International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07676748 A handout photo made available by Sea-Watch on 27 June 2019 shows Sea-Watch 3 captain Carola Rackete on board the vessel at sea in the Mediterranean, 25 June 2019. Migrant rescue ship Sea-Watch 3, despite the threat of a fine by the Italian government, decided on 26 June 2019 to enter Italian territorial waters near the island of Lampedusa with dozens of migrants on board waiting to disembark.  EPA/TILL M. EGEN/SEA-WATCH HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Carola Rackete: «Ich hatte nicht die Absicht, irgendjemanden in Gefahr zu bringen.» Bild: EPA

Festnahme der Sea-Watch-Kapitänin empört Politiker – sie sehen Merkel in der Pflicht



Die Festnahme der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete in Italien hat in ganz Europa empörte Reaktionen hervorgerufen. Mehrere Spitzenpolitiker, darunter die Aussenminister Deutschlands und Luxemburgs, Heiko Maas und Jean Asselborn, stellten sich am Wochenende hinter die Kapitänin. Diese rechtfertigte gegenüber der Zeitung «Corriere della Sera» ihre Tat mit dem Schutz von Menschenleben.

Rackete hatte sich in der Nacht auf Samstag über ein Verbot der italienischen Behörden hinweggesetzt und war mit dem Rettungsschiff «Sea Watch 3» nach tagelanger Irrfahrt durchs Mittelmeer im Hafen von Lampedusa eingelaufen.

Sie habe den Hafen angesteuert, weil sie befürchtete, Migranten an Bord könnten ins Meer springen, sagte Rackete der italienischen Zeitung. Und weiter: «Da die Migranten nicht schwimmen können, wäre dies Selbstmord gewesen. An Bord war es bereits zu Selbstverletzungen seitens der Migranten gekommen.»

Ein Polizei-Schnellboot hatte die Landung zu verhindern versucht. «Eine kriegerische Handlung», bezeichnete Italiens Innenminister Matteo Salvini das Manöver. Die Kapitänin entschuldigte sich für diesen Vorfall. «Ich wollte niemanden in Gefahr bringen, es war ein Fehler bei der Annäherung zum Hafen», sagte die Deutsche.

Der 31-Jährigen, die sich in Hausarrest befindet, werden Beihilfe zur illegalen Einwanderung sowie die Verletzung italienischer Hoheitsgewässer vorgeworfen. Sie soll am Montag von den ermittelnden Staatsanwälten befragt werden. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft. 50'000 Euro werden sie und die deutsche NGO Sea-Watch zahlen müssen, weil sie trotz italienischem Verbot einen Hafen in Italien angelaufen hatten.

«Humanitäre Überlegungen können nicht gewalttätige Aktionen gegen die Polizei rechtfertigen, die im Meer für die Sicherheit arbeiten» betonte der Staatsanwalt der sizilianischen Stadt Agrigento, Luigi Patronaggio, der den Haftbefehl für Rackete unterzeichnet und die Beschlagnahme des Schiffes angeordnet hatte.

«Free-Carola»-Bewegung in Italien

Linksparteien, Gewerkschaften und katholische Verbände starteten in Italien eine Kampagne für die Freilassung Racketes. «Free Carola» lautet der Slogan der Kampagne, die auch verstärkt auf sozialen Medien geführt wird. Am Samstagabend fand in Rom eine Solidaritätskundgebung für die Kapitänin statt. Eine in Deutschland gestartete Petition für die Freilassung Racketes hatte am Sonntag bereits über 53'000 Unterstützer.

Fünf oppositionelle italienische Parlamentarier, die sich an Bord der «Sea Watch 3» befanden, als Rackete trotz Verbot der italienischen Behörden den Hafen Lampedusa ansteuerte, erklärten sich bereit, vor Gericht für die Kapitänin auszusagen, der bis zu zehn Jahre Haft drohen.

Der luxemburgische Aussenminister Asselborn forderte seinen italienischen Amtskollegen Enzo Moavero Milanesi in einem Brief zur Freilassung Racketes auf. «Menschenleben zu retten, ist eine Pflicht und sollte niemals ein Delikt oder ein Verbrechen sein», schrieb Asselborn, dienstältester Aussenminister der EU. «Im Gegenteil: Jemanden nicht zu retten, ist ein Verbrechen.»

Auch der Vatikan schien sich hinter die Kapitänin zu stellen. «Menschenleben muss um jeden Preis gerettet werden. Das ist der Polarstern, der uns führt, der Rest ist Nebensache», sagte der vatikanische Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin.

Appell an Merkel

In Deutschland forderte die Fraktion der Linken die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel am Sonntag auf, sich für die Freilassung Racketes einzusetzen. Aussenminister Maas schrieb auf Twitter: «Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden.»

