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FILE - In this April 16, 2016 file photo, Mexico's Defense Secretary Gen. Salvador Cienfuegos Zepeda salutes soldiers at the Number 1 military camp in Mexico City. Mexico's Foreign Relations Secretary Marcelo Ebrard wrote in his Twitter account Thursday, Oct. 15, 2020, that U.S. Ambassador Christopher Landau had informed him that Gen. Cienfuegos has been arrested in Los Angeles. (AP Photo/Marco Ugarte, File)
Gen. Salvador Cienfuegos Zepeda

Salvador Cienfuegos wurde wegen Drogenhandel festgenommen. Bild: keystone

Mexikos Ex-Verteidigungsminister festgenommen – wegen Drogenhandels



Mexikos früherer Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos ist in den USA festgenommen worden. Er wurde bei seiner Einreise am Flughafen von Los Angeles gefasst, wie der mexikanische Aussenminister Marcelo Ebrard am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter mitteilte – über die Festnahme sei er von dem US-Botschafter in Mexiko informiert worden. Zu den Hintergründen äusserte sich Ebrard zunächst nicht.

Cienfuegos (72) wurde nach Informationen der mexikanischen Zeitung «El Universal» auf Betreiben der US-Antidrogenbehörde DEA festgesetzt. Dies habe eine DEA-Sprecherin in Los Angeles dem Blatt bestätigt. Ihm werde Rauschgifthandel zur Last gelegt, hiess es in anderen Medienberichten. Der General im Ruhestand sei mit Angehörigen eingereist, diese seien aber auf freiem Fuss. Cienfuegos war unter dem damaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto (2012-2018) Verteidigungsminister.

Vergangenes Jahr war Mexikos früherer Sicherheitsminister Genaro García Luna (2006-2012) in der texanischen Stadt Dallas festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, Schmiergelder in Millionenhöhe von Ex-Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán angenommen zu haben. García Luna wurde in den USA der Verschwörung zum Kokainhandel und der Falschaussage angeklagt. Der Ex-Minister bestreitet die Vorwürfe. (cki/sda/dpa)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Raber
16.10.2020 12:01registriert January 2019
Grundsätzlich eine Sauerei. Aber ich kann da schon etwas Verständnis aufbringen. Da kommt irgendwann ein Kartelllaufbursche zu dir ins Büro,mit zwei Umschlägen,in einem hats Geld und im anderen Fotos deiner gesamten Familie. Die Meisten werden das Geld nehmen, ansonsten ist klar was deinen Nächsten blüht. Die Macht der Drogenkartelle müsste gebrochen werden und das wird nur über eine Legalisierung der Drogen möglich sein. Der War on Drugs ist ganz klar gescheitert. Er hat nur brutale,skrupellose Schlächter,mit Unmengen an Geld und Waffen produziert und Drogen gibts trotzdem en Masse.
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Weltatlas
16.10.2020 10:04registriert January 2017
Da wundert man sich, warum so viele Mexikaner ihr Land richtig USA verlassen wollen. Mexiko ist ein gefallener und höchst korrupter Staat. Schade für die ehrlichen Arbeiter, die Steuern an diesem Staat abdrücken müssen.
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