Vertreter des Irans und der USA kehren am Donnerstag nach Genf zurück. Sie führen eine neue Runde von Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, bevor es möglicherweise zu US-Militärschlägen kommt. Die amerikanischen Gesandten werden auch den ukrainischen Verhandlungsführer treffen.
Wie schon letzte Woche moderiert Oman die Iran-Gespräche. Es bedarf «eines positiven Impulses, um die letzte Etappe bis zum Abschluss eines Abkommens zu bewältigen», erklärte der Aussenminister des Sultanats, Badr Al Busaidi.
Bislang haben sich die beiden Parteien noch nicht im selben Raum getroffen. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi übermittelte seinem amerikanischen Amtskollegen Botschaften, der sie an die beiden US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff weiterleitete.
Nach dem ersten Treffen in der Schweiz vergangene Woche, das auf das Treffen in Oman Anfang Februar folgte, sprach Araghtschi von einer Vereinbarung mit Washington, Leitlinien für die Gespräche auszuarbeiten. Der iranische Aussenminister gab sich «vorsichtig optimistisch» und meinte, es gebe eine «historische Chance», ein «beispielloses Abkommen» zu erzielen. Er wiederholte zudem, sein Land strebe keine Atomwaffen an.
Iran soll auf Uran-Anreicherung verzichten
Die USA wollen, dass der Iran auf die Anreicherung von Uran verzichtet und seine derzeitigen Bestände in andere Länder auslagert. Der Iran seinerseits strebt eine Aufhebung der gegen das Land verhängten Sanktionen an.
Eine Einigung in der Atomfrage würde es dem Iran auch ermöglichen, den Druck auf das Land nach der Niederschlagung der Demonstrationen, die Tausende von Opfern forderte, zu verringern. Nach Angaben von Diplomaten aus mehreren Ländern hat Teheran in der vergangenen Woche Zugeständnisse gemacht.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit einer Militäroffensive, sollte die Islamische Republik Teilnehmer der Demonstrationen gegen das Regime hinrichten. Inzwischen spricht Trump von möglichen begrenzten Angriffen, sollte nicht schnell eine Einigung erzielt werden.
Am Donnerstag werden die US-Gesandten zudem die Gelegenheit nutzen, sich erneut mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umjerow in Genf zu treffen. Dieses Treffen soll jedoch nur dazu dienen, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Washington, Kiew und Moskau im März vorzubereiten, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte. (sda)
Wie schon letzte Woche moderiert Oman die Iran-Gespräche. Es bedarf «eines positiven Impulses, um die letzte Etappe bis zum Abschluss eines Abkommens zu bewältigen», erklärte der Aussenminister des Sultanats, Badr Al Busaidi.
Bislang haben sich die beiden Parteien noch nicht im selben Raum getroffen. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi übermittelte seinem amerikanischen Amtskollegen Botschaften, der sie an die beiden US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff weiterleitete.
Nach dem ersten Treffen in der Schweiz vergangene Woche, das auf das Treffen in Oman Anfang Februar folgte, sprach Araghtschi von einer Vereinbarung mit Washington, Leitlinien für die Gespräche auszuarbeiten. Der iranische Aussenminister gab sich «vorsichtig optimistisch» und meinte, es gebe eine «historische Chance», ein «beispielloses Abkommen» zu erzielen. Er wiederholte zudem, sein Land strebe keine Atomwaffen an.
Iran soll auf Uran-Anreicherung verzichten
Die USA wollen, dass der Iran auf die Anreicherung von Uran verzichtet und seine derzeitigen Bestände in andere Länder auslagert. Der Iran seinerseits strebt eine Aufhebung der gegen das Land verhängten Sanktionen an.
Eine Einigung in der Atomfrage würde es dem Iran auch ermöglichen, den Druck auf das Land nach der Niederschlagung der Demonstrationen, die Tausende von Opfern forderte, zu verringern. Nach Angaben von Diplomaten aus mehreren Ländern hat Teheran in der vergangenen Woche Zugeständnisse gemacht.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit einer Militäroffensive, sollte die Islamische Republik Teilnehmer der Demonstrationen gegen das Regime hinrichten. Inzwischen spricht Trump von möglichen begrenzten Angriffen, sollte nicht schnell eine Einigung erzielt werden.
Am Donnerstag werden die US-Gesandten zudem die Gelegenheit nutzen, sich erneut mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umjerow in Genf zu treffen. Dieses Treffen soll jedoch nur dazu dienen, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Washington, Kiew und Moskau im März vorzubereiten, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte. (sda)