Grünen-Chef Robert Habeck sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), der eigentliche Skandal seien «das Ertrinken im Mittelmeer, die fehlenden legalen Fluchtwege und ein fehlender Verteilmechanismus in Europa».

Salvini akzeptiert keine Belehrungen

Der italienische Innenminister Salvini wies die Kritik zurück. «Italien akzeptiert von niemandem Belehrungen», schrieb er auf Twitter. «Verbrecherische Kapitänin festgenommen, Piratenschiff beschlagnahmt, Höchststrafe für die ausländische Nichtregierungsorganisation», kommentierte er weiter.

Die Fernsehmoderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf starteten eine Spendenaktion für die Rechtskosten und Ausgaben der Kapitänin und der Hilfsorganisation. «Wer Menschenleben rettet, ist kein Verbrecher», hiess es in einem Spendenaufruf auf der Plattform Leetchi. Bis Sonntagvormittag waren bereits mehr als 240'700 Euro gespendet worden.

Fünf europäische Länder – Deutschland, Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg – hatten nach Medienberichten am Freitag zugesagt, Flüchtlinge von Bord des Schiffes aufzunehmen. Dennoch hatte die italienische Regierung weiterhin keine Genehmigung zum Anlegen erteilt und erklärt, auf «gesicherte Garantien» zu warten. (sda/afp/apa)

Sea Watch: Ein Fischkutter als Rettungsschiff

Twitter half dieser 18-jährigen Frau bei der Flucht

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

44
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

21
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

75
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

44
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

21
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

146
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
146Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Avenarius 01.07.2019 11:03
    Highlight Highlight Hey, nehmt die Politiker und bezahlten Lobbyisten der Nahrungsmittelkonzerne fest, die mit Billigramsch die Afrikanische Agrarwirtschaft vernichten und schön die Afrikanischen Politiker schmieren, damit der Ramsch auch verkauft werden kann. Deshalb kommen sie zu uns. Keine Aussicht auf Besserung und Arbeit. Wie fast immer trifft es die Falschen. Flüchtlinge sind "nur" der Side-Effect einer geldorientierten Mafia-Politik in Europa!
  • Lörrlee 01.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Sie hätte die Menschenleben genauso gut retten können, indem sie sie wieder nach Süden gebracht hätte, statt wochenlang rumzugurken und im Anschluss illegal zu handeln... Da dies die Schlussfolgerung zulässt, dass es ihr mehr um eine Ideologiefrage ging, welche eigentlich die Politik zu regeln hat und nicht sie, hat sie sich auch zu Recht strafbar gemacht
    • Rabbi Jussuf 01.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, dass es nur um eine Ideologiefrage ging. Vermutlich sehr viel eher um Geld, das als Spenden durch die mediale Präsenz hereinkam. Warum sonst waren da ein paar linke Politiker an Bord?
  • sottosopra 01.07.2019 05:24
    Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder: Woher rührt eigentlich diese Neidkultur in der Schweiz? Wie kommt der Durchschnittsschweizer (und Europäer) eigentlich dazu, Menschen, die auf der Suche nach Wohlstand, Prosperität und Perspektiven einen beschwerlichen und gefährlichen Weg auf sich nehmen, so zu verachten. Wir leben hier im Überfluss und ich verstehe dass Menschen, die nicht das Glück hatten, in der Schweiz geboren zu werden, auch an diesem Überfluss teilhaben wollen. Was ist der Grund, Ihnen dies verwehren zu wollen? Neid? Angst? Wovor?
    • Geiwetschteiler 01.07.2019 07:31
      Highlight Highlight Weil man sich Wohlstand im eigenen Land erarbeiten muss. Die Schweiz war nicht immer reich. Mein Grossvater hatte noch keinen eigenen Schuhe , er hat sie mit seinem Geschwistern geteilt. Für die Schule hat's auch nicht gereicht. Doch durch harte Arbeit hat er es trotzdem zu was gebracht und später seine eigene kleine Baufirma aufgebaut.
      Er hat nicht seiner Heimat den Rücken gekehrt und träumte auch nicht vom Schlaraffenland.
      Er erschuf wie viele andere Schweizer unser Schlaraffenland.
  • Pinus Cembra 01.07.2019 04:17
    Highlight Highlight Stoppt endlich diese Taxi Schiffe, welche auf die Asylforderer warten, die in deren Nähe, von Schleppern ausgesetzt werden. Keine Seawatch oder NGO Schiffe mehr. Unglaublich was da abgeht. Wollt ihr ganz Afrika her holen? Ohne diese Taxis, keine Flucht mehr übers Meer. Das Risiko wäre denen dann zu gross.
    Play Icon

