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watson & Co.: Papst lobt Journalisten als «Eckpfeiler» für das Leben einer freien Gesellschaft



Papst Franziskus hat am Mittwoch die zentrale Rolle der Journalisten in der Gesellschaft hervorgehoben. Zwar würden Printmedien und Fernsehen gegenüber digitalen Medien an Relevanz verlieren, kompetente Journalisten seien jedoch nach wie vor ein «Eckpfeiler» für das Leben und die Vitalität einer freien Gesellschaft.

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«Wenige Berufe haben einen so starken Einfluss auf die Gesellschaft wie Journalismus. Die Verantwortung der Journalisten ist gross», sagte der Heilige Vater in einer Ansprache vor Mitgliedern der italienischen Journalistenkammer am Donnerstag. Journalisten dürften sich niemals politischen oder wirtschaftlichen Interessen beugen.

Der Wahrheit verpflichtet

Der Journalist müsse die Wahrheit lieben und nach ihr leben. «Er muss die Wahrheit mit seiner Arbeit bezeugen», erklärte der Heilige Vater bei dem Treffen, an dem sich mehrere italienische Starjournalisten aus Printmedien und Fernsehen beteiligten.

«Wenige Berufe haben einen so starken Einfluss auf die Gesellschaft wie Journalismus. Die Verantwortung der Journalisten ist gross.»

Papst Franziskus

Journalismus dürfe nicht als «Waffe» genutzt werden, die Menschen oder sogar Völker zerstöre. Er dürfe nicht die Angst vor Änderungen oder Phänomenen wie Flucht vor Krieg und Hunger schüren.

«Respekt für die menschliche Würde ist in jedem Beruf wichtig, im Journalismus aber ganz besonders, weil hinter jedem Bericht, hinter jedem Ereignis das Leben der Menschen steckt», betonte der Papst. (whr/sda/apa)

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 22.09.2016 22:49
    Highlight Highlight Wo er recht hat, da hat er recht.
    Der Stellvertreter Gottes auf Erden hat da etwas sehr richtiges gesagt.
    • Spooky 23.09.2016 02:44
      Highlight Highlight @rodolofo

      Gott hatt diesen Papst nicht zu seinem Stellvertreter gemacht. Der Papst ist ein Hochstapler.
    • rodolofo 23.09.2016 08:46
      Highlight Highlight Der Dalai Lama wurde auch einmal von irgendwelchen kehlgeschorenen, irren Mönchen beim Spielen mit anderen Kindern beobachtet und dann entführt, weil sie in ihm eine Inkarnation ihres verstorbenen Meisters gesehen.
      Vielleicht kichert und lacht er heute deswegen andauernd, weil er damit sein Kindheitstrauma verscheuchen will...

      Ich schlage in Anbetracht des Humbug eine "Religiöse Flucht nach vorn":
      WIR ALLE sind "VertreterInnen Gottes auf Erden"! Darum müssen wir unsere Meinungen als "Frohe Botschaften vom kommenden Paradies", bzw. "Drohungen vor grässlichen Höllenqualen" auf "Watson" kundtun.
    • Spooky 23.09.2016 22:02
      Highlight Highlight @rodolofo
      Mit deinem zweiten Kommentar bin ich einverstanden.
  • Spooky 22.09.2016 21:32
    Highlight Highlight So ein Heuchler, dieser Papst! Und vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Journalist vor Gericht gezerrt, weil er in einem Buch die Wahrheit über die Vatikanbank erzählt hat.

    Okay, immerhin wurde der Journalist nicht auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Aber wenn es immer noch legal wäre, würde der Vatikan keinen Augenblick zögern.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 23.09.2016 14:03
      Highlight Highlight Es wurden keine Journalisten verurteilt, Spooky. Im Vatileaks 1 und 2 wurden jeweils nur Informanten (Kammerdiener, Kommissionsmitglieder) verurteilt. Im Vatileaks 2 waren Journalisten zwar angeklagt, aber sie wurden freigesprochen.
    • Spooky 23.09.2016 22:17
      Highlight Highlight @Lorent Patron. Ich habe das Buch "Vaticano S.p.A." von Gianluigi Nuzzi gelesen (das nur so nebenbei). Im Vatileaks 2 waren die Investigativjournalisten Gianluigi Nuzzi und Emiliano Fittipaldi wegen "Mittäterschaft am Hochverrat vatikanischer Geheimnisträger" (Wikipedia) angeklagt. Die Journalisten wurden freigesprochen, das stimmt. Aber dass sie angeklagt wurden, ist der Gipfel der Heuchelei des Papstes, wenn er heute die Journalisten als «Eckpfeiler» für das Leben einer freien Gesellschaft lobt.
  • Scott 22.09.2016 20:44
    Highlight Highlight Wahrheiten, wie "Ja, wir schaffen das. Alle die nicht daran glauben, sind Rechtspopulisten"?
  • reamiado 22.09.2016 17:11
    Highlight Highlight Abstimmung: Zu viel [Einfluss]?
    • Nunu0815 22.09.2016 19:27
      Highlight Highlight Das ist eine sehr schwierige Frage, die ich mir so noch nie gestellt habe. Darüber werde ich auf jeden Fall nachdenken.
  • Meitlibei 22.09.2016 15:34
    Highlight Highlight Nach den vielen Apple pushes hat auch der Papst genug von Watson;-)
  • Dä Brändon 22.09.2016 14:51
    Highlight Highlight Nur gibt es solche die nur Bullshit verzapfen und die Gesellschaft spalten.
    • DerTweety 22.09.2016 15:42
      Highlight Highlight Genau..! Oder kann sogar in Propaganda gehen...!! (So kann Journalismus sehr gefährlich sein!)
  • dääd 22.09.2016 14:39
    Highlight Highlight Das mit der Wahrheit finde ich so eine Sache...wenn der Journalismus Wirklichkeiten vermitteln kann, dann ist er in meinen Augen stark. Watson macht das ab und zu mit den Reportagen vor Ort. Mehr davon, bitte! Ab jetzt ist auch Roms Segen mit unterwegs :-)
  • Flint 22.09.2016 14:33
    Highlight Highlight So, und jetzt zur Feier des Tages bräuchte es noch einen Papst-Picdump!
    • Chroneburger 22.09.2016 14:41
      Highlight Highlight Einen Papstdump
  • Denk nach 22.09.2016 14:31
    Highlight Highlight Ernsthafte Frage: Gibt es für Journalisten einen Code of Ethics oder sonstige Berufsrichtlinien? An was orientiert sich ein seriöser Journalist?
    • http://bit.ly/2mQDTjX 22.09.2016 14:58
      Highlight Highlight Schau hier, theoretisch wäre das so:

      http://presserat.ch/code_d.htm

      Allerdings ist die heutige Situation doch eher so, dass die Journis einfach akkordmässig weisses Papier oder leere Internetseiten mit irgendwelchem Nonsens füllen müssen, um die News- und Entertainment-Junkies irgendwie an der Stange zu halten. Da bleibt dann der Kodex etwas auf der Strecke.
    • tschoo 22.09.2016 15:08
    • Denk nach 22.09.2016 16:12
      Highlight Highlight Interessant, danke!
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