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Die Sackgasse: So aussichtslos ist die Situation von Geflüchteten in Bosnien

Tausende Migranten und Geflüchtete stecken in Bosnien und Herzegowina fest. Der Balkanstaat ist überfordert, die EU macht Druck. Doch die Lage für die Menschen ist aussichtslos.
08.03.2021, 16:12
Camilla Kohrs / t-online
Ein Artikel von
t-online

Eine schmale, marode Strasse entlang der Bahnschienen führt von der Kleinstadt Hadzici zum Flüchtlingslager Ušivak. Ein schiefes Gittertor markiert das Ende der Strasse, und den Beginn einer anderen Welt. Während die bosnischen Bewohner ihre Kinder von der Schule abholen, Mittagspause machen und zu Terminen eilen, steht das Leben der Menschen auf der anderen Seite des Zaunes still.

Etwa 700 leben hier, jeden Tag kommen und gehen welche. Sie alle aber eint, dass sie als besonders schutzbedürftig gelten. Es sind Familien, Minderjährige, Frauen, die sich aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Iran oder Marokko auf den Weg gemacht haben.

Sie alle wollen weiter nach Westen, wo schon Familienmitglieder leben, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen, Bildung, Arbeit und Sicherheit. Sie gehören zu den schätzungsweise 8000 bis 15'000 anderen Migranten , die sich hier in Bosnien aufhalten – einem Land, das zu den ärmsten Europas gehört. Eigentlich wollten sie hier nur durchreisen, doch ihr Weg endete in einer Sackgasse.

Flucht vor den Taliban

Einer der Gestrandeten ist der Afghane Mehdi Haidari. Es ist ein sonniger Nachmittag, und er steht vor seinem Container, in dem er mit seiner Frau und zwei seiner Söhne lebt. Der Eingang ist mit einem schwarz-roten Handtuch verhängt, dahinter schläft sein 15-jähriger Sohn.

Vor fünf Jahren hat die Familie ihre Heimat verlassen, aus Angst vor den Taliban. Haidari sagt, er habe in seinen letzten Monaten zu Hause immer seine Papiere in seiner Hosentasche mit sich getragen. «Falls etwas passiert». So hätte seine Leiche schneller identifiziert werden können.

Mehdi Haidarin, sein Sohn Ebad und seine Frau Leiluma: Die afghanische Familie ist vor fünf Jahren in Afghanistan aufgebrochen
Mehdi Haidarin, sein Sohn Ebad und seine Frau Leiluma: Die afghanische Familie ist vor fünf Jahren in Afghanistan aufgebrochen
Bild: Camilla Kohrs/t-online

Haidari ist ein hagerer Mann, der Bart ist sorgfältig gestutzt, die Haare ordentlich zur Seite gekämmt. Seine Augen aber sind trüb. Seine Söhne liegen nur noch im Bett, sagt er. Sie können nicht zur Schule gehen, wissen nicht, was morgen passiert.

«Wir sind aufgebrochen, weil wir ihnen ein besseres Leben bieten wollen. Nicht, damit sie hier sind und nur schlafen», sagt er. Er fürchtet, dass seine Kinder die Situation psychisch nicht mehr ertragen. Gleichzeitig plagt ihn die Sorge um seinen anderen Sohn. Der 18-Jährige ist seit vier Jahren im sicheren Deutschland, leidet aber an Diabetes. «Wir müssen zu ihm und ihm helfen», sagt Haidari.

Gewalt an der EU-Grenze

Es ist nicht so, dass er nicht schon versucht hätte, aus Bosnien herauszukommen. Fast zehn Mal sei die Familie schon an der EU-Grenze zu Kroatien im Norden Bosniens gewesen, sagt er. Doch immer wurden sie zurückgewiesen. Ihnen wurde ihr Geld abgenommen, die Handys kaputtgemacht, berichtet er. Beim letzten Mal sei die Kleidung seines jüngeren Sohnes verbrannt worden.

Es gibt unzählige Berichte über gewaltvolle Pushbacks: Polizisten schlagen Menschen mit Knüppeln, zwingen sie, sich auszuziehen, sogar von sexuellem Missbrauch ist die Rede.

So wie Haidiri berichten viele Migranten über Gewalt und Demütigungen an der Haustür der EU, die nicht nur die kroatische Polizei bewacht, sondern auch Einsatzkräfte der europäischen Agentur Frontex. Grenzbeamte weisen die Menschen demnach nicht einfach nur zurück, ohne dass sie um Asyl bitten können.