  • Matrixx 30.06.2019 22:08
    Highlight Highlight Für all die miesepetrigen Misanthropen hier:

    Ja, das Problem vor Ort anzugehen und zu verhindern, dass Menschen flüchten müssen, ist die effektivste Methode. Das ist Sache der Politik und der Führung ALLER Länder. Solange keiner dieser politischen Obrigkeiten auch nur ansatzweise versucht, diesen Leuten dort zu helfen und stattdessen lieber mit Kriegsspielchen und Waffenexporten ein goldenes Näschen verdient, ist es die Pflicht JEDES einzelnen Bürgers, SÄMTLICHE Leben zu retten, unabhängig von Herkunft, Status, Hautfarbe, Nationalität.
    Menschenleben retten ist nicht illegal!
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:24
      Highlight Highlight Ja, das Problem vor Ort anzugehen und zu verhindern, dass Menschen flüchten müssen, ist die effektivste Methode. Das ist Sache der Politik und der Führung ALLER Länder.

      Ist so, aber will niemand. Die EU-Politiker wollen brauchen ja die Flüchtlinge, um der Überalterung Europas entgegen zu wirken.
    • Lörrlee 01.07.2019 13:58
      Highlight Highlight @Matrixx:
      Die Menschenleben wären auch gerettet gewesen, wenn sie zurück nach Süden ans Land gebracht worden wären. Statt wochenlang rumzudümpeln, wäre das sinnvoller gewesen.

      Und ein Land mit Problemen kann seine Probleme nicht loswerden, wenn alle seine Bewohner fliehen, das spielt nur den Regierungen in die Hände den Rest der Bevölkerung noch mehr auszunutzen und die letzte valable Option wird eine militärische internationale Intervention sein. So oder so, wird Gewalt ins Spiel kommen, aber nur wenn diese von der Bevölkerung selbst kommt, wird die Nachregierung auch akzeptiert sein.
  • WID 30.06.2019 21:26
    Highlight Highlight Gilt in diesem Fall nun das Italienische Gesetz oder das Urteil von Politikern?
  • Do not lie to mE 30.06.2019 20:18
    Highlight Highlight Sind wir doch ehrlich, der Dame wird nichts passieren. Sie steht derzeit unter Hausarrest. Ihr Vater arbeitet als bezahlter Berater im NATO Militärsektor. Das italienische Justizorgan ist fest in Linkerhand und es ist daher kein Zufall das die fünf oppositionelle italienische Parlamentarier vom Linken/Linksextremen Parteienspektrum sind. Interessant wär zu erfahren warum das Boot (12.6) am libyschen Bouri Öl Feld Hafen auf dem offenen Meer vor Tripolis angelegt hat.
    https://www.vesselfinder.com/de/vessels/SEA-WATCH-3-IMO-7302225-MMSI-244140096
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:25
      Highlight Highlight „Ihr Vater arbeitet als bezahlter Berater im NATO Militärsektor.“

      Interessant Danke!
    • DonChaote 30.06.2019 23:57
      Highlight Highlight @Do not lie to mE
      Ihnen ist bewusst, dass es sich nicht um ein segelschiff handelt? Da muss man auch mal treibstoff nachladen. Nur so ein gedanke meinerseits
    • Do not lie to mE 01.07.2019 00:29
      Highlight Highlight DonChaote: 2 x Caterpillar-Dieselmotor. Meines Wissens nach kann man dort nur Crude oil/ Rohöl aufnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stargoli 30.06.2019 19:57
    Highlight Highlight Wieso haben alle“Pro-Rackete“ Kommentare hier fast zur Hälfte Blitze? Was ist mit euch Blitzern los? Wir alle sollten bedingungslos hinter dieser Frau stehen! Die Blitzer sollten sich schämen, ein Mausklick gegen Menschenleben sbzugeben! http://Si
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • paulinapalinska 30.06.2019 23:33
      Highlight Highlight ich glaube nicht, dass es sich bei den blitzern um die gewöhnliche watson-cummunity handelt....der artikel wird wohl irgendwo geteilt worden sein, wo sich anders-denkende leute rumtreiben. anders kann ich mir das auch nicht erklären.
  • Kanischti 30.06.2019 19:54
    Highlight Highlight Wenn ich sehe welchen beweggrund diese frau hat, tönt das im ersten moment sehr nobel. Aber nur im ersten moment! Ich lese davon, dass sie anderen, die nicht so auf rosen gebetet sind wie sie, zu helfen. Würde es diesen menschen nicht viel mehr helfen, wenn diese hilfe in ihrem herkunftsland zugute kommen würde? Ich rede hier nicht von denen, die an leib und leben bedroht sind. Aber hilfe vor ort, im eigenen land ist und bleibt langfristiger und zielführender als wirtschaftsflüchtlingen ihre flucht zu ermöglichen.
    • ingmarbergman 30.06.2019 22:08
      Highlight Highlight Sie hat Leute gerettet, die am ersaufen waren!

