnik mit den 26 Posen und zwei Atemübungen bei 40 Grad soll gar nicht von ihm stammen. Die Journalistin stiess auf einen Inder, der bei dem selben Yogi-Meister wie Bikram war, dem mittlerweile verstorbenen Yoga-Star Bishnu Ghosh. Dieser soll das Lehrbuch «Yoga-Cure» veröffentlicht haben. Darin sind exakt dieselben Yoga-Posen abgebildet, die Bikram als seine eigenen ausgibt.

Auch, dass er Präsident Nixon heilte und im Gegenzug in den USA bleiben durfte, war erfunden. Bei Gerichtsverhandlungen kam heraus, dass er nie mit ihm in Kontakt stand.

Seine Verbrechen

So begeisternd und euphorisierend Bikram sein konnte, so infernalisch und bösartig war er zugleich. Ein ehemaliger Teilnehmer seiner Ausbildung erzählt im Dokumentarfilm, dass ihnen vor dem Kurs immer gesagt wurde, sie sollen ausreichend trinken und essen. Während der Yogalektion rief Bikram jeweils «the best food is ...» und die Teilnehmer mussten «... no food!» zurückrufen. Ausserdem soll er jeweils gesagt haben, sie sollten ihre «Schwänze abbinden und sich Korken in die Muschi stecken», denn es sei verboten, während des Kurses auf die Toilette zu gehen. Also begannen die Teilnehmenden, ihn Trinkflaschen zu urinieren. Eine Teilnehmerin, die damals für die medizinische Versorgung während der neunwöchigen Ausbildung zuständig war, erzählt in der Netflix-Doku ausserdem von infizierten Atemwegen, Dehydration, Schlafentzug, Ohnmacht.

Bikram: Yogi, Guru, Predator_Bikram instructs his students.

Nicht selten schrie der Bikram-Yogimeister seine Schülerinnen und Schüler an. bild: netflix.com

Sein bipolares Verhalten zeigte sich auch darin, dass er die Teilnehmenden regelmässig anschrie. Eine Videoaufnahme aus dem Übungssaal zeigt, wie er neben einer Teilnehmerin steht und sagt «Runter! Runter! Warum schaffst du es nicht? Du Schlampe! Du Pfeife!» Auch vor anderen sexuellen Beleidigungen gegenüber Frauen scheute er sich nicht: «Frauen sind Schlampen und Huren. Sie sind hier, um ihre Beine zu spreizen», soll er gesagt haben. Auch Rassismus verübte der gebürtige Inder. Eine Frau erzählt, dass er über sie gesagt habe: «Bringt diese schwarze Schlampe raus, sie ist ein Krebsgeschwür.»

Doch bei Beleidigungen blieb es nicht. Jeweils mitten in der Nacht rief er einzelne Frauen zu sich. Sie sollten mit ihm einen Bollywood Film schauen und ihn massieren. Zuerst die Hände, Füsse, den Nacken – und dann forderte er sie auf, ihn zwischen seinen Beinen zu massieren. Einer Teilnehmerin versperrte er den Ausgang, als sie gehen wollte, drückte sie gegen die Tür, küsste und begrapschte sie. Ihr gelang die Flucht. Danach wollte sie das Programm abbrechen, doch er versicherte ihr, dass das nicht mehr vorkommen würde. Das versprach er allen, die er sexuell nötigte und bedrängte.

Bild

Nicht nur während der Yogalektion, sondern auch danach kam er den Frauen sehr nah. bild: netflix.com

Bei einer Teilnehmerin soll er noch weiter gegangen sein. Sie lebte eine Zeit lang bei ihm im Haus, zusammen mit seiner Ehefrau und seinen zwei Kindern. Als diese schliefen, versuchte er sie eines Abend zu küssen. Sie stiess ihn zurück und machte ihm klar, dass sie das nicht wollte. Er entschuldigte sich und riss sie kurz darauf in die Küche, wo er sie vergewaltigt haben soll. Danach ging sie im Gästezimmer schlafen und tat so, als sei das nie geschehen. Ihre ganze Existenz sei vom Bikram-Yoga abhängig gewesen, denn sie wollte unbedingt ein eigenes Studio eröffnen. Als sich später eine der Teilnehmerinnen öffentlich äusserte, dass er sie sexuell genötigt hat, wusste sie, dass sie nicht sein einziges Opfer war.