Es gibt unzählige Berichte über gewaltvolle Pushbacks: Polizisten schlagen Menschen mit Knüppeln, zwingen sie, sich auszuziehen, sogar von sexuellem Missbrauch ist die Rede. Den Versuch, die Grenze zu überqueren, nennen die Menschen hier «The Game», das Spiel.

In diesem Teil des Lagers Ušivak wohnen Minderjährige: Sie vertreiben sich die Zeit mit Fuß- und Volleyball.
In diesem Teil des Lagers Ušivak wohnen Minderjährige: Sie vertreiben sich die Zeit mit Fuß- und Volleyball.
Bild: Camilla Kohrs/t-online

EU macht Druck auf Bosnien

Ein Mann aus Marokko berichtet t-online, dass er sogar nach Kroatien gelangt ist, in die Stadt Osijek etwa 70 Kilometer von der Grenze entfernt. Dort sei er aber von Polizisten aufgegriffen worden, die ihn geschlagen und ihm zwei Finger gebrochen hätten. Dann sei er nach Bosnien zurückgefahren worden. Seine Geschichte ist schwer nachprüfbar.

Allerdings berichten auch Menschenrechtsorganisationen und Medien, dass Migranten aus der EU ohne Verfahren nach Bosnien abgeschoben werden – teilweise sogar aus Österreich über Slowenien und Kroatien. Ein solcher Fall wird derzeit in Graz vor Gericht verhandelt, das österreichische Innenministerium dementiert die Vorwürfe.

Auch Kroatien bestreitet die illegale Praxis der Pushbacks, nennt die Berichte «Falschmeldungen». Wegen der erdrückenden Beweislage fordert nun aber auch die EU nach langem Schweigen Aufklärung. Gleichzeitig macht sie Druck auf Bosnien und Herzegowina . Das kleine Land, das etwa so viele Einwohner wie Berlin hat, lag lange abseits der sogenannten Balkanroute, die viele Geflüchtete auf dem Weg in die EU nehmen.

Seit aber Ungarn seine Grenzen immer schärfer kontrollierte, verlagerte sich die Route ab 2017 auf Bosnien und Herzegowina. Viele gelangen von der Türkei über Bulgarien oder Griechenland und Mazedonien in das Nachbarland Serbien und von dort nach Bosnien.

Der Eingang zum Camp Ušivak in der Nähe von Sarajewo: In dem eigentlich temporären Lager ist Platz für 800 Menschen.
Der Eingang zum Camp Ušivak in der Nähe von Sarajewo: In dem eigentlich temporären Lager ist Platz für 800 Menschen.
Bild: Camilla Kohrs/t-online

Viele leben in irregulären Camps – ohne Versorgung

Die EU hat seit 2018 etwa 90 Millionen Euro an Bosnien gezahlt, damit das Land die Zustände für die Migranten verbessert. Das Camp Ušivak etwa wurde auch mithilfe des Technischen Hilfswerks aus Deutschland aufgebaut. Hinzu kommen weitere Millionen, mit denen sich das Land auf den EU-Beitritt vorbereiten soll. Doch trotz der Zahlungen sind die Zustände vor Ort teilweise schlecht und in einigen Fällen sogar katastrophal.

Nachdem im Dezember das Camp Lipa im Nordwesten Bosniens abbrannte, verteilten sich die Menschen von dort über das Land. Einige blieben in der Gegend, schlafen dort im Wald, in Fabrikhallen – ohne jegliche Versorgung bei eisigen Temperaturen.

Auch in der Hauptstadt Sarajevo gibt es irreguläre Camps. Die Zustände seien «alarmierend», wie es in einem Statement der EU heisst. Die Behörden müssten endlich kooperieren und diese «herausfordernde Situation» bewältigen.

Doch wieso funktioniert es trotz der Millionen nicht?

Die Suche nach Antworten führt nach Tuzla, eine etwas triste Industriestadt im Nordosten von Bosnien, die sich an einer Fernstrasse entlangschlängelt. Es liegt nur 60 Kilometer von der serbischen Grenze entfernt und ist oft die erste Anlaufstation in Bosnien.

Teilweise kommen mehr als 200 Menschen am Tag in Tuzla an.

Die Menschen bleiben mal eine Nacht, mal mehrere Wochen, je nachdem wie erschöpft sie sind und wie das Wetter ist. Bei gutem reisen sie weiter Richtung Grenze, bei schlechtem warten sie ab. Sammelpunkt ist die zentrale Busstation nahe der Altstadt. Weil es hier kein offizielles Lager gibt, übernachten viele an der Station.