      Tipp für alle Unmenschen hier: man kann auch gleichzeitig die Menschen vor dem Ertrinken retten und versuchen, die Umstände in den Herkunftsländern zu verbessern.

      Aber zu meinen, es sollen ein paar ersaufen, damit weniger sich auf die Flucht machen wird a) nicht klappen und ist b) komplett unmenschlich.
    • butei 01.07.2019 07:17
      Highlight Highlight @ingmarbergman:
      Und warum muss man dann Leute die vor der libyschen Küste am "ersaufen" sind nach Italien bringen?
  • Freethinker 30.06.2019 19:44
    Highlight Highlight Sachlich betrachtet ist es unmöglich alle aufzunehmen. Wäre es tatsächlich umsetzbar, dass man alle versorgen könnte, wäre ich dafür, es ist aber eine Verdrängung der Realität, wenn man denkt, es ist gut, die Muttelmeerroute offen zu halten. Man müsste viel eher Anreize schaffen, dass Afrika demokratischer wird.
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:27
      Highlight Highlight Wer will schon echte Demokratie, viel zu umständlich für die Politiker.
  • ryeomans 30.06.2019 19:42
    Highlight Highlight Die Kapitänin hat kein Verbrechen begangen, indem sie Menschen gerettet hat, sondern weil sie absichtlich und in voller Kenntnis der Folgen gegen italienisches Recht verstoßen hat.
    • Dominik Treier 01.07.2019 08:19
      Highlight Highlight Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!...
  • Walser 30.06.2019 19:41
    Highlight Highlight „Fünf oppositionelle italienische Parlamentarier, die sich an Bord der «Sea Watch 3» befanden“ Dieser Satz sagt ALLES über die Geschichte.
    • DonChaote 01.07.2019 00:00
      Highlight Highlight @walser
      Dieser satz sagt aber nicht aus, wann diese zugestiegen sind.
      Sie können den aluhut wieder abnehmen
    • Rabbi Jussuf 01.07.2019 00:30
      Highlight Highlight Es sagt genug aus, egal, wann die zugestiegen sind. Warum sind nicht zu jener Zeit ein paar "Flüchtlinge" ausgestiegen?
  • Pointer 30.06.2019 18:55
    Highlight Highlight Was sagt eigentlich das Internationale Seerecht dazu?
    • Alnothur 30.06.2019 20:12
      Highlight Highlight Die Schiffbrüchigen zum nächsten Hafen bringen.
    • malee 30.06.2019 20:14
      Highlight Highlight In Seenot geratene retten und in einen sicheren Hafen bringen.
    • leonardi massimo 30.06.2019 21:12
      Highlight Highlight das wäre Malta gewesen, Tunesien wäre sogar bereit gewesen!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 30.06.2019 18:47
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem ist ja, dass starke Anreize bestehen, sich auf die tödliche Flucht übers Mittelmeer zu begeben. Die Frage ist, wie man diese beseitigen kann. Eine Möglichkeit wäre, Leute in Seenot wieder an ihren Ausgangsort zurück zu bringen. Langfristig sollte Europa aber mehr Verantwortung in Afrika übernehmen und versuchen, zumindest den Norden zu stabilisieren.
    • Matti_St 30.06.2019 19:02
      Highlight Highlight In einem Punkt gebe ich dir Recht, es gibt starke Anreize. Aber die sind nicht mit der Überfahrt verbunden, sondern mit den Leben in Afrika.
    • Hier Name einfügen 30.06.2019 19:32
      Highlight Highlight Wieso soll Europa Verantwortung für Afrika übernehmen? Die Afrikaner müssen endlich Verantwortung für Afrika übernehmen.
    • FrancoL 30.06.2019 19:40
      Highlight Highlight Du entwaffnest Dich selbst mit dem Satzteil:
      "sich auf die tödliche Flucht übers Mittelmeer zu begeben"
      Diese Anreize müssen verdammt gross sein um den möglichen Tod auf sich zu nehmen.
      Der Umkehrschluss: Es muss diesen Menschen extrem schlecht gehen um ihr Leben aufs Speil zu setzen. Darum wäre es höchste Eisenbahn, dass Europa ihren Mann/Frau in Afrika steht und Verantwortung übernimmt. Doch das alles geschieht nicht. Noch schlimmer, Süditalienische Kreise paktieren mit den Libyern und machen die Überfahrt erst recht zu einem Himmelfahrtskommando und Salvini, der übersieht dies.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LVeecy 30.06.2019 18:43
    Highlight Highlight Ich schäme mich für mein Vaterland! Der Faschismus ist in Italien noch allgegenwärtig
    • LVeecy 30.06.2019 19:48
      Highlight Highlight @losloco was soll eigentlich diese ganze Schein-Solidarität nun mit Italien? Das interessiert keinen von euch Menschenfeinden, es geht euch nur um den Fremdenhass und die Angst das noch paar Flüchtlinge in die Schweiz kommen könnten. Italien ist euch scheissegal!
    • La Miui 30.06.2019 21:41
      Highlight Highlight Genau, die armen Italiener wurden ja in die EU gezwungen und mussten Dublin ratifizieren.
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:41
      Highlight Highlight @LVeecy was Scheinsozialität? du kannst doch die Überforderung der Italiener mit der Flüchtlingsproblematik doch nicht einfach ausblenden, wenn du die ganze Situation verstehen und nachvollziehen willst.

