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Polizei befreit Krankenpfleger in Mexiko aus virtueller Geiselhaft



Die Polizei in Mexiko hat 13 Krankenschwestern und Pfleger aus einer virtuellen Geiselhaft befreit. Kriminelle hatten sie per Telefon bedroht und in ihrem Hotel festgehalten, wie die Staatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt und die mexikanische Sozialversicherung in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mitteilten.

Die Pfleger aus dem Bundesstaat Nuevo León im Norden des Landes waren angesichts der grassierenden Corona-Pandemie zur Unterstützung in die mexikanische Hauptstadt verlegt worden. Die Erpresser behaupteten, Kontrolle über die Überwachungskameras ihres Hotels zu haben und sie anzugreifen, sollten sie das Hotel verlassen.

Nachdem die Krankenschwestern und Pfleger Anzeige erstattet hatten, wurden die von Beamten der Nationalgarde und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft für Entführungsfälle aus dem Hotel geholt. In Mexiko kommt es immer wieder zu sogenannten virtuellen Entführungen. Dabei befinden sich die Opfer nicht wirklich in der Gewalt von Geiselnehmern, sondern werden von ihnen per Telefon oder Textnachrichten bedroht und erpresst. (aeg/sda/dpa)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mcapple 20.05.2020 18:17
    Highlight Highlight Das war bestimmt Bill Gates, weil sie zu gut gepflegt haben. 🕵️‍♂️
  • smartash 20.05.2020 17:04
    Highlight Highlight Das Hotel war echt, die Drohungen war echt, ebenso die Angst der Betroffenen. Sie wurden in echt festgehalten.
    Also ist das auch eine echte Geiselhaft und keine virtuelle

    Bitte hört auf mit solchen Pseudo-Bezeichnungen
  • Darkside 20.05.2020 16:59
    Highlight Highlight Jetzt machen halt auch Geiselnehmer Home Office.

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