Wenn die Menschen hier ankommen, blicken sie oft in das Gesicht von Emima Imamović. Die junge Frau mit der bunten Schleife in den Haaren steht fast täglich an der Busstation und verteilt Essen, Hygieneartikel und was sonst noch gespendet wird – Unterstützung vom Staat bekommt sie nicht. Etwa zehn Menschen stehen heute auf dem Platz zwischen parkenden Autos und einer Bar mit roter Markise. Das Wetter ist gut, viele sind schon am Tag zuvor aufgebrochen.

Emina Imamović verteilt Hilfsgüter an Flüchtlinge und Migranten in Tuzla: Sie berichtet, dass sie von der Bevölkerung angefeindet und bedroht wird.
Emina Imamović verteilt Hilfsgüter an Flüchtlinge und Migranten in Tuzla: Sie berichtet, dass sie von der Bevölkerung angefeindet und bedroht wird.
Bild: Camilla Kohrs/t-online

«Heute sind vor allem Migranten und Flüchtlinge aus Nordafrika hier», sagt Imamović. Von Kontakten auf der serbischen Seite der Grenze hat sie gehört, dass mehrere Familien aus Afghanistan und Pakistan auf dem Weg sind und in den nächsten Tagen in Tuzla eintreffen. Nun, da das Wetter wieder besser ist, machen sich wieder mehr Menschen von Serbien aus auf den Weg. Teilweise kommen nun mehr als 200 Menschen am Tag in der Stadt an.

Als Imamović und ihre Mitstreiterin eintreffen, stürzen sich die Menschen auf sie. Ein junger Mann zeigt auf seine verschlissene Jogginghose, sagt auf Bosnisch: «Die trage ich schon seit Wochen, habt ihr eine andere für mich?» Imamović hat keine. Dafür verteilt sie Schlafsäcke, die sie von der Hilfsorganisation Care bekommen hat.

Einen davon nimmt ein Mann aus Algerien, der seinen Namen nicht nennt. Er steht mit seinen zwei kleinen Söhnen vor der Bar mit der roten Markise. Der jüngere habe eine Erbkrankheit, er sei geistig und körperlich behindert. Er zeigt auf die verformte Wirbelsäule seines Jungen.

«Ich habe den ganzen Weg zurückgelegt, um nach Europa zu gelangen», sagt er. Er erhofft sich eine bessere Behandlung für sein Kind. Sein eigentliches Ziel ist Frankreich, dort lebt schon seine Frau. Erst einmal aber möchte er Kroatien erreichen und dort Asyl beantragen.

Ein Mann steht mit seinen zwei Söhnen an einer Busstation in Tuzla, Bosnien: Die Familie versucht, nach Frankreich zu gelangen.
Ein Mann steht mit seinen zwei Söhnen an einer Busstation in Tuzla, Bosnien: Die Familie versucht, nach Frankreich zu gelangen.
Bild: Camilla Kohrs/t-online

Er übernachtet nicht an der Station, sondern in einem «Safe House», einem sicheren Haus. Dort versucht die Organisation, für die Imamović arbeitet, zumindest die Familien und Minderjährigen unterzubringen. Zemlja djece, «Land der Kinder», hat nach dem Bosnienkrieg begonnen, Jugendliche von der Strasse zu holen. Nun kümmert sich die Organisation um die Kinder, die hier durchreisen. Sie veranstalten mit ihnen Sportturniere, erst vor Kurzem fand eine «Mini-Olympiade» statt. Und weil sich sonst keiner kümmert, versorgen sie die Erwachsenen gleich mit.

Die Lage in Bosnien
Von «sehr kompliziert» bis «unregierbar» bezeichnen Experten das politische System von Bosnien und Herzegowina. Das Land besteht aus zwei Entitäten: Der Föderation Bosnien und Herzegowina mit wiederum zehn Kantonen und der zentralistischen, serbisch geprägten Republik Srpska. Es ist ein Relikt aus den Friedensverhandlungen nach dem Bürgerkrieg 1995 und sollte die Belange der Serben, Kroaten und Bosniaken gleichermassen berücksichtigen. Doch während es diesem System zu verdanken ist, dass das Land nach dem dreijährigen Krieg mit etwa 100'000 Toten Frieden fand, erschwert es heute die alltägliche Politik. Die Kantone besitzen so viel Macht, dass die Regierung in Sarajevo ihnen kaum etwas anordnen kann, der Republik Srpska schon gar nicht.