Insgesamt sechs Frauen zeigten ihn wegen sexuellem Missbrauch an. Doch beim Verhör verweigerte er seine Aussage. Es kam weder zu einer Gerichtsverhandlung, noch zu einer Verurteilung.

Seine Rechtsberaterin wollte den Vorwürfen aber nachgehen. Als er von ihrem Vorhaben Wind bekam, bestellte er sie zu sich ins Hotelzimmer und verlangte von ihr, dass sie zu ihm ins Bett stieg und ihn massiert. Er machte ihr klar, dass sie ihr Vorhaben stoppen soll. Als sie sich das nicht bieten lassen wollte, drohte er ihr und entliess sie schliesslich.

Bikram: Yogi, Guru, Predator_Bikram at his depositon.

Bikram Choudhury während des Verhörs. bild: netflix.com

Daraufhin zeigte sie ihn wegen Geschlechtsdiskriminierung, unrechtmässiger Kündigung und sexueller Belästigung an. Obwohl er immer wieder versuchte, den Prozess hinauszuzögern, bekam sie in allen Anklagepunkten recht. Er wurde zu 7,5 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt. Bis heute hat sie noch keinen Cent davon gesehen. Nach dem Prozess setzte er sich nach Thailand ab und tauchte unter. In den USA wird er weder strafrechtlich verfolgt, noch wurde ein Auslieferungsbefehl gegen ihn ausgestellt.

Seine Gegenwart

Wo sich Bikram Choudhury niedergelassen hat, weiss niemand. Seit der Verurteilung hat er jedoch weiterhin Birkam-Yoga-Ausbildungen weltweit angeboten, zuletzt in Spanien. Trotz den inzwischen öffentlich gewordenen Vorwürfen war der Kurssaal noch immer voll.

Bild

Obwohl er den Schadenersatz noch immer nicht bezahlt hat, macht der Yogi weiterhin Geld mit seiner Yoga-Ausbildung. bild: netflix.com

Der Netflixfilm hat rund um den Globus hohe Wellen geschlagen. Davon bekam auch der «allmächtige» Yogi-Meister mit und liess von seinem Sprecher ausrichten: «Bikram Choudhury weist die im Film erhobenen Vorwürfe von sexuellem Missbrauch und Belästigung entschieden zurück und ist tief betroffen von der anhaltenden Diffamierung seines Charakters.» Gleichzeitig ist er aber auch überzeugt, dass die Netflix-Doku dem Birkam-Yoga zu einem Comeback verholfen habe.

Daran ist zu zweifeln, inzwischen gibt es zahlreiche Bikram-Yogis, die seit der Veröffentlichung der Vorwürfe ihr Studio zu «Hot Yoga» umbenannt haben und sich von ihrem ehemaligen Lehrer distanzierten.

Du denkst, Yoga sei kein Sport? Dann schau dir mal diese unglaublichen Bilder an

Deshalb ist Yoga für die Katz

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 29.11.2019 21:07
    Highlight Highlight Wie kann man auf so jemand rein fallen? Haben sie auf Heilung und Erleuchtung gehofft, oder waren es die Glücksmomente, die man beifast jedem Yoga / Meditation spürt.
    Oder sind wir Menschen so krass drauf, dass wir einen Führer unbedingt brauchen, wie viele Herdentiere inkl. Schafe und Lemminge.
  • Krise 29.11.2019 21:02
    Highlight Highlight Heisst er nun Birkam oder Bikram?
  • Zeit_Genosse 29.11.2019 19:54
    Highlight Highlight Wo viele suchende West-Menschen sind, ist der Kommerz und die exotischen Gurus nicht weit. Und damit Anhänger und Follower. Und viel Geld.

