International
Leben

«Ehe für alle» startet in Thailand mit Massenhochzeit

1 / 10
«Ehe für alle» startet in Thailand mit Massenhochzeit
Am 23. Januar ist die «Ehe für alle» in Thailand in Kraft getereten.
quelle: www.imago-images.de / imago/peerapon boonyakiat
Auf Facebook teilenAuf X teilen

«Ehe für alle» startet in Thailand mit Massenhochzeit – die besten Bilder

Am 23. Januar 2025 ist in Thailand die «Ehe für alle» in Kraft getreten. Das feierten homo- und transsexuelle Paare in Bangkok mit einer Massenhochzeit.
23.01.2025, 10:3723.01.2025, 10:37

Thailand hat mit einer Massenhochzeit den Start der «Ehe für alle» gefeiert. Seit dem Morgen strömten unzählige homo- und transsexuelle Paare zu den Standesämtern des Königreichs, darunter auch Paare aus dem Ausland. In dem bekannten Einkaufszentrum Siam Paragon im Zentrum der Hauptstadt Bangkok fand eine Massenhochzeit statt – die Behörden hofften hier auf eine Rekordzahl an Eheschliessungen.

Die Regierung hatte das entsprechende Gesetz im vergangenen Jahr verabschiedet. Aktivisten kämpften zuvor rund 20 Jahre für die Legalisierung. Thailand, das als extrem liberal gilt, ist das erste Land in Südostasien, das gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt. Vor Thailand hatten in ganz Asien nur Taiwan und Nepal die «Ehe für alle» gesetzlich verankert. In der Schweiz gilt die «Ehe für alle» seit 2022.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
17 LGBTQ+-Serien, die du gesehen haben musst
1 / 19
17 LGBTQ+-Serien, die du gesehen haben musst
«Sense8» feiert Pride.
quelle: murray close/netflix
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Nemos Auftritt an der Pride
Das könnte dich auch noch interessieren:
Sacha Baron Cohen entschuldigt sich bei Kasachstan für «Borat»
In Kasachstan gab es lange Protest gegen den Film «Borat». Hauptdarsteller und Produzent Sacha Baron Cohen hat sich erstmals öffentlich entschuldigt.
Als der Film «Borat» im Jahr 2006 in die Kinos kam, sorgte er weltweit für Lacher. In Kasachstan hingegen löste er Empörung aus: Die kasachstanische Botschaft beschwerte sich, und nach der Fortsetzung im Jahr 2020 wandten sich kasachischstämmige Amerikaner in einem offenen Brief gegen den Komiker. Jetzt hat sich Sacha Baron Cohen erstmals öffentlich bei den Menschen in Kasachstan entschuldigt.
Zur Story