Wenig Perspektiven für Teile der eigenen Bevölkerung

Der Generalsekretär der Hilfsorganisation Care, Karl-Otto Zentel, rechnet damit, dass noch mehr Menschen nach Bosnien kommen und der Druck weiter steigen wird. Dabei steht das Land jetzt schon vor zahlreichen Problemen: Die Corona-Krise hat das Land schwer getroffen, ein Impfstoff ist in der Föderation noch nicht verfügbar. Schon zuvor haben viele junge Menschen das Land verlassen, um etwa in Deutschland oder Österreich zu leben.

Minderheiten, wie Juden und Roma, haben bis heute weniger Rechte. Angehörige der Roma leben zu grossen Teilen in extremer Armut, mit wenig Chancen auf Arbeit. Roma aus Bosnien beantragen teilweise selbst in Deutschland Asyl, 2014 wurde das Land jedoch als «sicheres Herkunftsland» klassifiziert.

Hinzu kommt, dass der Krieg 26 Jahre nach Ende noch immer präsent ist. «Das Land steckt selbst eigentlich noch im Nachkriegstrauma», sagt Zentel, dessen Organisation Projekte mit Migranten und zur Friedenssicherung unterstützt und durchführt. Zwar gibt es keine offenen Konflikte, aber das Misstrauen zwischen den Volksgruppen ist geblieben. Und es zeigt sich auch im Umgang mit den Geflüchteten: Es erinnert viele Bosnier schmerzhaft an die Zeit, als sie selbst fliehen mussten.

Diese Frau lebt mit ihren vier Kindern (drei im Bild) in einer Romasiedlung nahe Tuzla: Ihr Haus ist nicht an die Stromversorgung angeschlossen.
Diese Frau lebt mit ihren vier Kindern (drei im Bild) in einer Romasiedlung nahe Tuzla: Ihr Haus ist nicht an die Stromversorgung angeschlossen.
Bild: Camilla Kohrs/t-online

«Jeder in diesem Land muss in der Migrationsfrage seinen Teil der Verantwortung wahrnehmen», sagt Zentel. Aber auch die EU habe eine Verantwortung: «Es geht hier auch um die europäischen Werte». Doch die EU kann sich bisher nicht einmal auf eine Verteilung der Flüchtlinge aus Mitgliedsstaaten wie Griechenland einigen.

Statt einer verbindlichen Lösung gibt es bisher nur Ad-hoc-Aktionen. In den vergangenen elf Monaten hat Deutschland 2060 anerkannte Flüchtlinge aus Griechenland aufgenommen, vor allem kranke Kinder, Familien und Minderjährige.

Suche nach der gemeinsamen Lösung

Wird Deutschland das auch mit Menschen aus Bosnien machen? Die CDU sagt nein. «Die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland hat gezeigt: Wenn wir unabgestimmt vorpreschen, senden wir das Signal an andere EU-Staaten, dass Deutschland sich schon kümmert», sagt Thorsten Frei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Das unterminiere eine gemeinsame EU-Lösung. Vielmehr müssten die EU und Deutschland Bosnien weiter unterstützen, die Versorgung vor Ort sicherzustellen und ein intaktes Asylsystem aufzubauen.

Auf Letzteres setzen auch die SPD und die Grünen. Dirk Wiese, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, fordert darüber hinaus grössere Kontingente bei Resettlement-Programmen, mit denen Flüchtlinge umverteilt werden können. Für die Grünen kann das Resettlement-Programm nur ein zusätzliches sein. «Die Bundesregierung sollte zumindest über die Aufnahme von Minderjährigen nachdenken», sagt die flüchtlingspolitische Sprecherin der Partei, Luise Amtsberg. Viele deutsche Städte haben sich längst bereit erklärt, mehr Menschen aufzunehmen, diese Bereitschaft sollte genutzt werden.

Zurück in Ušivak. Die Lagerbewohner haben hier die Möglichkeit, Asyl in Bosnien zu beantragen. Nur nimmt kaum jemand das Angebot wahr, sagen die Mitarbeiterinnen von UN-Migrationsorganisation IOM vor Ort. Mehdi Haidari will weiter versuchen, Bosnien zu verlassen. Er ist nicht der Einzige, der nicht aufgeben möchte. Eine Gruppe von etwa 15 Menschen macht sich an diesem Nachmittag auf den Weg. Sie laufen entlang der Schnellstrasse Richtung Busstation. Ihre Sehnsucht nach einem besseren Leben ist stärker als die Gefahren an der Grenze.

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