      Inwiefern interessierst du dich wirklich für die Flüchtlinge und willst nicht einfach deinem idealistischen Gegner eine reindrücken und deine Scheinsozialität präsentieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 30.06.2019 18:32
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Funboy 30.06.2019 18:24
    Highlight Highlight Damit ich das richtig verstehe. Da rettet eine Crew Menschen vor dem Tod, und diese muss dann ins Gefängnis? Und die watson Leser heissen das auch noch gut? Als würde ich im Blick die Kommentare lesen.
    Für mich kann es nicht sein dass es unrecht sein soll Menschenleben zu retten.....
    Traurig
    • derEchteElch 30.06.2019 18:38
      Highlight Highlight Unrecht ist, die Anweisungen des Staates zu missachten. Es gibt kein Recht auf Ausschiffung!

      Unrecht ist auch, die Menschen nach Europa statt in den nächsten sicheren Hafen/Ort zu bringen.

      Unrecht ist auch, dass sie 2 Wochen lang auf eine Ausschiffung in Italien pocht. Warum fährt sie nicht nach N, DE, oder DK? Oder direkt nach Libyen zurück? Auch das ist ein sicherer Hafen bezüglich Grundbedürfnisse, und nur das zählt.
    • Roterriese #DefendEurope 30.06.2019 18:40
      Highlight Highlight Gegen das Retten hat niemand was, dafür wird sie nicht verurteilt werden. Sie hat aber illegal Italien angesteuert und dabei noch ein anderes Schiff gerammt.
    • Funboy 30.06.2019 20:00
      Highlight Highlight Also darf ein Staat über Menschenleben entscheiden? Wenn Menschen Hilfe brauchen darf ein Staat diese verweigern?
      Es tut mir leid, für mich ist das einfach. Jemand braucht meine Hilfe, also helfe ich......
      Empathie wo bist du hin?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese #DefendEurope 30.06.2019 18:20
    Highlight Highlight Viel mehr als Danke sagen, kann man nicht
    Benutzer Bild
    • You will not be able to use your remote control. 30.06.2019 18:34
      Highlight Highlight Wer hier Matteo dankt, weil er den Zugang zu Europa für bestimmte Menschen erschwert, lebt seinen Rassismus offen aus.
    • Roterriese #DefendEurope 30.06.2019 18:59
      Highlight Highlight @remote control

      Okay.
    • Do not lie to mE 30.06.2019 19:49
      Highlight Highlight "bestimmte Menschen erschwert" Sie meinen bestimmt die Zahlungskräftigen (Schlepper setzen zehn Milliarden mit Flüchtlingen um). Die armen leben noch immer im Derk. Einfach ignorieren wen die Realität nichtmehr zählt und immer schön die Rassismus-Keule schwingen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Politikinteressierter 30.06.2019 18:07
    Highlight Highlight Guten Tag Herr Maas anstatt auf Twitter den Gutmenschen zu geben, empfehle ich Ihnen sich aktiv für die deutsche Kapitänin einzusetzen. Sie als Minister haben genug Möglichkeiten. Rufen Sie Salvini jeden Tag an, bis er genervt ist und die Frau ausreisen lässt.