    Yoga ist etwas anderes.
  • Darkside 29.11.2019 19:28
    Highlight Highlight Was ich krass finde ist, dass man, wenn man erstmal in eine gewisse Sphäre des Reichtums vorgestossen ist, sich offenbar fast alles erlauben kann ohne dafür wie ein gewöhnlicher Mensch belangt zu werden. Gibt genügend Beispiele. Animal Farm lässt grüssen.
  • MartinZH 29.11.2019 18:14
    Highlight Highlight Bhagwan lässt grüssen! 😁 Offensichtlich braucht es immer wieder eine neue Generation. 🙃
  • Quacksalber 29.11.2019 15:13
    Highlight Highlight Yoga in komplett überheizten Räumen. Riecht sicher gut und macht fit für warmes Klima. Hoffentlich immer mit Ölheizung damit es echt ist?
  • Andre Buchheim 29.11.2019 15:05
    Highlight Highlight Ich würde immer Vorsicht walten lassen, wenn sich ein Mensch so in den Vordergrund spielt und so ein Personenkult getrieben wird. Wahre spirituelle Meister sind einfach und bescheiden, und Menschen, die das nicht sind, haben die spirituelle Meisterschaft auch nicht erlangt. Lasst Euch also bitte nichts einreden, und schaut genau hin. Ein wesentlicher Punkt ist, wie geht der "Meister" mit Kritik an seiner Person um. Echten Meistern ist Kritik willkommen, falsche Meister hetzen ihre Anhänger subtil oder weniger subtil auf den Kritisierenden und sind kritikunfähig.
  • bigbackclock 29.11.2019 13:45
    Highlight Highlight Der Mensch..🤷 Die beste Erklärung für das Fermi Paradoxon ist der Mensch selbst.
  • Stromer5 29.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Passende Werbung habt ihr dazu aufgeschaltet. Zufall?
    Benutzer Bild
    • Darkside 29.11.2019 19:24
      Highlight Highlight Das hat mit Deinem Surfverhalten zu tun. Bei mir war eine Autowerbung zu sehen.
    • Stromer5 30.11.2019 09:05
      Highlight Highlight Ich wüsste nicht, dass ich jemals auf einer Yoga-Seite war, bzw. nach Yoga gegoogelt hätte.
  • Lumpirr01 29.11.2019 12:01
    Highlight Highlight Kann gut verstehen, dass einige Leute hier dazugelaufen sind, wenn sie ihr Glück weder in der Liebe, in der Astrologie, noch bei den Kristallen noch bei der Fussreflexmassage oder bei einer Sekte gefunden haben.

    Und die Anhänger merken in ihren Trancezuständen nicht, dass sie von diesen Schalatanen gnadenlos ausgenutzt werden.

    Höchste Zeit, dass da diesen Schmarotzern der Prozess gemacht wird...........
  • DerBeserWiser 29.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Bevor ich den Artikel lese. Kann ich mir den bedenkenlos geben oder spoilert er die Netflix-Doku? Danke für den Hinweis :)
  • Martel 29.11.2019 11:30
    Highlight Highlight „ Ausserdem soll er jeweils gesagt haben, sie sollten ihre «Schwänze abbinden und sich Korken in die Muschi stecken», denn es sei verboten, während des Kurses auf die Toilette zu gehen.„

    Ganz im Ernst, wer mach diesen Mist freiwillig mit?
    Es ist natürlich verwerflich, aber dieser Yogi hat „nur“ die Dummheit und Naivität seiner Jünger ausgenützt. Diese wären wohl jedem auf den Leim gegangen (Sektenguru, „Lotteriegewinn“ oder Millionenerbe im Ausland, Nigerianischer Prinz, ...).
    • DanielaK 29.11.2019 14:41
      Highlight Highlight Viel Ahnung von Biologie scheint er auch nicht zu haben, zumindest von der weiblichen...🤭
    • Andre Buchheim 29.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Ja, hast Du recht, aber selbst wer die Naivität von Menschen so schamlos ausnutzt, sollte bestraft werden.
  • Wilson_Wilson 29.11.2019 11:23
    Highlight Highlight So mies das Vorgehen dieses Typen ist.... wenn es nicht so viele Idioten gäbe, die alles mitmachen, was der predigt, und alles bezahlen, was er verlangt, wäre er machtlos.

  • Sam Regarde 29.11.2019 11:09
    Highlight Highlight hypes und booms... und immer wieder die unglaubliche Naivität der Leute, die solchen Mist schlucken. Keiner stellt Fragen, keiner misstraut diesen Scharlatanen. Und wenn dann noch sexueller Missbrauch dazukommt - einfach schlimm.
    Aber eben, man muss sich auf intellektueller Ebene halt ein bisschen mobilisieren.
  • so war es doch nicht gemeint 29.11.2019 10:59
    Highlight Highlight So ein Kram, Bikram!

    Wer so einem hinterrennt, hat einen an der Klatsche!

    Ohne Scham, dieser Bikram!