    Ja Italien wurde zu lange alleine gelassen, aber solche Aktionen zeigen nur auf, dass die EU bis jetzt unfähig war, eine Vorgehensweise zu beschliessen.
    • Rabbi Jussuf 01.07.2019 00:35
      Highlight Highlight Ich würde mich hüten von Maas unterstützt zu werden. Das geht grundsätzlich schief. Hat er ja in seiner glanzvollen Politkarriere oft genug bewiesen.
  • Freebee 30.06.2019 17:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mirko Timm 30.06.2019 18:25
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • The Destiny // Team Telegram 30.06.2019 18:52
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Freebee 30.06.2019 20:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasylon 30.06.2019 17:25
    Highlight Highlight "Aktivistin" Carola R. soll wohl zu einer Art Greta des Meeres medial hochgepuscht werden, um sie dann als Heldin zu verkaufen.
    Da liegt die Frau 2 Wochen vor den Hoheitsgewässern Italiens zu Anker. Und gefährtet so die Gesundheit der Migranten. Anstatt Häfen in Tunesien oder Malta anzulaufen. Sogar für die Häfen in der Niederlande und Deutschland währen eine Alternative gewesen. Dort würden sie auch mit "Welcome" Schildern, Teddybären und Blumen empfangen.
    • Ale Ice 30.06.2019 18:37
      Highlight Highlight Und hab keine Angst vor Mädchen und Frauen, die sich für die Rettung von Flüchtlingen oder des Klimas einsetzen.
      Das ist nicht so schlimm.
      Und die tun dir nichts Böses.
    • Cédric Wermutstropfen 30.06.2019 21:03
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Basti Spiesser 30.06.2019 23:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lenii 30.06.2019 17:04
    Highlight Highlight Drohen ihr jetzt bis zu zehn oder 15 Jahre Haft?
  • stadtzuercher 30.06.2019 17:02
    Highlight Highlight Weshalb hat die Kapitänin in den zwei Wochen, in denen sie Lampedusa belagerte, nicht Kurs auf Bremerhaven genommen? Die Deutschen würden gerne Flüchtlinge aufnehmen.
    • Daniel Düsentrieb (1) 30.06.2019 18:38
      Highlight Highlight Ernsthaft? So denkt also der moderne Wutbürger? Schnell mal einen Bogen von mehreren tausenden Kilometern rumschiffen?!?
  • Tanuki 30.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Menschen retten ist Pflicht. Auch in Italien. Hätten sie die Flüchtlinge nicht gerettet, was wäre passiert? Das ganze ist so zynisch ich könnte mich übergeben.
    • Do not lie to mE 30.06.2019 17:44
      Highlight Highlight "Menschen retten ist Pflicht" ja zum nächsten sicheren Hafen, der liegt in Tunesien im gleichen Hafen wo Kreuzfahrtschiffe anlegen.
    • derWolf 30.06.2019 18:16
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Rettung der Menschen, sondern um das danach. Sie hätte in 2 Wochen auch nach Holland schippern können. Das war eine gezielte Erpressung des eh schon überlasteten Italien. "Wir schaffen das" hätte dem Schiff schon vor 10 Tagen Asyl anbieten können. Wer die Frontex Videos verfolgt weiss wie es läuft. Man spielt Schleppern in die Hände, diese unheimlich Arroganz der NGO's die Menschlichkeit gepachtet zu haben ist schwer zu ertragen. Es geht um wesentlich mehr als "nur" eine aktuelle Seenot. Helfen auf jeden Fall, aber das ist der falsche Weg. Dieser Strom reisst so nie ab.
    • Daniel Düsentrieb (1) 30.06.2019 18:52
      Highlight Highlight Und der sichere Tod ist für Sie also die legitime Alternative? Zum kotzen, wie abgestumpft Wohstand machen kann. Hoffe für Sie, dass Sie nicht in eine Situation kommen, ib welcher Sie Hilfe benötigen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flo1914 30.06.2019 16:52
    Highlight Highlight Danke Matteo Salvini für den Kampf gegen das Schleppertum.
    Wenn das die deutsche Regierung anders sieht, sollen sie Schiffe von Sea Watch entsprechend aus- und aufrüsten, dass sie nach Hamburg hochkommen können.
    • Ale Ice 30.06.2019 18:43
      Highlight Highlight Au ja! Vielen Dank!
      Ich finde auch: Salvini ist ein ganz ganz ganz Toller!
    • Weiss 30.06.2019 19:50
      Highlight Highlight Das ist ja mal ein toller und wirklich zielführender Weg, das Schleppertum zu bekämpfen. Bravo!
      Der Preis ist mit duzenden Menschenleben zwar ein bisschen hoch, aber was soll‘s.
      Man weiss ja: Was nichts kostet, ist nichts wert.
      Schämt euch alle, die ihr so denkt!
    • Wander Kern 30.06.2019 20:00
      Highlight Highlight Was sind denn die grossen Erfolge des Herrn S.? Habe ich 'was verpasst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Biotop 30.06.2019 16:50
    Highlight Highlight Die Sea-Watch 3 dümpelte mit den aufgenommenen Flüchtlingen während 2 Wochen im Mittelmeer. Warum nun genau kam ausschliesslich nur der Hafen Lampedusa in Frage? In diesem Zeitraum wären sogar Hamburg und Bremen in Reichweite gelegen.
    • Ottomane 30.06.2019 18:59
      Highlight Highlight Das nennt sich deutsche Doppelmoral: andere Länder belehren, selber aber abschieben und Grenzen schliessen.
    • weissauchnicht 30.06.2019 21:26
      Highlight Highlight Beim Dümpeln braucht man wohl weniger Diesel als bei der Fahrt nach Hamburg. Weiss nicht obs gereicht hätte. Aber warum Hamburg, wenn der nächste sichere Hafen Lampedusa ist? Das Seerecht schreibt dies so vor...
    • peeti 01.07.2019 00:41
      Highlight Highlight Vielleicht fehlender Diesel? Weil zum Tanken müsste man natürlich...
      you get it.
  • Beasty 30.06.2019 16:48
    Highlight Highlight Einverstanden, alle Flüchtlinge an Italien abzugeben ist unfair. Hier braucht es eine Lösung. Menschen deshalb jämmerlich ertrinken zu lassen und Retter dafür einzusperren: hier braucht es auch eine Lösung. Nämlich andere Politiker. Salvini ist gefährlich für und alle. #nonazis
    • Weiss 30.06.2019 19:55
      Highlight Highlight Es braucht eine Lösung, keine Frage. Aber zuerst braucht es den Willen dazu.
      Ein Ansatz wäre, die Triage in den Ländern selbst zu machen und dann die Menschen auf gesicherten Routen nach Europa zu bringen. Dann verdient kein Schlepper auch nur einen Cent.
      Aber wenn die Europäer halt keine Flüchtlinge wollen, lassen sich auch keine ganzheitlichen und menschlichen Lösungen finden.
    • leonardi massimo 30.06.2019 21:25
      Highlight Highlight wer ertrinkt denn? die kranken wurden schon lange von Bord geholt,ausserdem war die zahl noch nie so tief!!!
    • das Geflüster 01.07.2019 05:45
      Highlight Highlight &Weiss
      Gehts noch?
      Europa hat absolut genug aufgenommen.
      Hunderte von Millionen Afrikaner wollen kommen:

      https://www.google.ch/amp/s/amp.welt.de/print/die_welt/politik/article174822896/Die-zweite-Phase-der-Migration-hat-laengst-begonnen.html


      Wenn wir dies zulassen, wird Europa dem Untergang geweiht sein.



  • Laienprediger 30.06.2019 16:39
    Highlight Highlight Ich fasse zusammen: "Spitzenpolitiker" heissen es gut, wenn Gesetze eines befreundeten Landes gebrochen werden.
    • Wander Kern 30.06.2019 17:52
      Highlight Highlight Schlecht zusammengefasst. Richtig wäre:
      Namhafte deutsche Spitzenpolitiker äusser die Überzeugung, dass die Rettung von Menschenleben auch in Italien nicht verboten ist.
    • FrancoL 30.06.2019 17:53
      Highlight Highlight Ohje, da verteidigt man einen Salvini, der wenn es um Gesetze geht alles andere als gesetzeskonform agiert. Ja wenn der Fahnen in die richtige Richtung weht dann sind plötzlich Gesetze das aller wichtigste, bis man sie dann wieder gerne über Bord wirft.
    • derEchteElch 30.06.2019 18:27
      Highlight Highlight „der wenn es um Gesetze geht alles andere als gesetzeskonform agiert“

      Doch, er agiert Gesetzeskonform. Es besteht kein Recht auf Ausschiffung, das heisst, an Land gehen zu dürfen. Die Hilfe kann auch an Bord erfolgen und es ist das Recht jedes Landes, ein Schiff aus seinen Gewässern zu verweisen. Das ist so. Punkt.

      Der sichere Hafen hingegen muss nur ein sicherer Ort bezüglich Grundbedürfnisse sein, und all dies ist in Lybien und Ägypten, Tunesien und Marokko gewährleistet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • balabala 30.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Wenn es nur darum gegangen wäre diese Menschenleben zu retten hätte man nach der Aufnahme der Menschen direkt die lybische Küste angesteuert und wäre nicht noch gut 2 Woche um Lampedusa herumgeschippert im genauen wissen dass man da nicht willkommen ist.
    • FrancoL 30.06.2019 17:55
      Highlight Highlight Und was hätte man genau in Libyen gemacht? Sie denen wieder abgegeben die sie aufs Meer hinaus befördert haben?
    • derEchteElch 30.06.2019 18:22
      Highlight Highlight Ja FrancoL, Lybien z.B. ist ein sicherer Hafen. Ausserdem gibt es kein Recht auf Ausschiffung (das heisst, an Land gehen zu dürfen). Die medizinische Versorgung und Ernährung kann auch an Bord stattfinden.