  • fandustic 29.11.2019 10:47
    Highlight Highlight Die Leute gingen ja freiwillig zu ihm nehme ich mal an...da wäre es auch jedem frei gestanden nicht mehr hinzugehen. Warum man sich da nun im Nachhinein beschweren muss erschliesst sich mir nicht ganz. Lug und Betrug im Showbiz...was ganz neues🤷🏼‍♂️
    • Andre Buchheim 29.11.2019 15:10
      Highlight Highlight Da unterschätzt Du die menschlich Psyche und die Macht der Abhängigkeit aber gewaltig, zumal hier noch die Psychologie der Masse hinzukommt. Und was das anrichtet, dafür gibt es genügend historische Beispiele.
  • Leonessa 29.11.2019 10:45
    Highlight Highlight Seine Kurse sind nach wie vor ausgebucht....
    Unglaublich, dass so viele Menschen tausende von Dollar zahlen, um sich von einem selbstherrlichen Ar... beleidigen zu lassen.
    Und das mit der Hitze!!!! So ein Schmarren!!!
    Aber ein guter Verkäufer ist er wohl offensichtlich.
    Ich kann es nicht nachvollziehen, wie man jemanden wie Bikram gut finden kann. Aber die Tiefen der menschlichen Psyche sind wohl unergründlich.
  • herrkern (1) 29.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Der Artikel vermischt halt vieles. Der traditionelle Unterrichtsstil war tatsächlich so, dass der Lehrer erhöht sitzt und Anweisungen gibt. Schläge und hartes Anfassen kam in vielen asiatischen Methoden vor. Die Yoga-Stellungen ... können nicht alt sein, sie kommen überhaupt nicht vor in den vedischen Texten. Vermutlich wurden sie im 19. Jahrhundert erfunden. Sie gehören niemandem. Überhaupt ist die Idee falsch, Yoga bestünde nur aus Asana und Pranayama. Das ist ein westliches Missverständnis. Eigentlich sind das nur vorbereitende Übungen.
  • Uf em Berg 29.11.2019 10:34
    Highlight Highlight Gute Idee es nun HOT zu nennen. So distanziert man sich effektvoll von sexueller Belästigung... *Ironie off*
  • passiver Überströmer 29.11.2019 10:27
    Highlight Highlight Interessant wie viele Westler, welche der Missetaten unserer Geistlicher bewusst, naiv irgendwelchen asiatischen Gurus nachlaufen. Wie kommt man darauf, dass diese bessere oder gar fortschrittlichere Menschen sein sollen?
    • Martel 29.11.2019 11:51
      Highlight Highlight Ist halt Zen und Ying und Yang und so Gschmeuss...
    • Sappho 29.11.2019 12:56
      Highlight Highlight Haha ich hab Wrestler gelesen😅
    • maude 29.11.2019 17:00
      Highlight Highlight Martel, das als Gschmeus zu bezeichnen find ich, ob man jetzt was davon hält oder nicht, reichlich ignorant.
  • Gubbe 29.11.2019 09:47
    Highlight Highlight Wie kann man nur an so eine Lehre glauben. Da sind doch die 'Schüler' die Dummen, die diesen Yogis und Yoghurts nachlaufen. Klar wird man durch das körperliche Training bei diesen Verrenkungen elastischer und kräftiger, wird man aber auch durch andere Übungen. Wie leichtgläubig doch viele sind.
    • Ganesh LXIX 29.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Selbst wenn alle Menschen so intelligent und reflektiert wären, wie sie es von sich behaupten zu sein, gäbe es immer noch welche die anderen auf den Leim kriechen, völlig egal ob sie es nun verstehen oder eben nicht.
    • Kimbim 29.11.2019 11:40
      Highlight Highlight Ich bin nicht grad der Yoga-Verfechter, aber ich denke da ist schon noch etwas mehr dabei als sich nur zu verrenken und kräftiger zu werden. Ich sehe das eher als eine Art Meditation und dabei ist eine gute Anleitung sicher hilfreich. Warum dann aber so ein Personenkult entstehen muss, erschliesst sich mir nicht.
  • Cirrum 29.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Wie leicht es ist, die Leute zu täuschen. Und die Menschen machen mit. Lassen sich alles gefallen, schweigen Jahrelang über die Vorfälle nur weil sie schlussendlich selber ein Geschäft eröffnen wollen. Meine dass dieser Typ ein Psychopath ist, sollte man in den ersten Stunden sofort merken und schnellstens verschwinden, wenn einem das eigene Wohl wichtig ist..

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