      Weiter;
      Ein "sicherer Ort" ist dort, wo das Leben der Überlebenden nicht mehr weiter in Gefahr ist und wo ihre menschlichen Grundbedürfnisse gedeckt werden können. Und all dies wird in Lybien, Tunesien, Ägypten und Marokko erfüllt, und ja, das sind sichere Orte.
    • Cpt. Jeppesen 30.06.2019 18:23
      Highlight Highlight Das Land heisst Libyen und im Moment sieht es dort so aus:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 30.06.2019 16:10
    Highlight Highlight Italien will bzw. braucht nachvollziehbar Garantien, welche soweit in keiner rechtlich bindenden Form seitens der EU Mitglieder gewährleistet sind.

    "Sea Watch 3" hat medial eingeschlagen und dient somit momentan dem Stimmenfang und der idealen Imagepflege gegenüber der Wählerschaft.

    Aber eben, genau zum Beispiel Deutschland, Frankreich, etc. haben sich keineswegs verpflichtet in Bezug auf die hunderte anderen von Migranten die in der Zwischenzeit in Italien angekommen sind und diejenigen die noch ankommen werden.

    Was hier betrieben wird ist keine Politik, sondern Opportunismus...
    • FrancoL 30.06.2019 18:01
      Highlight Highlight Politik ist Opportunismus, auch Salvini spielt das gleiche Lied.
    • landre 30.06.2019 18:54
      Highlight Highlight @FrancoL

      (Stimmt leider und auch darum würde ich persönlich ein Profil wie Matteo Salvini oder eines wie Carola Rackete kaum jemals aus-wählen.)

      Haltbare bzw. der Nachhaltigkeit orientierte Politik bezieht sich mehr auf Ursachen als auf von Opportunität trächtigen Symptomen.

      Hier spezifisch betreff Migration/ Immigration zeigt die "EU" einmal mehr dass diese keine Union ist, sondern ein opportunistisches Konstrukt zu Gunsten einzelner bzw. zum Leid anderer...
    • Weiss 30.06.2019 20:17
      Highlight Highlight Es braucht keine Garantien. Es braucht den Willen, eine Lösung zu finden und den Mut diese umzusetzen.
      Es ist leider wie immer:
      Passiert etwas Dramatisches (wie aktuell jetzt oder sogar mit Toten), dann haben alle eine Meinung und ganz viele gute Tipps.
      Vorher und nachher interessiert‘s keine Sau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 30.06.2019 16:08
    Highlight Highlight Wenn sich Politiker über die Gesetze hinwegsetzen, vor allem in Deutschland, dann ist dies doch ziemlich bedenklich
    • Weiss 30.06.2019 20:11
      Highlight Highlight So einen Schwachsinn habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Leute wie du stellen Gesetze über Menschenrechte? Echt jetzt?
    • Cédric Wermutstropfen 30.06.2019 21:13
      Highlight Highlight @Weiss: Nur weil die Menschenrechte Menschenrechte heissen, heisst das nicht, dass sie auch solche wären. Es ist einfach eine willkürliche Ansammlung von Prinzipien aus einer gewissen Zeit und ihrer Umstände, definiert von mittlerweile toten, und sicherlich fehlerbehafteten Menschen. Die Menschenrechte sind per se überhaupt nichts besonderes oder erhabenes.
    • DomKi 30.06.2019 22:29
      Highlight Highlight @Weiss: 1) das Problem muss in Afrika gelöst werden. 2) wenn Italien nein sagt und es andere Optionen gibt, warum muss man gegen Befehle gehen? (es ging hier nicht um ein Gesetz sondern eine Anordnung).
  • Heinzbond 30.06.2019 15:59
    Highlight Highlight Das wird dann wieder ewig dauern bis die Politik in Gang kommt....
  • Roterriese #DefendEurope 30.06.2019 15:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • ovialop 30.06.2019 17:17
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

Flüchtlingsbaby erreicht Lampedusa ohne Eltern und ganz Italien will es adoptieren

Ein neun Monate altes Flüchtlingsbaby ist ohne Eltern auf der italienischen Insel Lampedusa angekommen. Die Mutter des aus dem Krisenland Mali stammenden Mädchens sei auf der Überfahrt gestorben, berichtete die Zeitung «La Stampa» am Donnerstag.

Jetzt ist landesweit eine wahre Welle der Solidarität entbrannt – zahlreiche Familien möchten die kleine «Favour» adoptieren. Auch der Arzt der Insel, Pietro Bartòlo, ist bereit, das Mädchen in Pflege zu nehmen und hat einen entsprechenden Antrag …

Artikel lesen
Link zum Artikel